Newsbeiträge » Politik, Gesellschaft
Wirtschaftsweiser Bofinger: "Nach den Gesetzen der Ökonomie steuern wir den Euro gegen die Wand."
Bofinger: Druck auf Krisenländer hilft nicht – nur die Überwindung des schwäbischen Denkmodells
„Wir exportieren inzwischen schon Erdbeeren und Spargel, weil die Löhne in Deutschland so gering sind“, echauffierte sich Dr. Sahra Wagenknecht während eines Streitgesprächs mit Prof. Dr. Peter Bofinger über wirtschaftliche und politische Alternativen für ein sozialeres Europa am Donnerstagabend in der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin.
Mit dem bisherigen Kurs der Bundesregierung und „nach den Gesetzen der Ökonomie steuern wir den Euro gegen die Wand“, prognostiziert Bofinger.
Solidarity Now: US-Stiftungen um George Soros rufen Europa zum Zusammenhalt auf
US-Stiftungsinitiative Solidarity Now will existenziell notleidenden Griechen helfen.
Die Stimmung in Deutschland: Trotz Krise ist die Mehrheit für ein solidarisches Europa.
Berlin/Minden (ots/nb) - Mehr als die Hälfte der Deutschen spricht sich trotz Krise für Solidarität mit Europa aus und glaubt, dass Menschen in europäischen Krisenländern zu Unrecht leiden müssen. Die Gruppe von Stiftungen "Open Society Foundations" des US-amerikanischen Investors George Soros ruft Europäer zum Zusammenhalt auf.
das ARD radiofeature "Das Trans-Sahara-Kartell": Wie Drogenschmuggler eine Region destabilisieren
Eine riskante Recherchenreise für „das ARD radiofeature“ führt die Autorin und Afrikaexpertin Bettina Rühl durch den Norden Malis. Die gerade mit dem Liberty-Award ausgezeichnete Journalistin taucht in ihrer spannenden Dokumentation „Das Trans-Sahrara-Kartell“ ein in eine Region, die für ausländische Journalisten sonst kaum zugänglich ist. In Begleitung einiger Tuareg will sie dort einen bewaffneten Drogenkonvoi treffen. Als der in den Hinterhalt einer konkurrierenden islamistischen Gruppe gerät, kommt der Neffe eines ihrer Begleiter ums Leben…
Wasser ist Menschenrecht - #LassLaufen am Weltwassertag in Berlin
Bundesweite Demonstration am 22. März 2013, dem Weltwassertag in Berlin. Start ist um 15:00 Uhr auf dem Dorothea-Schlegel-Platz, Ende 18:00 Uhr Wassertorplatz.
Berlin/Minden 8. März 2013. Unter dem Motto #LassLaufen rufen Viva con Agua de Sankt Pauli e.V., German Toilet Organization e.V., Ingenieure ohne Grenzen e.V. und die UNICEF-Arbeitsgruppe Berlin dazu auf, gemeinsam einen Demonstrationsweg von ca. 6 km zu Fuß zurückzulegen.
Dabei steht #LassLaufen symbolisch für die durchschnittliche Entfernung, die Menschen in Entwicklungsländern zur nächsten Wasserstelle zurücklegen müssen.
Mikroblogger: Eilmeinung zum Armutsbericht von den Bürger/-innen Deutschlands
Netzbürgers Meinung bei Twitter mit vernichtender Eindeutigkeit - Armuts- und Reichtumsbericht: Daumen 'runter.
Ein Tweet (Kurzmitteilung), der eine Blogmeldung wert ist. Der Screenshot wurde am Mittwoch, 6. März 2013 um 23:25 gemacht.
Erläuterung für Twitterlaien: Eine vierstellige Anzahl (1.009) sog. Retweets, wie unten links im Bildschirmschnapschuss zu sehen, ist eine echte Rarität.
