Newsbeiträge » Arbeitslosigkeit
Skandinavien: Green Care für sozial benachteiligte Menschen in Südfinnland
Natürlich und integrativ: Bei einem sozialen Innovationsprojekt in Finnland wird die Natur genutzt, um das Wohlbefinden und die Integration benachteiligter Gruppen zu steigern
Im Rahmen des finnischen Wiedereingliederungsprogramms „Green Care“ werden neue Ansätze entwickelt, mit denen Menschen geholfen werden kann, die Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche haben und von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, darunter auch Menschen mit Behinderung.
„Gemeinsam schaffen wir mehr“ - 3. Neujahrsempfang der Arbeitslosen in Mönchengladbach
Der „Volksverein Mönchengladbach“, das Kath. Forum für Erwachsenen- und Familienbildung sowie der Katholikenrat der Region Mönchengladbach laden für Freitag, den 25. Januar 2013 von 16:00 bis 18:00 Uhr in die Albertuskirche, Albertusstraße 40, in 41061 Mönchengladbach zum 3. Neujahrsempfang der Arbeitslosen ein.
Sozialberatung Diakonie Herford kritisiert zu geringe Hartz IV Erhöhung
Die Anpassung an die normale Einkommensentwicklung sei richtig, helfe den Betroffenen Menschen aber nicht wirklich weiter, so Jutta Henke von der Sozialberatung der Diakoniestiftung in Herford im Westdeutschen Rundfunk (WDR).
mörderisch lecker - Bildung geht durch den Magen
Das sind die Schlagzeilen für den Kochkalender 2013, den der Volksverein Mönchengladbach mit einer bunten Schar von Köchen, Krimiautoren und Fotografen erstellte.
Das Motto für diesen Kalender bezieht sich auf die neun mitwirkenden rheinisch-niederrheinischen Krimiautoren, die kulinarisch-kriminelle Henkersmahlzeiten bereiteten: Horst Eckert, Rebecca Gablé, Brigitte Glaser, Carsten Sebastian Henn, Thomas Hoeps, Ralf Kramp, Arnold Küsters, Judith Merchant
„Angeworben“, die Messer zu wetzen, wurden sie alle von der Autorin Jutta Profijt, die den Volksverein schon lange unterstützt. So präsentiert die „kriminelle Truppe“ sich mit mörderisch leckeren Gerichten – und die Taten führen hier nicht hinter „schwedische Gardinen“, sondern an den Kochtopf.
Mindener Erwerbslose laden wieder zum gemeinsamen Frühstück ein
Der Erwerbslosenverein setzt seinen Frühstückstreff für Betroffene nach längerer Unterbrechung fort. Der neue Ort liegt am Glacisrand nahe der Innenstadt.
Nach erfolgreichen Vorgesprächen steht's nun fest. Die Erwerbslosen aus Ostwestfalen setzen den MALZ-Frühstückstreff nach etwa 1 1/2 Jahren Unterbrechung mit teils altem, teils neuem Team fort. Mit dem Donnerstag ist es beim gleichen Wochentag geblieben. Der Beginn wurde um eine halbe Stunde vorverlegt. Dafür soll dann schon um 12 Uhr das letzte Brötchen verspeist sein.
Die Räumlichkeiten für das Erwerbslosenfrühstück wurden neu gewählt. Sie befinden sich im Gebäude der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (EFG) am Marienglacis am Rand der Innenstadt.
Druck auf Arbeitslose mitverantwortlich für Verzweiflungstat
Aktion Strenge Christine vor dem AMS Graz. AKTIVE ARBEITSLOSE fordern Rücktritt von Karl-Heinz Snobe
(Wien, 8.4.2012) Um die Welt ging die Meldung über die
Selbstverstümmelung eines Arbeitslosen am 26.3.2012 im oststeirischen
Ort Mitterlabill. Arbeitsunwilligkeit bzw. Angst vor einer Arbeit
unterstellten viele Medien pauschal dem Arbeitslosen.
