Newsbeiträge » Arbeitslosigkeit

Skandinavien: Green Care für sozial benachteiligte Menschen in Südfinnland

Eingereicht von Blogredaktion am 31. Mär 2013 - 13:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1119
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Natürlich und integrativ: Bei einem sozialen Innovationsprojekt in Finnland wird die Natur genutzt, um das Wohlbefinden und die Integration benachteiligter Gruppen zu steigern

Im Rahmen des finnischen Wiedereingliederungsprogramms „Green Care“ werden neue Ansätze entwickelt, mit denen Menschen geholfen werden kann, die Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche haben und von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, darunter auch Menschen mit Behinderung.  

Anmerkungen:
Der ESF fördert sozial-innovative Green Care-Projekte im Süden Finnlands.
FOTO: Detlef Müller (nb)


„Gemeinsam schaffen wir mehr“ - 3. Neujahrsempfang der Arbeitslosen in Mönchengladbach

Eingereicht von Volksverein_MG am 22. Jan 2013 - 07:30 Uhr          Seitenaufrufe: 485
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Der „Volksverein Mönchengladbach“, das Kath. Forum für Erwachsenen- und Familienbildung sowie der Katholikenrat der Region Mönchengladbach laden für Freitag, den 25. Januar 2013 von 16:00 bis 18:00 Uhr in die Albertuskirche, Albertusstraße 40, in 41061 Mönchengladbach zum 3. Neujahrsempfang der Arbeitslosen ein.

Anmerkungen:
Gladbacher Neujahrsempfang 2013 für Arbeitslose macht auf Kürzungen aufmerksam.
FOTO: Volksverein Mönchengladbach


Sozialberatung Diakonie Herford kritisiert zu geringe Hartz IV Erhöhung

Eingereicht von Detlef am 30. Dez 2012 - 11:27 Uhr          Seitenaufrufe: 759
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Kreis-Minden-Lübbecke/Herford/OWL (mr). Ab 01. Januar 2013 bekommen Langzeitarbeitslose und Grundsicherungsbezieher mehr Geld. Um acht Euro wird der Satz auf dann 382 Euro erhöht. 
Die Anpassung an die normale Einkommensentwicklung sei richtig, helfe den Betroffenen Menschen aber nicht wirklich weiter, so Jutta Henke von der Sozialberatung der Diakoniestiftung in Herford im Westdeutschen Rundfunk (WDR).

Anmerkungen:
Diakonische Sozialberatung Herford: Zu geringe Regelsatzerhöhung hilft nicht.
FOTO: Petra Bork / pixelio.de


mörderisch lecker - Bildung geht durch den Magen

Eingereicht von Volksverein_MG am 21. Nov 2012 - 22:01 Uhr          Seitenaufrufe: 688
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Das sind die Schlagzeilen für den Kochkalender 2013, den der Volksverein Mönchengladbach mit einer bunten Schar von Köchen, Krimiautoren und Fotografen erstellte.
Das Motto für diesen Kalender bezieht sich auf die neun mitwirkenden rheinisch-niederrheinischen Krimiautoren, die kulinarisch-kriminelle Henkersmahlzeiten bereiteten: Horst Eckert, Rebecca Gablé, Brigitte Glaser, Carsten Sebastian Henn, Thomas Hoeps, Ralf Kramp, Arnold Küsters, Judith Merchant

„Angeworben“, die Messer zu wetzen, wurden sie alle von der Autorin Jutta Profijt, die den Volksverein schon lange unterstützt. So präsentiert die „kriminelle Truppe“ sich mit mörderisch leckeren Gerichten – und die Taten führen hier nicht hinter „schwedische Gardinen“, sondern an den Kochtopf. 

