Newsbeiträge » Ethische Geldanlage
GABV-Banken fordern Wandel zu einem nachhaltigem Finanzsystem
„Wertewandel im Bankensektor“ – Internationale Konferenz u. a. mit Tomáš Sedláček, Otto Scharmer und Wendy Luhabe. Eröffnung durch Norbert Lammert
Berlin, 13. März 2013 – Die Global Alliance for Banking on Values (GABV), der Verband weltweit führender Nachhaltigkeitsbanken, stellte heute ihren Forderungskatalog mit Maßnahmen für ein stabileres und stärker an den Menschen orientiertes Finanzsystem vor. Die 22 Nachhaltigkeitsbanken fordern in ihrer „Berliner Erklärung“ einen fundamentalen Wandel im Bankensystem durch mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und Vielfalt in der Bankenwelt.
10 Jahresvergleich: Nachhaltige Banken erfolgreicher als "systemrelevante"
GABV-Studie vergleicht nachhaltige mit „systemrelevanten“ Banken - Berlin zum Gastgeber des 5. Verbandstreffens im März 2013 gewählt
Berlin, 29. November 2012 – Die Global Alliance for Banking on Values (GABV) stellt heute auf ihrer ersten Pressekonferenz in Berlin eine Studie vor, in der die finanzielle Performance von 22 Nachhaltigkeitsbanken mit 28 konventionellen Banken verglichen wird. Der Bericht untersucht den Zeitraum von 2001 bis 2011 und wurde von der GABV in Zusammenarbeit mit der Rockefeller Foundation und unter Mithilfe der ShoreBank International (SBI) erstellt.
Social Banking: Markt mit 16 Millionen Kunden
zeb/, Alanus Hochschule und puls Marktforschung präsentieren erste umfassende Marktstudie zum Social Banking in Deutschland / Sozial-ökologische Bankgeschäfte stiften anspruchsvollen Zielgruppen messbaren Zusatznutzen / Künftig wachsende Erschließung des Marktsegments erwartet
Münster/Frankfurt, 2. Mai 2012 – Sozial-ökologisch ausgerichtete Kreditinstitute haben ihre Position am Bankenmarkt in den letzten Jahren deutlich ausbauen können. Die Kredite und Einlagen dieser Banken sind von 2006 bis 2011 in Summe jährlich um 20 bis 30 Prozent gewachsen. Damit gehören sie zu den am stärksten wachsenden Bankengruppen in einer Branche, die ansonsten von intensiven Verteilungskämpfen um Kunden geprägt ist.
Gleichzeitig ist der Anteil sozial-ökologischer Banken am gesamten deutschen Privatkundenmarkt mit 0,2 Prozent nach wie vor sehr gering. Damit korrespondiert die noch niedrige Zahl von zusammen knapp 230.000 Kunden Ende 2011. Dennoch gilt das Geschäftsmodell dieser Institute in der Finanzbranche inzwischen als wegweisend, da es plausible Antworten auf die anhaltende Banken-Vertrauenskrise, den allgemeinen gesellschaftlichen Wertewandel hin zu Nachhaltigkeit und Transparenz sowie langfristige Wachstumsszenarien bietet.
Occupy fordert Verbot der Nahrungsmittelspekulation
occupy wird konkret. In einer Petition an den Deutschen Bundestag wird gefordert, Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verbieten. Wie Bundestag und Bundesregierung es hinnehmen, dass auch durch deutsche Finanzunternehmen Hunger und Tod verursacht werden, ist für die Bewegung untragbar.
Die Gruppe aus der Occupy-Bewegung setzt sich mit ihrer bundesweiten Aktion dafür ein, die heute legale Praxis der Spekulation mit Nahrungsmitteln streng zu regulieren. Sie fordert in der Petition an den Deutschen Bundestag ein Verbot, das sie für lange überfällig hält.
Die Abhängigkeit zwischen der Spekulation mit Nahrungsmitteln und den steigenden Preisen wird von prominenten Unterstützern der Petition unterstrichen. So belegt Dirk Müller, der als Mr. Dax bekannte Finanzexperte, in seinen Vorträgen eindrücklich, wie nicht mehr Angebot und Nachfrage die Preise beeinflussen, sondern die durch Spekulanten entweder in den Markt gepumpten oder abgezogenen Geldmengen.
Studie: Banken setzen verstärkt auf Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist längst kein Nischenthema mehr für darauf
spezialisierte Umwelt- und Sozialbanken. Wollen doch mittlerweile 84
Prozent aller deutschen Kreditinstitute in den kommenden Jahren
nachhaltiger wirtschaften.
Sechs von zehn Bankmanagern erwarten darüber
hinaus, dass dieses Thema die Geschäftsmodelle der Branche stark
verändern wird. Das sind Ergebnisse der Studie „Branchenkompass
Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit
dem F.A.Z.-Institut.
Triodos Bank mit Rekordergebnissen für 2011
Europas führende Nachhaltigkeitsbank erzielt 2011 neue Rekorde bei Kreditvergabe und Neukundengewinnung
Zeist/Niederlande, Frankfurt am Main, 28. Februar 2012 – Im Jahr 2011 konnte die Triodos Bank, Europas führende Nachhaltigkeitsbank, erneut Rekorde in ihrer Geschäftsentwicklung erzielen und ihren erfolgreichen Wachstumspfad fortsetzen.
So steigerte die Triodos Bank im vergangenen Jahr die Kreditvergabe an nachhaltige Unternehmen, Institutionen und Projekte auf ein Rekordniveau (+33 Prozent) und übertraf damit ihre sehr ambitionierten Ziele für 2011. Das Kreditportfolio umfasste zum Stichtag 2,8 Milliarden Euro (2010: 2,1 Milliarden Euro).
