Newsbeiträge » Wirtschaft, Arbeit
EU schafft Rahmenbedingungen für Finanzierungen sozialer und solidarischer Unternehmen
Brüssel: Europaparlament verabschiedet Regeln für soziale Investitionen und Venture Capital
Brüssel/Minden 12. März 2013. Das Europaparlament hat heute mit breiter Mehrheit zwei Gesetzesentwürfe für Verordnungen zur Investitionsförderung verabschiedet. Es handelt sich um die Vorschläge zur Schaffung eines Fonds für soziales Unternehmertum (EuSEF) sowie um europaweite Regeln für Wagniskapital-Fonds (Venture Capital).
Eine breite parlamentarische Mehrheit unterstützte beide Entwürfe. Die EuSEF-Verordnung tritt nach EU-Beschluss unmittelbar in Kraft und schafft einen neuen Typ Europäischer Investmentfonds für Investitionen im Bereich der Sozialen und Solidarischen Ökonomie (1).
GABV-Banken fordern Wandel zu einem nachhaltigem Finanzsystem
„Wertewandel im Bankensektor“ – Internationale Konferenz u. a. mit Tomáš Sedláček, Otto Scharmer und Wendy Luhabe. Eröffnung durch Norbert Lammert
Berlin, 13. März 2013 – Die Global Alliance for Banking on Values (GABV), der Verband weltweit führender Nachhaltigkeitsbanken, stellte heute ihren Forderungskatalog mit Maßnahmen für ein stabileres und stärker an den Menschen orientiertes Finanzsystem vor. Die 22 Nachhaltigkeitsbanken fordern in ihrer „Berliner Erklärung“ einen fundamentalen Wandel im Bankensystem durch mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und Vielfalt in der Bankenwelt.
Faire Blumengrüße zum Valentinstag fördern Nachhaltigkeit
Am 14. Februar ist Valentinstag und der alljährliche Run auf Rosen beginnt erneut. Glücklicherweise steigt die Nachfrage nach Fairtrade-Rosen in den letzten Jahren hierzulande stetig an, was sich in vieler Hinsicht positiv auswirkt. Denn das hiesige Konsumverhalten nimmt entscheidenden Einfluss auf die Umwelt und die Gesundheit der Plantagenarbeiter in Afrika und Lateinamerika, wo der Löwenanteil der Rosen für den deutschen Markt produziert wird. Doch auch das eigene Wohlbefinden profitiert von nachhaltig ausgerichtetem Kaufverhalten.
Mehr als soziale Gerechtigkeit: Umverteilung kann wirtschaftliches Wachstum fördern
Forschungen stellen die sog. Standardökonomie infrage. Staatliches Umverteilen von Reich nach Arm ist demnach ein Wirtschaftsfaktor von zentraler Bedeutung.
Bremen/Minden (jcu/nb). Die staatliche Umverteilung von Reich zu Arm kann das wirtschaftliche Wachstum einer Gesellschaft nachhaltig fördern.
Das hat eine theoretische Modellberechnung der Jacobs University in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und der ETH Zürich ergeben. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass eine Vermögensumverteilung nicht allein aus sozialen oder sicherheitspolitischen Erwägungen sinnvoll ist, sondern auch klare ökonomische Vorteile mit sich bringen kann.
Die Ergebnisse wurden jetzt von „PLOS ONE“ veröffentlicht (DOI: 10.1371/journal.pone.0054904).
Neue Plattform fraisr.com: Mit dem Shoppen die Welt retten
Einkaufen auf der einen Seite und die finanzielle Unterstützung von gemeinnützigen Projekten auf der anderen Seite: Gerade in der Weihnachtszeit sind das für viele Menschen zwei wichtige Themen. Angesichts gegenläufiger Zahlen – die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke bleiben in Deutschland auf hohen Niveau, während das Spendenaufkommen der Deutschen sinkt – ist klar abzulesen, wofür sich im Zweifelsfall entschieden wird.
