Newsbeiträge » Soziales

Ukrainische Journalistin über Kronleuchter, Armut und eine Tüte Kartoffeln

Eingereicht von Detlef am 02. Apr 2013 - 07:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1042
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Die alte Frau, die nur eine Kartoffel kaufen konnte – Armut in der Ukraine

Am Mittwoch, den 13. März, schrieb die Journalistin Olena Danko einen kurzen Eintrag [uk] auf ihrer Facebook-Seite über eine Begegnung im Supermarkt mit einer alten Frau, die gerade genug Geld hatte, um eine einzelne Kartoffel zu kaufen. Eine traurige Geschichte, typisch für die Ukraine, die dennoch wenig Überraschendes hatte für jeden, der auch nur für kurze Zeit in dem Land gelebt hat. 

Danko konnte kaum davon ausgehen, dass ihre Geschichte größere Auswirkungen haben würde, sie wollte nur ihrem Schmerz und ihrem Frust über die derzeitige Lage in der Ukraine Luft machen.
Doch für viele Netizens war diese Geschichte über extreme Armut so aussagekräftig, dass sie sich innerhalb weniger Stunden verbreitete wie ein Lauffeuer. 

Anmerkungen:
Eine wahre Geschichte über bittere Altersarmut in der Ukraine.
FOTO: Veronica Khokhlova (flickr)


Skandinavien: Green Care für sozial benachteiligte Menschen in Südfinnland

Eingereicht von Blogredaktion am 31. Mär 2013 - 13:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1040
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Natürlich und integrativ: Bei einem sozialen Innovationsprojekt in Finnland wird die Natur genutzt, um das Wohlbefinden und die Integration benachteiligter Gruppen zu steigern

Im Rahmen des finnischen Wiedereingliederungsprogramms „Green Care“ werden neue Ansätze entwickelt, mit denen Menschen geholfen werden kann, die Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche haben und von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, darunter auch Menschen mit Behinderung.  

Anmerkungen:
Der ESF fördert sozial-innovative Green Care-Projekte im Süden Finnlands.
FOTO: Detlef Müller (nb)


Armutsbericht verabschiedet: Nicewashing auf dem Rücken betroffener Menschen

Eingereicht von Detlef am 06. Mär 2013 - 17:58 Uhr          Seitenaufrufe: 574
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Armuts- und Reichtumsbericht: „Umfairteilen statt vertuschen“ - Protestaktion vor dem Kanzleramt während der Debatte

Berlin/Minden (umf/nb) 6.3.2013. Das Bündnis „Umfairteilen“ hat heute vor dem Bundeskanzleramt gegen die „beschönigenden Änderungen“ am Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung demonstriert. 
Eine Person mit einer Maske von Vizekanzler Rösler (FDP) verfälschte mit Farbeimer und Pinsel an großen Texttafeln zentrale Aussagen des Berichts. Dagegen protestierten Bürgerinnen und Bürger mit Schildern und Sprechchören. Anlass für die Protestaktion war die Verabschiedung des Berichts im Bundeskabinett.

Anmerkungen:
Aktion vor dem Kanzleramt anlässlich des Armutsberichtes der Bundesregierung
FOTO: campact (flickr)


Farrell, EAPN: "Wir sind von einer Europäischen Union der Solidarität weit entfernt."

Eingereicht von Blogredaktion am 23. Feb 2013 - 08:00 Uhr          Seitenaufrufe: 698
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Das Social Investment Paket - vielversprechende Rhetorik, aber wird es die Armut verringern?

Brüssel/Minden (eapn/nb) 20. Februar 2013. Die Europäische Kommission hat heute ein Social Investment-Paket "Hin zu Social Investment für Wachstum und Zusammenhalt" verabschiedet - einschließlich der Umsetzung über den Europäischen Sozialfonds 2014 bis 2020. 

Das Paket setzt einen Rahmen für politische Reformen, "um sozialen Schutz angemessener und nachhaltiger zu machen, in die Erfahrungen und Fähigkeiten zu investieren und die Menschen in den kritischen Momenten zu unterstützen, die sie in ihrem Leben erfahren". Das Paket umfasst eine Mitteilung der Kommission und 8 Arbeitspapiere. 

Anmerkungen:
Skeptische EAPN-Erstreaktion gegenüber Social Investment-Paket der EU Kommission
FOTO: European anti-poverty network (EAPN)


Armut und Ungleichheit in Europa: Konferenz mit Zivilgesellschaft beim Strassburger Europarat

Eingereicht von Blogredaktion am 21. Feb 2013 - 16:22 Uhr          Seitenaufrufe: 718
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Armut und Ungleichheit in Gesellschaften mit Menschenrechten – das Paradoxon der Demokratien

Straßburg/Minden (eur/nb) – Um die Grundlagen für eine neue Strategie zur Bekämpfung von Armut zu schaffen, veranstaltet der Europarat in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission am 21. und 22. Februar in Straßburg eine Konferenz zum Thema „Armut und Ungleichheit in Gesellschaften mit Menschenrechten – das Paradoxon der Demokratien“. 

Thorbjørn Jagland, Generalsekretär des Europarates, und László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, eröffnen die Konferenz am Donnerstag, 21. Februar, um 9 Uhr im Plenarsaal des Palais de l’Europe. 

Anmerkungen:
Europarat, EU, Zivilgesellschaft und Betroffene beraten über das Armutsproblem auf dem europäischen Kontinent
FOTO: © Council of Europe


NRW-Landesministerin zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit: Europa braucht einen sozialen Stabilitätspakt

Eingereicht von Detlef am 20. Feb 2013 - 06:00 Uhr          Seitenaufrufe: 461
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Ministerin Schwall-Düren: Rettungspakete für Banken & Staaten - für die Menschen wurde nichts getan, öffentliche Leistungen sogar gekürzt.

