Newsbeiträge » Atomkraft abschalten
Fukushima Daiichi mahnt: Atomkraftgegner simulieren Riss im AKW Grohnde
Grohnde-Kampagne am SA. 9. März 2013: "Stell Dir vor, die Katastrophe findet vor Deiner Haustür statt." - Aktions- und Menschenkette am Rand der Grohnde-Evakuierungszone
Anlässlich des 2. Jahrestages von Fukushima wollen AtomkraftgegnerInnen am Samstag mit einer 380-km-langen AKTIONS- und Menschenkette im Umkreis von 40 bis 60 km um das AKW Grohnde eine Atomkatastrophe simulieren.
Der Atomunfall wird sich bereits in den Tagen zuvor aufbauen. „Wir werden die Öffentlichkeit über den Verlauf des Katastrophenszenarios auf dem laufenden halten“, kündigte Tobias Darge von der Regionalkonferenz „AKW Grohnde abschalten“ an.
Zeitzeugin aus Fukushima zu Gast in Minden
Am Sonntag, den 29. April 2012, ist Frau Mieko Toyama aus Fukushima zu Gast in Minden und wird als Zeitzeugin über das Leben in Fukushima nach der Katastrophe berichten und für Fragen zur Verfügung stehen.
Dies ist ein seltene, wenn nicht sogar einmalige, Gelegenheit hier in Minden direkt von einer Einwohnerin Informationen über die Situation und den Alltag in Fukushima zu erhalten.
Legal-Team: Rechtsbrüche und Gewalt bestimmen weiterhin den Polizeialltag rund um den Castortransport
Die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte des Legal-Teams berichten von erschreckenden Rechtsbrüchen durch die Polizei.
In Göttingen wurde eine Journalistin von „Graswurzel-TV“ von einem
Polizeihund gebissen und so schwer verletzt, dass nach der Behandlung
durch einen Sanitäter noch ein Arzt hinzugezogen werden musste.
POL-CASTOR: Kurzmitteilung - Demonstrant besteigt gestoppten Castor-Transportzug
Lüneburg (ots) - Am Freitag, 25.11.2011, liefen mehrere Demonstranten in der Ortslage Haßloch auf die Gleise und stoppten dadurch gegen 19:50 Uhr kurzfristig die Weiterfahrt des Castor-Transportzuges.
Dabei konnte eine unbekannte Person den Zug kurzzeitig besteigen und ein Transparent hochhalten. Anschließend verließ die Person den Zug selbstständig und entfernte sich unerkannt vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte.
Atomkraftgegner demonstrieren in Grohnde: Mühlenkreis bei einem Störfall Evakuierungszone
Mühlenkreis Evakuierungszone von Grohnde, Mindener demonstrieren gegen Atomkraftwerk Grohnde - Das Eichhörnchen seilt sich von der Brücke ab - Gleise und Zufahrten blockiert
Umfrage: Bürger befürworten Energiewende und sind bereit, die Kosten dafür zu tragen
Ausstieg bis 2017 möglich – BMU unterschlägt Studie
Es sind Zahlen, die der Union zur Zeit nicht passen: laut einer Studie des Bundesumweltministeriums ist ein vollständiger Atomausstieg bis zum Jahre 2017 möglich. CDU, CSU und FDP streben aber einen Zeitpunkt nach 2020 an – und die Studie wurde unterschlagen.
Es handelt sich um eine Untersuchung des Umweltbundesamt (UBA), nach welcher der vollständige Atomausstieg bis 2017 fast ohne Probleme möglich ist. Das Bundesumweltministerium hält einem Medienbericht zufolge die Untersuchung zurück: Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) habe sich laut “Berliner Zeitung” persönlich dafür eingesetzt, das Papier mit dem Titel: “Hintergrundpapier zur Umstrukturierung der Stromversorgung in Deutschland” nicht an die Öffentlichkeit zu bringen.
Bericht der Reaktorsicherheitskommission ist keine akzeptable Grundlage für Atomausstieg.
Flugzeugabstürze und Terrorgefahren sind unlösbare Risiken. Merkel muss politisch entscheiden
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kann in den Empfehlungen der Reaktorsicherheitskommission keine akzeptable Grundlage für den Atomausstieg erkennen. "Im Grunde bestätigt die Reaktorsicherheitskommission, dass es keine Reaktorsicherheit gibt. Flugzeugabstürze und Terrorgefahren sind und bleiben unlösbare Risiken. Deshalb darf kein einziges deutsches Atomkraftwerk einen Persilschein zum Weiterbetrieb ausgestellt bekommen", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Bundeskanzlerin Angela Merkel müsse endlich politisch entscheiden, ob sie der Bevölkerung die Gefährlichkeit der Atomkraft weiter zumuten wolle oder nicht. Die Katastrophe in Fukushima sei ein Menetekel für alle Atomanlagen. Den inakzeptablen Risiken der Atomenergie dürfe die Bevölkerung nicht noch weitere Jahre ausgesetzt werden.