Verborgener Hunger: Weltweit erster Kongress an der Universität Hohenheim
Pressekonferenz am Donnerstag, 7. März 2013, 11:30 Uhr: Pressekonferenz mit führenden Experten zum Thema verborgener Hunger / Konferenz: 6. bis 9. März
Hohenheim/Minden (uhh/nb). Experten aus Deutschland, den USA, von der Uno und der FAO: Weltweit zum ersten Mal holt ein internationaler Kongress von 6. bis 9. März 2013 führende Wissenschaftler, die sich mit verborgenem Hunger beschäftigen, an die Universität Hohenheim.
Ihr gemeinsames Ziel: Sie wollen Politik und Gesellschaft auf die global verbreitete Unterversorgung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen aufmerksam machen – und zeigen, mit welchen Strategien sich das Problem in den Griff bekommen lässt.
Handlungsbedarf besteht nicht nur in armen Ländern. Auch in Deutschland und anderen Industrienationen wird der verborgene Hunger zum Gesellschaftsproblem.
Detailinformationen, Akkreditierung und Anmeldung zur Pressekonferenz: https://hiddenhunger.uni-hohenheim.de
Goldman Sachs und Shell zum WEF in Davos für hemmungslose Profitgier ausgezeichnet
Die Public Eye Awards 2013: Schmähpreise gehen an Goldman Sachs und Shell
Davos/Minden (pea/nb) 24. Januar 2013 - In Sichtweite des Weltwirtschaftsforums (WEF) haben Greenpeace Schweiz und die Erklärung von Bern (EvB) heute mit der Vergabe der Public Eye Awards besonders krasse Fälle von Profitgier und Umweltsünden von Unternehmen gebrandmarkt.
Den diesjährigen Jurypreis erhält die US-Bank Goldman Sachs. Der Publikumspreis geht nach dem Willen von 41'800 Online-Votern mit grossem Vorsprung an den Ölkonzern Shell. Stargäste an der Medienkonferenz in Davos waren der Autor, Ökonom und Ex-Bankenregulator Professor William K. Black sowie der renommierte Wirtschaftsethiker Dr. Ulrich Thielemann.
Pflegeverband über Zwangsmassnahmen: "Hier wird ein beliebig ausgelegtes Verfahren gesetzlich legitimiert."
Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP) kritisiert Gesetzesverfahren. Pflegeerfahrungen und Patientennähe sind geeignet, Zwang und Gewalt zu minimieren
Langenzenn/Minden (dfpp/nb). Am 17. Januar verabschiedete der Bundestag eine Regelung, mit der medikamentöse Zwangsbehandlungen für stationär behandelte psychisch erkrankte und geistig behinderte Menschen auf eine gesetzliche Grundlage gestellt werden.
Sie sollen das letzte Mittel einer Behandlung und nur auf richterliche Anordnung möglich sein.
Die Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP) hat im Vorfeld an unterschiedlichen Stellen darauf hingewiesen, dass die Verordnungen von Zwangsmaßnahmen in Deutschland weder einer einheitlichen Regelung unterliegen, noch durch wissenschaftliche Datenerhebungen in Hinblick auf Häufigkeit und Wirksamkeit erforscht sind. Hier wird ein offensichtlich bisher beliebig ausgelegtes Verfahren gesetzlich legitimiert.
Bundesnetzwerk qualifiziert junge Leute für gemeinnützige Projektvorhaben
"Civil Academy" vermittelt Know-how und Kompetenzen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft an junge, engagierte Menschen - Bewerbungsschluss ist der 21. Januar 2013
Berlin/Minden (civ/nb). Das Qualifizierungsprogramm "Civil Academy" startet in seine 16. Ausschreibungsrunde und ruft ab sofort wieder junge Engagierte im Alter von 18 bis 27 Jahren auf, sich für die Teilnahme zu bewerben.
Voraussetzung ist ein geplantes oder bereits gestartetes gemeinnütziges Projekt aus den Bereichen Soziales, Sport, Umwelt, Kultur, Interkulturelles oder Entwicklungszusammenarbeit.
