Newsbeiträge » Aktionen, Kampagnen
Tag der biologischen Vielfalt 2013. Süßwasserfische besonders gefährdet – Stör ist "Leitfisch für bedrohte Arten"
Umfairteilen in Ostwestfalen: falscher Reichenclub verwirrt Passanten
Aktionstag in Minden: Eine Handvoll "Superreiche" treten als Gegendemonstranten auf. Ihr Argument: Keine Vermögenssteuer, denn ihr Lifestyle ist teuer.
Minden. Eine satirisch gemeinte Aktion stiftet am Samstag, 13. April einige Verwirrung. Während des Aktionstages zieht eine Gruppe von fünf Superreichen durch das Zentrum. Aus ihrem Megaphon ertönt nach dem Start: "Unser Lifestyle der ist teuer, deshalb keine Reichensteuer!"
Schon auf den ersten Metern ist aufmerksam gewordenen Scharn-Passanten die Verblüffung anzusehen. Kein Wunder, denn heute ist bundesweiter Aktionstag des Bündnisses UmFAIRteilen. Dessen Forderungen sind eine Vermögenssteuer und ein Schliessen von Steuerschlupflöchern.
umFAIRteilen-Aktionen am 13. April auch in der Kreisstadt Minden
Frühjahrsaktionstag am zweiten Aprilsamstag in vielen Städten bundesweit. Auch in der Mindener Innenstadt finden umFAIRteilen-Proteste statt.
Minden (nb). Das lokale Bündnis umFAIRteilen nimmt mit eigenen Aktionen am dezentralen Protesttag zum Frühlingsanfang statt. Für eine gerechtere Verteilung zwischen Arm und Reich ziehen die Aktiven am Samstag, 13. April 2013 in die Mindener Innenstadt.
Ort der Proteste ist die Fussgängerzone im Zentrum. An mehreren Stellen des Scharns werden Infostände aufgestellt, an denen die Ostwestfalen zu Diskussionen mit Mitbürger/-innen zur Verfügung stehen. Zusätzlich sind vom Aktionsbündnis Einzelaktionen vorbereitet worden, die das Protestanliegen anschaulich darstellen. Der Beginn ist 10:30 Uhr am Vormittag.
In über 80 Städten bundesweit: umFAIRteilen am Samstag, 13. April
Für Samstag, den 13. April ruft das Bündnis „Umfairteilen – Reichtum besteuern!“ zu bundesweiten Aktionen auf.
In mehr als 80 Städten setzen Aktivistinnen und Aktivisten der 24 bündnisbeteiligten Organisationen informativ und kreativ Zeichen gegen die wachsende Soziale Ungleichheit in Deutschland und Europa. Das Bündnis fordert eine einmalige Vermögensabgabe sowie eine dauerhafte Vermögenssteuer für reiche Haushalte und ein konsequentes Vorgehen gegen Steuerbetrug und Steueroasen.
Veranstalter schon am vorletzten Tag: "Tunis ist ein außerordentlicher Erfolg!"
50.000 aus aller Welt im Widerstand gegen Armutspolitik
Das elfte Weltsozialforum hat im Verlauf der vergangenen Woche mehr als 50.000 Menschen aus 127 Ländern in Tunis versammelt und wird unmittelbar vor seinem Abschluss von den Veranstaltern als außerordentlicher Erfolg gewertet.
„Dieses globale Treffen in Tunis hat nicht nur die Überlebensfähigkeit der Sozialforumsidee bestätigt sondern auch eine neue Dynamik des weltweiten Widerstands gegen die dramatische Armutspolitik der Herrschenden sichtbar gemacht. Der aufrührerische Geist des arabischen Frühlings hat auch die sozialen Bewegungen im Rest der Welt erreicht“, sagte das Mitglied des International Council des WSF, Hugo Braun, der auch dem Attac-Koordinierungskreis angehört.
Eröffnungsabend in Tunis: Bandvideo zum "Anfüttern"
Weltsozialforum: Superkurzes Video vom Eröffnungsabend in Tunis, aufgenommen von Mehr Demokratie e.V. & Omnibus für direkte Demokratie.
