Newsbeiträge » EU-Richtlinie Heilkräuter
„Zukunft Phytotherapie“ – ein Bündnis mit geballter Kompetenz
Patienten bedauern Benachteiligung der Pflanzenmedizin
„Warum zahlt meine Kasse keine pflanzlichen Medikamente?“ – mit dieser Frage wird Peter Friemelt, Leiter des Gesundheitsladens und der Unabhängigen Patientenberatungsstelle in München besonders häufig konfrontiert. Phytopharmaka sind nämlich bei seinen ratsuchenden Klienten auch heute noch genauso beliebt wie vor dem gesetzlichen Kahlschlag vor sieben Jahren.
"In der Nichtnutzerbefragung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland wurde der Wunsch nach Infos über Komplementärmedizin sogar öfter genannt als der nach Infos über allgemeine medizinische Fragen", berichtete der Patientenberater im Presseclub München.
BUND im Mühlenkreis: Nutzpflanzenvielfalt in Gefahr
Anlässlich der offenen Gärten zeigt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Minden die Ausstellung Nutzpflanzenvielfalt
Über Jahrhunderte hat uns die züchterische Arbeit von Menschen eine reiche Artenvielfalt von Nutzpflanzen beschert. Dieses kulturelle
bäuerliche Erbe ist in großer Gefahr: Seit 1900 sind schätzungsweise weltweit 75 Prozent der Kulturpflanzensorten ausgestorben; in Europa
sogar mehr als 90 Prozent!
Deshalb setzt sich der BUND nicht nur für die Erhaltung der Artenvielfalt der wilden Flora, sondern auch für die
Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt ein.
BAH: Kein Verkaufsverbot - "Aber dennoch werden zahlreiche pflanzliche Produkte .. vom Markt verschwinden."
Es ist schon nicht schlecht skurril, was da in der Öffentlichkeit stattfindet. Kurz vor Ende der Übergangsfrist der EU-Richtlinie wird wieder wird von mehreren Stellen versichert, daß es kein Verkaufsverbot gibt. So auch der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) vor einigen Tagen.
Und dann gibt es Meldungen und Kommentare, die sagen offenbar wiederum genau das Gegenteil aus, wie der Kommentar eines Benutzers mit Medizinerberuf zur genannten BAH-Meldung.
"Die verrückte Welt der Richtlinien aus Brüssel!" fällt uns spontan dazu ein. "Kein Wunder, daß die BürgerInnen in der EU total verunsichert sind."
"Heilpflanzenverbot ist Quatsch, nur eine Hoax-Meldung" - Vorsicht mit dieser Meinung!
Der Frühlingsmonat April ist vorüber. Seit dem 1. Mai 2011 ist die Heilkräuterrichtlinie der EU voll in Kraft. Angesichts dieses Termins war die Kritik vor Wochen wieder spürbar lauter geworden, eine Kritik gegenüber der schwer zu durchschauenden Richtlinie, die wir vom Newsblog im Kern ausdrücklich teilen.
Klar, auch die Gegenstimmen sind wieder deutlicher geworden, meist Verweise auf Artikel und Beiträge von Ende letzten Jahres. Auf diese Gegenstimmen soll in diesem Beitrag eingegangen werden. Dazu wird beispielhaft jene Hoax-Warnung herangezogen, die auf den Seiten der Technischen Universität Berlin zu finden ist.
RTL: Das ändert sich .. Naturheilmittel eingeschränkt
Der TV-Sender RTL meldet am 1. Mai 2011 ...
Naturheilmittel eingeschränkt
Änderungen gibt es ab diesem Monat auch im Pharmaziebereich. Dabei betrifft die erste Änderung alternative Heilmittel: Im Zuge einer neuen EU-Richtlinie, soll die Verwendung von Heilpflanzen und zugehöriger Arzneien einen engeren Bedingungen unterliegen.
Denn von nun an werden Zubereitungen aus Pflanzen und Kräutern als medizinische Produkte definiert, nicht mehr wie bisher als Naturheilmittel. Dadurch benötigen die Naturprodukte eine medizinische Zulassung – und die ist teuer und zeitaufwändig. Nicht alle Hersteller können sich das leisten, deswegen gibt es bei Freunden von Naturheilkunde darüber großen Ärger.