Am 20. Februar ist der Welttag der sozialen Gerechtigkeit. Er wurde von den Vereinten Nationen eingeführt und im Jahr 2009 zu ersten Mal begangen. Aus diesem Anlass erklärte Dr. Angelica Schwall-Düren, NRW-Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien:

„Die Sensibilität für Soziale Gerechtigkeit ist in den letzten Wochen und Monaten gewachsen. Der von der Europäischen Kommission kürzlich vorgelegte Sozialbericht unterstreicht die besorgniserregende soziale Aufspaltung Europas in einen relativ stabilen Norden und einen von der Rezession geplagten Süden.
Denn gerade dort sind die Sozialsysteme als Folge der anhaltenden Wirtschaftskrise überlastet. Sie sind kaum noch fähig, die Folgen der Krise aufzufangen und den Menschen einen sozialen Mindestschutz zu gewähren.

Anmerkungen:
NRW-Ministerin: Für Europas Bürger-/innen wurde nichts getan.
FOTO: Landesregierung NRW


Prozesskostenhilfe: Rechtschutz für Arme nicht weiter aushöhlen

Eingereicht von Detlef am 11. Feb 2013 - 07:30 Uhr          Seitenaufrufe: 891
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Münchener Hilfeverein: Rechtsschutz für Arme erhalten - Deutschland im internationalen Vergleich unter Industrienationen jetzt schon unter den Schlusslichtern

Letzten Donnerstag war die erste Lesung im Bundestag zur Neuregelung der Prozesskosten- und zum Beratungshilferecht. Hintergrund dieser Neuregelung ist der Versuch, letztlich auf Kosten von armen Menschen Geld zu sparen. Dem Bund sind die Kosten für die Prozesskostenhilfe und die Beratungskostenhilfe zu hoch.

Wer die Geschichte um die kostenfreie Beratung und der kostenfreien Hilfe von bedürftigen Menschen vor Gericht kennt, weiß, dass es ein langer und steiniger Weg war, bis zum heute gültigen Prozesskosten- und Beratungshilferecht.
Beide Gesetze sicherten ab den 80er Jahren bedürftigen Menschen die Möglichkeit sich kostenfrei von einem Anwalt eigener Wahl beraten zulassen und vor Gericht von einem Anwalt vertreten zu werden. Ein gewaltiger Schritt im Vergleich zum vorher geltenden Armenrecht.

Anmerkungen:
Beratungs- und Prozesskostenhilfe sind eine mühsam erreichte Errungenschaft.
FOTO: Gerd Altmann / pixelio.de


nak-Sprecher: „Die Armutsbekämpfung ist ein Stiefkind der öffentlichen Förderung in Deutschland“

Eingereicht von Detlef am 05. Feb 2013 - 12:07 Uhr          Seitenaufrufe: 547
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nak-Sprecher Thomas Beyer fordert von der Bundesregierung verlässliche finanzielle Mittel gegen die Bedürftigkeit in Deutschland: Österreich fördert dortige Armutskonferenz mit 85.000 Euro, Deutschland mit 8900 Euro die hiesige

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Die Armut im reichen Deutschland ist mit 14,5 Prozent hoch. Dem nicht genug, nehmen bestimmte Formen der Armut stetig zu: Die Zahl der bedürftigen älteren Menschen steigt ebenso wie die der von Armut bedrohten Erwerbslosen. Dennoch ist und bleibt das Thema ein Tabu in unserer Gesellschaft.
In diesem Zusammenhang geht vom Staat eine fatale Signalwirkung aus: „Die Armutsbekämpfung ist ein Stiefkind der öffentlichen Förderung in Deutschland. Damit wird das drängende Problem in der allgemeinen Wahrnehmung marginalisiert“, erklärt Thomas Beyer, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak). 

Anmerkungen:
nak: Regierung muss Bekämpfung von Armut endlich Ernst nehmen!
FOTO: Egon Häbich / pixelio.de


„Gemeinsam schaffen wir mehr“ - 3. Neujahrsempfang der Arbeitslosen in Mönchengladbach

Eingereicht von Volksverein_MG am 22. Jan 2013 - 07:30 Uhr          Seitenaufrufe: 463
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Der „Volksverein Mönchengladbach“, das Kath. Forum für Erwachsenen- und Familienbildung sowie der Katholikenrat der Region Mönchengladbach laden für Freitag, den 25. Januar 2013 von 16:00 bis 18:00 Uhr in die Albertuskirche, Albertusstraße 40, in 41061 Mönchengladbach zum 3. Neujahrsempfang der Arbeitslosen ein.

Anmerkungen:
Gladbacher Neujahrsempfang 2013 für Arbeitslose macht auf Kürzungen aufmerksam.
FOTO: Volksverein Mönchengladbach


Sozialberatung Diakonie Herford kritisiert zu geringe Hartz IV Erhöhung

Eingereicht von Detlef am 30. Dez 2012 - 11:27 Uhr          Seitenaufrufe: 713
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Kreis-Minden-Lübbecke/Herford/OWL (mr). Ab 01. Januar 2013 bekommen Langzeitarbeitslose und Grundsicherungsbezieher mehr Geld. Um acht Euro wird der Satz auf dann 382 Euro erhöht. 
Die Anpassung an die normale Einkommensentwicklung sei richtig, helfe den Betroffenen Menschen aber nicht wirklich weiter, so Jutta Henke von der Sozialberatung der Diakoniestiftung in Herford im Westdeutschen Rundfunk (WDR).

Anmerkungen:
Diakonische Sozialberatung Herford: Zu geringe Regelsatzerhöhung hilft nicht.
FOTO: Petra Bork / pixelio.de


Diakonie-Chef RWL: Armutsbericht ist Flucht vor der Wahrheit

Eingereicht von Detlef am 28. Nov 2012 - 18:35 Uhr          Seitenaufrufe: 580
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Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) nimmt Stellung zum Armutsbericht der Bundesregierung - Becker: "Das ist Flucht vor der Wahrheit."