Bislang. Denn mit dem neuen Angebot von fraisr.com soll sich das jetzt ändern. Mit dem einfachen Prinzip “Kaufen, Verkaufen, Gutes tun” vereint die Plattform diese beiden Bedürfnisse und ermöglicht das soziale Engagement durch Konsum.
10 Jahresvergleich: Nachhaltige Banken erfolgreicher als "systemrelevante"
GABV-Studie vergleicht nachhaltige mit „systemrelevanten“ Banken - Berlin zum Gastgeber des 5. Verbandstreffens im März 2013 gewählt
Berlin, 29. November 2012 – Die Global Alliance for Banking on Values (GABV) stellt heute auf ihrer ersten Pressekonferenz in Berlin eine Studie vor, in der die finanzielle Performance von 22 Nachhaltigkeitsbanken mit 28 konventionellen Banken verglichen wird. Der Bericht untersucht den Zeitraum von 2001 bis 2011 und wurde von der GABV in Zusammenarbeit mit der Rockefeller Foundation und unter Mithilfe der ShoreBank International (SBI) erstellt.
Europaparlament stärkt Soziale & Solidarische Ökonomie
Brüssel (svg). Das Europäische Parlament hat am Dienstag, 20. November seinen Bericht zur Initiative für soziales Unternehmertum verabschiedet. Europaweit gibt es mindestens 2 Millionen Unternehmungen wie Genossenschaften, Vereine, Stiftungen und Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit mit ca. 11 Millionen Beschäftigten.
2011 hatte die Europäische Kommission ein Programm zur Förderung der Sozialen und Solidarischen Ökonomie vorgestellt. Es verbessert die Sichtbarkeit des Sektors, die rechtlichen Rahmenbedingungen und den Zugang zu Finanzierungsmitteln.
Rapsöl jetzt mit regionalem Marktauftritt
Angeregt durch Kundengespräche von Ralf Hoppe, der seit Jahresanfang ehrenamtlich für das Rapsöl und dessen Vermarktung wirbt, präsentiert der Volksverein in diesen Tagen das hochwertige Rapsöl als Lebensmittel in neuer Verpackung.
Kunden im Lebensmittelhandel hatten angeregt, das Rapsöl mit einem eigenen Markenauftritt noch deutlicher den regionalen Charakter zu präsentieren.
Diese Idee verband sich dann mit den zwischenzeitlich entstandenen Kontakten zum Apparillo-Netzwerk in Mönchengladbach, einem Zusammenschluss künstlerisch Tätiger, städtisch engagierter und vom CSR-Engagement inspirierter Akteure.
Diese haben zwischenzeitlich auch eine Serie von Gladbach-Souvenirs (www.gladbach-souvenir.de) entwickelt.
Marktradikale im Irrtum: Ihr "Naturgesetz" erweist sich als falsch
Nachrichten - Ausgerechnet eine Studie des Congressional Research Service über die Wirtschaftsentwickelung seit 1945 zeigt, dass an dem neoliberalen Mantra nichts dran ist
Ständig heißt es von den Marktliberalen, dass man nur die Steuern senken müsse, um die Wirtschaft wachsen zu lassen. Und wenn es Wirtschaftswachstum gibt, dann profitieren irgendwie Alle davon, nicht nur die Reichen. ... ...
Steuererhöhungen oder Steuersenkungen sind wirksame Mittel im Wahlkampf, aber es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Steuersenkungen oder -erhöhungen und Wirtschaftswachstum. ...
... weiterlesen bei Telepolis:
Wird durch Steuersenkungen das Wirtschaftswachstum gefördert?