Anmerkungen:
Volksverein Mönchengladbach gibt Charity-Kalender heraus
FOTO: www.volksverein.de/moerderisch-lecker


Mindener Erwerbslose laden wieder zum gemeinsamen Frühstück ein

Eingereicht von Initiative MALZ am 19. Jul 2012 - 13:14 Uhr          Seitenaufrufe: 1289
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Der Erwerbslosenverein setzt seinen Frühstückstreff für Betroffene nach längerer Unterbrechung fort. Der neue Ort liegt am Glacisrand nahe der Innenstadt.

Nach erfolgreichen Vorgesprächen steht's nun fest. Die Erwerbslosen aus Ostwestfalen setzen den MALZ-Frühstückstreff nach etwa 1 1/2 Jahren Unterbrechung mit teils altem, teils neuem Team fort. Mit dem Donnerstag ist es beim gleichen Wochentag geblieben. Der Beginn wurde um eine halbe Stunde vorverlegt. Dafür soll dann schon um 12 Uhr das letzte Brötchen verspeist sein.

Die Räumlichkeiten für das Erwerbslosenfrühstück wurden neu gewählt. Sie befinden sich im Gebäude der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (EFG) am Marienglacis am Rand der Innenstadt.

Anmerkungen:
Ab August 2012 gibt's in Minden wieder einen Frühstückstreff für sozial Benachteiligte Menschen.
FOTO: Detlef Müller


Druck auf Arbeitslose mitverantwortlich für Verzweiflungstat

Eingereicht von Blogredaktion am 14. Apr 2012 - 14:42 Uhr          Seitenaufrufe: 1310
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Aktion Strenge Christine vor dem AMS Graz. AKTIVE ARBEITSLOSE fordern Rücktritt von Karl-Heinz Snobe

(Wien, 8.4.2012) Um die Welt ging die Meldung über die Selbstverstümmelung eines Arbeitslosen am 26.3.2012 im oststeirischen Ort Mitterlabill. Arbeitsunwilligkeit bzw. Angst vor einer Arbeit unterstellten viele Medien pauschal dem Arbeitslosen.
Als Protest gegen Die Politik des AMS und gegen diese vorverurteilende Medienberichterstattung zeigte der Verein AKTIVE ARBEITSLOSE anschaulich in einer Straßenaktion vor dem AMS Graz am 4.4.2012:

Die „Strenge Christine“ - als Symbol für die Wirtschaft und eine ehemalige Staatssekretärin des Wirtschaftsministerium - trieb einen Arbeitslosen mit Krücke und Halsmanschette in die Arme eines Arztes, der ohne mit der Wimper zu zucken die volle Arbeitsfähigkeit attestierte und die Invaliditätspension verweigerte. Damit wurde die aussichtslose Situation des „Selbstverstümmelungsaktivisten“, der zwischen dem AMS und Pensionsversicherungsanstalt hin und her geschoben wurde, handgreiflich dargestellt.

Anmerkungen:
Protestaktion in Graz (Österreich): Verzweifelungstat eines Arbeitslosen war Folge immensen Drucks
FOTO: www.aktive-arbeitslose.at


Arbeitslosigkeit: Der Zivilisationsseuche die Giftzähne ziehen ..?

Eingereicht von Blogredaktion am 10. Apr 2012 - 05:55 Uhr          Seitenaufrufe: 2222
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Bundesagentur und Krankenkassen (GKV) arbeiten in der Prävention für Erwerbslose zusammen - ein erster Faktencheck aus Betroffenensicht

Bundesagentur für Arbeit und die gesetzlichen Krankenkassen werden in die Gesundheitsvorsorge für erwerbslose Menschen einsteigen. Das wurde am Gründonnerstag 2012 in einer gemeinsamen Pressemeldung bekannt gegeben.
Eine zeitliche Begrenzung wird nicht genannt. Das erscheint wohl überlegt, denn beide wissen nur zu genau, dass Gesundheitsvorsorge für Arbeitslose alles andere als eine einfache, überschaubare Aufgabe ist.

