Newsbeiträge » Nachhaltigkeit
Die 10 Prinzipien der Nachhaltigkeit
Doch auch jeder einzelne kann durch umsichtiges Handeln vieles zum Positiven bewegen, wie Florian Schreckenbach mit seinen 10 Prinzipien der Nachhaltigkeit verdeutlicht.
"We are what we repeatedly do.
Excellence, then, is not an act, but a habit."
Aristoteles
Hamsterrad der Globalisierung – die Geschichte einer Näherin
Du erzählst gerne Geschichten?“ fragte mich mein Freund Jairo, der Kunst- und Musiklehrer vom Projekt Artepintura in ländlichen Gemeinden Nicaraguas. „Ja“ antwortete ich. „Vielleicht magst du einer Geschichte lauschen, die noch nicht viele Menschen ausserhalb Nicaraguas kennen. Eine Geschichte, die das Leben schreibt, erzählt von einer Frau, die in der „Zona Franca“ arbeitet, der Freihandelszone direkt neben unserer Gemeinde. Unser Projekt hatte schon öfters Besuch aus Nordamerika und oft haben sich die Besucher und Besucherinnen mit den Frauen zusammengesetzt und einfach nur ihrer Geschichte gelauscht. Den Frauen scheint es sehr gut zu tun, wenn sie sich jemanden ausserhalb der Gemeinde anvertrauen können. Ausserdem scheinen sie auf diese Weise ihre berechtigte Angst vor Ausländern zu verlieren, gewinnen somit Selbstvertrauen.“
Samen der Hoffnung - Ökodörfler in der Sonne Portugals
Menschen aus Ökodörfern in Europa, Afrika und dem Nahen Osten trafen sich in Tamera.
von Leila Dregger erschienen in oya 10/2011
Vom 7. bis 11. Juli fand in der Gemeinschaft Tamera in Portugal die jährliche Konferenz des Global Ecovillage Network »GEN Europe« statt: Über 200 Vertreterinnen von Ökodörfern sowie Gemeinschaftssuchende aus 35 Ländern Europas, Afrikas und des Nahen Ostens waren angereist, um sich zu vernetzen und über gemeinsame Strategien und Projekte nachzudenken.
Das große Thema war die Notwendigkeit, in Zeiten globaler Veränderung die Erfahrung einer sehr vielfältigen Bewegung für alle verfügbar zu machen.
The Village in Irland: Gekommen, um im Ökodorf zu bleiben
Wir sind ihm buchstäblich in die Arme gelaufen, als wir gerade etwas planlos auf der Suche nach der “organic bakery” waren. Dass die geschlossen hat, weil der Besitzer zwei Wochen Urlaub macht, ist Pech. Aber das kompensieren wir mit der Extra-Portion Glück, dass wir Barry getroffen haben.
Das Tamera-Manifest
FÜR EINE NEUE GENERATION AUF DEM PLANETEN ERDE
Ein Zitat aus dem Gaza-Manifest vom Dezember 2010:
„Wir haben Angst. Hier in Gaza haben wir Angst, ins Gefängnis zu kommen, verhört, geschlagen, gefoltert, bombardiert, getötet zu werden. ... Wir sind eine Jugend mit schwerem Herzen. Wir tragen in uns eine so immense Schwere, daß es schwer für uns ist, uns an einem Sonnenuntergang zu freuen. ... In uns wächst eine Revolution, eine große Unzufriedenheit und Frustration, die uns zerstören wird, wenn wir nicht einen Weg finden, diese Energie zu kanalisieren in etwas, das uns irgendeine Art von Hoffnung geben kann.”
Hier ruft die Jugend von Gaza, es ist der Notruf einer Generation ohne Hoffnung. Ein Notruf aus vielen Ländern der Erde. Vertreter des Friedensforschungszentrums Tamera in Portugal haben verschiedene Pilgerschaften in Israel-Palästina und in Kolumbien durchgeführt. Möge der folgende Text ein Beitrag sein für einen Ausweg aus der Not und für eine neue Kanalisierung der unterdrückten Energien.