3. Transition D/A/CH (Un-)Konferenz 2012 in der Kirschenstadt Witzenhausen
Von Mut, neuen Konzepten und besonders hilfreichen Werkzeugen für den Wandel
Die 3. Transition-Town Konferenz (D/A/CH) findet dieses Jahr vom 21.-23.09.2012 im malerischen Städtchen Witzenhausen bei Kassel statt. Die Transition Bewegung steht dabei für faszinierende Beispiele des Wandels, für Menschen, die sich aus Liebe zur Erde zusammenfinden und an konkreten, stark lokalen Szenarien und Projekten für eine positive Zukunft arbeiten, gespeist von der Überzeugung, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Die Welt der Düfte - lebenswert oder ein Risiko?
Dass Duftstoffe heutzutage Einzug in quasi alle Lebensbereiche halten, ist leider bitterer Ernst und unverkennbar. Im Alltagsleben spüren Duftstoffallergiker, Asthmatiker und MCS-Patienten diese voranschreitende Entwicklung nur allzu oft am eigenen Leib. Sei es durch unfreiwillige Duftberieselung via Duftmarketing in Geschäften, öffentlichen Gebäuden oder gar Arztpraxen und Krankenhäusern sowie durch die an Intensität stets zunehmenden Duftfahnen ihrer Mitmenschen. Dementsprechend haben sich die Umsätze der Hersteller in den letzten Jahren vervielfacht. Das Allvorhandensein von Düften beschert vielen Patienten somit weitere leidvolle unfreiwillige Einschränkungen in ihrem ohnehin stark eingegrenzten Aktionsradius.
Roundup: Harmloses Herbizid oder gefährlich für Umwelt und Gesundheit?
Glyphosat ist der weltweit am meisten zum Einsatz kommende Wirkstoff in Herbiziden und wird überwiegend als Produkt von Monsanto unter dem Namen „Roundup“ vertrieben. Das beliebte Pflanzengift findet nicht nur in der großangelegten industriellen Agrarwirtschaft rege Anwendung, sondern gilt auch im heimischen Garten als Wunderwaffe gegen unliebsames Unkraut. Das als umweltverträglich angepriesene Breitbandherbizid steht jedoch auf Grund vielfältiger Studien immer häufiger in Kritik der Wissenschaft, die dem Pflanzengift schwerwiegende Risiken und Nebenwirkungen für Natur und Umwelt sowie die Gesundheit der Verbraucher anlasten.
Social Banking: Markt mit 16 Millionen Kunden
zeb/, Alanus Hochschule und puls Marktforschung präsentieren erste umfassende Marktstudie zum Social Banking in Deutschland / Sozial-ökologische Bankgeschäfte stiften anspruchsvollen Zielgruppen messbaren Zusatznutzen / Künftig wachsende Erschließung des Marktsegments erwartet
Münster/Frankfurt, 2. Mai 2012 – Sozial-ökologisch ausgerichtete Kreditinstitute haben ihre Position am Bankenmarkt in den letzten Jahren deutlich ausbauen können. Die Kredite und Einlagen dieser Banken sind von 2006 bis 2011 in Summe jährlich um 20 bis 30 Prozent gewachsen. Damit gehören sie zu den am stärksten wachsenden Bankengruppen in einer Branche, die ansonsten von intensiven Verteilungskämpfen um Kunden geprägt ist.
Gleichzeitig ist der Anteil sozial-ökologischer Banken am gesamten deutschen Privatkundenmarkt mit 0,2 Prozent nach wie vor sehr gering. Damit korrespondiert die noch niedrige Zahl von zusammen knapp 230.000 Kunden Ende 2011. Dennoch gilt das Geschäftsmodell dieser Institute in der Finanzbranche inzwischen als wegweisend, da es plausible Antworten auf die anhaltende Banken-Vertrauenskrise, den allgemeinen gesellschaftlichen Wertewandel hin zu Nachhaltigkeit und Transparenz sowie langfristige Wachstumsszenarien bietet.
