Newsbeiträge » Gesundheitswesen
das ARD radiofeature „Bei Risiken und Nebenwirkungen: Tod“ – Wie gefährlich sind Medikamententests in Indien?
das ARD radiofeature: http://web.ard.de/radio/radiofeature/#awp::?page_id=2757
Monitoring-Stelle fordert Enquete-Kommission für eine Psychiatrie-Reform
UN BRK-Wächter: Überprüfung der Psychiatrie und strukturelle Verbesserungen der psychiatrischen Versorgung auf Basis der Menschenrechte notwendig
Berlin/Minden (ifm/nb) - Anlässlich der 2./3. Lesung des Gesetzes zur Wiedereinführung der ärztlichen Zwangsmaßnahme im Betreuungsrecht am 17.01.2013 im Deutschen Bundestag bekräftigt die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention ihre Kritik an dem Gesetzentwurf.
"Es bestehen nach wie vor große Zweifel, ob der Entwurf im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention steht", erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention.
Präventionspläne der Bundesregierung ohne soziale Ambition
Die Pläne der Bundesregierung zur Neuausrichtung der gesundheitlichen Prävention gehen schon vom Ansatz her in die falsche Richtung. Präventionskurse auf Rezept sind gerade nicht das richtige Rezept. Wer gesundheitliche Beratung in den Arztpraxen mit einem Zusatzhonorar für die Ärzte belohnt, wird diejenigen nicht erreichen, die schon jetzt den Weg in die Praxis nicht oder zu spät finden.
Phytopharmaka: Qualität setzt sich durch
Die gute Nachricht vorweg: Das Vertrauen von Patienten in die pflanzlichen Arzneimittel ist ungebrochen. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nutzt Naturheilmittel und schätzt vor allem die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von hochwertigen Phytopharmaka.
Auch Ärzte und Apotheker honorieren die Forschungsanstrengungen seriöser Hersteller von pflanzlichen Medikamenten: Die Ergebnisse von Studien mit speziellen Pflanzenextrakten finden zunehmend Eingang in die Leitlinien wissenschaftlicher Fachgesellschaften, berichtete Prof. Dr. Michael Popp, Vorsitzender des Komitees Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) in München.
Stellungnahme des BÄK-Präsidenten zur Verwaltungskostenstudie
Berlin, 02.01.2012
„Wir begrüßen es außerordentlich, dass einmal mehr in einer Studie auf die absoluten Missstände der Bürokratisierung des Gesundheitswesens zu Lasten der Patientinnen und Patienten hingewiesen wird.
Seit Jahren warnt die Ärzteschaft vor den Folgen der Überverwaltung und Bürokratisierung der Patientenversorgung. Gerade in Zeiten des Ärztemangels wiegt es umso schwerer, dass unnötiger Verwaltungsaufwand, hervorgerufen durch häufig wechselnde politische Vorgaben und
Schnittstellenprobleme, kaum noch Kapazitäten für die eigentlichen Aufgaben der im Gesundheitswesen Tätigen lässt.
Deprimierende Kliniken erschweren Heilung
online-Artikel bei Heilpraxisnet.de vom 7. August 2011 ..
Sick-Building-Syndrom: Wie Menschen in Kliniken durch kalte und ungemütliche Architektur nicht gesund werden können
Kaum
ein Patient fühlt sich im Krankenhaus atmosphärisch wohl. Lange Flure
mit beißenden Gerüchen von Desinfektionsmitteln und grelles Licht
verlangsamen mindestens die Genesung des Patienten. Manche meinen,
Kliniken sind derart kahl, steril und unangenehm, dass Erkrankungen
sich weiter manifestieren und bisweilen sogar schlechter ausheilen.
Erst seit kurzer Zeit bemängeln Psychologen diesen Effekt, der in der
Fachwelt „Sick-Building-Syndrom“ genannt wird.
Eine Forscherin der
Universität Koblenz hat nun ein Schemata entwickelt, mit dem die
Architektur von Kliniken und deren Einrichtungen beurteilt werden
können. Nach Ansicht einer Wissenschaftlerin müssten etwa 60 Prozent
der deutschen Krankenhäuser umgestaltet werden, damit die Erholung der
Erkrankten nicht mehr ausgebremst wird.
Deutsche Volkswirtschaft verliert mit 225 Mrd. Euro jährlich rund ein Zehntel des BIP durch kranke Arbeitnehmer
Frankfurt (ots) - Präsentismus verursacht doppelt so hohe Kosten wie krankheitsbedingte Fehlzeiten
Aktuelle Studie von Booz & Company: Kapitalrendite betrieblicher Prävention für deutsche Volkswirtschaft zwischen 1:5 und 1:16 / In deutschen Unternehmen jährlich Produktivitätsausfall von 129 Mrd. Euro durch kranke Arbeitnehmer / Betriebliches Gesundheitsmanagement zur Kostensenkung nur unzureichend genutzt
Betriebliche Gesundheitsvorsorge schafft strategische Wettbewerbsvorteile und kann massiv die Kosten senken, die Unternehmen und Volkswirtschaft jedes Jahr durch kranke Arbeitnehmer entstehen. Dieses ergibt die neue Studie "Vorteil Vorsorge - Die Rolle der betrieblichen Prävention für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland", durchgeführt von der internationalen Strategieberatung Booz & Company für die Felix Burda Stiftung.
