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Ortsnahe Landwirtschaft und kurze Wege: für eine stärkere Berücksichtigung der Ortsnähe in der Gemeinsamen Agrarpolitik
Dacian Cioloș EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Lokale Landwirtschaft und kurze Nahrungsmittelsversorgungsketten
Brüssel, den 20. April 2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich danke Ihnen, dass Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Es war mein Wunsch, dieses Treffen zu veranstalten, denn wenn von kurzen Vertriebswegen die Rede ist, gibt es natürlich ein beträchtliches Potenzial. Allerdings muss man dabei auch Widersprüche und Vorurteile überwinden.
Zum einen ist der Bedarf vorhanden. Andererseits ist dieser nicht ausreichend strukturiert bzw. erfasst und nicht ausreichend zugänglich. Es fehlt an entsprechenden Untersuchungen – und dieses Thema wird sicher öfter in den Diskussionen aufkommen. Gleichwohl geht aus allen uns vorliegenden Arbeiten hervor, dass bei den Verbrauchern eine starke Nachfrage nach Produkten aus der näheren Umgebung besteht. Erst im vergangenen Jahr wurde dies noch einmal in Umfragen im Vereinigten Königreich und in Deutschland bestätigt.
Großdemo „Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ am 21. Januar 2012 in Berlin
Großdemo „Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ am 21. Januar 2012 in Berlin
Berlin, 03.01.2012| Das Bündnis "Meine Landwirtschaft" erwartet großen Zulauf zur Demonstration "Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie" am 21. Januar 2012 in Berlin. Viele tausend Menschen werden – wie erstmals vor einem Jahr – für eine faire, nachhaltige und bäuerliche Landwirtschaft in Berlin auf die Straße gehen. Die ersten 50 Busse aus dem gesamten Bundesgebiet sind bereits gefüllt.
Gegen den Trend
Eine Studie des Berlin-Instituts zeigt am Beispiel des Oldenburger Münsterlandes, dass der Niedergang ländlicher Regionen keine automatische Folge des demografischen Wandels ist.
Fast alle ländlichen Regionen in Deutschland spüren die Folgen des demografischen Wandels. Ihnen fehlt der Nachwuchs, die Bevölkerung altert, und vor allem die gut ausgebildeten jungen Menschen versuchen ihr Glück in den größeren Städten oder im Ausland. Der Wirtschaft mangelt es an neuen Ideen und Investoren – hohe Arbeitslosigkeit ist die Folge. Den verschuldeten Kommunen fehlen oft die Mittel, ihre Infrastruktur instand zu halten oder zu modernisieren. Schulen werden zusammengelegt, Geschäfte und Banken geschlossen, und die Steuereinnahmen gehen zurück. Daraus entsteht schnell ein Kreislauf, aus denen viele Gemeinden keinen Ausweg finden.
Hinweis der Blogredaktion: Die Studie wurde im März 2009 veröffentlicht.
Dieser Beitrag wird in Kürze auf das Ersterscheinungsdatum zurückdatiert. Er erscheint dann in chronologischer Reihenfolge der Blogbeiträge.
Schleichender Niedergang auf dem Lande
Deutschlands Bevölkerung schrumpft und altert. Besonders davon betroffen sind ländliche Gemeinden. Je kleiner die Orte und je weiter entfernt sie von wichtigen städtischen Zentren liegen, desto schwieriger ist die Lage. Dies belegt eine neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zur „Zukunft der Dörfer“.
Etwa 800.000 Einwohner hat Deutschland seit 2002 verloren. Bis 2050 dürften sich die Verluste auf mindestens zwölf Millionen summieren. Ländliche Gebiete leiden besonders unter dieser demografischen Entwicklung, weil es dort nicht nur an Nachwuchs mangelt, sondern auch weil insbesondere junge Menschen die Dörfer und Kleinstädte verlassen. Alte Arbeitsplätze, nicht nur in der Landwirtschaft, gehen verloren und neue entstehen überwiegend in den Metropolregionen.
Konferenz: Landwirtschaft anders - Ort für Bildung und Sozialen Wandel
19. Witzenhäuser Konferenz vom 6. bis 10. Dezember 2011 an der Universität Witzenhausen, Nordbahnhofstraße 1a
Witzenhausen. Zum 19. Mal wird Anfang Dezember die Witzenhäuser Konferenz der Universität Kassel in Witzenhausen stattfinden. Organisiert durch die Initiative von acht Studierenden und drei Lehrenden des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften, steht die diesjährige Fachkonferenz unter dem Thema: „wertvoll! Die Landwirtschaft- ein Ort für Bildung und Soziale Arbeit“.
Dazu wurden kompetente Persönlichkeiten von verschiedenen Institutionen aus Praxis, Wissenschaft und Politik eingeladen, die im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Exkursionen den gesellschaftlichen Mehrwehrt der Landwirtschaft beleuchten sollen.
NRW-Landwirtschaft: Hofnachfolge meist ungewiss
Was ist Soziale Landwirtschaft (Social Farming)?