Natur- und Waldkindergärten fördern Gesundheit und Nachhaltigkeit
Eine in der Initiative aufgekommene Idee für das ökoSoziale Dorf ist, je nach zukünftigem Standort einen Natur- oder Waldkindergarten vorzusehen, in dem die kleinsten Bewohner ihren kindlichen Tatendrang ausleben dürfen. Erfreulicherweise erfahren die ursprünglich aus einer Initiative in Dänemark entstandenen Natur- und Waldkindergärten, auch in Deutschland in den letzten Jahren wachsende Beliebtheit.
Selbstversorgung: Es begann mit einer Vision
Blogartikel von Experiment Selbstversorgung vom 18. November 2010
Stell Dir einen Ort vor, an dem Menschen kooperativ zusammen leben und arbeiten. An dem Selbstversorgung betrieben wird. An dem wir im Einklang mit der Natur Ruhe und Harmonie wieder entdecken. Ein Ort, an dem Geld keine Rolle spielt und der frei ist von religiösen Dogmen oder esoterischen Ideologien. Ein Ort, an dem Menschen und Tiere nicht ausgebeutet oder benutzt werden.
Stell ihn Dir vor!
Global Ecovillage Network Europe
Das Global Ecovillage Network Europe (zu deutsch: Globales Ökodorf-Netzwerk Europa) ist eine global agierende Internationale Organisation von Einzelpersonen und Gemeinschaften (Ökosiedlung). Mitglieder nutzen das Netzwerk zum Austausch von Ideen und Informationen, Transfer von Technologien und zur Entwicklung des kulturellen und pädagogischen Austauschs.
Ein neues Wir - Dokumentarfilm über Ökodörfer und ökologische Gemeinschaften in Europa
„Ein neues Wir" ist eine Portrait-Dokumentation, die erstmals eine Vielzahl an europäischen Ökodörfern und nachhaltigen Gemeinschaften in einem einzigen Filmwerk zeigt.
Präsentiert werden neben bereits größeren etablierten Projekten, wie das Ökodorf Sieben Linden in Deutschland, Damanhur in Italien, oder Tamera in Portugal, auch kleinere Lebensgemeinschaften wie Schloss Tonndorf in Deutschland, Schloss Glarisegg in der Schweiz oder La Borie Noble in Frankreich. Jede der gezeigten Gemeinschaftsprojekte hat einen eigenen Filmpart in der Dokumentation, meist mit einer Länge zwischen 10 und 15 Minuten.
Gemeinschaftskinder
Interview mit jungen Leuten, die im wohl bekanntesten Ökodorf Deutschlands gross geworden sind.
Lena Meier sprach mit Merle Feisel, Sonja Felkl und Karina Stützel über ihr Aufwachsen im Ökodorf Sieben Linden und ihre Pläne, in die Welt hinaus zu gehen und Gemeinschaft zu finden.
von Karina Stützel , Lena Meier , Merle Feisel , Sonja Felkl erschienen in oya 14/2012
Die Besseren
Zeitungsbericht (Die Zeit) über echte Ecopreneure, Social Entrepreneure und das Trittbrettfahren der Neuzeit: "Green- und Nachhaltigkeits-Washing"
Die Besseren
Was wahre grüne Unternehmer von jenen unterscheidet, die sich nur als solche ausgeben.
Jeden Morgen vor Arbeitsbeginn versammeln sich die Angestellten der hessischen Supermarktkette tegut
und sinnieren eine Minute über die Frage, wie sie ihr Unternehmen
nachhaltiger gestalten können. »Wir arbeiten an einer besseren Welt«,
sagt Tegut-Chef Thomas Gutberlet und spricht dabei nicht nur über seine
Mitarbeiter, sondern skizziert auch seine Ziele als grüner Unternehmer.
»Wir möchten mit der Erde so umgehen, dass sie uns erhalten bleibt. Und
dabei die Menschen nicht aus dem Blick verlieren.«
.. den ganzen Artikel lesen - Die Zeit am 2. Januar 2012
Auroville nach dem 'Monster-Sturm': "Ich habe mich verirrt. Die Straße war verschwunden."
