Newsbeiträge » Teilhabe

Große Teile der Bevölkerung fühlen sich sozial ausgeschlossen

Eingereicht von Blogredaktion am 24. Apr 2012 - 09:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1060
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Große Teile der Bevölkerung in Deutschland haben das Gefühl, dass ihre gesellschaftliche Teilhabe nicht gesichert ist. Der Verlust von Lebenszufriedenheit und Glück, weniger Selbstsorge und weniger bürgerschaftliches Engagement sind die Folge.

Darauf haben Wissenschaftler der Universität Kassel bei der Tagung „Inklusion, Teilhabe und Behinderung – Anfragen an die (Human-) Wissenschaften“ am Mittwoch hingewiesen. „60 Prozent der deutschen Bevölkerung erleben ihre finanzielle Situation als ständige Gratwanderung zwischen Meistern und Absturz“, sagte der Sozialpsychologe Prof. Dr. Ernst-Dieter Lantermann. „40 Prozent machen sich große Sorge um ihren Arbeitsplatz, über 50 Prozent befürchten, dass sie ihre Ansprüche im Alter deutlich senken müssen.“ 40 Prozent sähen ihre Gesundheit als bedroht an, 60 Prozent glaubten, dass in Deutschland die Häufigkeit sozialer Notlagen deutlich zunehme: „30 Prozent befürchten eine Erosion ihrer sozialen Netze.“ 

Anmerkungen:
Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zu gesellschaftlicher Teilhabe
FOTO: CFalk / pixelio.de


Landesminister Schneider (NRW): Ohne soziale Gerechtigkeit ist die Menschenwürde in Gefahr

Eingereicht von Blogredaktion am 02. Dez 2011 - 16:27 Uhr          Seitenaufrufe: 1655
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Sozialminister hält Festvortrag bei Neueinweihung des kirchlichen Sozialinstituts Kommende Dortmund

Düsseldorf, 26.11.2011
Ein leidenschaftliches Plädoyer für Soziale Gerechtigkeit hat Minister Guntram Schneider heute (26. November 2011) bei seinem Festvortrag zur Neueinweihung des Sozialinstituts des Erzbistums Paderborn, der Kommende Dortmund, gehalten. Nur bei umfassender Verteilungsgerechtigkeit komme es auch zu einer wirklichen Beteiligungsgerechtigkeit, zitierte der Minister eine Erklärung der kirchlich-gewerkschaftlichen Initiative.

Anmerkungen:
Landesminister Schneider (NRW): Ich sehe mein Haus als ein "Teilhabeministerium". Meine Aufgabe ist, "für die Schwachen in dieser Gesellschaft einzutreten".
FOTO: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann


Umwelt- und Sozialverbände fordern mehr Grün in sozial benachteiligten Stadtteilen

Eingereicht von Detlef am 05. Nov 2011 - 06:14 Uhr          Seitenaufrufe: 941
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Berlin (ots) - Erster bundesweiter Kongress für Umweltgerechtigkeit und biologische Vielfalt in Berlin - Resolution zur bewussten Verknüpfung des Engagements für soziale und ökologische Chancengleichheit - Nachhaltige Stadtentwicklung und mehr Naturraum in sozialen Brennpunkten schaffen

Berlin, 3. November 2011: Umwelt- und Sozialverbände fordern von der Politik, beim Kampf um soziale Chancengleichheit die Herstellung von Umweltgerechtigkeit stärker in den Blick zu nehmen. Das geht aus einer gemeinsamen Resolution von Umwelt- und Sozialverbänden hervor, die heute anlässlich des ersten bundesweiten Kongresses "Umweltgerechtigkeit und biologische Vielfalt" in Berlin verabschiedet wird. Das Treffen von Expertinnen und Experten aus Umwelt- und Sozialverbänden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Vertreterinnen aus Politik und Wirtschaft wird von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) organisiert.

Anmerkungen:
Verbände: Soziale Brennpunkte sollen grüner und nachhaltiger werden
FOTO: Detlef Müller


Hartz IV: Diakonie für mehr Teilhabe

Eingereicht von Detlef am 07. Mai 2011 - 23:55 Uhr          Seitenaufrufe: 830
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Eine Meldung vom 6. Mai 2011 bei sozialleistungen.info ...

Das Diakonische Werk (DW) setzt sich dafür ein, Beziehern des ALG II mehr gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Mitteldeutschland, Eberhard Grüneberg, forderte im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa, mehr Verständnis für die betroffenen Menschen zu zeigen.

Anmerkungen:
Meldung bei sozialleistungen.info: Diakonie fordert mehr Teilhabe für ALG2-Bezieher
FOTO: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de


Bundesrat: Aufwandsentschädigungen bei Ehrenamt werden nicht auf den Regelsatz angerechnet.

Eingereicht von Detlef Müller am 10. Feb 2011 - 14:51 Uhr          Seitenaufrufe: 2053
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Ein wenig überraschend heute der Hinweis auf eine offizielle Mitteilung zum Thema Ehrenamt bei Hartz IV. Aufwandsentschädigungen bei ehrenamtlichen Tätigkeiten sollen nicht mehr – wie es ursprünglich von der Regierung geplant war – auf den Regelsatz angerechnet werden. So nachzulesen in einer Pressemitteilung des Bundesrates von gestern …
Endlich einmal eine positive Nachricht aus Berlin für RegelsatzbezieherInnen, und eine mit gesellschaftspolitischer Vernunft.
Jetzt müsste sich die Regierungskoalition noch bei den 5 Euro bewegen …

Anmerkungen:
Pressemitteilung des Bundesrates vom 9. Februar 2011
FOTO: siepmannH / pixelio.de


Hartz-IV: Ehrenamtlich Engagierte sollen schlechter gestellt werden

Eingereicht von Detlef am 29. Jan 2011 - 13:40 Uhr          Seitenaufrufe: 3088
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Im Jahr 2011 hat die Europäische Union das “Jahr des Ehrenamts” ausgerufen. Gerade in diesem Jahr plant die schwarz-gelbe Koalition steuerliche Vorteile für Hartz-IV-Bezieher die ehrenamtlich tätig sind zu kürzen. Damit wird sie sicherlich nicht das ehrenamtliche Engagement fördern.

Anmerkungen: Blogartikel von Sebastian Ottmann (consilia blog) vom 25. Januar 2011
FOTO: Paulwip / pixelio.de


Neues Demeter Journal: Auf dem Weg zur Wir-Kultur

Eingereicht von Detlef am 03. Aug 2010 - 11:32 Uhr          Seitenaufrufe: 525
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Ist biodynamische Landwirtschaft nicht per se auch sozial? Schließlich erzeugen Demeter-Bauern und –Gärtner umweltverträglich gesunde Lebensmittel. Sie sichern so die Nahrungsgrundlage für Menschen und zugleich eine Kulturlandschaft, die das Auge erfreut. Abgesehen von diesen Überlegungen, verbinden die meisten beim Thema Soziales in der Landwirtschaft am ehesten die Integration von Menschen mit Behinderungen in die Hofarbeit. Dabei weist Demeter-Landbau weit mehr an sozialen Aspekten auf. Facetten davon stellt das neue Demeter Journal Nr 7 vor, das im September erscheint.

Anmerkungen:
Pressemitteilung der Bäuerlichen Gesellschaft demeter zur Sozialen Landwirtschaft
FOTO: Diana Neureiter / pixelio.de

 
   

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