Forscherverbund legt Situationsbericht über Social Entrepreneurship vor
Größte Verbundstudie zu Sozialunternehmertum in Deutschland: Innovationsimpulse, Verbreitungsschwächen, Kooperationspotentiale
Friedrichshafen, 29. Juni 2012 – Gründungen von Sozialunternehmen sind medial präsent, können aber angesichts des schwachen Wachstums, der geringen Kooperationsaktivitäten und der Mittelvergabe der öffentlichen Hand nicht zu den etablierten Wohlfahrtsverbänden und staatlichen Angeboten aufschließen.
Das Wohlfahrtssystem hat dagegen ein Innovationsproblem, Social Entrepreneure können hier wichtige Innovationsimpulse setzen. Bei der Verbreitung ihrer innovativen Ideen stoßen sie jedoch regelmäßig auf Schwierigkeiten. Kooperationen der Sozialunternehmer untereinander sowie mit den großen Wohlfahrtsorganisationen sollten noch ausgebaut werden.
Was ist der 'Social Return on Investment?'
Social Return on Investment (SROI; deutsch: „Sozialrendite“) ist ein neuerer Ansatz, der sich mit der Bewertung des durch (soziale) Projekte geschaffenen gesellschaftlichen Mehrwerts beschäftigt.
Der Entwicklung des SROI-Ansatzes im angelsächsischen Raum ging dabei die Überlegung voraus, wie die Auswirkungen, die durch die Arbeit insbesondere sozialer Organisationen und Projekte im Sinne des Gemeinwohls entstehen, gemessen und finanziell bewertet werden können.
Der SROI ist dabei eine Methode, die die klassischen finanziellen Bewertungsmethoden (ROI) um einen sozialökonomischen und umweltpolitischen Wert erweitert und damit auch für Non-Profit-Organisationen und -Unternehmen anwendbar macht.
Augen auf beim Souvenirkauf! TÜV Rheinland testet Spielzeug, Sonnenbrillen und Fußball-Shirts europaweit: Alarmierende Ergebnisse
Nanotechnologie auf unseren Tellern – Gesundheitsrisiko isst mit!
Die Deutschen werden immer kritischer - Studie „CSR auf dem Prüfstand 2012“
Nachhaltig wirtschaften, fair mit Beschäftigten umgehen, Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen, das sind die Grundpfeiler von Corporate Social Responsibility (CSR).
Längst ist CSR in den allgemeinen Sprachgebrauch übergangen; da sollte man meinen, dass Unternehmen die Bedeutung von CSR erkannt und in ihre Unternehmens- wie Marketingstrategie voll und ganz integriert haben.
Aber die Realität ist eine andere, wie Icon Added Value aus Nürnberg in seiner aktuellen Studie „CSR auf dem Prüfstand 2012“ aufzeigt.
Forschungsprojekt sucht UntersuchungsteilnehmerInnen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin!
Verbraucher 2.0: UNI Siegen untersucht die unterschiedlichen Formen verantwortlichen Konsums
Mehr und mehr Menschen übernehmen Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt, indem sie ihren Lebensstil nach ethischen, sozialen oder politischen Gesichtspunkten ausrichten. Manche kaufen bewusst ein oder beziehen ihre Dienstleistungen nur von bestimmten Anbietern. Andere tauschen untereinander Gebrauchtes oder Selbstgemachtes aus. Wieder andere investieren nur in ethisch vertretbare Anlageformen oder informieren sich und andere über die ökologischen bzw. gesellschaftlichen Konsequenzen gängiger Konsumstile.
Occupy fordert Verbot der Nahrungsmittelspekulation
occupy wird konkret. In einer Petition an den Deutschen Bundestag wird gefordert, Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verbieten. Wie Bundestag und Bundesregierung es hinnehmen, dass auch durch deutsche Finanzunternehmen Hunger und Tod verursacht werden, ist für die Bewegung untragbar.
Die Gruppe aus der Occupy-Bewegung setzt sich mit ihrer bundesweiten Aktion dafür ein, die heute legale Praxis der Spekulation mit Nahrungsmitteln streng zu regulieren. Sie fordert in der Petition an den Deutschen Bundestag ein Verbot, das sie für lange überfällig hält.