Als Protest gegen
Die Politik des AMS und gegen diese vorverurteilende
Medienberichterstattung zeigte der Verein AKTIVE ARBEITSLOSE
anschaulich in einer Straßenaktion vor dem AMS Graz am 4.4.2012:
Die
„Strenge Christine“ - als Symbol für die Wirtschaft und eine ehemalige
Staatssekretärin des Wirtschaftsministerium - trieb einen Arbeitslosen
mit Krücke und Halsmanschette in die Arme eines Arztes, der ohne mit
der Wimper zu zucken die volle Arbeitsfähigkeit attestierte und die
Invaliditätspension verweigerte. Damit wurde die aussichtslose
Situation des „Selbstverstümmelungsaktivisten“, der zwischen dem AMS
und Pensionsversicherungsanstalt hin und her geschoben wurde,
handgreiflich dargestellt.
Arbeitslosigkeit: Der Zivilisationsseuche die Giftzähne ziehen ..?
Bundesagentur und Krankenkassen (GKV) arbeiten in der Prävention für Erwerbslose zusammen - ein erster Faktencheck aus Betroffenensicht
Bundesagentur für Arbeit und die gesetzlichen Krankenkassen werden in die Gesundheitsvorsorge für erwerbslose Menschen einsteigen. Das wurde am Gründonnerstag 2012 in einer gemeinsamen Pressemeldung bekannt gegeben.
Eine zeitliche Begrenzung wird nicht genannt. Das erscheint wohl überlegt, denn beide wissen nur zu genau, dass Gesundheitsvorsorge für Arbeitslose alles andere als eine einfache, überschaubare Aufgabe ist.
Sozialpolitisch könnte es durchaus ein kleiner Meilenstein werden. Ob es tatsächlich einer wird, dürfte erst in einigen Monaten zu erkennen sein.
Denn was bei den Betroffenen tatsächlich wie ankommen wird, ist bisher höchst ungewiss. Die Präventionsangebote sind noch zuwenig konkretisiert, genauso wie die Hilfsatmosphäre, in der die Umsetzung stattfindet. Hier gibt es bereits erhebliche Bedenken.
Denn mit ungeschriebenem "Kleingedrucktem" ist bei Hartz IV immer zu rechnen.
Bundesagentur und GKV: Damit Arbeitslosigkeit nicht krank macht
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) unterzeichnen Kooperationsvereinbarung // Ziel ist es, Arbeitslose für die eigene Gesundheit zu sensibilisieren und stärker Präventionsangebote zu nutzen
„Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten“
schrieb einst Gotthold Ephraim Lessing. Mehr als zweihundert Jahre
später ist dieser Satz überholt. Nationale und internationale Studien
belegen, dass - insbesondere anhaltende - Arbeitslosigkeit krank macht.
Bereits heute weist jeder dritte Leistungsberechtigte in der
Grundsicherung („Hartz IV“) gesundheitliche Einschränkungen auf.
Nachgewiesen ist auch, dass die mentale wie physische Verfassung der
Arbeitslosen Vermittlungserfolge stärker beeinflussen kann als ihre
formale Qualifikationen. Daher wollen die BA und der GKV-Spitzenverband
zusammen mit seinen Mitgliedskassen an diesem Punkt ansetzen und
Arbeitslose gezielt über Präventionsangebote informieren.
Aachen: Dialogtagung zu öffentlich geförderter Beschäftigung
Verantwortung übernehmen - Potenziale nutzen - Die öffentlich geförderte Beschäftigung als Herausforderung
Dialogtagung 2012
28. Februar 2012, 9 bis 17 Uhr
August-Pieper-Haus, Aachen
Die Würde des Menschen ist ein großes gesellschaftliches Thema, das die
Lebensbedingungen und -perspektiven vieler, auch arbeitsloser Menschen
prägt. Mit den Mittelkürzungen für die Bundesagentur für Arbeit und dem
beschlossenen Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am
Arbeitsmarkt geht den betroffenen Menschen wieder ein Stück Hoffnung
verloren, anerkannter und geschätzter Teil unserer Gesellschaft zu
werden.