Montgomery für Medizinerausbildung auf dem Land
Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, will den Ärztemangel auf dem Land mit einer Änderung der Approbationsordnung bekämpfen. „Wir wollen möglichst viele Studenten für einige Wochen zur Ausbildung in eine Landarztpraxis oder in ein ländliches Krankenhaus schicken“, sagte Montgomery der Düsseldorfer „Rheinischen Post" (25.08.2011). „Dafür muss die Approbationsordnung so geändert werden, dass die Ärztekammern in die Betreuung von Medizinstudenten eingebunden werden.“ Wer im ländlichen Raum seine Weiterbildung gemacht habe, lasse sich auch eher im ländlichen Raum nieder.
BAH: Kein Verkaufsverbot - "Aber dennoch werden zahlreiche pflanzliche Produkte .. vom Markt verschwinden."
Es ist schon nicht schlecht skurril, was da in der Öffentlichkeit stattfindet. Kurz vor Ende der Übergangsfrist der EU-Richtlinie wird wieder wird von mehreren Stellen versichert, daß es kein Verkaufsverbot gibt. So auch der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) vor einigen Tagen.
Und dann gibt es Meldungen und Kommentare, die sagen offenbar wiederum genau das Gegenteil aus, wie der Kommentar eines Benutzers mit Medizinerberuf zur genannten BAH-Meldung.
"Die verrückte Welt der Richtlinien aus Brüssel!" fällt uns spontan dazu ein. "Kein Wunder, daß die BürgerInnen in der EU total verunsichert sind."
RTL: Das ändert sich .. Naturheilmittel eingeschränkt
Der TV-Sender RTL meldet am 1. Mai 2011 ...
Naturheilmittel eingeschränkt
Änderungen gibt es ab diesem Monat auch im Pharmaziebereich. Dabei betrifft die erste Änderung alternative Heilmittel: Im Zuge einer neuen EU-Richtlinie, soll die Verwendung von Heilpflanzen und zugehöriger Arzneien einen engeren Bedingungen unterliegen.
Denn von nun an werden Zubereitungen aus Pflanzen und Kräutern als medizinische Produkte definiert, nicht mehr wie bisher als Naturheilmittel. Dadurch benötigen die Naturprodukte eine medizinische Zulassung – und die ist teuer und zeitaufwändig. Nicht alle Hersteller können sich das leisten, deswegen gibt es bei Freunden von Naturheilkunde darüber großen Ärger.
.. den ganzen Beitrag bei RTL lesen (siehe Absatz ca. Seitenmitte)
Zur aktuellen Diskussion über Naturheilmittel und der europäischen Richtlinie 2004/24/EG
Pressemitteilung des Bundesverbandes der Arzneiheilmittelhersteller vom 28. April 2011
Aktuell wird wiederum verstärkt die Nachricht verbreitet, dass es ab dem 30. April 2011 ein Verkehrsverbot für Arzneipflanzen und Naturheilmittel gebe. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) stellt hierzu heute (28.04.2011) in Bonn folgendes klar:
Die Richtlinie über traditionelle pflanzliche Arzneimittel (2004/24/EG) beschreibt die Anforderungen an die Registrierung traditioneller pflanzlicher Arzneimittel. Sie ist bereits im September 2005 in deutsches Recht implementiert worden und hat ihren Ausdruck in den neuen §§ 39a-d Arzneimittelgesetz (AMG) gefunden. Das neue Registrierungsverfahren (§ 39a AMG) bezieht sich auf Fertigarzneimittel.
Depressionen kosten Versicherer 22 Mrd. Euro im Jahr
2030 häufigste Krankheit - Tabuisierung in vielen Unternehmen
München/Kassel (pte/14.04.2011/06:00) - In vielen Unternehmen nach wie vor ein Tabu, verursachen Depressionen laut einer aktuellen Untersuchung des Versicherungsriesen Allianz und des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) http://www.rwi-essen.de allein in Deutschland jährlich 22 Mrd. Euro an Kosten. Die Kostenexplosion führen Mediziner und Gesundheitsökonomen insbesondere darauf zurück, dass immer mehr Arbeitnehmer aus Angst ihr Leiden lange Zeit unterdrücken.
Gesundheitsausgaben steigen 2009 um 5,2% auf 278,3 Milliarden Euro
Von Profitinteressen unabhängige Patientenversorgung erhalten
Die DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie) fordert, dass Psychose-Patienten auch weiterhin eine von Industrieinteressen unabhängige Versorgung bekommen. Die AOK Niedersachsen hatte im vergangenen Jahr mit der Firma l3G, einer Tochtergesellschaft des Arzneimittelherstellers Janssen-Cilag, einen Versorgungsvertrag für Schizophrenie-Patienten abgeschlossen. Damit wird die finanzielle Verantwortung für die Versorgung dieser Patienten einer privaten Firma übertragen, deren Muttergesellschaft Medikamente zur Schizophrenie-Behandlung herstellt. Der Vorstand der DGSF unterstützt eine dagegen gerichtete Resolution der DGSP, Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V.: Kein Ausverkauf der Psychiatrie! Darin wird die Politik aufgefordert, die Novellierung des § 140b SGB V zurückzunehmen, die solche Versorgungsverträge ermöglicht.
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