Die Abhängigkeit zwischen der Spekulation mit Nahrungsmitteln und den steigenden Preisen wird von prominenten Unterstützern der Petition unterstrichen. So belegt Dirk Müller, der als Mr. Dax bekannte Finanzexperte, in seinen Vorträgen eindrücklich, wie nicht mehr Angebot und Nachfrage die Preise beeinflussen, sondern die durch Spekulanten entweder in den Markt gepumpten oder abgezogenen Geldmengen.
Warum wir doch moralisch kaufen
Wenn es etwas umsonst gibt, greift jeder zu. Stimmt nicht, sagt jetzt ein Forscherteam unter der Leitung der Universität von Kalifornien in La Jolla. Im Fachmagazin "PNAS" berichten sie von einem Experiment in einem Vergnügungspark.
Dort verkauften die Forscher Besuchern ein Foto
von deren Achterbahnfahrt. Den Preis durften diese selbst bestimmen.
Das erst einmal nicht überraschende Ergebnis: Wurde den Käufern gesagt,
dass ein Teil des Geldes wohltätigen Zwecken diene, waren sie bereit,
einen fünfmal höheren Preis zu zahlen.
Krugman-Kolumne: "Europa begeht ökonomischen Selbstmord." (update)
Nobelpreisträger Paul Krugman: Europas Führer scheinen fest entschlossen, ihre Wirtschaft in den Abgrund zu stürzen.
Eine Kolume in der bekannten New York Times lässt aufhorchen. Dort steht geschrieben, dass Europa ökonomischen Selbstmord beginge. Der Standard (Österreich) hat den Text ins Deutsche übersetzt.
Man müsste nicht aufmerksam werden, wäre der Schreiber irgendwer. Ist es aber nicht. Es ist Paul Krugman, einer der angesehensten Ökonomen auf dem gesamten Globus. Krugman lehrt als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Princeton. Vor drei Jahren wurde ihm der Nobelpreis in der Sparte Wirtschaftswissenschaften verliehen.
Also, vielleicht doch besser hinhören ..?
Studie: Banken setzen verstärkt auf Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist längst kein Nischenthema mehr für darauf
spezialisierte Umwelt- und Sozialbanken. Wollen doch mittlerweile 84
Prozent aller deutschen Kreditinstitute in den kommenden Jahren
nachhaltiger wirtschaften.
Sechs von zehn Bankmanagern erwarten darüber
hinaus, dass dieses Thema die Geschäftsmodelle der Branche stark
verändern wird. Das sind Ergebnisse der Studie „Branchenkompass
Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit
dem F.A.Z.-Institut.
Triodos Bank mit Rekordergebnissen für 2011
Europas führende Nachhaltigkeitsbank erzielt 2011 neue Rekorde bei Kreditvergabe und Neukundengewinnung
Zeist/Niederlande, Frankfurt am Main, 28. Februar 2012 – Im Jahr 2011 konnte die Triodos Bank, Europas führende Nachhaltigkeitsbank, erneut Rekorde in ihrer Geschäftsentwicklung erzielen und ihren erfolgreichen Wachstumspfad fortsetzen.
So steigerte die Triodos Bank im vergangenen Jahr die Kreditvergabe an nachhaltige Unternehmen, Institutionen und Projekte auf ein Rekordniveau (+33 Prozent) und übertraf damit ihre sehr ambitionierten Ziele für 2011. Das Kreditportfolio umfasste zum Stichtag 2,8 Milliarden Euro (2010: 2,1 Milliarden Euro).
Verheerende ILO-Zahlen: Ein Drittel Arbeitnehmer weltweit arbeitslos oder arm
Die Weltweite Arbeitsorganisation ILO legt Zahlen über globale Arbeitslosigkeit und Armut vor - Bericht bei 'epo online' in deutscher Sprache.