“Man kann nicht ein ganzes Volk für dumm verkaufen. 25% der Lohnabhängigen sind Menschen, die wirklich arm sind, obwohl sie Arbeit haben. Sechs Millionen Menschen brauchen ergänzende Stütze, obwohl viele von ihnen den ganzen Tag arbeiten.
Die Kluft zwischen arm und reich in Deutschland wird immer breiter. Ich halte es für einen riesen Skandal, wenn diese Regierung nicht zu dieser Warhheit stehen kann.

Anmerkungen:
Deutliche Kritik des Diakonie RWL-Vorsitzenden am Armutsbericht 2012
FOTO: Rainer Sturm / pixelio.de


mörderisch lecker - Bildung geht durch den Magen

Eingereicht von Volksverein_MG am 21. Nov 2012 - 22:01 Uhr          Seitenaufrufe: 653
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Das sind die Schlagzeilen für den Kochkalender 2013, den der Volksverein Mönchengladbach mit einer bunten Schar von Köchen, Krimiautoren und Fotografen erstellte.
Das Motto für diesen Kalender bezieht sich auf die neun mitwirkenden rheinisch-niederrheinischen Krimiautoren, die kulinarisch-kriminelle Henkersmahlzeiten bereiteten: Horst Eckert, Rebecca Gablé, Brigitte Glaser, Carsten Sebastian Henn, Thomas Hoeps, Ralf Kramp, Arnold Küsters, Judith Merchant

„Angeworben“, die Messer zu wetzen, wurden sie alle von der Autorin Jutta Profijt, die den Volksverein schon lange unterstützt. So präsentiert die „kriminelle Truppe“ sich mit mörderisch leckeren Gerichten – und die Taten führen hier nicht hinter „schwedische Gardinen“, sondern an den Kochtopf. 

Anmerkungen:
Volksverein Mönchengladbach gibt Charity-Kalender heraus
FOTO: www.volksverein.de/moerderisch-lecker


Noch kein Winter: Obdachloser Mensch stirbt in Rostock

Eingereicht von Detlef am 02. Nov 2012 - 20:58 Uhr          Seitenaufrufe: 683
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Nachrichten - Erster Kältetoter in diesem Herbst - In Mecklenburg-Vorpommern hat es vermutlich das erste Kälteopfer in diesem Herbst gegeben. Wie die Polizei mitteilte, kam in der Nacht zum Donnerstag in Rostock ein Obdachloser bei Temperaturen von knapp über null Grad ums Leben.

Rostock (dpa): Ein Passant habe den 54-Jährigen gegen 4.30 Uhr im innerstädtischen Park Rosengarten gefunden. Der Mann sei stark unterkühlt gewesen und kurze Zeit später trotz intensiver Bemühungen des Notarztes im Rettungswagen gestorben. ... ...

... weiterlesen bei nordkurier.de .. Rostock: Obdachloser stirbt an Unterkühlung

Anmerkungen:
Das erste Kälteopfer in diesem noch nicht-Winter 2012/13
FOTO: Helga Gross / pixelio.de


Studie 'Armut in der Europäischen Union' - Sozialdemokraten fordern "Sozialunion"

Eingereicht von Blogredaktion am 22. Okt 2012 - 22:47 Uhr          Seitenaufrufe: 549
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Jährlich eine Million mehr armutsgefährdete Menschen in Europa - Sozialdemokratische Fraktion hat Initiative für Sozialunion eingebracht

Wien (OTS/SK) - SPÖ-EU-Abgeordneter Josef Weidenholzer hat am Montag im Rahmen der Präsentation der Studie "Armut in der Europäischen Union" der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung (ÖGGP) betont, dass die soziale Säule stärker in der Politik der Europäischen Union berücksichtigt werden müsse.
Die Studie ist die erste, die einen Überblick über die Armutsgefährdung in Europa bietet. 80 Millionen Menschen in Europa sind armutsgefährdet, diese Zahl steigt jährlich um eine Million Menschen.

Anmerkungen:
Erste Übersichtsstudie 'Armut in der EU'
FOTO: Marco Kröner / pixelio.de


Einkommen und Lebenserwartung: Menschen mit hohen Einkommen leben länger

Eingereicht von Detlef am 20. Sep 2012 - 07:54 Uhr          Seitenaufrufe: 920
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Menschen in wohlhabenden Haushalten haben im Alter von 65 Jahren eine im Durchschnitt deutlich höhere Lebenserwartung als Menschen in Haushalten mit niedrigen Einkommen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die DIW-Forscher zusammen mit Wissenschaftlern des Robert Koch-Institut (RKI) auf der Basis von Daten der großen Wiederholungsbefragung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) erstellt haben.
Frauen aus armutsgefährdeten Haushalten haben demnach eine um dreieinhalb Jahre geringere Lebenserwartung als wohlhabende Frauen. Männer aus armutsgefährdeten Haushalten und solche mit prekären Einkommen leben durchschnittlich fünf Jahre kürzer als ihre wohlhabenden Geschlechtsgenossen.

Anmerkungen:
DIW-Studie vergleicht Lebenserwartungen Wohlhabender und Armer
FOTO: Rainer Sturm / pixelio.de


Armutsnetzwerk: Gemeinsam gegen Individualisierung von Armut

Eingereicht von Blogredaktion am 26. Aug 2012 - 06:50 Uhr          Seitenaufrufe: 836
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Armutsnetzwerk trifft sich in Niedersachsen und gründet Trägerverein. Aufnahme in die Nationale Armutskonferenz soll beantragt werden.