Quelle: Mehr Demokratie e.V. (flickr)
Weltsozialforum 2013 beginnt am DI. 26. März im nordafrikanischen Tunis
WSF zum ersten Mal im arabischen Raum - 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 127 Ländern werden in Tunesien erwartet
Mit einer Massendemonstration wird am Dienstag in Tunis das elfte Weltsozialforum (WSF) eröffnet. 30.000 Menschen aus 127 Ländern haben ihre Teilnahme an den mehr als 1.000 Veranstaltungen des Forums angekündigt.
"Das WSF in Tunis bietet die Gelegenheit zur Diskussion und zur Vorbereitung auf die Mobilisierung zu den zentralen Herausforderungen und im Spiegel aktueller internationaler Entwicklungen. Wir wollen alte und neue Bewegungen zusammenbringen, um gemeinsame Wege für eine 'andere Welt' zu beschreiten“, heißt es in der Einladung des Organisationskomitees.
Weltwassertag 2013 „Wasser und Zusammenarbeit“ – für eine nachhaltige Entwicklung
Der Weltwassertag wurde 1992 von der UN-Generalversammlung ins Leben gerufen und wird seit 1993 am 22. März begangen. Dieser Gedenktag wird jedes Jahr unter ein bestimmtes Motto gestellt, das diesjährige lautet: „Wasser und Zusammenarbeit“. Diesmal wird dem Weltwassertag eine zusätzliche Bedeutung zuteil, denn 2013 ist zugleich das Internationale Jahr der Wasserkooperation. Damit verfolgt man unter anderem die Absicht die Öffentlichkeit auf die weltweit steigende Nachfrage nach Wasser und die damit verbundenen Probleme des Wasserzugangs, sowie der Wasserverteilung aufmerksam zu machen.
Mikroblogger: Eilmeinung zum Armutsbericht von den Bürger/-innen Deutschlands
Netzbürgers Meinung bei Twitter mit vernichtender Eindeutigkeit - Armuts- und Reichtumsbericht: Daumen 'runter.
Ein Tweet (Kurzmitteilung), der eine Blogmeldung wert ist. Der Screenshot wurde am Mittwoch, 6. März 2013 um 23:25 gemacht.
Erläuterung für Twitterlaien: Eine vierstellige Anzahl (1.009) sog. Retweets, wie unten links im Bildschirmschnapschuss zu sehen, ist eine echte Rarität.
Armutsbericht verabschiedet: Nicewashing auf dem Rücken betroffener Menschen
Armuts- und Reichtumsbericht: „Umfairteilen statt vertuschen“ - Protestaktion vor dem Kanzleramt während der Debatte
Berlin/Minden (umf/nb) 6.3.2013. Das Bündnis „Umfairteilen“ hat heute vor dem Bundeskanzleramt gegen die „beschönigenden Änderungen“ am Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung demonstriert.
Eine Person mit einer Maske von Vizekanzler Rösler (FDP) verfälschte mit Farbeimer und Pinsel an großen Texttafeln zentrale Aussagen des Berichts. Dagegen protestierten Bürgerinnen und Bürger mit Schildern und Sprechchören. Anlass für die Protestaktion war die Verabschiedung des Berichts im Bundeskabinett.
Verborgener Hunger: Weltweit erster Kongress an der Universität Hohenheim
Pressekonferenz am Donnerstag, 7. März 2013, 11:30 Uhr: Pressekonferenz mit führenden Experten zum Thema verborgener Hunger / Konferenz: 6. bis 9. März
Hohenheim/Minden (uhh/nb). Experten aus Deutschland, den USA, von der Uno und der FAO: Weltweit zum ersten Mal holt ein internationaler Kongress von 6. bis 9. März 2013 führende Wissenschaftler, die sich mit verborgenem Hunger beschäftigen, an die Universität Hohenheim.
Ihr gemeinsames Ziel: Sie wollen Politik und Gesellschaft auf die global verbreitete Unterversorgung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen aufmerksam machen – und zeigen, mit welchen Strategien sich das Problem in den Griff bekommen lässt.