DGB: ILO-Arbeitslosenzahlen sind Weckruf für Staats- und Regierungschefs
„Die weltweiten Arbeitslosenzahlen der ILO sind ein erneuter Weckruf für die Staats- und Regierungschefs, endlich mehr Anstrengungen für Wachstum und Beschäftigung zu unternehmen. Denn fast 200 Millionen Menschen weltweit sind ohne Arbeit. Das entspricht beinahe der Einwohnerzahl der drei größten EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen.
Oldenburger Erwerbslose rufen zu gemeinsamen 'Wir haben es satt'-Protesten auf
Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO): Aufruf an Gruppen, Arbeitskreise, Netzwerke von Erwerbslosen und Geringverdienenden: Wir haben es satt! Demo am 21. Januar in Berlin.
Erwerbslosengruppen wollen mit Töpfen, Topfdeckeln und Kanistern auf der Demo am 21. 1. in Berlin Krach schlagen dafür, dass sich alle Menschen fair produzierte Lebensmittel leisten können.
Sie treffen sich dazu ziemlich in der Mitte des Demozuges, hinter den TeilnehmerInnen der Gruppen von Slow Food und direkt vor dem Block von GREENPEACE (diese kommen wohl mit ihren Maisstengelpuppen).
Erkennbar ist unser Block an der Gelben Fahne mit dem Krach-Schlagen-Logo und dem ebenfalls gelben Front-Transparent von der Demo am 10.10.2010 (mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel).
„Bis zum Anpfiff - Spielzeit 2012“ Neujahrsempfang der Arbeitslosen
Der “Volksverein Mönchengladbach“, das Kath. Forum für Erwachsenenbildung und der Katholikenrat der Region Mönchengladbach laden herzlich ein zum
NEUJAHRSEMPFANG DER ARBEITSLOSEN
Das Motto des Empfangs lautet „Bis zum Anpfiff - Spielzeit 2012“
- Neues vom Transfermarkt sowie
- Wege ins Abseits
– Neue Spielregeln
Hintergrund für den Empfang sind die anstehenden Regelungen der zum 1. April in Kraft tretenden Arbeitsmarktreformen, die insbesondere langzeitarbeitslose Frauen und Männer und Maßnahmen zur Unterstützung der Integration in Arbeit und Gesellschaft „abschreiben“!
EU ruft zu Sofortmaßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf
Brüssel, 20. Dezember 2011 – Vor dem Hintergrund der mit 21 % anhaltend hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa setzt sich die Kommission dafür ein, dass die Mitgliedstaaten, die Arbeitnehmervertretungen und die Wirtschaft entschlossen und mit vereinten Kräften gegen die Jugendarbeitslosigkeit vorgehen. Im Rahmen der heute von der Kommission verabschiedeten neuen Initiative „Chancen für junge Menschen“ werden die Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, frühzeitige Schulabgänge zu verhindern, jungen Menschen die Entwicklung der für den Arbeitsmarkt relevanten Kompetenzen zu erleichtern, ihnen das Sammeln von Berufserfahrung und eine innerbetriebliche Ausbildung zu ermöglichen sowie sie bei der Suche nach einem ersten guten Arbeitsplatz zu unterstützen.
Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auch nachdrücklich zu einer besseren Nutzung des Europäischen Sozialfonds auf; noch immer warten 30 Mrd. EUR darauf, einem Projekt zugewiesen zu werden. Außerdem schlägt die Kommission eine Reihe konkreter Maßnahmen vor, die unmittelbar aus verschiedenen EU-Fonds finanziert werden können.