In Sulingen bei Bremen hat sich am Donnerstag, 23.08.2012 das Armutsnetzwerk offiziell als Verein gegründet. Ziel des Vereins ist die bundes- wie europaweite Vernetzung der von Armut, Ausgrenzung und Wohnungslosigkeit bedrohten und betroffenen Menschen und ihre Interessenvertretung.

Anmerkungen:
Das Armutsnetz ist am 23. August 2012 zum eingetragenen Verein geworden.
FOTO: Lupo / pixelio.de


Mindener Erwerbslose laden wieder zum gemeinsamen Frühstück ein

Eingereicht von Initiative MALZ am 19. Jul 2012 - 13:14 Uhr          Seitenaufrufe: 1245
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Der Erwerbslosenverein setzt seinen Frühstückstreff für Betroffene nach längerer Unterbrechung fort. Der neue Ort liegt am Glacisrand nahe der Innenstadt.

Nach erfolgreichen Vorgesprächen steht's nun fest. Die Erwerbslosen aus Ostwestfalen setzen den MALZ-Frühstückstreff nach etwa 1 1/2 Jahren Unterbrechung mit teils altem, teils neuem Team fort. Mit dem Donnerstag ist es beim gleichen Wochentag geblieben. Der Beginn wurde um eine halbe Stunde vorverlegt. Dafür soll dann schon um 12 Uhr das letzte Brötchen verspeist sein.

Die Räumlichkeiten für das Erwerbslosenfrühstück wurden neu gewählt. Sie befinden sich im Gebäude der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (EFG) am Marienglacis am Rand der Innenstadt.

Anmerkungen:
Ab August 2012 gibt's in Minden wieder einen Frühstückstreff für sozial Benachteiligte Menschen.
FOTO: Detlef Müller


Strategietreffen: Das bundesweite Armutsnetzwerk will Betroffenen eine Stimme geben

Eingereicht von Blogredaktion am 20. Jun 2012 - 09:58 Uhr          Seitenaufrufe: 801
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Gründerversammlung 'Armutsnetzwerk in Deutschland' vom 21. bis 23. Juni 2012 in Sulingen (Niedersachsen)

Von Donnerstag, 21.06. bis Samstag, 23.06. 2012 werden sich die die Mitglieder des deutschen Armutsnetzwerkes in Sulingen bei Bremen treffen, um gemeinsam über Ziele, Arbeitsweise und Forderungen für eine menschenwürdige Politik zu beraten und abzustimmen.

Das „Armutsnetzwerk“ wurde am 1. Januar 2011 als unabhängiges Netzwerk von und für Menschen, die selbst von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind, gegründet und versteht sich als Interessenvertretung gesellschaftlich und sozial benachteiligter Menschen.
Die Mitglieder des bundes- und europaweit aktiven Netzwerkes fordern eine stärkere Beteiligung von Menschen mit Armutserfahrungen bei der politischen Entscheidungsfindung und die Umsetzung des grundgesetzlich garantierten Anspruches des Rechts auf ein menschenwürdiges Leben auch für arme und einkommensschwache Menschen.

Anmerkungen:
Das Armutsnetzwerk trifft sich in Norddeutschland zu strategischen Diskussionen.
FOTO: Hildegard Endner / pixelio.de


Jahrestreffen 2012 des EAPN-Netzwerkes gegen Armut

Eingereicht von Detlef am 12. Jun 2012 - 15:18 Uhr          Seitenaufrufe: 392
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EAPN-Generalversammlung in Norwegen - Abschlusserklärung: Sparmaßnahmen funktionieren nicht - Nötig ist ein Pakt für soziale Investitionen

Die Delegierten der 23. EAPN-Generalversammlung (7. bis 9. Juni 2012 in Oslo, Norwegen) schließen sich mit den von Armut betroffenen Menschen zusammen, um den EU-Institutionen die "rote Karte" zu zeigen. In der Hektik, die Märkte zu beschwichtigen, haben sie die Menschen im Stich gelassen, darunter die Verletzlichsten. 

Die gemeinsam im Europäischen Rat handelnden Mitgliedstaaten verfolgen einen Ansatz, der Sparmaßnahmen Priorität einräumt. Dadurch bezahlen "die Armen" den Preis für eine Krise, die sie nicht verursacht haben. Und ein integrativer Aufschwung wird untergraben.

Anmerkungen:
Generalversammlung 2012 des European Anti-Poverty Network in Sandvika/Norwegen
FOTOS: Rebecca Lee (EAPN)


Große Teile der Bevölkerung fühlen sich sozial ausgeschlossen

Eingereicht von Blogredaktion am 24. Apr 2012 - 09:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1060
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Große Teile der Bevölkerung in Deutschland haben das Gefühl, dass ihre gesellschaftliche Teilhabe nicht gesichert ist. Der Verlust von Lebenszufriedenheit und Glück, weniger Selbstsorge und weniger bürgerschaftliches Engagement sind die Folge.