Sozialpolitisch könnte es durchaus ein kleiner Meilenstein werden. Ob es tatsächlich einer wird, dürfte erst in einigen Monaten zu erkennen sein.
Denn was bei den Betroffenen tatsächlich wie ankommen wird, ist bisher höchst ungewiss. Die Präventionsangebote sind noch zuwenig konkretisiert, genauso wie die Hilfsatmosphäre, in der die Umsetzung stattfindet. Hier gibt es bereits erhebliche Bedenken.
Denn mit ungeschriebenem "Kleingedrucktem" ist bei Hartz IV immer zu rechnen.

Anmerkungen:
Kommentar zur Präventionsvereinbarung von BA und GKV
FOTO: Karl-Heinz Laube / pixelio.de


Bundesagentur und GKV: Damit Arbeitslosigkeit nicht krank macht

Eingereicht von Blogredaktion am 06. Apr 2012 - 19:08 Uhr          Seitenaufrufe: 1494
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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) unterzeichnen Kooperationsvereinbarung // Ziel ist es, Arbeitslose für die eigene Gesundheit zu sensibilisieren und stärker Präventionsangebote zu nutzen

„Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten“ schrieb einst Gotthold Ephraim Lessing. Mehr als zweihundert Jahre später ist dieser Satz überholt. Nationale und internationale Studien belegen, dass - insbesondere anhaltende - Arbeitslosigkeit krank macht. Bereits heute weist jeder dritte Leistungsberechtigte in der Grundsicherung („Hartz IV“) gesundheitliche Einschränkungen auf.
Nachgewiesen ist auch, dass die mentale wie physische Verfassung der Arbeitslosen Vermittlungserfolge stärker beeinflussen kann als ihre formale Qualifikationen. Daher wollen die BA und der GKV-Spitzenverband zusammen mit seinen Mitgliedskassen an diesem Punkt ansetzen und Arbeitslose gezielt über Präventionsangebote informieren.

Anmerkungen:
Gesundheitsvorsorge für Erwerbslose: Bundesagentur und Krankenversicherungen (GKV) geben Zusammenarbeit bekannt.
FOTO: knipseline / pixelio.de


Aachen: Dialogtagung zu öffentlich geförderter Beschäftigung

Eingereicht von Volksverein_MG am 05. Feb 2012 - 12:48 Uhr          Seitenaufrufe: 1503
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Verantwortung übernehmen - Potenziale nutzen - Die öffentlich geförderte Beschäftigung als Herausforderung

Dialogtagung 2012

28. Februar 2012, 9 bis 17 Uhr

August-Pieper-Haus, Aachen

Die Würde des Menschen ist ein großes gesellschaftliches Thema, das die Lebensbedingungen und -perspektiven vieler, auch arbeitsloser Menschen prägt. Mit den Mittelkürzungen für die Bundesagentur für Arbeit und dem beschlossenen Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt geht den betroffenen Menschen wieder ein Stück Hoffnung verloren, anerkannter und geschätzter Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Anmerkungen:
GRAFIK: Volksverein


DGB: ILO-Arbeitslosenzahlen sind Weckruf für Staats- und Regierungschefs

Eingereicht von Blogredaktion am 27. Jan 2012 - 21:29 Uhr          Seitenaufrufe: 818
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Zu dem aktuellen Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über globale Beschäftigungstrends erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender und Präsident des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), am Dienstag in Berlin:

„Die weltweiten Arbeitslosenzahlen der ILO sind ein erneuter Weckruf für die Staats- und Regierungschefs, endlich mehr Anstrengungen für Wachstum und Beschäftigung zu unternehmen. Denn fast 200 Millionen Menschen weltweit sind ohne Arbeit. Das entspricht beinahe der Einwohnerzahl der drei größten EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen.