Was ist globalNOISE? - Wissenswertes
Eine Ableger der occupy Wall Street-Bewegung stellt sich vor: Globales Krach schlagen mit Töpfen & Pfannen.
Topfschlagen als einfache Art, um auf sich aufmerksam zu machen, ist fast schon international. In manchen Regionen ist es als Spiel für Kinder bekannt. Die machen sich zu passenden Anlässen einen Spass damit.
Das Lärmen mit dem leeren Topf kann auch einen weniger lustigen Grund haben und auf einen empfindlichen Mangel an Nahrungsmitteln hinweisen.
Der Anstoss dazu, das Lärmen mit leeren Töpfen oder Pfannen als Aktionsform in der Occupy-Bewegung einzusetzen, ist aus Spanien gekommen. Im kleinen Ort Villanueva de los Infantes (Ciudad Real) hat das erste potbanging stattgefunden, woraus die globalNOISE-Idee hervorgegangen ist.
ESM alternativ: "Den Rettungsschirm (ESM) aus der Giftküche rausholen!"
Der andere Schirm - Wie man aus dem ESM die "Risiken & Nebenwirkungen" entfernt und ein Lösungsweg ohne "Kollateralschäden" daraus wird.
Eine Merkmal der EU-Krisendiskussion ist die erschreckende Ideenlosigkeit unserer Volksvertreter. Bei gewählten Politikern kann einen das schon arg wundern.
Das soll aber hier nicht das Thema sein. Es geht vielmehr um eine Alternative zur angeblich "alternativlosen" Kombination aus Europäischem Stabilitätsmechanismus (ESM) und Fiskalpakt. Mit den Worten einer bekannten NGO ausgedrückt: "Ein andere Rettung ist möglich!"
Das soll vorab klargestellt werden: Dieser 'ESM alternativ' ist ausschliesslich Werkzeug zur Bekämpfung von Symptomen, nicht mehr. Die Entstehung bedrohlicher Krisen - wie derzeit in der Europäischen Union - kann nur durch Veränderungen am Wirtschafts- und Finanzsystem grundsätzlicher Natur verhindert werden. (mehr dazu am Beitragsende)
Gesundheitsexperte Prof. Dr. Rolf Rosenbrock neuer Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
Pressemeldung vom 26.04.2012
Die Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat den renommierten Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Rolf Rosenbrock zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Er folgt damit auf Dr. Eberhard Jüttner, der nicht mehr kandidierte.
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (66), der den Vorsitz des Paritätischen ehrenamtlich ausübt, ist seit mehr als 35 Jahren in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gesundheitsforschung tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen.
Die Worte. Der Ton.
Blogbeitrag von Michalis Pantelouris vom 29. Februar 2012
Es gibt viele Gründe zum Heulen, wenn es um Griechenland geht. Ich habe gestern erst den ein paar Tage alten Abschiedsbrief eines Mannes von der Insel gelesen, von der die Familie meines Vaters stammt.
Ohne Arbeit, ohne Rente, ohne Zukunft für meine Kinder (unsere Kinder). […] Sie sind klein und ohne Vater. Ich habe die schönste Familie, aber mit meinen Fehlern habe ich sie zerstört.
Dann setzte er sich in ein Boot, fuhr hinüber auf eine kleine, unbewohnte Insel und machte seinem Leben ein Ende. Die Kinder müssen seine Grundstücke als Erbe ausschlagen, weil sie sich die Steuern nicht leisten können. Was soll man sagen?
Sozialstaat tot? EZB-Chef Draghi redet Unsinn
Es gibt ein paar Jobs, bei denen man das Recht, einfach blöd daherreden zu dürfen, gegen sehr gute Bezahlung eintauscht. Herr Draghi soll einfach mal die Klappe halten.