Darauf haben Wissenschaftler der Universität Kassel bei der Tagung „Inklusion, Teilhabe und Behinderung – Anfragen an die (Human-) Wissenschaften“ am Mittwoch hingewiesen. „60 Prozent der deutschen Bevölkerung erleben ihre finanzielle Situation als ständige Gratwanderung zwischen Meistern und Absturz“, sagte der Sozialpsychologe Prof. Dr. Ernst-Dieter Lantermann. „40 Prozent machen sich große Sorge um ihren Arbeitsplatz, über 50 Prozent befürchten, dass sie ihre Ansprüche im Alter deutlich senken müssen.“ 40 Prozent sähen ihre Gesundheit als bedroht an, 60 Prozent glaubten, dass in Deutschland die Häufigkeit sozialer Notlagen deutlich zunehme: „30 Prozent befürchten eine Erosion ihrer sozialen Netze.“ 

Anmerkungen:
Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zu gesellschaftlicher Teilhabe
FOTO: CFalk / pixelio.de


Druck auf Arbeitslose mitverantwortlich für Verzweiflungstat

Eingereicht von Blogredaktion am 14. Apr 2012 - 14:42 Uhr          Seitenaufrufe: 1269
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Aktion Strenge Christine vor dem AMS Graz. AKTIVE ARBEITSLOSE fordern Rücktritt von Karl-Heinz Snobe

(Wien, 8.4.2012) Um die Welt ging die Meldung über die Selbstverstümmelung eines Arbeitslosen am 26.3.2012 im oststeirischen Ort Mitterlabill. Arbeitsunwilligkeit bzw. Angst vor einer Arbeit unterstellten viele Medien pauschal dem Arbeitslosen.
Als Protest gegen Die Politik des AMS und gegen diese vorverurteilende Medienberichterstattung zeigte der Verein AKTIVE ARBEITSLOSE anschaulich in einer Straßenaktion vor dem AMS Graz am 4.4.2012:

Die „Strenge Christine“ - als Symbol für die Wirtschaft und eine ehemalige Staatssekretärin des Wirtschaftsministerium - trieb einen Arbeitslosen mit Krücke und Halsmanschette in die Arme eines Arztes, der ohne mit der Wimper zu zucken die volle Arbeitsfähigkeit attestierte und die Invaliditätspension verweigerte. Damit wurde die aussichtslose Situation des „Selbstverstümmelungsaktivisten“, der zwischen dem AMS und Pensionsversicherungsanstalt hin und her geschoben wurde, handgreiflich dargestellt.

Anmerkungen:
Protestaktion in Graz (Österreich): Verzweifelungstat eines Arbeitslosen war Folge immensen Drucks
FOTO: www.aktive-arbeitslose.at


Arbeitslosigkeit: Der Zivilisationsseuche die Giftzähne ziehen ..?

Eingereicht von Blogredaktion am 10. Apr 2012 - 05:55 Uhr          Seitenaufrufe: 2189
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Bundesagentur und Krankenkassen (GKV) arbeiten in der Prävention für Erwerbslose zusammen - ein erster Faktencheck aus Betroffenensicht

Bundesagentur für Arbeit und die gesetzlichen Krankenkassen werden in die Gesundheitsvorsorge für erwerbslose Menschen einsteigen. Das wurde am Gründonnerstag 2012 in einer gemeinsamen Pressemeldung bekannt gegeben.
Eine zeitliche Begrenzung wird nicht genannt. Das erscheint wohl überlegt, denn beide wissen nur zu genau, dass Gesundheitsvorsorge für Arbeitslose alles andere als eine einfache, überschaubare Aufgabe ist.

Sozialpolitisch könnte es durchaus ein kleiner Meilenstein werden. Ob es tatsächlich einer wird, dürfte erst in einigen Monaten zu erkennen sein.
Denn was bei den Betroffenen tatsächlich wie ankommen wird, ist bisher höchst ungewiss. Die Präventionsangebote sind noch zuwenig konkretisiert, genauso wie die Hilfsatmosphäre, in der die Umsetzung stattfindet. Hier gibt es bereits erhebliche Bedenken.
Denn mit ungeschriebenem "Kleingedrucktem" ist bei Hartz IV immer zu rechnen.

Anmerkungen:
Kommentar zur Präventionsvereinbarung von BA und GKV
FOTO: Karl-Heinz Laube / pixelio.de


Bundesagentur und GKV: Damit Arbeitslosigkeit nicht krank macht

Eingereicht von Blogredaktion am 06. Apr 2012 - 19:08 Uhr          Seitenaufrufe: 1461
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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) unterzeichnen Kooperationsvereinbarung // Ziel ist es, Arbeitslose für die eigene Gesundheit zu sensibilisieren und stärker Präventionsangebote zu nutzen

„Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten“ schrieb einst Gotthold Ephraim Lessing. Mehr als zweihundert Jahre später ist dieser Satz überholt. Nationale und internationale Studien belegen, dass - insbesondere anhaltende - Arbeitslosigkeit krank macht. Bereits heute weist jeder dritte Leistungsberechtigte in der Grundsicherung („Hartz IV“) gesundheitliche Einschränkungen auf.
Nachgewiesen ist auch, dass die mentale wie physische Verfassung der Arbeitslosen Vermittlungserfolge stärker beeinflussen kann als ihre formale Qualifikationen. Daher wollen die BA und der GKV-Spitzenverband zusammen mit seinen Mitgliedskassen an diesem Punkt ansetzen und Arbeitslose gezielt über Präventionsangebote informieren.

Anmerkungen:
Gesundheitsvorsorge für Erwerbslose: Bundesagentur und Krankenversicherungen (GKV) geben Zusammenarbeit bekannt.
FOTO: knipseline / pixelio.de


Keine steuernde Wirkung: Praxisgebühr für Arme abschaffen

Eingereicht von Detlef am 09. Mär 2012 - 15:52 Uhr          Seitenaufrufe: 1112
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Berlin, 09.03.2012 . "Die Einführung der Praxisgebühr hat dazu geführt, dass Menschen, die arm sind, Arztbesuche aufschieben oder vermeiden. Für diese Gruppe muss die Praxisgebühr abgeschafft werden", betont Caritas-Präsident Peter Neher angesichts der aktuellen Debatte zu diesem Thema.

Der Deutsche Caritasverband hatte zum Auftakt der Kampagne Armut macht krank bereits zu Jahresbeginn vor Journalisten in Berlin deutlich gemacht, dass die Praxisgebühr ihre steuernde Wirkung verfehlt, aber negative Auswirkungen auf Arme habe.