Lagebericht: Aktivitäten für einen sozialen Arbeitsmarkt in NRW (update)
Im Arbeiterstammland Nordrhein-Westfalen soll ein sozialer Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitlose entstehen: Einzelheiten über die aktuelle Lage
Die Bestrebungen für einen sozialen Arbeitsmarkt für langzeiterwerbslose Menschen werden konkreter. Die rot-grüne Landesregierung NRW und der Paritätische Wohlfahrtsverband sind die Vorreiter.
Das sind sicher begrüßenswerte Entwicklungen, keine Frage - die allerdings aus leidvoller Erfahrung der letzten 10 Jahre dringend zivilgesellschaftlicher Begleitung bedarf.
Mangelndes Wissen über die Lebenslagen und Bedürfnisse betroffener Menschen führen leicht zu falschen Vorstellungen. Oder es wird politisch vorschnell und zu sehr nach Kassenlage entschieden.
Deutscher Gewerkschaftsbund, Gutachten: Hartz IV weiterhin verfassungswidrig
Anlässlich der Vorstellung der Gutachten von Johannes Münder und Irene Becker zur Bewertung der Regelbedarfe im SGB II und SGB XII im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Montag in Berlin:
„Die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erstellten Gutachten bestätigen den DGB in seiner Rechtsauffassung, dass die Regelbedarfe im Hartz-IV-System und in der Sozialhilfe weiterhin verfassungswidrig sind. Das Anfang des Jahres im Vermittlungsausschuss gefundene Kompromissergebnis bleibt hinter den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts deutlich zurück.
Forderungen: Öffentlich geförderte Beschäftigung ausbauen, 'sozialen Arbeitsmarkt' schaffen
Lanzeitarbeitslosigkeit: Paritätischer warnt vor brutalen sozialen Verwerfungen und fordert einen sozialen Arbeitsmarkt
Pressemeldung vom 15.09.2011
Massive Kritik an der Arbeitsmarktpolitik Ursula von der Leyens übt der
Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der aktuellen Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit zur Sockel- und Langzeitarbeitslosigkeit. Die Studie sei ein Dokument des Scheiterns von Hartz IV und belege,
dass die Pläne der Bundesarbeitsministerin, die Hilfen für Langzeitarbeitslose weiter zusammenzustreichen, sozialpolitisch
unverantwortlich seien. Der Paritätische warnt vor brutalen sozialen Verwerfungen und fordert den sofortigen Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung.
DGB, Gutachten: Hartz IV weiterhin verfassungswidrig
Anlässlich der Vorstellung der Gutachten von Johannes Münder und Irene Becker zur Bewertung der Regelbedarfe im SGB II und SGB XII im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Montag in Berlin:
„Die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erstellten Gutachten bestätigen den DGB in seiner Rechtsauffassung, dass die Regelbedarfe im Hartz-IV-System und in der Sozialhilfe weiterhin verfassungswidrig sind. Das Anfang des Jahres im Vermittlungsausschuss gefundene Kompromissergebnis bleibt hinter den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts deutlich zurück.
Der Paritätische NRW: "Langzeitarbeitslose nicht im Stich lassen!"
Paritätischer und NRW-Regierung kritisieren Bundeskurs
Oberhausen, 30.8.2011. Der aktuelle Sparkurs der Bundesregierung bei der Bundesagentur für Arbeit und die geplante Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente haben dramatische Folgen für Langzeitarbeitslose und Beschäftigungsunternehmen. Diese Einschätzung teilen der Paritätische Wohlfahrtsverband und die rot-grüne NRW-Landesregierung und wenden sich nachdrücklich gegen den Bundeskurs.
Stopp der Hartz-IV-Sanktionen im Bundestag
Am Montag, dem 6.6.2011 führt der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales eine öffentliche Anhörung zu Hartz-IV-Sanktionen durch.