Anmerkungen:
Der Deutsche Gewerkschaftsbund nimmt zu den ILO-Zahlen Stellung
FOTO: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de


Oldenburger Erwerbslose rufen zu gemeinsamen 'Wir haben es satt'-Protesten auf

Eingereicht von Blogredaktion am 21. Jan 2012 - 01:07 Uhr          Seitenaufrufe: 1472
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Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO): Aufruf an Gruppen, Arbeitskreise, Netzwerke von Erwerbslosen und Geringverdienenden: Wir haben es satt! Demo am 21. Januar in Berlin.

Erwerbslosengruppen wollen mit Töpfen, Topfdeckeln und Kanistern auf der Demo am 21. 1. in Berlin Krach schlagen dafür, dass sich alle Menschen fair produzierte Lebensmittel leisten können.

Sie treffen sich dazu ziemlich in der Mitte des Demozuges, hinter den TeilnehmerInnen der Gruppen von Slow Food und direkt vor dem Block von GREENPEACE (diese kommen wohl mit ihren Maisstengelpuppen).
Erkennbar ist unser Block an der Gelben Fahne mit dem Krach-Schlagen-Logo und dem ebenfalls gelben Front-Transparent von der Demo am 10.10.2010 (mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel).

Anmerkungen:
Erwerbslose aus Niedersachsen solidarisieren sich gegen Agroindustrie, und protestieren für bezahlbare Lebensmittel und einen deutlich höheren Regelsatz.
FOTO: Detlef Müller


„Bis zum Anpfiff - Spielzeit 2012“ Neujahrsempfang der Arbeitslosen

Eingereicht von Volksverein_MG am 14. Jan 2012 - 17:31 Uhr          Seitenaufrufe: 1869
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Der “Volksverein Mönchengladbach“, das Kath. Forum für Erwachsenenbildung und der Katholikenrat der Region Mönchengladbach laden herzlich ein zum

NEUJAHRSEMPFANG DER ARBEITSLOSEN
Das Motto des Empfangs lautet „Bis zum Anpfiff - Spielzeit 2012“

- Neues vom Transfermarkt sowie
- Wege ins Abseits
– Neue Spielregeln

Hintergrund für den Empfang sind die anstehenden Regelungen der zum 1. April in Kraft tretenden Arbeitsmarktreformen, die insbesondere langzeitarbeitslose Frauen und Männer und Maßnahmen zur Unterstützung der Integration in Arbeit und Gesellschaft „abschreiben“!

Anmerkungen:
20. Januar ab 16 Uhr: Neujahrsempfang erwerbsloser Rheinländer macht auf Kürzungen bei Integrationsmaßnahmen (SGB) aufmerksam
GRAFIK: Volksverein


EU ruft zu Sofortmaßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf

Eingereicht von Detlef am 22. Dez 2011 - 05:14 Uhr          Seitenaufrufe: 731
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Brüssel, 20. Dezember 2011 – Vor dem Hintergrund der mit 21 % anhaltend hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa setzt sich die Kommission dafür ein, dass die Mitgliedstaaten, die Arbeitnehmervertretungen und die Wirtschaft entschlossen und mit vereinten Kräften gegen die Jugendarbeitslosigkeit vorgehen. Im Rahmen der heute von der Kommission verabschiedeten neuen Initiative „Chancen für junge Menschen“ werden die Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, frühzeitige Schulabgänge zu verhindern, jungen Menschen die Entwicklung der für den Arbeitsmarkt relevanten Kompetenzen zu erleichtern, ihnen das Sammeln von Berufserfahrung und eine innerbetriebliche Ausbildung zu ermöglichen sowie sie bei der Suche nach einem ersten guten Arbeitsplatz zu unterstützen.

Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auch nachdrücklich zu einer besseren Nutzung des Europäischen Sozialfonds auf; noch immer warten 30 Mrd. EUR darauf, einem Projekt zugewiesen zu werden. Außerdem schlägt die Kommission eine Reihe konkreter Maßnahmen vor, die unmittelbar aus verschiedenen EU-Fonds finanziert werden können.