Jeder dritte Arbeitnehmer weltweit ist arbeitslos oder arm
Berlin. - Die weltweite Arbeitslosigkeit ist 2011 im vierten Jahr in
Folge auf einem hohen Niveau geblieben. Das zeigen die Globalen
Beschäftigungstrends, die die Internationale Arbeitsorganisation (ILO)
am Dienstag im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos
veröffentlicht hat.
Mehr als 197 Millionen Menschen auf der Welt sind
laut ILO arbeitslos, genauso viele wie im Vorjahr und fast 27 Millionen
mehr als 2007, vor dem Ausbruch der Krise. Die Arbeitslosenquote
stagniert damit bei 6,0 Prozent – trotz des vergleichsweise hohen
Wirtschaftswachstums von 5,1 Prozent im Jahr 2010 und 4 Prozent 2011.
.. den ganzen Beitrag lesen - epo online am 24. Januar 2012
Für einen fairen Finanzmarkt: Neue Maßstäbe braucht die Welt!
Gründungsaufruf für eine europäische nachhaltige Ratingagentur (ENRA) vom 15. Oktober 2011
Der Finanzmarkt ist außer Rand und Band. Wenige werden reich, viele werden ärmer. Das ist nicht fair, weshalb es Steuern für Vermögende und für Finanztransaktionen braucht. Beides wird kommen.
Doch wird der Finanzmarkt damit fair und nachhaltig? Nein. Denn die Maßstäbe der Gier und des grenzenlosen Wachstums bleiben unberührt. Diese Maßstäbe werden definiert durch die großen Ratingagenturen, die im Dienste ihrer Auftraggeber stehen.
Partei- und länderübergreifende Initiative für eine gemeinnützige, nachhaltige, europäische Ratingagentur
Geißler, Tumpel, Riegler, von Weizsäcker, Eppler und Simonis unter den Initiatoren
Rund 300 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, gewerkschaftlichen und kirchlichen Kreisen sowie NGOs und Zivilgesellschaft unterstützen den Aufruf der Deutschen Umweltstiftung für eine gemeinnützige, europäische, nachhaltige Ratingagentur (ENRA).
Neue Maßnahmen zur Förderung der Finanzierung von Sozialunternehmen
Brüssel, 7. Dezember 2011 – Sozialunternehmen sind Unternehmen, von denen eine positive soziale Wirkung ausgeht und die als Unternehmenszweck anstatt bloßer Gewinnmaximierung vorwiegend soziale Ziele verfolgen. Hierbei handelt es sich um einen wachsenden Sektor, der 10 % aller europäischen Unternehmen ausmacht und mehr als 11 Millionen Menschen einen bezahlten Arbeitsplatz bietet.
Obwohl solche Unternehmen oft auch öffentliche Mittel erhalten, bleiben private Investitionen über Fonds, die in soziales Unternehmertum investieren, für ihr Wachstum unverzichtbar. Solche Sozialinvestitionsfonds sind aber selten und meistens auch nicht groß genug. Grenzübergreifende Investitionen in solche Fonds sind unnötig kompliziert und teuer.
Kröten-Aktionstag am 10. Dezember 2011 zum Tag der Menschenrechte
Kröten sind wechselwarm und verbringen den Winter an gut geschützten Orten in einer Kältestarre? Vergesst, was
Ihr bisher über Kröten wusstet. Wir machen die Krötenwanderung zum Breitensport des Monats Dezember!
Auf Weihnachtsmärkten und an Infoständen werden sie inzwischen immer wieder gesehen: Leckere Keks-Kröten, unterwegs mit brisantem Informationsmaterial.
Wir rufen dazu auf, Samstag, den 10. Dezember, zum großen Krötenwandertag zu machen! Der 10.12. ist internationaler Tag der Menschenrechte – ein Anlass um sich auch darüber Gedanken zu machen, was die eigene Bank mit dem ihr anvertrauten Geld macht.
