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3. Transition D/A/CH (Un-)Konferenz 2012 in der Kirschenstadt Witzenhausen
Von Mut, neuen Konzepten und besonders hilfreichen Werkzeugen für den Wandel
Die 3. Transition-Town Konferenz (D/A/CH) findet dieses Jahr vom 21.-23.09.2012 im malerischen Städtchen Witzenhausen bei Kassel statt. Die Transition Bewegung steht dabei für faszinierende Beispiele des Wandels, für Menschen, die sich aus Liebe zur Erde zusammenfinden und an konkreten, stark lokalen Szenarien und Projekten für eine positive Zukunft arbeiten, gespeist von der Überzeugung, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Umfrage: Bürger befürworten Energiewende und sind bereit, die Kosten dafür zu tragen
Ausstieg bis 2017 möglich – BMU unterschlägt Studie
Es sind Zahlen, die der Union zur Zeit nicht passen: laut einer Studie des Bundesumweltministeriums ist ein vollständiger Atomausstieg bis zum Jahre 2017 möglich. CDU, CSU und FDP streben aber einen Zeitpunkt nach 2020 an – und die Studie wurde unterschlagen.
Es handelt sich um eine Untersuchung des Umweltbundesamt (UBA), nach welcher der vollständige Atomausstieg bis 2017 fast ohne Probleme möglich ist. Das Bundesumweltministerium hält einem Medienbericht zufolge die Untersuchung zurück: Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) habe sich laut “Berliner Zeitung” persönlich dafür eingesetzt, das Papier mit dem Titel: “Hintergrundpapier zur Umstrukturierung der Stromversorgung in Deutschland” nicht an die Öffentlichkeit zu bringen.
Industrie beschleunigt Umstieg auf Erneuerbare Energien
Derzeit vergeht kaum ein Tag mit Meldungen zu Atomausstieg und dem Umstieg auf Erneuerbare Energien, die vor kurzem noch für unvorstellbar gehalten worden wären. Hochrangige Vertreter der deutschen Industrie verkünden auf der Hannover Messe, dass sie für einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft sind.
Die Papiere der Solar- und Windindustrie und der Anlagenbauer
schnellen nach oben. Der beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien
wird einhellig von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gefordert. Die
Vertreter der unterschiedlichsten Techniksparten schauen angesichts des
Aussstiegs aus der Kernnergie optimistisch in die Zukunft.
Eine „Stromlücke“ ist nicht zu erwarten
Umweltbundesamt legt Kurz-Studie zur angeblichen „Stromlücke“ wegen des Atomausstiegs bis 2020 vor
Der bis zum Jahr 2020 vorgesehene Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie gefährdet nicht die Versorgung Deutschlands mit Strom. Das ist das zentrale Ergebnis einer der aktuellen Kurz-Studie „Atomausstieg und Versorgungssicherheit“ des Umweltbundesamtes (UBA).
Presseschlagzeilen der vergangenen Wochen zeichneten das Bild von Stromengpässen in Deutschland spätestens ab dem Jahr 2012, sollte es beim beschlossenen Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft bleiben.
Das UBA widerspricht dem auf Basis eigener Berechnungen. „Die Versorgungssicherheit mit Strom ist in Deutschland nicht gefährdet - eine „Stromlücke“ ist nicht zu erwarten“, sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des UBA.
(ANMERKUNG: Pressemeldung vom Frühjahr 2008)
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