Newsbeiträge » Sozialforen
Veranstalter schon am vorletzten Tag: "Tunis ist ein außerordentlicher Erfolg!"
50.000 aus aller Welt im Widerstand gegen Armutspolitik
Das elfte Weltsozialforum hat im Verlauf der vergangenen Woche mehr als 50.000 Menschen aus 127 Ländern in Tunis versammelt und wird unmittelbar vor seinem Abschluss von den Veranstaltern als außerordentlicher Erfolg gewertet.
„Dieses globale Treffen in Tunis hat nicht nur die Überlebensfähigkeit der Sozialforumsidee bestätigt sondern auch eine neue Dynamik des weltweiten Widerstands gegen die dramatische Armutspolitik der Herrschenden sichtbar gemacht. Der aufrührerische Geist des arabischen Frühlings hat auch die sozialen Bewegungen im Rest der Welt erreicht“, sagte das Mitglied des International Council des WSF, Hugo Braun, der auch dem Attac-Koordinierungskreis angehört.
Eröffnungsabend in Tunis: Bandvideo zum "Anfüttern"
Weltsozialforum: Superkurzes Video vom Eröffnungsabend in Tunis, aufgenommen von Mehr Demokratie e.V. & Omnibus für direkte Demokratie.
Quelle: Mehr Demokratie e.V. (flickr)
Weltsozialforum 2013 beginnt am DI. 26. März im nordafrikanischen Tunis
WSF zum ersten Mal im arabischen Raum - 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 127 Ländern werden in Tunesien erwartet
Mit einer Massendemonstration wird am Dienstag in Tunis das elfte Weltsozialforum (WSF) eröffnet. 30.000 Menschen aus 127 Ländern haben ihre Teilnahme an den mehr als 1.000 Veranstaltungen des Forums angekündigt.
"Das WSF in Tunis bietet die Gelegenheit zur Diskussion und zur Vorbereitung auf die Mobilisierung zu den zentralen Herausforderungen und im Spiegel aktueller internationaler Entwicklungen. Wir wollen alte und neue Bewegungen zusammenbringen, um gemeinsame Wege für eine 'andere Welt' zu beschreiten“, heißt es in der Einladung des Organisationskomitees.
Was ist das Weltsozialforum?
Eine Einführung über das jährlich stattfindende Weltsozialforum
Das Weltsozialforum ist eine Gegenveranstaltung zu den Gipfeln der
Welthandelsorganisation (WTO), dem Davoser Weltwirtschaftsforum (WEF)
und den jährlichen Weltwirtschaftsgipfeln der Regierungschefs der
G8-Staaten.
Die erste Veranstaltung fand 2001 in Porto Alegre / Brasilien, statt
und wurde zu einem Symbol für die Bewegung der Kritiker der
Globalisierung.
WEF: Von einem Drogenhändler kommen keine Rezepte für Drogenentzug
Merkel nutzt Krise, um deutsche Dumpingpolitik zu europäisieren
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac erwartet vom so genannten
Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos keinen Beitrag zur Lösung der
drängenden globalen Probleme.
"Die Erkenntnis des WEF-Hausherrn Klaus Schwab, dass die gegenwärtige Form des Kapitalismus ausgedient hat, teilen wir. Doch die selbsternannte Weltelite in Davos ist Teil des Problems, nicht der Lösung", stellte Kerstin Sack vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest. "Von einem Drogenhändler sind keine Rezepte für den Drogenentzug zu erwarten."
Rio+20 im Blickpunkt der sozialen Bewegungen
Attac beim thematischen Weltsozialforum in Porto Alegre
Ab Dienstag, den 24. Januar 2012 treffen sich Aktivistinnen und Aktivisten der sozialen Bewegungen aus aller Welt beim thematischen Weltsozialforum (WSF) im brasilianischen Porto Alegre. Ziel des Treffens ist, ein Alternativprogramm zum ersten Entwurf der zukünftigen Rio-Deklaration der Vereinten Nationen zu entwickeln. "Kapitalistische Krise – Soziale und ökologische Gerechtigkeit" lautet das Motto des Treffens. Auch Attac Deutschland wird gemeinsam mit anderen Vertretern des globalen Attac-Netzwerks an den Beratungen teilnehmen.
Attac beim Weltsozialforum vom 6. bis 11. Februar in Dakar
60.000 Teilnehmer in Senegals Hauptstadt erwartet
Die Krise des neoliberalen Wirtschaftssystems und ihre Auswirkungen auf den afrikanischen Kontinent stehen im Mittelpunkt des 11. Weltsozialforums (HINWEIS: Es ist das zehnte – siehe Anmerkung!), zu dem vom 6. bis zum 11. Februar im senegalesischen Dakar bis zu 60.000 Menschen aus allen Teilen der Welt erwartet werden.
"Mehr als auf früheren Weltsozialforen wird in Dakar der Wunsch nach gesellschaftlichen Alternativen auf der Tagesordnung stehen", sagte Hugo Braun, der als Mitglied des Attac-Koordinierungskreises nach Dakar reisen wird. "Die prinzipielle Kritik am gegenwärtigen kapitalistischen Wirtschaftssystem wird schärfer."
Anmerkung: Die Angabe 11. Weltsozialforum ist nicht richtig. Das WSF findet erst zum 10. Mal statt – siehe www.weltsozialforum.org. Die Fehlinformation ging am Eröffnungstag komischerweise durch die gesamte bundesdeutsche Presse. – Der Newsblog
Suchen
Wer ist online
0 registrierte Benutzer und 48 Gäste online.
Noch nicht registriert oder angemeldet. Hier registrieren.




Kommentare