Anmerkungen:
Jugendarbeitslosigkeit: Aufruf der Europäischen Union an die Mitgliedsländer
FOTO: Uwe Steinbrich / pixelio.de


Lagebericht: Aktivitäten für einen sozialen Arbeitsmarkt in NRW (update)

Eingereicht von Blogredaktion am 02. Dez 2011 - 23:25 Uhr          Seitenaufrufe: 1928
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Im Arbeiterstammland Nordrhein-Westfalen soll ein sozialer Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitlose entstehen: Einzelheiten über die aktuelle Lage

Die Bestrebungen für einen sozialen Arbeitsmarkt für langzeiterwerbslose Menschen werden konkreter. Die rot-grüne Landesregierung NRW und der Paritätische Wohlfahrtsverband sind die Vorreiter.
Das sind sicher begrüßenswerte Entwicklungen, keine Frage - die allerdings aus leidvoller Erfahrung der letzten 10 Jahre dringend zivilgesellschaftlicher Begleitung bedarf.
Mangelndes Wissen über die Lebenslagen und Bedürfnisse betroffener Menschen führen leicht zu falschen Vorstellungen. Oder es wird politisch vorschnell und zu sehr nach Kassenlage entschieden.

Anmerkungen:
Politische Entwicklungen und Positionen für einen sozialen Arbeitsmarkt
FOTO: | Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de | Dieter Schütz / pixelio.de | Detlef Müller | Arno Bachert / pixelio.de | Dieter Schütz / pixelio.de


Deutscher Gewerkschaftsbund, Gutachten: Hartz IV weiterhin verfassungswidrig

Eingereicht von Detlef am 19. Sep 2011 - 18:41 Uhr          Seitenaufrufe: 661
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Anlässlich der Vorstellung der Gutachten von Johannes Münder und Irene Becker zur Bewertung der Regelbedarfe im SGB II und SGB XII im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Montag in Berlin:

„Die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erstellten Gutachten bestätigen den DGB in seiner Rechtsauffassung, dass die Regelbedarfe im Hartz-IV-System und in der Sozialhilfe weiterhin verfassungswidrig sind. Das Anfang des Jahres im Vermittlungsausschuss gefundene Kompromissergebnis bleibt hinter den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts deutlich zurück.

Anmerkungen:
Studie belegt, das der Regelsatz für Sozialhilfe weiter verfassgungswidrig ist.
FOTO: S. Hofschlaeger / pixelio.de


Forderungen: Öffentlich geförderte Beschäftigung ausbauen, 'sozialen Arbeitsmarkt' schaffen

Eingereicht von Blogredaktion am 15. Sep 2011 - 22:39 Uhr          Seitenaufrufe: 638
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Lanzeitarbeitslosigkeit: Paritätischer warnt vor brutalen sozialen Verwerfungen und fordert einen sozialen Arbeitsmarkt

Pressemeldung vom 15.09.2011
Massive Kritik an der Arbeitsmarktpolitik Ursula von der Leyens übt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der aktuellen Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit zur Sockel- und Langzeitarbeitslosigkeit. Die Studie sei ein Dokument des Scheiterns von Hartz IV und belege, dass die Pläne der Bundesarbeitsministerin, die Hilfen für Langzeitarbeitslose weiter zusammenzustreichen, sozialpolitisch unverantwortlich seien. Der Paritätische warnt vor brutalen sozialen Verwerfungen und fordert den sofortigen Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung.