Zyklon Thane trifft Auroville und verursacht schwerste Verwüstungen
Pressemitteilung Auroville vom 1. Januar 2012
Deutsche Übersetzung: Detlef Müller (Der Newsblog)
Am Freitag, 30. Dezember fiel der Zyklon Thane mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis
zu 135 km pro Stunde (83 mph) und Sturmflut von bis zu 1,5 Metern (5 Fuß) über die Bundesstaaten Tamil Nadu und Pondicherry herein.
Der Zyklon traf die Küste auf einer Breite von Chennai nach Karaikal. Der Bezirk Villupuram gehört zu den am stärksten betroffensten, da sich Epizentrum nahe Pondicherry befand.
Eilmeldung: Zyklon verwüstet weltbekannte Modellstadt Auroville - die Bewohnerschaft braucht dringend internationale Hilfe (update)
EILT - Ein Zyklon hat die "universelle Stadt" Auroville im südöstlichen Indien verwüstet. Die Bewohner benötigen materielle Hilfe!
Am Freitag, 30. Dezember hat ein Zyklon die Stadt Auroville in Südostindien getroffen und schwere Verwüstungen angerichtet. Die Schäden betragen nach ersten Schätzungen mehrere Milllionen US Dollar.
Die internationale Bewohnerschaft der Modellstadt Auroville bittet Freunde und wohlwollende Menschen weltweit um finanzielle Sofort- und Wiederaufbauhilfe. Hinweise für Hilfsbereite sind am Ende der Pressemitteilung zu finden.
Auroville - Pressemitteilungen (englisch) | Bilder
AurovilleRadio - Cyclone Thane first report
Times of India - 'Monster storm' hits Auroville
Blogartikel - Mit dem Zyklon Thane klang hier das Jahr 2011 aus ...
Der Newsblog - Auroville nach dem 'Monster-Sturm'
Größtes Ökodorf Italiens in Umbrien
Innovative Technologien und Preise gegen die Krise
Während die Wäsche in der großen, gemeinsamen Waschmaschine wäscht, kann man ein wenig Plaudern. Es gibt keine herkömmliche Kläranlage, sondern eine Pflanzenkläranlage die mittels Kies-, Bakterien- und Pflanzenschichten die Abwasser reinigt. Die großen Glasfenster an der südlichen gerichteten Hauswand sehen nicht nur gut aus, sondern helfen bei der Erwärmung des Hauses. Im Kaufpreis inbegriffen, anstelle der klassischen Garage, sind 200.000 qm gemeinsamen Waldes, in dem Trüffel zu finden sind, 2000 qm Privatgrundstück sowie ein Anteil am beheizten Schwimmbad und an der großen Festhalle.
Das ist das „Solarökodorf“ (Ecovillaggio Solare), das in einem Tal mit atemberaubenden Ausblick im Herzen Umbriens, zwischen Gubbio und Perugia (40km entfernt) und weniger als 15 km zum nächsten Dorf, entsteht (www.ecovillaggiosolare.it).
SEKEM und GEN-Netzwerk veranstalten 1. Afrikanische Ökodorf-Konferenz
SEKEM und das weltweite Ökodorf-Netzwerk (GEN) haben vor kurzem die erste Konferenz zum Thema Ökodorf-Design in Afrika organisiert. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände der SEKEM-Farm statt, welche am Rand des fruchtbaren Nildelta gelegen ist, das dort auf die trockene Wüste Ägyptens trifft und so diese beiden Pole symbolisch zusammen bringt. Die Konferenz zielte auf die Stärkung des nordafrikanischen Ökodorfnetzwerkes, welches es sich zur Aufgabe macht, Gemeinschaften zu fördern und zu unterstützen, die einem auf Langfristigkeit ausgerichteten Lebensstil folgen.
Nach Auffassung von SEKEM ist der ökologische Landbau ein integraler Bestandteil einer solchen Lebensart und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Lebensweise dar.
(K)eine Überraschung: Schon Gandhi dachte nachhaltig
Mahatma Gandhi: "Die Welt hat genug für die Bedürfnisse des Menschen, aber nicht für seine Gier.“
Wir haben Vorweihnachtszeit. Menschen mit engagierten Lebenszielen ticken in dieser Zeit meist auffallend anders. Sie machen sich Gedanken über Konsum, Menschlichkeit und eine bessere Welt.