Anmerkungen:
Arme Menschen gehen weniger zum Arzt! - Caritas: Praxisgebühr abschaffen.
FOTO: Thommy Weiss / pixelio.de


Wachsende Energiearmut: Stromsperren durch frühzeitige Gegenstrategien den Saft abdrehen

Eingereicht von Detlef am 22. Feb 2012 - 14:42 Uhr          Seitenaufrufe: 1455
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Energiearmut grassiert – Tendenz steigend. So das Ergebnis einer Umfrage der Verbraucherzentrale NRW bei den 110 Grundversorgern in Nordrhein-Westfalen. Nach Einschätzung von drei Viertel der 58 antwortenden Unternehmen sind wachsende Probleme rund um Energieschulden und Stromsperren festzustellen.

Die Zahlen sprechen für sich: In 2010 haben die befragten Energieunternehmen in NRW mehr als drei Millionen Mal die Zahlung von Stromrechnungen angemahnt. Nach 340.000 Sperrandrohungen folgte dann für 62.000 Kunden tatsächlich das Aus beim Saft aus der Steckdose. "Hochgerechnet auf alle 110 Grundversorger dürfte etwa 120.000 Haushalten der Strom abgedreht worden sein, bundesweit schätzungsweise sogar 600.000 Mal", fasst NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller die alarmierende Bilanz wachsender Energiearmut zusammen.

Anmerkungen:
Energieschulden und Stromsperren in NRW nehmen zu
FOTO: Andreas Morlok / pixelio.de


Zweiter Wohnungsloser erfroren

Eingereicht von Detlef am 22. Feb 2012 - 12:44 Uhr          Seitenaufrufe: 907
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BAG Wohnungslosenhilfe erneuert Appell zum Kälteschutz

Bielefeld, 22.02.2012. Wie erst heute aufgrund des Obduktionsberichts der Polizei Berlin bekannt wurde, ist inzwischen ein zweiter wohnungsloser Mann erfroren. Dies teilte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), der Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, mit. Bei dem Toten handelt es sich um einen 78jährigen Wohnungslosen, der bereits am 15. Februar nahe des Potsdamer Platzes in Berlin tot aufgefunden worden war.

Am 02. Februar 2012 war ein 55jähriger Mann in Magdeburg erfroren. Zwei weitere wohnungslose Männer in Köln und Berlin erlagen schwersten Verbrennungen, als sie sich in ihren provisorischen Unterständen an einer Kerze bzw. an einem Feuer aufwärmen wollten.

Anmerkungen:
In der Bundeshauptstadt ist der zweite Mensch in diesem Winter erfroren.
FOTO: Helga Gross / pixelio.de


Aktives Handeln gegen soziale Spaltung notwendig

Eingereicht von Blogredaktion am 19. Feb 2012 - 16:54 Uhr          Seitenaufrufe: 951
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Soziale Gerechtigkeit ist elementar für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie darf nicht nur als Thema für politische Sonntagsreden abgefertigt werden.“ Das erklärte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Gunnar Winkler, aus Anlass des UNO-Welttages der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar.

„Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Deutschland größer denn je. Die seit Jahren ungebrochene Umverteilung von unten nach oben spaltet die Gesellschaft in einem gefährlichen Maße. Wenn in einem der reichsten Länder der Welt zwölf Millionen Menschen in Armut leben, dann ist das ein Skandal. Auch deshalb wird sich die Volkssolidarität weiter für soziale Gerechtigkeit in diesem Land einsetzen und stark machen.“

Anmerkungen:
Welttag der sozialen Gerechtigkeit 2012: Volkssolidarität mahnt, daß die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland grösser ist denn je.
FOTO: Detlef Müller


Tag der sozialen Gerechtigkeit: SoVD fordert Politik des sozialen Zusammenhalts

Eingereicht von Blogredaktion am 18. Feb 2012 - 05:25 Uhr          Seitenaufrufe: 1687
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(Hannover) - Anlässlich des Welttages der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2012 warnt der Sozialverband (SoVD) Landesverband Niedersachsen vor dem Verlust der sozialen Mitte und fordert mehr Ausgleich zwischen Arm und Reich.

"Wir beobachten mit großer Sorge die weitere Zunahme der ungleichen Einkommensverteilung", erklärt Adolf Bauer, Landesvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. "Vor allem die Zunahme des Niedriglohnbereiches verschärft die Soziale Ungleichheit."

Anmerkungen:
Der SoVD Niedersachsen zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit 2012
FOTO: sokaeiko / pixelio.de


Aachen: Dialogtagung zu öffentlich geförderter Beschäftigung

Eingereicht von Volksverein_MG am 05. Feb 2012 - 12:48 Uhr          Seitenaufrufe: 1478
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Verantwortung übernehmen - Potenziale nutzen - Die öffentlich geförderte Beschäftigung als Herausforderung

Dialogtagung 2012

28. Februar 2012, 9 bis 17 Uhr

August-Pieper-Haus, Aachen

Die Würde des Menschen ist ein großes gesellschaftliches Thema, das die Lebensbedingungen und -perspektiven vieler, auch arbeitsloser Menschen prägt. Mit den Mittelkürzungen für die Bundesagentur für Arbeit und dem beschlossenen Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt geht den betroffenen Menschen wieder ein Stück Hoffnung verloren, anerkannter und geschätzter Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Anmerkungen:
GRAFIK: Volksverein


Erfrierungsschutz: Die Pflicht zum Handeln

Eingereicht von Detlef am 31. Jan 2012 - 15:32 Uhr          Seitenaufrufe: 817
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BAG Wohnungslosenhilfe: Städte und Gemeinden verstoßen gegen ihre Amtspflichten, wenn sie nicht rechtzeitig Notunterkünfte bereitstellen oder verschaffen

Bielefeld, 16. 12. 2011. Unter dem Titel „Den Kältetod von Wohnungslosen verhindern!“ hat die BAG Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) eine Handreichung erstellt, in der die rechtlichen Grundlagen der staatlichen Schutzpflichten zusammenfassend dargestellt und Eckpunkte für Maßnahmen zum Erfrierungsschutz benannt werden.