Am 28. Mai Anti-Atomproteste in über 20 Städten unter dem Motto „Atomkraft Schluss!“
Gegen jede Verzögerung beim Atomausstieg seitens Atomkraftwerksbetreiber und Bundesregierung
Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, Anti-Atom-Initiativen und Gewerkschaften hat für den 28. Mai in bundesweit 21 Städten große Demonstrationen für den Atomausstieg angekündigt. „Die einzige Antwort, die die Risiken der Atomkraft wirklich ernst nimmt, ist das sofortige und endgültige Abschalten aller Atomkraftwerke“, erklärten die Veranstalter heute.
Kyschtym-Atomunfall in Majak (1957): Der lange geheim gehaltene DRITTE Super-GAU
Am 26. April 2011 jährte sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. Gleichzeitig erleben Japan und die ganze Welt in diesen Wochen ein ähnlich verheerendes Desaster. Das sind auch genau die beiden Atomunfälle (Super-GAUs), die meist in einem Atemzug genannt werden.
Dabei gab es einen dritten, sehr schweren Atomunfall, der nie richtig bekannt geworden ist. Das kommt nicht von ungefähr. Denn der Kyschtym-Unfall im September 1957 wurde von den Sowjets über 30 Jahre lang vor der Weltöffentlichkeit geheim gehalten. Den über Jahrzehnte zu verschleiern war möglich, da sich dessen messbare radioaktive Wolke auf das Gebiet der früheren Sowjetunion beschränkte.
„Atomkraft ist am teuersten – sie kostet das Leben“
Atomkraftgegner kritisieren Kostendebatte in Sachen Atomausstieg
Zur Debatte um die Kosten der Energiewende erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Das Gerede von den Milliardenkosten des Atomausstiegs ist der Versuch, die Bevölkerung für dumm zu verkaufen. Denn unterm Strich profitiert die Gesellschaft nicht nur in Punkto Sicherheit, wenn die AKW stillgelegt werden. Die Energiewende ist auch ökonomisch ein Gewinn.
Industrie beschleunigt Umstieg auf Erneuerbare Energien
Derzeit vergeht kaum ein Tag mit Meldungen zu Atomausstieg und dem Umstieg auf Erneuerbare Energien, die vor kurzem noch für unvorstellbar gehalten worden wären. Hochrangige Vertreter der deutschen Industrie verkünden auf der Hannover Messe, dass sie für einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft sind.
Die Papiere der Solar- und Windindustrie und der Anlagenbauer
schnellen nach oben. Der beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien
wird einhellig von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gefordert. Die
Vertreter der unterschiedlichsten Techniksparten schauen angesichts des
Aussstiegs aus der Kernnergie optimistisch in die Zukunft.
Minden (NRW): Kondolenzbuch für Japan wieder in der Bürgerhalle
Weiterhin große Anteilnahme für die Opfer des Erdbebens, des Tsunamis und der Reaktorkatastrophe in Japan. Kondolenzbuch liegt wieder in der Bürgerhalle im Mindener Rathaus aus.
„Aufgrund der vielen Anfragen bei der Stadt Minden und dem BUND, haben wir uns entschlossen, das Kondolenzbuch für die Opfer in Japan ab Donnerstag, 14.00 Uhr wieder auszulegen.“, so Lothar Schmelzer Vorsitzender BUND Minden – Lübbecke. Das Kondolenzbuch wird anschließend dem japanischem Botschafter in Berlin übergeben.
Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan erhöht: Bundesregierung informiert Öffentlichkeit nicht
Gemeinsame Presseerklärung von foodwatch und Umweltinstitut München
Berlin / München, 29. März – Die Verbraucherorganisation foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist seit Tagen auf „verstärkte Kontrollmaßnahmen“ und „spezielle Schutzstandards“ – sie informiert die Öffentlichkeit jedoch nicht darüber, dass die EU-weit geltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans am vergangenen Wochenende deutlich erhöht wurden.
„Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie“ – Eine schockierende Dokumentation
Yellow Cake, ein pulverförmiges Gemisch aus Uranverbindungen. Es ist der Ausgangsstoff für die Produktion von Brennstäben, welcher in Kernkraftwerken die zur Energiegewinnung erforderliche Wärme erzeugt. Wird derzeit bedingt durch den Super-GAU (ANM.: im KKW Fukushima 1, Japan), der laut Meinung vieler Experten bereits stattgefunden hat, von Kernenergie gesprochen, so liegt dabei der Fokus auf der eigentlichen Kernspaltung in Reaktoren. Durch die Spaltung der Atomkerne wird eine hohe Energie in Form von Wärme freigesetzt, die dazu genutzt wird, eine Turbine anzutreiben, die verbunden mit einem Generator den Strom erzeugt.
Eine „Stromlücke“ ist nicht zu erwarten
Umweltbundesamt legt Kurz-Studie zur angeblichen „Stromlücke“ wegen des Atomausstiegs bis 2020 vor
Der bis zum Jahr 2020 vorgesehene Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie gefährdet nicht die Versorgung Deutschlands mit Strom. Das ist das zentrale Ergebnis einer der aktuellen Kurz-Studie „Atomausstieg und Versorgungssicherheit“ des Umweltbundesamtes (UBA).