Begriffserklärung für 'Soziale Landwirtschaft', zu neudeutsch 'Social Farming'
Eine deutschsprachige Seite gibt es bei Wikipedia bisher nicht. Auch sonst findet man nur sehr wenige Seiten im Netz, auf denen der Begriff 'soziale Landwirtschaft' verständlich erläutert wird. Die Wissenslücke zu schließen soll in diesem Blogbeitrag versucht werden.
Als Erstaufschlag in drei Sätzen: Unter Sozialer Landwirtschaft versteht man Biobauernhöfe, die neben ökologischem Landbau für soziale Aufgaben genutzt werden. Bekanntes Beispiel sind Höfe zur Therapie psychisch kranker Menschen. Aber auch Lernbauernhöfe für Kinder & Jugendliche und Therapie mit Tieren ordnet man in die Kategorie 'Social Farming' ein.
NRW kann Bedarf an Bioprodukten nicht decken
In den letzten Meldungen des Mindener Tageblatt am 27. September 2011 ...
Dortmund (mt/dpa). Nordrhein-Westfalen benötigt mehr landwirtschaftliche Flächen, um seinen Biobedarf zu decken. Das ist ein
Ergebnis der Studie "Regionalvermarktung von Ökoprodukten", die am Dienstag in Dortmund vorgestellt wurde.
"Täglich gehen rund zwölf Hektar Fläche an die Gewerbe- und Wohnindustrie verloren", sagte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (Grüne). Das sei wertvolle Fläche, mit der die steigende Nachfrage nach Bioprodukten gestillt werden könne. Nach Angaben des Ministers stammen bis zu 50 Prozent aller Biowaren in NRW aus anderen Bundesländern oder dem Ausland.
Witzenhäuser Positionspapier zum Mehrwert Sozialer Landwirtschaft
Forderungen zur Förderung der Sozialen Landwirtschaft in Deutschland an Entscheidungsträger in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit
Erarbeitet von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung „Der Mehrwert Sozialer Landwirtschaft“ vom 26. bis 28. Oktober 2007 in Witzenhausen1
ANMERKUNG: Hier nachzulesen ist die Endfassung des Positionspapiers vom 1. Juli 2008.
Minden-Lübbecke: Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Die teilnehmenden Dörfer am Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" stehen fest. 31 Dörfer haben sich in diesem Jahr angemeldet. Die Bereisung der teilnehmenden Dörfer durch die Bewertungskommission unter dem Vorsitz von Dr. Gerhard Franke beginnt am 23. Mai in Aminghausen und endet am 1. Juli in Levern. In vier Bewertungsgruppen werden die Sieger ermittelt (siehe Anlage Bewertungsgruppen). Die Sieger sowie die weiteren Platzierungen werden bei der Abschlussveranstaltung in der Stadthalle Lübbecke am 19. Juli bekannt gegeben.
Wir haben es satt! ‒ Bauern-Sternfahrt zum Kanzleramt „Auf dem Weg in eine bäuerliche Zukunft“
29. Mai – 09. Juni 2011
Eine Aktion der jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) und des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter Niedersachsen (BDM) im Rahmen der Kampagne „Meine Landwirtschaft – unsere Wahl“
Wir haben es satt – es geht weiter!
Von Ende Mai bis zum 9. Juni
setzen sich Bäuerinnen und Bauern mit ihren Traktoren aus
Süddeutschland, Ostfriesland und Hessen in Bewegung, um für eine
bäuerliche, faire, tiergerechte und ökologische Landwirtschaftspolitik
vors Kanzleramt in Berlin zu ziehen.
Dies ist nach der zentralen
Demonstration „Wir haben es satt“ vom 22. Januar 2011 in Berlin die
Folgeveranstaltung, um eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik und
einen Systemwechsel in der Landwirtschaft voranzutreiben.
Pressemitteilung zum Kampagnenstart: Meine Landwirtschaft – unsere Wahl
Mehr Demokratie in der Landwirtschaft
Kampagne ruft breite Zivilgesellschaft und Bürger auf, an der anstehenden Reform der Europäischen Agrarpolitik aktiv mitzuarbeiten
Berlin, 25.01.2011 Was für Lebensmittel landen auf unseren Tellern? Sind sie gesund? Wie werden sie produziert? Welche Agrarpolitik steckt dahinter? Wofür dürfen Steuergelder in der Landwirtschaft ausgegeben werden? Müssen Menschen in armen Ländern aufgrund unserer Agrarpolitik hungern? Diese Themen stellt die heute startende bundesweite Kampagne: „Meine Landwirtschaft – unsere Wahl“ in den Mittelpunkt. Sie ist zunächst auf ein Jahr angelegt. Anlass der Kampagne ist die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik, die im Jahr 2011 in die entscheidende Phase eintritt.
Demo "Wir haben es satt": 22.000 fordern eine ökologisch bäuerliche Landwirtschaft.
Breites Bündnis fordert Wende in der Landwirtschaftspolitk
Berlin,22.01.2011: Unter dem Motto "Wir haben es satt - Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten" haben heute in Berlin 22000 Teilnehmer für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert. Bei der bislang größten Demonstration dieser Art zogen Bauern, Umweltschützer, Imker und Verbraucher gemeinsam vom Berliner Hauptbahnhof zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.
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