Unter dem Motto „1001 Stühle für Ai Weiwei“ wurde Sonntag auch in Minden demonstriert. Der Kulturverein Wolkenstein hatte zu dieser außergewöhnlichen Aktion aufgerufen.Um 13.00 Uhr stellten zahlreiche Demonstranten, unter ihnen auch der BUND friends of the earth [1], Stühle vor dem Chinarestaurant Mandarin auf. Ein Stuhl blieb leer. Es war der Stuhl von Ai Weiwei [2].
Stattdessen war ein Plakat mit dem Bild des chinesischen Künstlers angebracht.
Auf Plakaten war die Frage zu lesen: „Wo ist Ai Weiwei?“ Der Regimekritiker war am 3. April in Peking festgenommen worden und ist seitdem verschwunden.
Peter Küstermann [3], Vorsitzender vom Kulturverein Wolkenstein erzählte aus der Biografie von Ai Weiwei sowie der persönlichen Begegnung mit ihm. Küstermann kritisierte heftig die Festnahme des Regimekritikers. Helga Simon [4] "die poetische Nachtwächterin",las ihr Gedicht „Freiheit, die ich meine“vor. Sie forderte sehr energisch Freiheit für die Freiheit.
Der Protest war Teil einer weltweiten Aktion. Unter dem Motto „1001 Stühle für Ai Weiwei“ sollten auch in München sowie unter anderem in New York [5], Stockholm, London, Paris, Wien, Moskau, Madrid oder Hongkong jeweils um 13.00 Uhr Ortszeit Stühle vor chinesischen Botschaften und Konsulaten aufgestellt werden.
Wir sind für Sie da ...
Telefon: 0571-3872712
www.bund-minden-luebbecke.de [6]
Quelle: BUND Minden-Lübbecke
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