Presseschlagzeilen der vergangenen Wochen zeichneten das Bild von Stromengpässen in Deutschland spätestens ab dem Jahr 2012, sollte es beim beschlossenen Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft bleiben.
Das UBA widerspricht dem auf Basis eigener Berechnungen. „Die Versorgungssicherheit mit Strom ist in Deutschland nicht gefährdet - eine „Stromlücke“ ist nicht zu erwarten“, sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des UBA.
(ANMERKUNG: Pressemeldung vom Frühjahr 2008)
250.000 Demonstranten fordern „Alle AKWs abschalten, Frau Merkel!“
Gemeinsame Pressemitteilung vom 26. März 2011
AG Schacht Konrad – Attac Deutschland – .ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) – Campact – contrAtom – NaturFreunde Deutschlands – Netzwerk Friedenskooperative – Robin Wood
Brüderle: AKW-Moratorium ist nur Wahlkampf-Taktik
Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 24. März 2011 in einem Zeitungsartikel:
Deutsche Kernkraftwerke gehen aus taktischen Gründen vom Netz: Wirtschaftsminister Rainer Brüderle hat nach SZ-Informationen vor der Spitze der deutschen Industrie gesagt, dass die anstehenden Landtagswahlen der Grund für den plötzlichen Sinneswandel der Regierung in der Atompolitik sind. Entscheidungen seien da "nicht immer ganz rational".
… den ganzen Artikel lesen bei ‘Süddeutsche‘
Die Gesellschaft für Strahlenschutz warnt: Supergau in Fukushima 1
Pressemitteilung v. 23.03.11
Auf der Website der International Agency of Atomic Energy (IAEA) wird hier über das Radiation-Monitoring in der Umgebung des zerstörten Atomkraftwerks (AKW) Fukushima I berichtet. Die IAEA hat gemeinsam mit den japanischen Behörden Messungen bis zu 200 km Entfernung von Fukushima I durchgeführt. Es wurden Gammadosisraten und Beta-Gamma-Kontaminationen gemessen.
Höllenrisiko für (fast) NICHTS: Atomkraft deckt nur 2% der Weltenergieverversorung!
Soeben gelesen – und angesicht der Märchen von überzeugten Befürwortern, Atomlobbyisten und Regierungen kaum zu glauben: Die Atomkraft macht nur 2 Prozent des weltweiten Bedarfes an Energie aus.
Für diese mageren 2% wird in Kamikazemanier ein “Restrisiko“ eingegangen, das im Katastrophenfall mit fast tödlicher Sicherheit zu lang anhaltender – im Falle von Plutonium Jahrtausende andauernder und hochtoxischer – radioaktiver Verseuchung weiter Landstriche führt … ???
Als wenn es noch nie extreme Naturkatastrophen gegeben hätte …
Und zu guter letzt werden Kernkraftwerke überhaupt nicht gebraucht, selbst bei höchsten Stromlasten nicht – zumindest bei uns in Deutschland. So das Bundeswirtschaftsministerium im August 2008 …
Israelischer Atomexperte: Japan verschleiert große Gefahr einer nuklearen Katastrophe
Auszug: Live-Ticker ‘Financial Times Deutschland‘ –
Dienstag, 15. März 2011
10:08 Ein israelischer Atomexperte hat Japan vorgeworfen, die große Gefahr einer nuklearen Katastrophe zu verschleiern. "Die Japaner verheimlichen Tatsachen über das Atomunglück und den vermutlich sehr großen Schaden", sagte der Chemieprofessor und ehemalige Abgeordnete Uzi Even der israelischen Zeitung "Maariv". Even habe in der Vergangenheit im israelischen Atomreaktor in Dimona gearbeitet.
Deutsche Energieagentur fordert Rückkehr zum Atomausstieg: "Das ist das Mindeste"
BERLIN (Dow Jones) Die Deutsche Energie-Agentur (dena) fordert angesichts der Atomkatastrophe in Japan eine Rückkehr zum Atomausstieg. “Das ist das Mindeste. Deutschland sollte wieder auf diesen Pfad einschwenken und die Kernkraftwerke wie im Atomausstiegsbeschluss vorgesehen abschalten”, sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler dem “Handelsblatt” (HB – Montagsausgabe).
60.000 Teilnehmer bei Anti-Atom-Menschenkette
In Japan hat sich bestätigt, dass Atomenergie unbeherrschbar und gefährlich ist
Heute haben rund 60.000 Teilnehmer eine zirka 45 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomenergie gebildet – vom Atomkraftwerk (AKW) Neckarwestheim bis zur Villa Reitzenstein in Stuttgart. Zu der Aktion hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Campact, Robin Wood sowie die NaturFreunde Deutschlands aufgerufen.
Unsere zutiefst schockierte Anteilnahme an die Menschen in Fukushima, der erdbebenbetroffenen Region und ganz Japan – Blogredaktion
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