In diesen Tagen ist uns als Newsblogger und Dorfengagierte dieses Zitat von Mahatma Gandhi auf der Sieben Linden-Webseite aufgefallen. Wir haben es rasch herumgetwittert.
Passt das Zitat eines der bekanntesten Menschen der Zeitgeschichte nicht hervorragend in diese Zeit von Massenarmut, notleidenden Staaten, Rekordgewinnen von Spekulanten, Bankergier und weltweiter #occupy-Bewegung?
Knildas Weg - Von Morgenkaffee, Mittagshitze und Abendzirpen
Blogbeitrag aus 'Knildas Weg' vom 2. Oktober 2011
Ein ganz „normaler“ Tag auf der oecofinca
Um halb sechs winselt die Hündin Alice, läuft herum und fängt dann an, am Mosquitonetz hochzuspringen. Bevor sie es zerkratzen kann schäle ich mich aus dem für mich fast zu kleinen Bett, ziehe meine Jeans und Wanderschuhe an und öffne die Baumstamm-Türverriegelung. Alice flitzt raus und auch ich geh schnell auf unser Plumpsklo. Dann laufe ich mit ihr durch den Morgentau zum Aussichtshaus und durch den Garten. Ich setze mich auf die Bank unter dem großen Nanciste-Baum.
Eine Reise zur Oecofinca
Beitrag aus dem Blog 'Knildas Weg' vom 6. September 2011
Lisa, unser erster Gast auf der oecofinca berichtet von ihrem Abenteuer.
Mein Zeitrahmen war eng geschürt mit knapp 14 Tagen und meine Erwartungen beschränkten sich auf einen oberflächlichen Eindruck von einem Land, das wie es sich herausstellte viele Gesichter hat.
Nicaragua ist noch nicht das typische Reiseziel für Europäer, was für Individualtouristen, wie mich riesen Vorteile hat, da so die Kultur und das wirkliche Leben der Einheimischen spürbar wird.
Ein Rundgang auf der Oecofinca „La Tuani“
Videobeitrag aus dem Blog 'Knildas Weg' vom 27. Juli 2011
Die liebe Maria (;@sternrubin) und Detlef (;@soziales_dorf) haben sich noch mehr Bilder von der oecofinca gewünscht. Wie kann ich viele Bilder machen? Klar, durch einen Film!
In diesem kleinen Film lade ich Euch ein auf einen Rundgang auf der Oecofinca. Sie hat von uns den Spitznamen „La Tuani“ bekommen, was im nicaraguanischen Dialekt so viel wie „gemütlich, klasse, einfach gut“ bedeutet. Das passt!
Knildas Weg: Ta-ta-ta-Taaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Beitrag aus dem Blog 'Knildas Weg' vom 3. Juli 2011
Jippie, jippie, jippie !!!
Wir sind Besitzer dieser wunderschönen Finca im Herzen Nicaraguas!
Am Freitag haben wir den Kaufvertrag unterschrieben. Die Vorbesitzer,
ein pensionierter Staatsrichter und seine Frau, eine
pensionierte Lehrerin konnten sich nicht mehr um ihr Kleinod kümmern.
Unser Glück war, dass wir dies durch Zufall erfahren haben – und dass
unser Erspartes für den Kaufpreis ausreichte.
Schweizer Einzelhändler beim Nachhaltigkeitsmanagement führend
oekom research bewertet die 130 wichtigsten Einzelhandelsunternehmen weltweit: Bei mehr als 80 Prozent der Unternehmen ist Nachhaltigkeit noch ein Fremdwort
München, 9. Juni 2011 - Offensiv werben einige Handelsunternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeit. So findet der Verbraucher in den Werbebroschüren mitunter neben dem Angebot der Woche auch den Hinweis auf die Nominierung für einen Nachhaltigkeitspreis. Der deutsche Rewe-Konzern hat den ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer öffentlichkeitswirksam als Nachhaltigkeitsberater engagiert.