.. den ganzen Beitrag bei RTL lesen (siehe Absatz ca. Seitenmitte)
Petition von AVAAZ - EU: 2 Tage zur Rettung der Naturheilkunde
Eine Unterschriftensammlung (online) von AVAAZ.org
In 2 Tagen will die EU viele Naturheilmittel verbieten, und mehr von uns dazu zwingen, pharmazeutische Arzneimitteln einzunehmen und die Profite der großen Pharma-Konzerne noch weiter zu mehren.
Die EU-Richtlinie errichtet hohe Hürden für alle pflanzlichen Heilmittel, die nicht 30 Jahre lang auf dem Markt waren
– einschließlich buchstäblich sämtliche traditionelle chinesische,
ayurvedische und afrikanische Medizin. Es ist eine drakonische
Maßnahme, die die Pharma-Konzerne weiter stärkt und Tausende Jahre medizinischen Wissens einfach ausklammert.
Zur aktuellen Diskussion über Naturheilmittel und der europäischen Richtlinie 2004/24/EG
Pressemitteilung des Bundesverbandes der Arzneiheilmittelhersteller vom 28. April 2011
Aktuell wird wiederum verstärkt die Nachricht verbreitet, dass es ab dem 30. April 2011 ein Verkehrsverbot für Arzneipflanzen und Naturheilmittel gebe. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) stellt hierzu heute (28.04.2011) in Bonn folgendes klar:
Die Richtlinie über traditionelle pflanzliche Arzneimittel (2004/24/EG) beschreibt die Anforderungen an die Registrierung traditioneller pflanzlicher Arzneimittel. Sie ist bereits im September 2005 in deutsches Recht implementiert worden und hat ihren Ausdruck in den neuen §§ 39a-d Arzneimittelgesetz (AMG) gefunden. Das neue Registrierungsverfahren (§ 39a AMG) bezieht sich auf Fertigarzneimittel.
Alpenparlament.tv: Dr. Gottfried Lange über Hintergründe zur THMPD-Richtlinie
Interview (Video) von Alpenparlament.tv vom 22. Dezember 2010 ...
Ein Videointerview mit Dr. Gottfried Lange vom 'World Institute of Natural Health Sciences' (WINHS) über Hintergründe und Auswirkungen der EU-Richtlinie für traditionelle pflanzliche medizinischer Produkte (THMPD).
Die traditionellen Heilkräuter erhalten - Petition: Unterstütze Einspruch & Klage der ANH Europe
Aktionsunterstützung kommt jetzt durch die Petition eines Kollektivs aus Belgien.
Aprilscherz, der keiner ist: EU-Richtlinie für Heilpflanzen mit Haken und Ösen
Heute ist der 1. April, bekanntlich der Tag im Jahr schlechthin für Scherze aller Art. Da werden auch mal Geschichten in die Welt gesetzt, die von vorne bis hinten erfunden sind.
Kein Aprilscherz dagegen ist ‘THMPD‘, eine Richtlinie der EU für Heilpflanzen. Die Direktive bekommt in diesem Monat April 2011 in der gesamten Europäischen Union volle Gültigkeit – zum Nachteil nationaler Traditionen, dem Anbau und der Anwendung natürlicher Heilpflanzen, und damit zum Nachteil aller Patienten und Verbraucher im vereinten Europa.
Denn die Richtlinie steckt voller Haken und Ösen. Ein Schelm, der dabei an Lobbyeinflüsse von Pharmaindustrie und anderen Großproduzenten denkt …
Ob dieser "Nicht-Aprilscherz" der EU nun tatsächlich heute in Kraft tritt, wie man liest oder erst am 30. April, wie an anderer Stelle geschrieben, ist weniger von Bedeutung.
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PETITIONEN
Inzwischen gibt es drei laufende europaweite Petitionen gegen die Heilräuter-Richtline, die mitgezeichnet werden können.Stand: 29. April 2011
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AVAAZ - Die Welt in Aktion
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Kollektiv zur Verteidigung
natürlicher Heilmittel
Petition | mitzeichnen
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GoPetition
Petition | Text (deutsch)
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HINWEIS: Die Bundestagspetition bei uns in Deutschland vom September 2010 befindet sich in der parlamentarischen Prüfung.







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