NABU-Tipps für ein umweltfreundliches Weihnachten
Öko-Baum mit LED-Leuchten statt Plastiktanne mit Lichterrekord
Berlin – Eine artgerecht gehaltene Gans, ein Öko-Baum, die Geschenke umweltfreundlich verpackt – das Weihnachtsfest muss nicht in Müllbergen aus Geschenkverpackungen aus Plastik, blinkenden Dekorationen und unliebsamen Geschenken enden. In der Weihnachtszeit fällt rund 20 Prozent mehr Abfall an als im Rest des Jahres, mehrere Millionen Weihnachtsgänse landen alljährlich auf Deutschlands Tellern, die meisten davon stammen aus industrieller Landwirtschaft, bei der die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Der NABU gibt Tipps, wie die Feiertage um Weihnachten nicht nur ein schönes Fest für die Lieben, sondern auch für die Natur werden:
Ashoka: Sechs Ansätze zur Verbreitung sozialer Innovation in Deutschland
Expertenbefragung von Ashoka im Sommer 2011 zeigt zentrale Hürden für soziale Innovation in Deutschland auf und präsentiert sechs Ansätze zu ihrer Überwindung.
Dies ist die Kurzzusammenfassung des Ashoka-Ideenpapiers „Wie überwinden wir Hürden für soziale Problemlöser?“, welches Sie unter folgendem Link downloaden können. Zum Download >>>
Soziale Innovation durch unternehmerisch denkende Bürger wird in Deutschland zwar in der Startphase gefördert, aber zu kurz, mit ungeeigneten Finanzierungsformen und mit zu wenig systematischer Beratung und Vorbereitung auf kommende Wachstumsherausforderungen.
Netzwerk Soziale Verantwortung - CSR-Tag: Heiße Luft und freie Märkte
Gestern fand in Maria Enzersdorf bei Wien der 6. CSR-Tag unter dem Motto „CSR in Europa“ statt. Während des Tages wurden die Erfahrungen
mit CSR in Europa begutachtet.
In der Schlussrunde am Nachmittag stellten VertreterInnen der Wirtschaft, respact-Vorstandsmitglied Mag.
Werner Wutscher, sowie der Vorstandsvorsitzende vom Netzwerk Soziale Verantwortung DI Dr. Franz Fiala ihre Message an die österreichische
Politik dar. Für Dr. Fiala steht fest: „Eine substanzielle Nachhaltigkeitspolitik kann nur auf dem Primat der Politik über die Ökonomie aufbauen.“
foodwatch-Report: Finanzspekulanten treiben Nahrungsmittelpreise
Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. verschärfen Welthungerkrise – Offener Brief an Josef Ackermann
18.10.2011: Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt Nahrungsmittelpreise in die Höhe. Investmentbanken wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs sowie die Verwalter von Versicherungen, Pensionsfonds und Stiftungen machen sich dadurch mitschuldig an Hungersnöten in den ärmsten Ländern der Welt. Sie investieren Geld, das Menschen für ihre Altersvorsorge sparen oder für gemeinnützige Zwecke stiften, in Wetten auf die Preise für Mais, Weizen und andere Nahrungsmittel. Zu diesen Ergebnissen kommt der Report „Die Hungermacher“, den die Verbraucherorganisation foodwatch heute gemeinsam mit dem Autor Harald Schumann in Berlin vorstellte.
Nordrhein-Westfalen tritt dem „Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen“ bei
Umweltminister Johannes Remmel hat heute in Brüssel im Namen der Landesregierung die Beitrittserklärung Nordrhein-Westfalens zum „Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen“ unterzeichnet. Das Netzwerk setzt sich im Rahmen des geltenden EU-Gemeinschaftsrechts für einen wirksamen Schutz einer gentechnikfreien Landwirtschaft ein.