"Kein Mensch darf verloren gehen!" - ein Winterhaus für die kalte Jahreszeit
Jedes Jahr schockieren Meldungen wie diese die Menschen:"Obdachloser in ... erfroren aufgefunden." Und jedes Jahr auf's neue weisen Betroffenenverbände wie die BAG Wohnungslose auf die Gefahren von Frosttemperaturen für Obdachlose und Wohnungslose hin. Und trotzdem: Alles Jahre wieder ...
Seit letzten Herbst gibt es ein paar Menschen in Deutschland, die meinen, daß Schluß sein muß damit:"Kein Menschen darf verloren gehen!" und fordern Winterhäuser, um betroffene Menschen wirksam vor Kältetod schützen und vor Ort Überwinterungsmöglichen zu bereitzustellen.
Glocalist: Nachhaltige Unternehmen müssen nachhaltig werden
Kommentar bei Glocalist Daily News vom 12. Juni 2011 ...
Berlin
(12.6.11): Es türmt sich langsam und man muss den nach Eigenangaben und
Eigenwerbung tönenden Unternehmen der Nachhaltigkeit auf die
Fingerschauen und auch drauf klopfen.
Von Christian Neugebauer
Nach
Alnatura kommt nun BIO COMPANY in die Schlagzeilen. Es werden teilweise
Dumpinglöhne bezahlt, die heute sich nicht mal mehr LIDL und Co trauen
würden.
Nicht viel besser sieht es beispielsweise in der Getränkeindustrie aus,
wo nach wie vor BIONADE behauptet, ein Familienunternehmen zu sein, was
nach Beteiligung eines Konzerns so nicht stimmt.
Knildas Blog: Neue Wege gehen
Blogbeitrag in 'Knildas Weg' vom 11. Juni 2011 mit einer überraschenden Nachricht ..
Aus Gründen haben wir gestern die Finca Helvetia im Norden Nicaraguas verlassen. Hier haben wir in den letzten zwei Monaten Samen von Mais, Moringa und Bohnen; Gemeinschaft, Gerechtigkeit und Naturverständnis gesät.
Wir wünschen den pflanzlichen, tierischen und menschlichen Bewohnern der Finca alles Gute, dass die Saat aufgeht und Fruchte trägt.
Vorm Start des ökosozialen Nicaraguaprojektes: Interview mit Tropenbiologin Martina Flörchinger
Zum Zeitpunkt dieses Interviews sind es noch 36 Stunden. Für die Vision von Martina und Freund Henry beginnt morgen der Weg der Verwirklichung. Kurz vor Mitternacht des 24. März machen sie sich auf den Weg zur ‘Finca Helvetia‘ im Norden Nicaraguas nahe der Grenze zu Honduras.
Dort soll in den nächsten Monaten und Jahren ein ökologisches und soziales Wohlfühlzentrum entstehen. Manche Detailvorstellungen für ihr Projekt sind noch in der Entwicklung, an einigen Stellen noch nicht vollständig zuende gedacht. Aber eine tiefe ökologische Überzeugung im Mix mit passenden qualifizierten Berufen der beiden und Erfahrungen mit Naturschutzprojekten bilden eine sehr solide, tragfähige Grundlage.
“Was soll am Ende anderes herauskommen als ein erfolgreiches ökosoziales Projekt?“ frage ich mich als selbst engagierter Interviewer.
"Nachhaltigkeit ist grün .. Punkt." - das ist (sorry) Unsinn!
Die Grundidee der Nachhaltigkeit ist weder einseitig noch einfarbig. Nachhaltigkeit ist bunt!
Während ein Blogbeitrag über Nachhaltigkeit noch in Arbeit ist, fällt im Netz wiedermal die einseitig ökologische Auslegung des Begriffes auf.
"Nachhaltigkeit ist grün", so oder ähnlich liest man's in unzähligen Artikeln, Beschreibungen und Werbetexten. Nachhaltigkeit wird dabei mit Schutz von Natur, Umwelt und Klima, mit erneuerbaren Energien und ökologischer Verantwortung von Unternehmen gleichgesetzt.
Das hört sich gut und vernünftig an, stimmt aber in dieser Vereinfachung nicht! Es ist schlicht und einfach sachlich falsch. Denn Nachhaltigkeit beinhaltet drei zentrale Kriterien. Der Bereich Ökologie ist nur eines dieser Kriterien. Die beiden anderen sind Ökonomie (Wirtschaft) und Soziales.