Anmerkungen:
Wohnungslosigkeit in der kalten Jahreszeit: BAG W weist auf die Pflichten der Kommunen hin.
FOTO: Peter Hebgen / pixelio.de


DGB: ILO-Arbeitslosenzahlen sind Weckruf für Staats- und Regierungschefs

Eingereicht von Blogredaktion am 27. Jan 2012 - 21:29 Uhr          Seitenaufrufe: 768
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Zu dem aktuellen Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über globale Beschäftigungstrends erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender und Präsident des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), am Dienstag in Berlin:

„Die weltweiten Arbeitslosenzahlen der ILO sind ein erneuter Weckruf für die Staats- und Regierungschefs, endlich mehr Anstrengungen für Wachstum und Beschäftigung zu unternehmen. Denn fast 200 Millionen Menschen weltweit sind ohne Arbeit. Das entspricht beinahe der Einwohnerzahl der drei größten EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen.

Anmerkungen:
Der Deutsche Gewerkschaftsbund nimmt zu den ILO-Zahlen Stellung
FOTO: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de


Oldenburger Erwerbslose rufen zu gemeinsamen 'Wir haben es satt'-Protesten auf

Eingereicht von Blogredaktion am 21. Jan 2012 - 01:07 Uhr          Seitenaufrufe: 1433
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Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO): Aufruf an Gruppen, Arbeitskreise, Netzwerke von Erwerbslosen und Geringverdienenden: Wir haben es satt! Demo am 21. Januar in Berlin.

Erwerbslosengruppen wollen mit Töpfen, Topfdeckeln und Kanistern auf der Demo am 21. 1. in Berlin Krach schlagen dafür, dass sich alle Menschen fair produzierte Lebensmittel leisten können.

Sie treffen sich dazu ziemlich in der Mitte des Demozuges, hinter den TeilnehmerInnen der Gruppen von Slow Food und direkt vor dem Block von GREENPEACE (diese kommen wohl mit ihren Maisstengelpuppen).
Erkennbar ist unser Block an der Gelben Fahne mit dem Krach-Schlagen-Logo und dem ebenfalls gelben Front-Transparent von der Demo am 10.10.2010 (mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel).

Anmerkungen:
Erwerbslose aus Niedersachsen solidarisieren sich gegen Agroindustrie, und protestieren für bezahlbare Lebensmittel und einen deutlich höheren Regelsatz.
FOTO: Detlef Müller


„Bis zum Anpfiff - Spielzeit 2012“ Neujahrsempfang der Arbeitslosen

Eingereicht von Volksverein_MG am 14. Jan 2012 - 17:31 Uhr          Seitenaufrufe: 1841
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Der “Volksverein Mönchengladbach“, das Kath. Forum für Erwachsenenbildung und der Katholikenrat der Region Mönchengladbach laden herzlich ein zum

NEUJAHRSEMPFANG DER ARBEITSLOSEN
Das Motto des Empfangs lautet „Bis zum Anpfiff - Spielzeit 2012“

- Neues vom Transfermarkt sowie
- Wege ins Abseits
– Neue Spielregeln

Hintergrund für den Empfang sind die anstehenden Regelungen der zum 1. April in Kraft tretenden Arbeitsmarktreformen, die insbesondere langzeitarbeitslose Frauen und Männer und Maßnahmen zur Unterstützung der Integration in Arbeit und Gesellschaft „abschreiben“!

Anmerkungen:
20. Januar ab 16 Uhr: Neujahrsempfang erwerbsloser Rheinländer macht auf Kürzungen bei Integrationsmaßnahmen (SGB) aufmerksam
GRAFIK: Volksverein


SUCHT IN UNSERER GESELLSCHAFT

Eingereicht von Dieter Cartensen am 10. Jan 2012 - 09:20 Uhr          Seitenaufrufe: 1344
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Als Sozialarbeiter beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit dem Thema "Sucht in unserer Gesellschaft". Für mich ist das Alltag und ich möchte mit diesem Beitrag keinen wissenschaftlichen Artikel schreiben, sondern vielmehr die Suchterkrankungen bei uns in Deutschland mal mehr aus Sicht der Betroffenen und meinen Erfahrungen mit Ihnen beschreiben. Ich verzichte daher auf Zitate und Verlinkungen, ich denke, meine Erfahrungen und die der Betroffenen, reichen aus, um einen Überblick zu geben, in ein "TABUTHEMA" unserer Gesellschaft. Alle Namen und Daten der Erwähnten habe ich geändert, zu Ihrem Schutz, aber die Aussagen sind wahrheitsgemäß wiedergegeben.

Anmerkungen:
Sucht: Bittere Wahrheiten aus der Erfahrungswelt eines Sozialarbeiters
FOTO: Gerd Altmann / pixelio.de


Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor

Eingereicht von Detlef am 28. Dez 2011 - 07:28 Uhr          Seitenaufrufe: 1292
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Parität legt Studie über 5 Jahreszeitraum vor: Deutlicher Negativtrend in Berlin und Nordrhein-Westfalen, besorgniserregend die Entwicklung im Ruhrgebiet

Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.

Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“

Anmerkungen:
Deutschlandweite Armutsstudie über 5 Jahre für Berlin und Düsseldorf alarmierend
FOTO: Günter Havlena / pixelio.de


EU ruft zu Sofortmaßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf

Eingereicht von Detlef am 22. Dez 2011 - 05:14 Uhr          Seitenaufrufe: 704
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Brüssel, 20. Dezember 2011 – Vor dem Hintergrund der mit 21 % anhaltend hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa setzt sich die Kommission dafür ein, dass die Mitgliedstaaten, die Arbeitnehmervertretungen und die Wirtschaft entschlossen und mit vereinten Kräften gegen die Jugendarbeitslosigkeit vorgehen. Im Rahmen der heute von der Kommission verabschiedeten neuen Initiative „Chancen für junge Menschen“ werden die Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, frühzeitige Schulabgänge zu verhindern, jungen Menschen die Entwicklung der für den Arbeitsmarkt relevanten Kompetenzen zu erleichtern, ihnen das Sammeln von Berufserfahrung und eine innerbetriebliche Ausbildung zu ermöglichen sowie sie bei der Suche nach einem ersten guten Arbeitsplatz zu unterstützen.

Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auch nachdrücklich zu einer besseren Nutzung des Europäischen Sozialfonds auf; noch immer warten 30 Mrd. EUR darauf, einem Projekt zugewiesen zu werden. Außerdem schlägt die Kommission eine Reihe konkreter Maßnahmen vor, die unmittelbar aus verschiedenen EU-Fonds finanziert werden können.

Anmerkungen:
Jugendarbeitslosigkeit: Aufruf der Europäischen Union an die Mitgliedsländer
FOTO: Uwe Steinbrich / pixelio.de


Idee eines Obdachlosen: Max Bryan gründet «Wohnungsmelder.org»

Eingereicht von Detlef am 11. Dez 2011 - 23:38 Uhr          Seitenaufrufe: 956
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Max Bryan ist seit 18 Monaten obdachlos und findet in Hamburg keine für ihn bezahlbare Wohnung. In einer bewegenden Rede, vor tausenden Menschen am Hamburger Millerntorplatz, schildert er stellvertretend für alle Obdachlosen der Stadt die Ausweglosigkeit, in Hamburg eine Wohnung zu finden und kündigt an, die Stadt deshalb auch verlassen zu wollen, mit dem Fahrrad - wohlbemerkt.

(ddp tp) Der Ankündigung folgten Taten und derzeit befindet sich der 36-Jährige auf einer 800 km Radtour quer durchs Rheinland bis in den Hessischen Taunus hinein.

Etappen: Hamburg (20.11.), Buchholz, Bad Fallingbostel, Verden, Minden (4.12.), Hameln, Hamm, Dortmund, Essen, Köln, Bonn, Koblenz, Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Kelkheim (Ts.), Cleeberg (Ts.), Butzbach, Friedberg und Bad Nauheim (23.12.).

Anmerkungen:
Obdachloser aus Hamburg engagiert sich bundesweit für Menschen ohne feste Wohnung
FOTO: Freie Pressemitteilungen


Einkommensungleichheit nimmt OECD-weit zu – in Deutschland besonders schnell

Eingereicht von Detlef am 07. Dez 2011 - 14:23 Uhr          Seitenaufrufe: 1340
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(Berlin/Paris – 5. Dezember 2011) In Deutschland ist die Einkommensungleichheit seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. In den 80er und 90er Jahren gehörte das Land zu den eher ausgeglichenen Gesellschaften, inzwischen liegt es nur noch im OECD-Mittelfeld. Das geht aus der Studie „Divided we stand – Why inequality keeps rising“ hervor, die heute von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlicht wurde.

Mit durchschnittlich 57.300 Euro verdienten die obersten zehn Prozent der deutschen Einkommensbezieher im Jahr 2008 etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent (7400 Euro). In den 90ern lag das Verhältnis noch bei 6 zu 1, der aktuelle OECD-Durchschnitt ist 9 zu 1.

Anmerkungen:
Abstand zwischen Arm und Reich ist in Deutschland besonders stark gestiegen.
FOTO: Gisela Peter / pixelio.de


BAG Wohnungslosenhilfe: Kältehilfe für Wohnungslose ausweiten!

Eingereicht von Detlef am 06. Dez 2011 - 02:12 Uhr          Seitenaufrufe: 828
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Jetzt handeln, um der gestiegenen Zahl der Wohnungslosen gerecht zu werden

Bielefeld, 23. 11. 2011. In diesem Winter werden mehr Wohnungslose auf den Straßen leben als in den Jahren zuvor. Deswegen fordert die BAG Wohnungslosenhilfe e.V., der Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, dass die Kommunen die Kältehilfe entsprechend hochfahren.

Anmerkungen:

FOTO:Oliver Mohr / pixelio.de


Lagebericht: Aktivitäten für einen sozialen Arbeitsmarkt in NRW (update)

Eingereicht von Blogredaktion am 02. Dez 2011 - 23:25 Uhr          Seitenaufrufe: 1887
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Im Arbeiterstammland Nordrhein-Westfalen soll ein sozialer Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitlose entstehen: Einzelheiten über die aktuelle Lage

Die Bestrebungen für einen sozialen Arbeitsmarkt für langzeiterwerbslose Menschen werden konkreter. Die rot-grüne Landesregierung NRW und der Paritätische Wohlfahrtsverband sind die Vorreiter.
Das sind sicher begrüßenswerte Entwicklungen, keine Frage - die allerdings aus leidvoller Erfahrung der letzten 10 Jahre dringend zivilgesellschaftlicher Begleitung bedarf.
Mangelndes Wissen über die Lebenslagen und Bedürfnisse betroffener Menschen führen leicht zu falschen Vorstellungen. Oder es wird politisch vorschnell und zu sehr nach Kassenlage entschieden.

Anmerkungen:
Politische Entwicklungen und Positionen für einen sozialen Arbeitsmarkt
FOTO: | Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de | Dieter Schütz / pixelio.de | Detlef Müller | Arno Bachert / pixelio.de | Dieter Schütz / pixelio.de

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