„Das Ziel des Netzwerks entspricht der erklärten Absicht der Landesregierung, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, NRW gentechnikfrei zu halten“, erklärte Minister Remmel im Anschluss an die Unterzeichnung. „Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher sich gegen die Gentechnik entscheiden – aktuell sind das rund 75 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher – müssen sie größtmögliche Sicherheit haben, dass die von Ihnen gekauften Produkte auch tatsächlich frei von gentechnischen Verunreinigungen sind.“
Studie in den 15 größten Volkswirtschaften: Wohlfahrt lohnt sich für Unternehmen
Meldung von werben & verkaufen vom 12. September 2011 ...
Eine neue umfassende Studie unter 24.200 Verbrauchern in den 15 größten Volkwirtschaften der Welt zeigt, welch enorm hohe Bedeutung Unternehmen heute dem Thema Corporate Social Responsibility (CSR) beimessen sollten. Die Autoren der Studie sehen einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der jüngsten Finanzkrise und der Sehnsucht der Menschen nach sinnstiftendem Handeln.
Befragt wurden im Rahmen der Untersuchung von Winkle Research 24.224 Menschen in den USA, China, Deutschland, Japan, Großbritannien, Frankreich, Australien, Indien, Brasilien, Russland, Italien, Spanien, Kanada, Mexiko und den Niederlanden - und dazu auch noch Belgien.
Ethischer Konsum wird zur Vertrauensfrage
Fair ist mehr: Mehr als 2.000 Aktionen zum 10-jährigen Jubiläum der „Fairen Wochen“
Die „Faire Woche“ feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Im Zeitraum vom 16. bis 30. September findet sie bereits zum zehnten Mal statt. Die bundesweite Aktion wird unter dem Motto „Fair ist mehr!“ vom Forum Fairer Handel veranstaltet. Im Aktionszeitraum finden in ganz Deutschland mehr als 2.000 teils mehrtägige Veranstaltungen rund um den fairen Handel statt. Diese sollen Konsumenten sowie Produzenten den fairen Handel näher bringen und erlebbar machen. Ein besonderer Fokus wird dabei in diesem Jahr auf den gesellschaftlichen Mehrwert gelegt.
Internationale Verbraucherstudie: Wohlfahrt & Soziales Engagement unterstützen lohnt sich für Unternehmen
Umfassende Studie in den größten Volkswirtschaften,
Eine neue Studie unter gut 24.000 Verbrauchern in den 15 größten Volkwirtschaften der Welt zeigt, welch enorm hohe Bedeutung Unternehmen heute dem Thema Corporate Social Responsibility (CSR) beimessen sollten. Die Autoren der Studie sehen einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der jüngsten Finanzkrise und der Sehnsucht der Menschen nach sinnstiftendem Handeln.
Betriebe sollen soziale Verantwortung übernehmen
Büroservice DER THÜNKER beteiligt sich am Marktplatz “Gute Geschäfte” mit der IHK
Wenn am 14. Oktober im Museum Koenig in Bonn der gemeinnützige
Marktplatz “Gute Geschäfte” stattfindet, sollen nach dem Willen der
Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und des Büroservice DER
THÜNKER mindestens 30 bis 40 Unternehmen aus der Region daran
teilnehmen. Das machten beide Seiten bei einem Pressegespräch der IHK
zur sozialen Verantwortung von Unternehmen deutlich. Bislang haben für
den Termin erst 15 Firmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zugesagt.
Die Einkaufsrevolution
Pressemitteilung von Heroshopping (Münster) im Sommer 2011
Neues Non Profit-Portal www.heroshopping.org generiert Spenden durch Einkauf im Internet
Titus Dittmann, Rainer Maiores und Christian Kalb starten die „Revolution im Online-Shopping“
Spenden gehen an die Initiative skate-aid und die Welthungerhilfe
Zahlreiche Prominente unterstützen das Portal, u.a. Musiker Gentleman, Schauspieler Wotan Wilke-Möhring, Politiker Ruprecht Polenz, Moderatoren Shary Reeves, Hajo Schumacher und Daniel Aminati, Rockmusiker Victor Smolski, Box-Sportler Henry Maske, Comedians Simon Gosejohann und Flo Simbeck, Techno-DJ Dr. Motte
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