Wir haben ja eine unabhängige Zentralbank, die EZB. Deren Präsident, Mario Draghi, hat jetzt bewiesen, dass er einerseits sehr unabhängig ist - nämlich unabhängig von jeder Vernunft; aber möglicherweise auch nicht ganz so unabhängig - schließlich war Herr Draghi ja (wie praktisch jeder „unpolitische Experte" in Spitzenpositionen) früher ein Vizepräsident von Goldman-Sachs.
Stimmen zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit 2012 (update11)
Stellungnahmen, Presseartikel zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit, Linkübersicht
Zum vierten Mal findet in diesem Jahr 2012 dieser Welttag der Vereinten Nationen statt.
Für das Dorfprojekt ist "Soziale Gerechtigkeit - echt, menschlich und mit verlässlicher Nachhaltigkeit" die übergeordnete Aufgabe. Der 20. Februar ist daher willkommener Anlass, um auf beides - Welttag und soziales Dorfprojekt - aufmerksam zu machen.
Im letzten Jahr hatten wir am 20. Februar unseren Hilf' mit!-Aufruf veröffentlicht. Auf den wird in diesem Jahr wieder aufmerksam gemacht.
Der Newsblog widmt diesem besonderen Datum abseits des initiativen-eigenen Anliegens. Der informiert über Stimmen zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit, mit ausgesuchten Stellungnahmen und diesem Übersichtsbeitrag mit Links zum Welttag.
Spardiktat für Griechenland: Nicht in unserem Namen!
Von Merkel forcierte neoliberale Schocktherapie zerstört Europa
Frankfurt am Main, 14.02.2012
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert scharf das von der Bundesregierung forcierte Spardiktat, das die Troika aus Europäischer Zentralbank, IWF und EU-Kommission Griechenland auferlegt, und erklärt sich solidarisch mit
der protestierenden Bevölkerung Griechenlands. "Angela Merkel zerstört die Chancen für ein solidarisches, demokratisches Europa. Wir sagen: Dies geschieht nicht in unserem Namen!" , sagte Roland Süß vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.
"Diese Krisenpolitik ist ein Angriff auf die Demokratie, verschärft die Krise, zerstört politische und soziale Strukturen und dient vor allem der Rettung der Gläubiger, nicht der griechischen Bevölkerung. Zur Kasse gebeten werden vor allem diejenigen, die keinerlei Verantwortung für die Krise haben."
Demonstration "Wir haben es satt!" – 23.000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik
Verbraucherinnen und Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützerinnen und Tierschützer, Imkerinnen und Imker, entwicklungspolitische Gruppen, Bäuerinnen und Bauern fordern Bauernhöfe statt Agrarindustrie. Bundesregierung soll Zukunft der Landwirtschaft sichern
Berlin: 23.000 Menschen haben heute in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft demonstriert. Verbraucher, Umwelt- und Tierschützer, Imker, Bäuerinnen und Bauern sowie entwicklungspolitische Gruppen zogen unter dem Motto "Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie" zum Kanzleramt und verlangten von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik.
WDR - Aachener Bischof fordert Bindung der Wirtschaft an Ethik
Nachrichtenmeldung des WDR am letzten Tag des occupy-Jahres 2011
Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff hat in seiner
Silvesterpredigt an die Wirtschaftskrise und an die "Eurokatastrophe"
erinnert. Es mache ihm Sorge, "dass anonyme Kräfte weltbeherrschende
Bedeutung bekommen", sagte Mussinghoff am Samstag (31.12.2011) im
Aachener Dom.
In seiner Jahresschlussandacht kritisierte der
Bischof die Steuerung durch die Märkte und Rating-Agenturen. Es müsse
ein "weltweites neues politisches Ordnungssystem" geben, forderte er.
Wirtschaft brauche Ethik, es müsse eine Bindung an Werte geben.
Transparency fordert angesichts der Grippesaison Unabhängigkeit von medizinischen Sachverständigen und Beratern
Nachdenkseiten: Schuldenerlass für Griechenland – und was dann?
Diskussion in einer deutschen Kleinstadt: Die verlorene Republik?