Anmerkungen:
Breites Bündnis fordert Kurswechsel und eine Arbeitsmarktpolitik für alle. Parität formuliert die Forderung eines 'sozialen Arbeitsmarktes'.
FOTO: Claudia Heck / pixelio.de


DGB, Gutachten: Hartz IV weiterhin verfassungswidrig

Eingereicht von Detlef am 07. Sep 2011 - 10:29 Uhr          Seitenaufrufe: 1384
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Anlässlich der Vorstellung der Gutachten von Johannes Münder und Irene Becker zur Bewertung der Regelbedarfe im SGB II und SGB XII im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Montag in Berlin:

„Die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erstellten Gutachten bestätigen den DGB in seiner Rechtsauffassung, dass die Regelbedarfe im Hartz-IV-System und in der Sozialhilfe weiterhin verfassungswidrig sind. Das Anfang des Jahres im Vermittlungsausschuss gefundene Kompromissergebnis bleibt hinter den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts deutlich zurück.

Anmerkungen:
Gutachten zeigen, Regelsatz für ALG2 und Grundsicherung nach SGB12 sind weiterhin verfassungswidrig
FOTO: Gerd Altmann/dezignus.com / pixelio.de


Der Paritätische NRW: "Langzeitarbeitslose nicht im Stich lassen!"

Eingereicht von Blogredaktion am 30. Aug 2011 - 23:00 Uhr          Seitenaufrufe: 878
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Paritätischer und NRW-Regierung kritisieren Bundeskurs

Oberhausen, 30.8.2011. Der aktuelle Sparkurs der Bundesregierung bei der Bundesagentur für Arbeit und die geplante Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente haben dramatische Folgen für Langzeitarbeitslose und Beschäftigungsunternehmen. Diese Einschätzung teilen der Paritätische Wohlfahrtsverband und die rot-grüne NRW-Landesregierung und wenden sich nachdrücklich gegen den Bundeskurs.

Anmerkungen:
Ausloten eines sozialen Arbeitsmarktes für NRW und Bund beim Ministerbesuch.
FOTO: Der Paritätische NRW


Stopp der Hartz-IV-Sanktionen im Bundestag

Eingereicht von Detlef am 01. Jun 2011 - 18:13 Uhr          Seitenaufrufe: 1492
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Öffentliche Anhörung am 6.6. im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales

Am Montag, dem 6.6.2011 führt der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales eine öffentliche Anhörung zu Hartz-IV-Sanktionen durch.
Nachdem wir am 13. August 2009 mit dem bundesweiten Bündnisaufruf für ein Sanktionsmoratorium (= Aussetzung, Stopp) an die Öffentlichkeit getreten waren, hat es in verschiedenen Landes- und Stadtparlamenten entsprechende Anträge von der Partei DIE LINKE bzw. Bündnis 90/Die Grünen gegeben. Nun ist das Thema im Bundestag angelangt. 

Anmerkungen:
Mitteilung des Bündnisses für ein Sanktionsmoratorium bei Hartz IV über Ausschusssitzung und vorliegende Fraktionsanträge
FOTO: Beggert / pixelio.de


Chancen statt Rotstiftaktionen notwendig

Eingereicht von Detlef am 26. Mai 2011 - 01:03 Uhr          Seitenaufrufe: 613
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Rotstiftaktionen zu Lasten der Arbeitslosen sind der falsche Weg“, betonte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität Prof. Dr. Gunnar Winkler am Mittwoch. Er kritisierte die geplanten Kürzungen bei arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. „Das ist der falsche Kurs, der nicht dazu beiträgt, die Chancen der Arbeitslosen zu verbessern. Zugleich warnen wir vor Überlegungen, die Anspruchsdauer älterer Arbeitsloser auf das Arbeitslosengeld I (ALG I) wieder zu kürzen. Stattdessen müssen reale Perspektiven für Ältere geschaffen werden.“

Anmerkungen:
Stellungnahme der Volkssolidarität zu den Kürzungen im ALG2
FOTO: Claudia Hautumm / pixelio.de