Handlungsbedarf besteht nicht nur in armen Ländern. Auch in Deutschland und anderen Industrienationen wird der verborgene Hunger zum Gesellschaftsproblem.
Detailinformationen, Akkreditierung und Anmeldung zur Pressekonferenz: https://hiddenhunger.uni-hohenheim.de
Goldman Sachs und Shell zum WEF in Davos für hemmungslose Profitgier ausgezeichnet
Die Public Eye Awards 2013: Schmähpreise gehen an Goldman Sachs und Shell
Davos/Minden (pea/nb) 24. Januar 2013 - In Sichtweite des Weltwirtschaftsforums (WEF) haben Greenpeace Schweiz und die Erklärung von Bern (EvB) heute mit der Vergabe der Public Eye Awards besonders krasse Fälle von Profitgier und Umweltsünden von Unternehmen gebrandmarkt.
Den diesjährigen Jurypreis erhält die US-Bank Goldman Sachs. Der Publikumspreis geht nach dem Willen von 41'800 Online-Votern mit grossem Vorsprung an den Ölkonzern Shell. Stargäste an der Medienkonferenz in Davos waren der Autor, Ökonom und Ex-Bankenregulator Professor William K. Black sowie der renommierte Wirtschaftsethiker Dr. Ulrich Thielemann.
mörderisch lecker - Bildung geht durch den Magen
Das sind die Schlagzeilen für den Kochkalender 2013, den der Volksverein Mönchengladbach mit einer bunten Schar von Köchen, Krimiautoren und Fotografen erstellte.
Das Motto für diesen Kalender bezieht sich auf die neun mitwirkenden rheinisch-niederrheinischen Krimiautoren, die kulinarisch-kriminelle Henkersmahlzeiten bereiteten: Horst Eckert, Rebecca Gablé, Brigitte Glaser, Carsten Sebastian Henn, Thomas Hoeps, Ralf Kramp, Arnold Küsters, Judith Merchant
„Angeworben“, die Messer zu wetzen, wurden sie alle von der Autorin Jutta Profijt, die den Volksverein schon lange unterstützt. So präsentiert die „kriminelle Truppe“ sich mit mörderisch leckeren Gerichten – und die Taten führen hier nicht hinter „schwedische Gardinen“, sondern an den Kochtopf.
Proteste bei Justizministerkonferenz: "Massaker an Grundrechten geplant"
Zwangsbehandlung psychisch kranker Menschen durch die Hintertür verhindern - Demobericht aus Berlin
Berlin, 15.11.2012: Heute demonstrierten in Berlin vor der Hessischen Landesvertretung mehr als 40 Personen gegen die dort stattfindende Herbsttagung der Justizministerkonferenz.
Erklärtes Ziel dieser Konferenz war es, Verabredungen zur Legalisierung von psychiatrischen Zwangsbehandlungen auf Länderebene und einen Beschluss zur Einführung von ambulanten Zwangsbehandlungen zu treffen.
Weltspartag: "Deine Bank macht schmutzige Geschäfte - spar dir das!"
Neues Aktionsbündnis ruft zum Weltspartag auf: "Bankwechsel - jetzt!"
Am Vortag des Weltspartages hat das Bündnis "Bankwechsel Jetzt!" am heutigen Montag auf die schmutzigen Geschäfte von Großbanken aufmerksam gemacht. In acht Meter Höhe schwebte ein Großbanner über dem Eingang des Commerzbank-Towers in Frankfurt. Unter der Überschrift "Spar Dir das!" prangte auf dem Transparent das Bild eines riesigen geröntgten Sparschweins, in dessen Bauch sich Rüstungsgeschäfte, Geschäfte in Steueroasen und Atominvestitionen versteckten.
Attac: "Macht mit beim europäischen Solidaritätstag am 14. November!"
Aufruf der Projektgruppe Eurokrise und des Attac-Kokreises zum europäischen Aktions- und Solidaritätstag im November
Liebe Leute in und um Attac,
macht mit beim europäischen Aktions- und Solidaritätstag am 14. November. Stärkt den südeuropäischen Generalstreik und die europaweiten Proteste gegen die desaströse Krisenpolitik!