Kampagne 'Steuer gegen Armut' begrüsst EU-Entwurf für Finanztransaktionssteuer
EU Direktive zur Finanztransaktionssteuer als großen Fortschritt begrüßt - Einnahmen für Armutsbekämpfung und Umweltschutz verwenden!
Als großen Fortschritt begrüßt die Kampagne Steuer gegen Armut den Entwurf der EUDirektive für die Finanztransaktionssteuer (FTT). "In der Ausgestaltung der FTT hat der Entwurf eine ganze Reihe von Vorschlägen aus der Zivilgesellschaft aufgegriffen, auch wenn wir in einigen Punkten Nachbesserungen für nötig halten," so Peter Wahl, Vertreter der entwicklungspolitischen Organisation Weed in der Steuerungsgruppe der Kampagne.
Nachdenkseiten: Frank Schirrmacher – „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“
Aus den Hinweisen des Tages (Nachdenkseiten) am 15. August 2011
Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig
gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass
die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen.
Ein Jahrzehnt enthemmter Finanzmarktökonomie entpuppt sich als das
erfolgreichste Resozialisierungsprogramm linker Gesellschaftskritik. So
abgewirtschaftet sie schien, sie ist nicht nur wieder da, sie wird auch
gebraucht. Die Krise der sogenannten bürgerlichen Politik, einer
Politik, die das Wort Bürgertum so gekidnappt hat wie einst der
Kommunismus den Proletarier, entwickelt sich zur
Selbstbewusstseinskrise des politischen Konservatismus. [...]
Attac: Papandreous Kabinettumbildung ist Zeichen der Sinnlosigkeit der Sparpolitik
Jetzt CDS-Banken den Spekulationshahn abdrehen und europäische Ratingagentur schaffen / Attac Ansprechpartner in Athen vor Ort bei den Protestierenden
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert die Strukturanpassungsprogramme, denen sich Griechenland wegen der ordnungspolitischen Borniertheit der deutschen Bundesregierung unterziehen muss und solidarisiert sich mit den Protesten gegen das Spardiktat. Diese Programme sind unsozial und schaden Griechenland.
Attac: Bedingungen für Finanzhilfe stoßen Griechenland in den Abgrund
Attac Deutschland solidarisch mit Widerstand gegen Kürzungspolitik
Frankfurt am Main, 15.06.2011
Zu dem am heutigen Dienstagabend zu Ende gegangenen Treffen der Euro-Finanzminister erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:
"Der Streit der Euro-Finanzminister um die Art und Weise der Beteiligung von Banken und Versicherungen an einem neuen Finanzpaket für Griechenland kann nicht darüber hinweg täuschen, dass Griechenland mit den geplanten Maßnahmen nicht gerettet, sondern in den Abgrund gestoßen wird.
Lieber Twitterkollege @RegSprecher
Freundliche Anregung von vier Blogpaten an den Regierungssprecher Steffen Seibert ...
In Ihrem Artikel im aktuellen ZEITmagazin Der rasende Regierungssprecher erklären Sie:
"Mit Twitter bin ich Chefredakteur und kann weniger beachteten Themen wenigstens die kurzzeitige Aufmerksamkeit meiner Follower verschaffen."
Das finden wir auch!
Mithilfe von Twitter und einem hohen Vernetzungsgrad ist es tatsächlich möglich, weniger beachteten Themen zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Prof. Dr. Peter Kruse sagt dazu:
"In Netzwerken entfaltet nur Wirkung, was Resonanz erzeugt."
(Quelle: Revolution 2.0: Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert, Folie 51)
Der Finanzmarkt, die Banken-Abgabe und die verlorene Übersicht
Neun Fragen an Europa-Parlamentarier Peter Simon
Peter Simon ist Mitglied des Europäischen Parlaments und dort im Wirtschaftsausschuss aktiv. Als Namensgeber des sogenannten Simon-Vorschlags setzt er sich für krisenfeste Sparbücher und Girokonten – zur Neuregelung der Einlagensicherungssysteme ein.