Bericht aus der Hartz IV Provinz

Eingereicht von Dieter Cartensen am 10. Mai 2011 - 21:41 Uhr          Seitenaufrufe: 1351
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Zahlen, Fakten, Berichte, Talkshows. Alle reden ÜBER Hartz IV, aber wer redet denn mit den betroffenen Menschen? Es ist leicht, sich für gutes Geld ÜBER Hartz IV zu äußern und denke ja nicht jemand, dass sich einer der Mitdiskutierenden bei Sandra Maischberger, Anne Will oder "Hart aber fair" in das Studio begeben würde, ohne vorherige Zusage eines satten Honorars, einer 1. Klasse Bundesbahnfahrkarte, eines Lufthansa Business Tickets, oder eines "Premiumhotels", als "bescheidene" Unterkunft, weil man ja "wichtig" ist und mitreden kann, man ist ja "Experte" und das kostet halt. - Und über andere zu reden war schon immer einfacher, als über sich selber zu reden.

Anmerkungen:
Ein weiterer Bericht aus der Lebensrealität von Menschen in Arbeitslosigkeit bzw. Armut
FOTO: Gerd Altmann_pixelio.de


Die Regelsätze für Hartz IV und SGB12 im europäischen Vergleich (update)

Eingereicht von Detlef Müller am 09. Mai 2011 - 14:47 Uhr          Seitenaufrufe: 7398
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Erwerbslose werden in Frankreich, Schweden, Finnland und anderen Ländern besser unterstützt. Dort sind Arbeitslose besser gestellt, teilweise deutlich!

Über die jahrelange Diskussion um soziale Leistungen für Erwerbslose muß man sich schon sehr wundern. Es noch nicht lange her, da wurde in der Öffentlichkeit gern ein Bild von überversorgten Menschen in Hartz IV gezeichnet. In Deutschland seien die Sozialleistungen im ALG2 sehr großzügig bemessen, wurde den SteuerzahlerInnen von verschiedenen Seiten aus vermittelt.

Konkrete Angaben bekam man als Bürger nicht an die Hand. Kein Wunder, denn es mangelt am Wahrheitsgehalt. Das Bild vom "gut versorgten ALG2-Empfänger" stimmt (zumindest im Vergleich europäischer Länder) nicht.

Anmerkungen:
Ein Beitrag über soziale Leistungen (Hartz IV, SGB12) im Vergleich europäischer Länder
FOTO: Dieter Schütz / pixelio.de


Die Arbeitslosigkeitsfalle vor und nach der Hartz-IV-Reform

Eingereicht von Detlef am 06. Mai 2011 - 18:06 Uhr          Seitenaufrufe: 1653
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WSI-Mitteilungen 05/2011- Sonja Fehr, Georg Vobruba

Die Verkürzung individueller Arbeitslosigkeitsphasen war ein zentrales Ziel der Hartz-IV-Reform. In dem Beitrag wird die Dauer der individuellen Arbeitslosigkeitsphasen vor und nach der Hartz-IV-Reform vergleichend untersucht. Datengrundlage ist das SOEP.

Anmerkungen:
WSI-Mitteilung zu einer Studie über das Vorurteil der sog. Armutsfalle
FOTO: Dieter Schütz / pixelio.de


Erfahrungen eines ehrenamtlichen Sozialarbeiters: Hartz IV – War da nicht mal was?

Eingereicht von Dieter Cartensen am 24. Apr 2011 - 16:30 Uhr          Seitenaufrufe: 3004
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Ein Gastbeitrag aus dem sozialen Alltag einer Kleinstadt von Dieter Carstensen

Die Hartz-IV-Betroffenen: Die Vergessenen und Verstoßenen einer reichen Gesellschaft?

Zur Zeit rauschen die Meldungen zum “Bildungspaket” für die Kinder von Hartz-IV-Betroffenen durch den Blätterwald. Das Angebot wird von die Betroffenen noch kaum abgefragt, die Medien berichten von bisher gerade einmal zwei Prozent Anträgen aus dem Kreis der Antragsberechtigten für das Angebot. Ich befürchte, dass große Teile der Öffentlichkeit, was von der Regierung durchaus gewollt zu sein scheint, daher zu dem Ergebnis kommen werden, “na so knapp kann es bei den Hartz’lern ja nicht sein, wenn sie jetzt nicht rennen und das Geld einfordern.” 