Am 14. November wird in Portugal, Spanien, Zypern, Malta und vielleicht auch in Italien gestreikt: Ein eintägiger (süd)europäischer Generalstreik aus Protest gegen die Austeritätspolitik der EU.
"UmFAIRteilen" am letzten September-Samstag in mehr als 40 Städten
Reichtumsbericht und zunehmende Altersarmut: Die Zeit für Umverteilung ist reif!
Mit einer Aktion vor dem Bundeskanzleramt hat das Bündnis "Umfairteilen" am heutigen Dienstag eine stärkere Besteuerung großer Vermögen eingefordert. Eigenhändig verteilten die Aktivisten einen privaten Reichtumsberg aus "Goldbarren", "Münzen" und "Geldsäcken" um zu Gunsten wichtiger gesellschaftlicher Bereiche wie Bildung, Pflege und Energiewende.
Zwangsbehandlung ist strafbare Körperverletzung - Psychiater bei der Staatsanwaltschaft anzeigen!
Neue Rechtsprechung, bitte weitersagen!!!
Am 17.7. 2012 hat der Bundesgerichtshof bekannt gegeben, dass auch psychiatrische Zwangsbehandlung nach Betreuungsrecht keinerlei rechtliche Grundlage hat, sondern illegal ist.
Wenn Ärzte trotzdem zwangsbehandeln sollten, also Sie zwingen Pillen zu schlucken, gar Spritzen verabreichen oder Ihnen Elektroschocks geben, dann kann und sollte dies als Körperverletzung zur Anzeige gebracht werden.
Das Tamera-Manifest
FÜR EINE NEUE GENERATION AUF DEM PLANETEN ERDE
Ein Zitat aus dem Gaza-Manifest vom Dezember 2010:
„Wir haben Angst. Hier in Gaza haben wir Angst, ins Gefängnis zu kommen, verhört, geschlagen, gefoltert, bombardiert, getötet zu werden. ... Wir sind eine Jugend mit schwerem Herzen. Wir tragen in uns eine so immense Schwere, daß es schwer für uns ist, uns an einem Sonnenuntergang zu freuen. ... In uns wächst eine Revolution, eine große Unzufriedenheit und Frustration, die uns zerstören wird, wenn wir nicht einen Weg finden, diese Energie zu kanalisieren in etwas, das uns irgendeine Art von Hoffnung geben kann.”
Hier ruft die Jugend von Gaza, es ist der Notruf einer Generation ohne Hoffnung. Ein Notruf aus vielen Ländern der Erde. Vertreter des Friedensforschungszentrums Tamera in Portugal haben verschiedene Pilgerschaften in Israel-Palästina und in Kolumbien durchgeführt. Möge der folgende Text ein Beitrag sein für einen Ausweg aus der Not und für eine neue Kanalisierung der unterdrückten Energien.
Bündnis „Umfairteilen“ in Minden gegründet
Minden/Kreis-Minden-Lübbecke (mr). Auf Einladung der Globalisierungskritiker von attac trafen sich am 05.09.2012 Vertreter von neun Mindener Gruppierungen, die zum Thema Vermögensumverteilung verschiedene Aktivitäten durchführen wollen. Die Teilnehmer einigten sich darauf, am 15.09.2012 in der Mindener Fußgängerzone über die ungerechte Einkommens- und Vermögensverteilung zu informieren.
An diesem Tag werde man für die Demonstration am 29.09.2012 in Bochum werben, die ebenfalls von einem großen Bündnis getragen wird, so die Teilnehmer des Treffens.
Armutsnetzwerk: Gemeinsam gegen Individualisierung von Armut
Armutsnetzwerk trifft sich in Niedersachsen und gründet Trägerverein. Aufnahme in die Nationale Armutskonferenz soll beantragt werden.
In Sulingen bei Bremen hat sich am Donnerstag, 23.08.2012 das Armutsnetzwerk offiziell als Verein gegründet. Ziel des Vereins ist die bundes- wie europaweite Vernetzung der von Armut, Ausgrenzung und Wohnungslosigkeit bedrohten und betroffenen Menschen und ihre Interessenvertretung.