Wie nimmt er als Politiker und Verbraucher die gegenwärtige Situation des Finanzmarkts wahr? Wir stellten ihm dazu acht Fragen…
Vorankündigung: Buch über die Krise des Liberalismus
Das neue Buch, das erst in zwei Wochen erscheinen soll, befaßt sich mit dem aktuell erlebten Tiefstand in der FDP, welche den „politisch organisierten Liberalismus“ darstellt.
Die vielen Bilder, die im Buch vorhanden sind, wollen die bisher vertretenen Thesen des Liberalismus so darstellen, wie sie von dieser weltanschaulichen Obrigkeit vorgebracht wurden.
Schenken ohne Gegenleistung hat größte Wirkung
Auslöser für kreative Entwicklung mit offenem Ausgang
Bonn
(pte/09.04.2011/06:20) -
Schenken kann ernorme Kräfte freisetzen, da es zusätzliche Ressourcen
für Entwicklung bereitstellt und dabei Kreativität auslöst. Zu diesem
Schluss kamen Experten diese Woche bei der Konferenz "Schenken neu
denken" an der Alaunus Hochschule http://www.alanus.edu.
Großzügigkeit ist nach einer Zeit des Gegentrends wieder in Mode. "Das
Schenken erlebt heute eine Renaissance", so Tagungsveranstalter Steffen
Koolmann vom Institut für Sozialwissenschaftliche Unternehmensführung http://www.isu-institut.de im pressetext-Interview.
Kommentar: Politisch mitreden, die eigene Meinung sagen!
Für Leute, die mal wissen möchten, warum es welche gibt, die immer mit ihrem Blog meckern
Jeden Mensch steht es erstmal frei eine eigene Meinung zu haben, immer noch besser als gar keine eigene Meinung zu haben, aber die Mehrzahl unserer Bürger hier im Lande scheint keine eigene Meinung mehr zu haben, oder eben nur am Stammtisch.
Aprilscherz, der keiner ist: EU-Richtlinie für Heilpflanzen mit Haken und Ösen
Heute ist der 1. April, bekanntlich der Tag im Jahr schlechthin für Scherze aller Art. Da werden auch mal Geschichten in die Welt gesetzt, die von vorne bis hinten erfunden sind.
Kein Aprilscherz dagegen ist ‘THMPD‘, eine Richtlinie der EU für Heilpflanzen. Die Direktive bekommt in diesem Monat April 2011 in der gesamten Europäischen Union volle Gültigkeit – zum Nachteil nationaler Traditionen, dem Anbau und der Anwendung natürlicher Heilpflanzen, und damit zum Nachteil aller Patienten und Verbraucher im vereinten Europa.
Denn die Richtlinie steckt voller Haken und Ösen. Ein Schelm, der dabei an Lobbyeinflüsse von Pharmaindustrie und anderen Großproduzenten denkt …
Ob dieser "Nicht-Aprilscherz" der EU nun tatsächlich heute in Kraft tritt, wie man liest oder erst am 30. April, wie an anderer Stelle geschrieben, ist weniger von Bedeutung.
Menschen, die sowohl ökologisch als auch sozial engagiert sind, haben heute keine politische Heimat
250.000 Demonstranten fordern „Alle AKWs abschalten, Frau Merkel!“
Gemeinsame Pressemitteilung vom 26. März 2011
AG Schacht Konrad – Attac Deutschland – .ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) – Campact – contrAtom – NaturFreunde Deutschlands – Netzwerk Friedenskooperative – Robin Wood
Brüderle: AKW-Moratorium ist nur Wahlkampf-Taktik
Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 24. März 2011 in einem Zeitungsartikel:
Deutsche Kernkraftwerke gehen aus taktischen Gründen vom Netz: Wirtschaftsminister Rainer Brüderle hat nach SZ-Informationen vor der Spitze der deutschen Industrie gesagt, dass die anstehenden Landtagswahlen der Grund für den plötzlichen Sinneswandel der Regierung in der Atompolitik sind. Entscheidungen seien da "nicht immer ganz rational".
