Suchen
Wer ist online
1 registrierter Benutzer und 33 Gäste online.
Noch nicht registriert oder angemeldet. Hier registrieren.
Newsbeiträge
Wohlfühlatmosphäre in Architekturbüro: "Wir haben einen extrem geringen Krankenstand." (update)
Hohe Belastung im Arbeitsleben sind ein Gesundheitsrisiko. Ein Unternehmer in Süddeutschland hat den Spieß umgedreht: "Extrem geringer Krankenstand und ganz geringe Mitarbeiter-Fluktuation."
Die Streßbelastung am Arbeitsplatz hat enorm zugenommen. Leistungsverdichtung nennt man beschönigend den Grund dafür. Weniger schön ist der tatsächliche Arbeitsalltag in bundesdeutschen Unternehmen. Das Problem Burn-Out ist inzwischen von Beschäftigten und Chefs gefürchtet.
In diesem Beitrag die Worte eines Unternehmers, der sozialen und menschlichen Weitblick beweist. - mit Erfolg: Ganz wenige Ausfälle durch Krankheit und die Beschäftigten bleiben dem Architekturbüro als Mitarbeiter treu.
Aus: "Wenn Unternehmen stiften gehen", VDI Nachrichten am 6. Januar 2012
Aus innerem Antrieb nimmt auch Matthias Bankwitz seine Verantwortung als Inhaber eines 30-köpfigen Architekten- und Ingenieurbüros in Kirchheim/Teck wahr. Seine Mitarbeiter und die Umwelt haben es gut bei ihm:
Es gibt eine „Spielkultur“, ein Bürofahrrad, Massagen während der Arbeitszeit und eine grüne WC-Oase, in der man bei dezenter Hintergrundmusik in aller Ruhe durchschnaufen kann.
Das freut den ganzheitlich aufgeschlossenen Menschen und rechnet sich für den Unternehmer. „Wir haben einen extrem geringen Krankenstand“, sagt Bankwitz, „und nur ganz geringe Fluktuation.“
"Ob man bei den Sätzen wohl noch etwas sagen muß?" frage ich mich.
Ich belasse es ohne Kommentar.
● Die Arbeitswelt im späteren 'Sozialen Dorf'
Obwohl die Projektumsetzung
des 'ökosozialen Dorfes' noch in weiter Ferne liegt, wurde das Thema Arbeitsbedingungen für dort Beschäftigte schon intensiv und beherzt in der Initiative diskutiert. Dabei gab es keine nennenswerten Meinungsunterschiede: "Wir müssen wieder zu menschlichen Arbeitsverhältnissen und verträglicheren Dienstzeiten!
Sinnstiftende Tätigkeit muß dem Menschen Raum für Kreativität, aber auch für eigene Schwächen lassen. Normalarbeitszeiten von 30 bis 35 Std./Woche müssen die Regel sein, und dürfen nicht wie Gummi gedehnt am späten Abend enden."
Die Arbeitswelt im Dorfzentrum und den Teilbetrieben soll ebenfalls nach dem Grundgedanken umfassender Prävention ausgestaltet werden, entsprechend dem zentralen Handlungsfeld Gesundheitsvorsorge des Landprojektvorhabens.
"Die Bewohner gesund machen, und bei den Beschäftigten Krankheitsentwicklung infolge Arbeitsstreß riskieren? Das kann's doch wohl nicht sein!" Das waren die Gedanken, die zu der Entscheidung geführt hatten. So wurde der ganzheitlich Gesundheitsansatz auf die Gestaltung der Arbeitswelt ausgeweitet.
In groben Zügen ist der aktuelle Stand im Einführungsbeitrag nachzulesen.
Nach erster grober Berechnung vom August 2010 werden im Endausbau des 'Dorfes' etwa 60 Arbeitsplätze in Vollzeit direkt entstehen.
Der Arbeitsbedarf für die voraussichtlich mehrjährige Entstehungszeit (in Bauabschnitten, mit Unterbrechungen) ist darin nicht berücksichtigt, ebensowenig Beschäftigung, die in der Umgebung des Standortes durch das Wirkungsprinzip lokaler Ökonomie entsteht oder gesichert wird.
Quelle (Zitat): VDI Nachrichten
Autor: Detlef Müller (Der Newsblog)
(update1 am 27. Januar 2012): Absatz 'Die Arbeitswelt im späteren Sozialen Dorf' teilweise neu formuliert und ergänzt.
Weitere Beiträge in Kategorie Gesundheitsvorsorge & Gesundheitsrisiken & Deutschland
- Expertenanhörung in Stuttgart - Grün-Rot hält an Zwangspsychiatrie fest (von Blogredaktion am 16. Mai 2012)
- Occupy fordert Verbot der Nahrungsmittelspekulation (von Detlef am 06. Mai 2012)
- Gesundheitsexperte Prof. Dr. Rolf Rosenbrock neuer Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (von Blogredaktion am 27. Apr 2012)
- Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz reduziert Risiko eines Burnouts (von Detlef am 25. Apr 2012)
Vollständige Tag-Liste
Kommentare
Neuen Kommentar hinzufügen-
Artikel über ArbeitszeitEben im Netz gefunden .. ein Zeit-Artikel befasst sich mit dem Thema Arbeitszeit und dessen Auswirkungen auf Gesundheit und Arbeitsmarkt.
Darin enthalten eine Grafik, deren Bedeutung inzwischen nicht mehr kommentiert werden muß. Die Überschrift der Grafik ...
Deutliche Zunahme psychischer Erkrankungen seit 1994
Die Zeit: 30-Stunden-Woche soll Vollbeschäftigung sichern
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/initiative-arbeitszeitverkuerzung-forderungen
Gruß
Newsblogger Detlef



Kommentare