Expertenanhörung in Stuttgart - Grün-Rot hält an Zwangspsychiatrie fest
Verbände Psychiatrieerfahrener kritisieren Anhörung zur Zwangsmedikation in Baden-Württemberg als intransparent und einseitig. Ernste juristische Bedenken werden nicht berücksichtigt.
Unter Ausschluss aller kritischen Betroffenenverbände fand am gestrigen Montag den 14. Mai im Sozialministerium in Stuttgart eine Expertenanhörung zum Thema Zwangsmedikation statt.
Kritikern und Gegnern medikamentöser Zwangsbehandlung wurde weder im Vorfeld noch bei der Anhörung am Montag die Möglichkeit gegeben, sich an der Diskussion zu beteiligen. Der eingeladene "Betroffenenvertreter" Rainer Höflacher ist als sehr psychiatrie-nah bekannt und steht mit seinen Positionen zu Zwang und Gewalt in offenem Dissenz zu einem Großteil der Betroffenenbewegung.
Occupy fordert Verbot der Nahrungsmittelspekulation
occupy wird konkret. In einer Petition an den Deutschen Bundestag wird gefordert, Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verbieten. Wie Bundestag und Bundesregierung es hinnehmen, dass auch durch deutsche Finanzunternehmen Hunger und Tod verursacht werden, ist für die Bewegung untragbar.
Die Gruppe aus der Occupy-Bewegung setzt sich mit ihrer bundesweiten Aktion dafür ein, die heute legale Praxis der Spekulation mit Nahrungsmitteln streng zu regulieren. Sie fordert in der Petition an den Deutschen Bundestag ein Verbot, das sie für lange überfällig hält.
Die Abhängigkeit zwischen der Spekulation mit Nahrungsmitteln und den steigenden Preisen wird von prominenten Unterstützern der Petition unterstrichen. So belegt Dirk Müller, der als Mr. Dax bekannte Finanzexperte, in seinen Vorträgen eindrücklich, wie nicht mehr Angebot und Nachfrage die Preise beeinflussen, sondern die durch Spekulanten entweder in den Markt gepumpten oder abgezogenen Geldmengen.
Druck auf Arbeitslose mitverantwortlich für Verzweiflungstat
Aktion Strenge Christine vor dem AMS Graz. AKTIVE ARBEITSLOSE fordern Rücktritt von Karl-Heinz Snobe
(Wien, 8.4.2012) Um die Welt ging die Meldung über die
Selbstverstümmelung eines Arbeitslosen am 26.3.2012 im oststeirischen
Ort Mitterlabill. Arbeitsunwilligkeit bzw. Angst vor einer Arbeit
unterstellten viele Medien pauschal dem Arbeitslosen.
Als Protest gegen
Die Politik des AMS und gegen diese vorverurteilende
Medienberichterstattung zeigte der Verein AKTIVE ARBEITSLOSE
anschaulich in einer Straßenaktion vor dem AMS Graz am 4.4.2012:
Die
„Strenge Christine“ - als Symbol für die Wirtschaft und eine ehemalige
Staatssekretärin des Wirtschaftsministerium - trieb einen Arbeitslosen
mit Krücke und Halsmanschette in die Arme eines Arztes, der ohne mit
der Wimper zu zucken die volle Arbeitsfähigkeit attestierte und die
Invaliditätspension verweigerte. Damit wurde die aussichtslose
Situation des „Selbstverstümmelungsaktivisten“, der zwischen dem AMS
und Pensionsversicherungsanstalt hin und her geschoben wurde,
handgreiflich dargestellt.