Deutsche Großunternehmen vernachlässigen soziale Nachhaltigkeit
Pressemitteilung von EuPD Research
Bonn. Neue Studie von TÜV SÜD, Handelsblatt und EuPD Research zeigt: Nur ein Drittel der 1.000 umsatzstärksten Konzerne kümmert sich systematisch um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter.
(ANMERKUNG: Wissenswerte Studie über soziale Nachhaltigkeit, die Anfang 2010 veröffentlicht wurde.)
Knildas Blog .. Neues von der ökoFinca: Erste Besucher sind willkommen!
Blogbeitrag von Martina vom 13. April 2011
Anfang April 2011 haben wir unsere Arbeit hier auf der oecofinca in Somoto, im Norden Nicaraguas begonnen.
Beim Aufbau eines Oecosozialen Wohlfuehlzentrums brauchen wir Hilfe beim Bäume pflanzen, Stall bauen, Natur erforschen und Agrarsysteme entwickeln.
Eine Vision wird Wirklichkeit: Viel Erfolg und "Auf-Wiedertwittern" aus Nicaragua, Martina!
Mehr zufällig wurde sie im Februar die 1.000 Followerin unseres Initiativentwitters. Dabei stellte sich heraus, daß auch sie Großes vorhat. Zusammen mit ihrem lateinamerikanischen Freund möchte sie in Mittelamerika Heilpflanzen anbauen und ein ökologisches und soziales Wohlfühlzentrum aufbauen.
Heute am 24. März gehen beide nach Nicaragua, um damit zu beginnen, die Pläne zu verwirklichen.
“Viel Erfolg bei eurem mutigen ökologisch-sozialen Vorhaben, Martina und Henry (unbekannterweise) – und auf Wiedersehen bei Twitter, Knilda!“ wünschen Maria, Detlef und Jürgen vom ‘Soziales Dorf‘-Newsblog
Eine Aufmerksamkeit als kleine “Starthilfe“ zum Projektantritt ist dieser Blogbeitrag von uns – im Netz zu nachlesen ab 24. März 2011 um 23:50 Uhr
Aufruf zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit: Hilf mit, eine neue soziale Idee zu verwirklichen!
"Das 'Soziale Dorf' wird mit der Tastatur gebaut!" - Hinweise, wie Interessierte bei der Verwirklichung des Social Farming-Projektes helfen können.
Am 20. Februar eines jeden Jahres ist Welttag der Sozialen Gerechtigkeit.
Dieser Aktionstag wurde Ende 2007 von den Vereinten Nationen beschlossen und im Februar 2009 erstmalig begangen. Entgegen anderen Welttagen ist dieser also noch sehr jung an Jahren. - Dank an Andreas Kämper aus Münster für Historie & Fakten.
Für die Landprojektidee ist das Thema des globalen Aktionstages ein ganz besonderes Stichwort. Wie anders könnte man das Ziel des anvisierten Sozialen Dorf besser ausdrücken als "Soziale Gerechtigkeit menschenwürdig und nachhaltig verwirklichen" ..?
Das mit einem Gewinn für die Betroffenen wie auch die Gesellschaft in Deutschland!
Initiative Soziales Dorf grüßt Demo in Berlin: „Auch wir haben es satt!“
Die Initiative Soziales Dorf aus NRW grüßt alle DemonstrantInnen in Berlin: „Auch wir haben es satt! – NEIN zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten“
Der Ruf der Menschen in Deutschland nach einer ökologischen, natürlicheren Lebensweise und sozialen Gesellschaft wird immer lauter - „Geiz ist geil“-Denken und dessen Folgen haben ausgedient. Das zeigen Meinungsumfragen und relevante Studien seit Jahren immer wieder.
Ökologische Landwirtschaft, Bauernhöfe statt Tierfabriken, artgerechte Tierhaltung, gesund und fair produzierte Lebensmittel „statt nach mir die Sintflut“, dieses längst nicht mehr neue Denken bekommt mehr und mehr Befürworter kreuz und quer durch die Gesellschaft.
Die Projektidee ‚Soziales Dorf‘ findet wachsende Beachtung
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