Für einen fairen Finanzmarkt: Neue Maßstäbe braucht die Welt!
Gründungsaufruf für eine europäische nachhaltige Ratingagentur (ENRA) vom 15. Oktober 2011
Der Finanzmarkt ist außer Rand und Band. Wenige werden reich, viele werden ärmer. Das ist nicht fair, weshalb es Steuern für Vermögende und für Finanztransaktionen braucht. Beides wird kommen.
Doch wird der Finanzmarkt damit fair und nachhaltig? Nein. Denn die Maßstäbe der Gier und des grenzenlosen Wachstums bleiben unberührt. Diese Maßstäbe werden definiert durch die großen Ratingagenturen, die im Dienste ihrer Auftraggeber stehen.
Partei- und länderübergreifende Initiative für eine gemeinnützige, nachhaltige, europäische Ratingagentur
Geißler, Tumpel, Riegler, von Weizsäcker, Eppler und Simonis unter den Initiatoren
Rund 300 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, gewerkschaftlichen und kirchlichen Kreisen sowie NGOs und Zivilgesellschaft unterstützen den Aufruf der Deutschen Umweltstiftung für eine gemeinnützige, europäische, nachhaltige Ratingagentur (ENRA).
Kröten-Aktionstag am 10. Dezember 2011 zum Tag der Menschenrechte
Kröten sind wechselwarm und verbringen den Winter an gut geschützten Orten in einer Kältestarre? Vergesst, was
Ihr bisher über Kröten wusstet. Wir machen die Krötenwanderung zum Breitensport des Monats Dezember!
Auf Weihnachtsmärkten und an Infoständen werden sie inzwischen immer wieder gesehen: Leckere Keks-Kröten, unterwegs mit brisantem Informationsmaterial.
Wir rufen dazu auf, Samstag, den 10. Dezember, zum großen Krötenwandertag zu machen! Der 10.12. ist internationaler Tag der Menschenrechte – ein Anlass um sich auch darüber Gedanken zu machen, was die eigene Bank mit dem ihr anvertrauten Geld macht.
Attac: Bankwechsel-Broschüre jetzt erhältlich!
Das zentrale Info-Material der Bankwechselkampagne, die Broschüre "Krötenwanderung jetzt! Bank wechseln - und Druck machen für ein anderes Bankensystem!" kann ab sofort bestellt werden.
Ein kleiner Einstieg zum Bankwechsel
Banken machen Geschäfte mit Hunger und Krieg. Sie schleusen Milliarden unversteuert in so genannte Steueroasen - oder besser „Schattenfinanzplätze“ - und betreiben von dort aus die abenteuerlichsten Geschäfte. Investmentbanker verdienen mit riskanten Geschäften viele Millionen – und wissen, dass für die Folgen ihres Handelns letztlich die Allgemeinheit zahlt. Die Wut auf „die Banken“ ist groß. Aber vielerorts auch die Ohnmacht. Das darf nicht so bleiben!
RIP noa bank – es leben die Ethikbanken?
So spektakulär wie die noa bank vor fast einem Jahr erstmalig auf dem deutschen Bankenmarkt aufgetreten ist, so spektakulär haben die Verantwortlichen der noa bank in den vergangenen Wochen auch das (voraussichtliche) Ende des Finanzinstituts inszeniert. Wilde Verschwörungstheorien gingen dem Beschluss der BaFin voraus, ein Moratorium zum Schutz der Kundeneinlagen zu verhängen. Francois Jozic, Gründer der noa bank, rief zur „Rettung der Demokratie im Finanzwesen“ auf und musste zuletzt doch aufgeben.
ANMERKUNG:
Ein Beitrag von finsider zur noa bank vom Sommer 2010. ... Die Bankenaufsicht verhängte im August 2010 gegen die noa bank ein sog. Moratorium, woraufhin diese den Geschäftsbetrieb einstellen mußte. Im September dann hat die BaFin die Bankerlaubnis aufgehoben.
Übersicht: Ethikbanken in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Entwicklung der sog. ethisch-ökologischen Banken ist schon bemerkenswert - vor allem seit die Krise im Finanz- und Bankensektor offen zutage getreten ist. Während konventionelle Geldinstitute mit großem Vertrauensverlust zu kämpfen haben, melden die Ethikbanken in Deutschland seit Jahren hohe Zuwachsraten und einen kräftigen Zulauf an Bankkunden.
Aus Anlass der Attac-Aktion "Krötenwanderung", die Mitte März 2011 von den Globalisierungskritikern gestartet wurde, hier ein "Wegweiser für die Kröten", eine Liste ethischer Geldinstitute im deutschprachigen Raum.
Krötenwanderung jetzt! Bank wechseln - Politik verändern!
Die Attac Bankenwechselkampagne
Milliarden wurden in die Bankenrettungen gesteckt - Gelder, die dem Sozialstaat und anderen wichtigen Bereichen fehlen. Doch welchen Nutzen haben wir davon? Was hat sich seitdem geändert?
- Die größten Banken wurden noch größer, noch "systemrelevanter" und können die Politik noch besser erpressen
- Es wird weiter rücksichtslos gezockt. Die nächste Blase, die nächste Krise kommt bestimmt.
- Die Geschäfte mit und über Steueroasen gehen munter weiter
- Für viele Banken zählt Rendite mehr als Tod und Leiden. Sie investieren in Atom- und Rüstungsprojekte oder wetten auf hohe Nahrungsmittelpreise.
Du kannst was dagegen tun!
GLS Bank: Sozial-ökologisches Bankgeschäft hat Hochkonjunktur
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