Freiheit statt Zwang: Weltpremiere des PatVerfü-Kinospots mit Nina Hagen
Mehr Menschenrechte für psychisch kranke Menschen, PatVerfü-Werbespot stellt Inhalt der neuen Patientenverfügung eindrucksvoll dar
Pressemitteilung vom 7. Februar 2012
Das Kino Moviemento am Kottbusser Damm in Berlin ist
rappelvoll. Mehr als 200 Menschen sind zur Weltpremiere des
PatVerfü-Kinospots gekommen, zu der der Landesverband
Psychiatrie-Erfahrener Berlin-Brandenburg e.V. am Dienstagabend
(31.01.2012) eingeladen hatte. Unter den Kinobesuchern ist wie
angekündigt ein international bekannter Star: Umringt von
Kameras wartet auch Nina Hagen gespannt darauf, den
PatVerfü-Spot, in dem sie selbst mitgewirkt hat, zum ersten Mal auf
der großen Leinwand zu sehen.
Nina Hagen überrascht das Publikum mit einer Lockenpracht
gekrönt von einer knallroten Lackmütze, auf der die Botschaft der
PatVerfü zu lesen ist:
Bewegungen planen europäische Massenproteste gegen Verarmungspolitik
Pressemitteilung des Vorbereitungskreises der internationalen Aktionskonferenz gegen die Verarmungspolitik der Troika
400 Aktivistinnen und Aktivisten aus mehreren europäischen Ländern haben sich am Wochenende bei einer internationalen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main auf einen gemeinsamen Fahrplan für Proteste gegen die europaweite Kürzungspolitik verständigt. Als Schwerpunkt der Proteste einigten sich auf internationale Aktionstage vom 17. bis 19. Mai in Frankfurt. Geplant sind Besetzungen der zentralen Anlagen und Plätze in Frankfurt, massenhafte Blockaden der EZB und anderer Banken am 18. Mai sowie eine große europäische Demonstration am 19. Mai.
Der Widerstand richtet sich vor allem gegen die maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebenen Sparpakete, die die Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds IWF Griechenland und anderen Ländern diktiert.
Europäische Attac-Delegation reist nach Griechenland
Treffen mit sozialen Bewegungen und Gewerkschaften in Athen
Frankfurt am Main, 23.02.2012
Eine Delegation des europäischen Attac-Netzwerkes wird Anfang kommender
Woche nach Griechenland reisen, um dort mit Aktivisten von Attac
Griechenland, anderen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften
zusammenzutreffen und mit ihnen Handlungsoptionen für die nahe Zukunft
auszuloten.
Reise:
* Montag, 27. Februar, bis Mittwoch, 29. Februar
* Athen, Griechenland
Pressekonferenz:
* Dienstag, 28. Februar, 13.30 Uhr
* Labor Center (zweiter Stock), 48b Tritis Septemvriou, Athen (nahe Omonia-Platz)
Internationale Aktionskonferenz gegen die Verarmungspolitik der Troika
Hunderte Aktivisten vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt erwartet
Frankfurt am Main, 21.02.2012
Während in Griechenland
Hunderttausende verzweifelt gegen das von der Troika aus EZB, EU und
IWF diktierte und maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebene
Sparpaket protestieren und in Spanien Zehntausende gegen die so
genannten Arbeitsmarktreformen demonstrieren, bereitet sich ein breites
Bündnis aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaftsmitgliedern,
occupy-Gruppen, Attac, Erwerbsloseninitiativen und Linken Gruppen auf
internationale Proteste in den kommenden Monaten gegen die
Kürzungsdiktate der Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise vor.
Dazu werden auf einer internationalen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main am kommenden Wochenende mehrere hundert Menschen aus Deutschland und dem europäischen Ausland erwartet.
Stimmen zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit 2012 (update11)
Stellungnahmen, Presseartikel zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit, Linkübersicht
Zum vierten Mal findet in diesem Jahr 2012 dieser Welttag der Vereinten Nationen statt.
Für das Dorfprojekt ist "Soziale Gerechtigkeit - echt, menschlich und mit verlässlicher Nachhaltigkeit" die übergeordnete Aufgabe. Der 20. Februar ist daher willkommener Anlass, um auf beides - Welttag und soziales Dorfprojekt - aufmerksam zu machen.
Im letzten Jahr hatten wir am 20. Februar unseren Hilf' mit!-Aufruf veröffentlicht. Auf den wird in diesem Jahr wieder aufmerksam gemacht.