Anmerkungen: Erfahrungsbericht eines ehrenamtlichen Sozialarbeiters über das Bildungspaket und Hartz IV-Betroffenheit
GRAFIK: Attac Netzwerk


Hartz IV, andere: Geplante Anrechnung der Übungsleiterpauschale oder: ein Torpedo für das Ehrenamt

Eingereicht von Detlef Müller am 31. Jan 2011 - 13:15 Uhr          Seitenaufrufe: 5592
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Aktuelle Bundespolitik geht mitunter sehr seltsame Wege, um es mal vorsichtig auszudrücken. Manchmal aber werden es regelrechte Irrwege. Ein solcher Irrweg bahnt sich mit einer geplanten Gesetzesänderung an, nach der die sog. Übungsleiterpauschale auf Sozialleistungen nach SGB II (Hartz IV) und XII (Sozialhilfe) angerechnet werden sollen.
Kurz, Hartz IV-EmpfängerInnen soll diese Pauschale nicht mehr für ihren Mehraufwand durch Freiwilligenarbeit zur Verfügung stehen. Damit wird man sie förmlich aus allen Ehrenämtern und Freiwilligendiensten herausdrängen – Teilhabe, Partizipation ade.
Auch SeniorInnen sind davon betroffen. gemeinnützige Vereine und Organisationen, der schwache Arbeitsmarkt sowie das kostenüberlastete Gesundheitswesen werden dabei das Nachsehen haben - Deutschland droht eine gesellschaftspolitische Fehlentwicklung, die ihresgleichen sucht.

Anmerkungen:
FOTO: Gerald Altmann / Pixelio


Bundesregierung verweigert Hartz-IV-Empfängern Teilhabe: Paritätischer kritisiert neue Regelungen zum Ehrenamt

Eingereicht von Detlef am 21. Jan 2011 - 13:28 Uhr          Seitenaufrufe: 740
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Als völlig inakzeptabel kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Pläne der Bundesregierung, Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliches Engagement künftig als Einkommen voll auf den Hartz-IV-Regelsatz anzurechnen. Der Verband unterstützt die Forderungen der SPD und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die rechtliche Diskriminierung von Hartz-IV-Empfängern im Ehrenamt zu verhindern.

Anmerkungen:
Pressemeldung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) vom 21. Januar 2011
FOTO: Pixelio / Maren Beßler


Die zweite Chance nutzen und mit der Hartz-Reform die gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft fördern

Eingereicht von Detlef am 19. Jan 2011 - 16:04 Uhr          Seitenaufrufe: 586
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Nicht immer gibt es eine zweite Chance. Der Gesetzgeber hat sie im Falle der Hartz IV-Reform erhalten. Der Vermittlungsausschuss sollte die Verhandlungen am 19. Januar 2011 nutzen und bekannte Fehler des Gesetzentwurfs beseitigen.

Anmerkungen:
Pressmitteilung des Deutschen Juristinnenbundes (djb) vom 18. Januar 2011
FOTO: Pixelio / Dieter Schütz


Rechtsgrundlage für HartzIV-Bescheide seit 1. Januar 2011 verfassungwidrig

Eingereicht von Detlef Müller am 10. Jan 2011 - 10:57 Uhr          Seitenaufrufe: 1464
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Empfänger sollten Widerspruch einlegen

Der Bundesrat hat am 17. Dezember die neuen Hartz-IV-Sätze abgelehnt. Das heißt im Klartext: Ab 1. Januar 2011 müssen die Leistungen des SGB II auf Basis der bisherigen Rechtslage berechnet werden. Betroffene sollten den Bescheiden widersprechen.

Anmerkungen:
FOTO: Pixelio / Gerd Altmann

 
   

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