… den ganzen Artikel lesen bei ‘Süddeutsche‘
Twitterer meinte: "Marktwirtschaft zu asozial geworden" - viel Zustimmung im Eiltempo
Beim bekannten Mikorobloggingdienst Twitter in die ‘Toptweets‘ zu kommen, ist schon nicht leicht. Man findet dort übwiegend Tweets über Aktuelles und Dramatisches (Fukushima, Lybien) oder besonders witzige bzw. ironische oder dezent sarkastische Äußerungen.
Am heutigen Sonntag fällt dort eine Twitternachricht auf, deren kurzer Text Klartext über den Sozialstaat spricht:
“Es ist nicht der Sozialstaat, der zu teuer geworden ist, die Marktwirtschaft ist zu asozial geworden.“- dazu ein Link zu einem entsprechenden Blogartikel. Die Details dazu: über 100 Retweets, Alter der Kurzmeldung beim Entdecken gerade mal 2 Stunden.
Für Twitternoobies: Zum ‘Toptweet‘ können Kurzmeldungen von Twitterern werden, die starke Zustimmung durch sog. Retweets bekommen haben – können wohlgemerkt.
60.000 Teilnehmer bei Anti-Atom-Menschenkette
In Japan hat sich bestätigt, dass Atomenergie unbeherrschbar und gefährlich ist
Heute haben rund 60.000 Teilnehmer eine zirka 45 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomenergie gebildet – vom Atomkraftwerk (AKW) Neckarwestheim bis zur Villa Reitzenstein in Stuttgart. Zu der Aktion hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Campact, Robin Wood sowie die NaturFreunde Deutschlands aufgerufen.
Unsere zutiefst schockierte Anteilnahme an die Menschen in Fukushima, der erdbebenbetroffenen Region und ganz Japan – Blogredaktion
Scharfe Kritik des Paritätischen an Hartz IV-Kompromiss: "erbärmlichste Farce" in der deutschen Sozialpolitik
Scharfe Kritik übte der Paritätische Wohlfahrtsverband an dem in der vergangenen Nacht beschlossenen Hartz IV-Kompromiss. Die Regelsätze seien weder bedarfsgerecht noch verfassungskonform. Der Verband fordert die SPD auf, das Vermittlungsergebnis nach Zustimmung des Bundesrates durch eine Normenkontrollklage vor dem Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen.
Vom Acker in den Abfall: Ein Drittel der Lebensmittel landet im Müll
WWF zum Agrarministergipfel in Berlin: „Nachernteverluste“ müssen verringert werden
Berlin - Zum morgigen Welt-Agrarministergipfel auf der Grünen Woche in Berlin fordert der WWF von den Landwirtschaftsministern der teilnehmenden Staaten, die Vernichtung von Nahrungsmitteln zu bekämpfen. Derzeit wird fast ein Drittel aller erzeugten Lebensmittel weggeworfen, weil es beispielsweise an vernünftigem Transport, rechtzeitiger Verarbeitung oder Kühlung fehlt. Diese so genannten Nachernteverluste zwischen Landwirt und Verbraucher belasten nach Angaben des WWF die Umwelt unnötig und verschlimmern die weltweite Ernährungskrise.
Bedingungsloses Grundeinkommen
Am Donnerstag, 20.1. 2011 um 19 Uhr findet im Rathaussaal am Markt 1 in Marburg eine Podiumsdiskussion über das bedingungslose Grundeinkommen statt. Über das Thema diskutieren an dem Abend Werner Rätz (Attac), Prof. Dr. Franz Segbers (Professor für Sozialethik, Uni Marburg).
Suchen
Wer ist online
0 registrierte Benutzer und 100 Gäste online.
Noch nicht registriert oder angemeldet. Hier registrieren.






Kommentare