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WDR - Aachener Bischof fordert Bindung der Wirtschaft an Ethik

Eingereicht von detlef am 01. Jan 2012 - 13:26 Uhr          Seitenaufrufe: 2161
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Nachrichtenmeldung des WDR am letzten Tag des occupy-Jahres 2011

Aachener Bischof fordert Bindung der Wirtschaft an Ethik

Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff hat in seiner Silvesterpredigt an die Wirtschaftskrise und an die "Eurokatastrophe" erinnert. Es mache ihm Sorge, "dass anonyme Kräfte weltbeherrschende Bedeutung bekommen", sagte Mussinghoff am Samstag (31.12.2011) im Aachener Dom.

In seiner Jahresschlussandacht kritisierte der Bischof die Steuerung durch die Märkte und Rating-Agenturen. Es müsse ein "weltweites neues politisches Ordnungssystem" geben, forderte er. Wirtschaft brauche Ethik, es müsse eine Bindung an Werte geben.

.. die Meldung beim WDR lesen

Anmerkungen:
Aachener Bischoff: Es muß ein neues weltweites Ordnungssystem geben. Wirtschaft braucht Ethik.
FOTO: Christoph Froning / pixelio.de


Gegen den Trend

Eingereicht von Blogredaktion am 30. Dez 2011 - 05:12 Uhr          Seitenaufrufe: 1399
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Eine Studie des Berlin-Instituts zeigt am Beispiel des Oldenburger Münsterlandes, dass der Niedergang ländlicher Regionen keine automatische Folge des demografischen Wandels ist.

Fast alle ländlichen Regionen in Deutschland spüren die Folgen des demografischen Wandels. Ihnen fehlt der Nachwuchs, die Bevölkerung altert, und vor allem die gut ausgebildeten jungen Menschen versuchen ihr Glück in den größeren Städten oder im Ausland. Der Wirtschaft mangelt es an neuen Ideen und Investoren – hohe Arbeitslosigkeit ist die Folge. Den verschuldeten Kommunen fehlen oft die Mittel, ihre Infrastruktur instand zu halten oder zu modernisieren. Schulen werden zusammengelegt, Geschäfte und Banken geschlossen, und die Steuereinnahmen gehen zurück. Daraus entsteht schnell ein Kreislauf, aus denen viele Gemeinden keinen Ausweg finden.

Hinweis der Blogredaktion: Die Studie wurde im März 2009 veröffentlicht.
Dieser Beitrag wird in Kürze auf das Ersterscheinungsdatum zurückdatiert. Er erscheint dann in chronologischer Reihenfolge der Blogbeiträge.

Anmerkungen:
Das Berlin-Institut untersuchte im Jahr 2009 eine bemerkenswerte ländliche Entwicklung im Nordwesten Deutschland
GRAFIK (oben links): Hagar66 / TUBS (Wikimedia Commons)


Schleichender Niedergang auf dem Lande

Eingereicht von Blogredaktion am 29. Dez 2011 - 07:38 Uhr          Seitenaufrufe: 2647
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Deutschlands Bevölkerung schrumpft und altert. Besonders davon betroffen sind ländliche Gemeinden. Je kleiner die Orte und je weiter entfernt sie von wichtigen städtischen Zentren liegen, desto schwieriger ist die Lage. Dies belegt eine neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zur „Zukunft der Dörfer“.

Etwa 800.000 Einwohner hat Deutschland seit 2002 verloren. Bis 2050 dürften sich die Verluste auf mindestens zwölf Millionen summieren. Ländliche Gebiete leiden besonders unter dieser demografischen Entwicklung, weil es dort nicht nur an Nachwuchs mangelt, sondern auch weil insbesondere junge Menschen die Dörfer und Kleinstädte verlassen. Alte Arbeitsplätze, nicht nur in der Landwirtschaft, gehen verloren und neue entstehen überwiegend in den Metropolregionen.

Anmerkungen:
Demografie-Studie vom Berlin Institut zum Dorfsterben in Deutschland
FOTO: Detlef Müller


Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor

Eingereicht von Detlef am 28. Dez 2011 - 07:28 Uhr          Seitenaufrufe: 2060
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Parität legt Studie über 5 Jahreszeitraum vor: Deutlicher Negativtrend in Berlin und Nordrhein-Westfalen, besorgniserregend die Entwicklung im Ruhrgebiet

Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.

Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“

Anmerkungen:
Deutschlandweite Armutsstudie über 5 Jahre für Berlin und Düsseldorf alarmierend
FOTO: Günter Havlena / pixelio.de

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