Der Newsblog widmt diesem besonderen Datum abseits des initiativen-eigenen Anliegens. Der informiert über Stimmen zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit, mit ausgesuchten Stellungnahmen und diesem Übersichtsbeitrag mit Links zum Welttag.
Aktives Handeln gegen soziale Spaltung notwendig
„Soziale Gerechtigkeit ist elementar für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie darf nicht nur als Thema für politische Sonntagsreden abgefertigt werden.“ Das erklärte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Gunnar Winkler, aus Anlass des UNO-Welttages der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar.
„Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Deutschland größer denn je. Die seit Jahren ungebrochene Umverteilung von unten nach oben spaltet die Gesellschaft in einem gefährlichen Maße. Wenn in einem der reichsten Länder der Welt zwölf Millionen Menschen in Armut leben, dann ist das ein Skandal. Auch deshalb wird sich die Volkssolidarität weiter für soziale Gerechtigkeit in diesem Land einsetzen und stark machen.“
Tag der sozialen Gerechtigkeit: SoVD fordert Politik des sozialen Zusammenhalts
"Wir beobachten mit großer Sorge die weitere Zunahme der ungleichen Einkommensverteilung", erklärt Adolf Bauer, Landesvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. "Vor allem die Zunahme des Niedriglohnbereiches verschärft die Soziale Ungleichheit."
Spardiktat für Griechenland: Nicht in unserem Namen!
Von Merkel forcierte neoliberale Schocktherapie zerstört Europa
Frankfurt am Main, 14.02.2012
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert scharf das von der Bundesregierung forcierte Spardiktat, das die Troika aus Europäischer Zentralbank, IWF und EU-Kommission Griechenland auferlegt, und erklärt sich solidarisch mit
der protestierenden Bevölkerung Griechenlands. "Angela Merkel zerstört die Chancen für ein solidarisches, demokratisches Europa. Wir sagen: Dies geschieht nicht in unserem Namen!" , sagte Roland Süß vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.
"Diese Krisenpolitik ist ein Angriff auf die Demokratie, verschärft die Krise, zerstört politische und soziale Strukturen und dient vor allem der Rettung der Gläubiger, nicht der griechischen Bevölkerung. Zur Kasse gebeten werden vor allem diejenigen, die keinerlei Verantwortung für die Krise haben."
Was ist das Weltsozialforum?
Eine Einführung über das jährlich stattfindende Weltsozialforum
Das Weltsozialforum ist eine Gegenveranstaltung zu den Gipfeln der
Welthandelsorganisation (WTO), dem Davoser Weltwirtschaftsforum (WEF)
und den jährlichen Weltwirtschaftsgipfeln der Regierungschefs der
G8-Staaten.
Die erste Veranstaltung fand 2001 in Porto Alegre / Brasilien, statt
und wurde zu einem Symbol für die Bewegung der Kritiker der
Globalisierung.
Demonstration "Wir haben es satt!" – 23.000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik
Verbraucherinnen und Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützerinnen und Tierschützer, Imkerinnen und Imker, entwicklungspolitische Gruppen, Bäuerinnen und Bauern fordern Bauernhöfe statt Agrarindustrie. Bundesregierung soll Zukunft der Landwirtschaft sichern
Berlin: 23.000 Menschen haben heute in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft demonstriert. Verbraucher, Umwelt- und Tierschützer, Imker, Bäuerinnen und Bauern sowie entwicklungspolitische Gruppen zogen unter dem Motto "Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie" zum Kanzleramt und verlangten von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik.
Oldenburger Erwerbslose rufen zu gemeinsamen 'Wir haben es satt'-Protesten auf
Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO): Aufruf an Gruppen, Arbeitskreise, Netzwerke von Erwerbslosen und Geringverdienenden: Wir haben es satt! Demo am 21. Januar in Berlin.
Erwerbslosengruppen wollen mit Töpfen, Topfdeckeln und Kanistern auf der Demo am 21. 1. in Berlin Krach schlagen dafür, dass sich alle Menschen fair produzierte Lebensmittel leisten können.
Sie treffen sich dazu ziemlich in der Mitte des Demozuges, hinter den TeilnehmerInnen der Gruppen von Slow Food und direkt vor dem Block von GREENPEACE (diese kommen wohl mit ihren Maisstengelpuppen).