Nachdem wir am 13. August 2009 mit dem bundesweiten Bündnisaufruf für ein Sanktionsmoratorium (= Aussetzung, Stopp) an die Öffentlichkeit getreten waren, hat es in verschiedenen Landes- und Stadtparlamenten entsprechende Anträge von der Partei DIE LINKE bzw. Bündnis 90/Die Grünen gegeben. Nun ist das Thema im Bundestag angelangt.
Chancen statt Rotstiftaktionen notwendig
Bericht aus der Hartz IV Provinz
Die Regelsätze für Hartz IV und SGB12 im europäischen Vergleich (update)
Erwerbslose werden in Frankreich, Schweden, Finnland und anderen Ländern besser unterstützt. Dort sind Arbeitslose besser gestellt, teilweise deutlich!
Über die jahrelange Diskussion um soziale Leistungen für Erwerbslose muß man sich schon sehr wundern. Es noch nicht lange her, da wurde in der Öffentlichkeit gern ein Bild von überversorgten Menschen in Hartz IV gezeichnet. In Deutschland seien die Sozialleistungen im ALG2 sehr großzügig bemessen, wurde den SteuerzahlerInnen von verschiedenen Seiten aus vermittelt.
Konkrete Angaben bekam man als Bürger nicht an die Hand. Kein Wunder, denn es mangelt am Wahrheitsgehalt. Das Bild vom "gut versorgten ALG2-Empfänger" stimmt (zumindest im Vergleich europäischer Länder) nicht.
Die Arbeitslosigkeitsfalle vor und nach der Hartz-IV-Reform
WSI-Mitteilungen 05/2011- Sonja Fehr, Georg Vobruba
Die Verkürzung individueller Arbeitslosigkeitsphasen war ein zentrales
Ziel der Hartz-IV-Reform. In dem Beitrag wird die Dauer der
individuellen Arbeitslosigkeitsphasen vor und nach der Hartz-IV-Reform
vergleichend untersucht. Datengrundlage ist das SOEP.
Erfahrungen eines ehrenamtlichen Sozialarbeiters: Hartz IV – War da nicht mal was?
Ein Gastbeitrag aus dem sozialen Alltag einer Kleinstadt von Dieter Carstensen
Die Hartz-IV-Betroffenen: Die Vergessenen und Verstoßenen einer reichen Gesellschaft?
Zur Zeit rauschen die Meldungen zum “Bildungspaket” für die Kinder von Hartz-IV-Betroffenen durch den Blätterwald. Das Angebot wird von die Betroffenen noch kaum abgefragt, die Medien berichten von bisher gerade einmal zwei Prozent Anträgen aus dem Kreis der Antragsberechtigten für das Angebot. Ich befürchte, dass große Teile der Öffentlichkeit, was von der Regierung durchaus gewollt zu sein scheint, daher zu dem Ergebnis kommen werden, “na so knapp kann es bei den Hartz’lern ja nicht sein, wenn sie jetzt nicht rennen und das Geld einfordern.”
Hartz IV, andere: Geplante Anrechnung der Übungsleiterpauschale oder: ein Torpedo für das Ehrenamt
Kurz, Hartz IV-EmpfängerInnen soll diese Pauschale nicht mehr für ihren Mehraufwand durch Freiwilligenarbeit zur Verfügung stehen. Damit wird man sie förmlich aus allen Ehrenämtern und Freiwilligendiensten herausdrängen – Teilhabe, Partizipation ade.
Auch SeniorInnen sind davon betroffen. gemeinnützige Vereine und Organisationen, der schwache Arbeitsmarkt sowie das kostenüberlastete Gesundheitswesen werden dabei das Nachsehen haben - Deutschland droht eine gesellschaftspolitische Fehlentwicklung, die ihresgleichen sucht.
Bundesregierung verweigert Hartz-IV-Empfängern Teilhabe: Paritätischer kritisiert neue Regelungen zum Ehrenamt
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