Erkennbar ist unser Block an der Gelben Fahne mit dem Krach-Schlagen-Logo und dem ebenfalls gelben Front-Transparent von der Demo am 10.10.2010 (mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel).
Warum SOPA auch uns angeht
'Digitale Gesellschaft' über die globalen Auswirkungen von SOPA und PIPA, sowie die Folgen von ACTA bei uns in Europa
Im Rahmen eines sogenannten “Blackout Days” haben sich heute
zahlreiche Webseiten verhüllt, darunter die englischsprachige
Wikipedia. Sie protestieren damit gegen zwei amerikanische
Gesetzesentwürfe, den Stop Online Piracy Act (SOPA) und den Protect IP
Act (PIPA).
Diese sollen Wirtschaftsinteressen amerikanischer
Copyright-Inhaber schützen, haben aber massive Auswirkungen auf die
digitale Welt: Internetprovider sollen gezwungen werden, Inhalte
proaktiv zu überwachen, Inhalte sollen gesperrt, Suchmaschinen-Treffer
nicht mehr angezeigt und Verlinken strafbar werden.
Dies hat in Amerika für einen Aufschrei gesorgt, wie er in Deutschland bei der “Zensursula”-Debatte um Netzsperren stattfand. “Sollten diese Gesetze auch nur zur Hälfte so kommen wie vorgeschlagen, hat dies negative Auswirkungen auf das gesamte Internet”, sagt Markus Beckedahl, Vorsitzender des Digitale Gesellschaft e.V.
Für einen fairen Finanzmarkt: Neue Maßstäbe braucht die Welt!
Gründungsaufruf für eine europäische nachhaltige Ratingagentur (ENRA) vom 15. Oktober 2011
Der Finanzmarkt ist außer Rand und Band. Wenige werden reich, viele werden ärmer. Das ist nicht fair, weshalb es Steuern für Vermögende und für Finanztransaktionen braucht. Beides wird kommen.
Doch wird der Finanzmarkt damit fair und nachhaltig? Nein. Denn die Maßstäbe der Gier und des grenzenlosen Wachstums bleiben unberührt. Diese Maßstäbe werden definiert durch die großen Ratingagenturen, die im Dienste ihrer Auftraggeber stehen.
Partei- und länderübergreifende Initiative für eine gemeinnützige, nachhaltige, europäische Ratingagentur
Geißler, Tumpel, Riegler, von Weizsäcker, Eppler und Simonis unter den Initiatoren
Rund 300 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, gewerkschaftlichen und kirchlichen Kreisen sowie NGOs und Zivilgesellschaft unterstützen den Aufruf der Deutschen Umweltstiftung für eine gemeinnützige, europäische, nachhaltige Ratingagentur (ENRA).
#15j – Global change – Eine mögliche Welt ist anders!
#15j – Global change – Eine mögliche Welt ist anders! occupy ruft zu weltweiten Demonstrationen auf
Am 15. Januar gehen wir weltweit auf die Straße, weil wir einen grundlegenden Wandel des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systems fordern.
Die massiven Probleme und Ungerechtigkeiten in Wirtschaft, Umwelt und sozialem Miteinander sind global die Symptome eines nicht mehr funktionierenden Gesellschaftssystems, sowie des fortwährenden Demokratieabbaus, eines unsolidarischen Geldsystems und ungerechter Besitzverhältnisse. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Probleme.
Caritas-Präsident Neher: "Armut macht krank" Kampagne zeigt Schwachstellen im deutschen Gesundheitssystem
Caritasverband startet Kampagne "Armut macht krank". Die Aktionswebseite des Sozialverbands klärt über wenig beachtetes Problem auf.
Berlin (ots) - "Das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen lange arbeitslos sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten; wenn sie über wenig oder kein Einkommen verfügen oder der Bildungsstand niedrig ist." Dies macht Caritas-Präsident Peter Neher heute vor Journalisten in Berlin bei der Präsentation der Caritas-Kampagne "Armut macht krank" deutlich.
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