Newsbeiträge » Deutschland
Expertenanhörung in Stuttgart - Grün-Rot hält an Zwangspsychiatrie fest
Verbände Psychiatrieerfahrener kritisieren Anhörung zur Zwangsmedikation in Baden-Württemberg als intransparent und einseitig. Ernste juristische Bedenken werden nicht berücksichtigt.
Unter Ausschluss aller kritischen Betroffenenverbände fand am gestrigen Montag den 14. Mai im Sozialministerium in Stuttgart eine Expertenanhörung zum Thema Zwangsmedikation statt.
Kritikern und Gegnern medikamentöser Zwangsbehandlung wurde weder im Vorfeld noch bei der Anhörung am Montag die Möglichkeit gegeben, sich an der Diskussion zu beteiligen. Der eingeladene "Betroffenenvertreter" Rainer Höflacher ist als sehr psychiatrie-nah bekannt und steht mit seinen Positionen zu Zwang und Gewalt in offenem Dissenz zu einem Großteil der Betroffenenbewegung.
Occupy fordert Verbot der Nahrungsmittelspekulation
Occupy wird konkret. In einer Petition an den Deutschen Bundestag wird gefordert, Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verbieten. Wie Bundestag und Bundesregierung es hinnehmen, dass auch durch deutsche Finanzunternehmen Hunger und Tod verursacht werden, ist für die Bewegung untragbar.
Die Gruppe aus der Occupy-Bewegung setzt sich mit ihrer bundesweiten Aktion dafür ein, die heute legale Praxis der Spekulation mit Nahrungsmitteln streng zu regulieren. Sie fordert in der Petition an den Deutschen Bundestag ein Verbot, das sie für lange überfällig hält.
Die Abhängigkeit zwischen der Spekulation mit Nahrungsmitteln und den steigenden Preisen wird von prominenten Unterstützern der Petition unterstrichen. So belegt Dirk Müller, der als Mr. Dax bekannte Finanzexperte, in seinen Vorträgen eindrücklich, wie nicht mehr Angebot und Nachfrage die Preise beeinflussen, sondern die durch Spekulanten entweder in den Markt gepumpten oder abgezogenen Geldmengen.
Gesundheitsexperte Prof. Dr. Rolf Rosenbrock neuer Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
Pressemeldung vom 26.04.2012
Die Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat den renommierten Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Rolf Rosenbrock zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Er folgt damit auf Dr. Eberhard Jüttner, der nicht mehr kandidierte.
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (66), der den Vorsitz des Paritätischen ehrenamtlich ausübt, ist seit mehr als 35 Jahren in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gesundheitsforschung tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen.
Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz reduziert Risiko eines Burnouts
Wenn Arbeitnehmer sich leistungsgerecht belohnt fühlen, ist das Risiko
einer arbeitsbedingten Erschöpfung deutlich geringer. „Das bedeutet
allerdings mehr als nur angemessene Bezahlung, wichtig ist vor allem
die soziale Anerkennung, die Menschen für ihren Arbeitseinsatz
erhalten“, konstatiert der Frankfurter Sozialpsychologe Prof. Dr. Dr.
Rolf Haubl.
Dies ist ein wichtiges Ergebnis einer jetzt
veröffentlichten Studie, an der Wissenschaftler der Goethe-Universität,
des Sigmund-Freud-Instituts und der Technischen Universität Chemnitz
beteiligt waren.
Studie: Deutliche Wettbewerbsvorteile für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen
21.05.2008 - (idw) WHU - Otto Beisheim School of Management
Unternehmen, die ökologisch und sozial nachhaltig wirtschaften, haben einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der WHU - Otto Beisheim School of Management.
Für 70 Prozent der befragten Top-Manager ist Nachhaltigkeit außerdem die Grundvoraussetzung für die Profitabilität ihres Unternehmens. Die Studie wird auf der Tagung "Campus for Strategy-Sustainability is Strategy" am 28./29. Mai an der WHU in Vallendar vorgestellt.
Das Thema "Nachhaltigkeit" wird für Unternehmen weltweit immer wichtiger.
Hinweis: Dies ist eine Pressemitteilung aus dem Jahr 2008, deren Inhalt wird für wichtig halten. Der Blogbeitrag wird in einigen Tagen auf das original-Veröffentlichungsdatum rückdatiert.
Große Teile der Bevölkerung fühlen sich sozial ausgeschlossen
Große Teile der Bevölkerung in Deutschland haben das Gefühl, dass ihre gesellschaftliche Teilhabe nicht gesichert ist. Der Verlust von Lebenszufriedenheit und Glück, weniger Selbstsorge und weniger bürgerschaftliches Engagement sind die Folge.
Darauf haben Wissenschaftler der Universität Kassel bei der Tagung
„Inklusion, Teilhabe und Behinderung – Anfragen an die (Human-)
Wissenschaften“ am Mittwoch hingewiesen. „60 Prozent der deutschen
Bevölkerung erleben ihre finanzielle Situation als ständige
Gratwanderung zwischen Meistern und Absturz“, sagte der
Sozialpsychologe Prof. Dr. Ernst-Dieter Lantermann. „40 Prozent machen
sich große Sorge um ihren Arbeitsplatz, über 50 Prozent befürchten,
dass sie ihre Ansprüche im Alter deutlich senken müssen.“ 40 Prozent
sähen ihre Gesundheit als bedroht an, 60 Prozent glaubten, dass in
Deutschland die Häufigkeit sozialer Notlagen deutlich zunehme: „30
Prozent befürchten eine Erosion ihrer sozialen Netze.“
Präventionspläne der Bundesregierung ohne soziale Ambition
Die Pläne der Bundesregierung zur Neuausrichtung der gesundheitlichen Prävention gehen schon vom Ansatz her in die falsche Richtung. Präventionskurse auf Rezept sind gerade nicht das richtige Rezept. Wer gesundheitliche Beratung in den Arztpraxen mit einem Zusatzhonorar für die Ärzte belohnt, wird diejenigen nicht erreichen, die schon jetzt den Weg in die Praxis nicht oder zu spät finden.
Arbeitslosigkeit: Der Zivilisationsseuche die Giftzähne ziehen ..?
Bundesagentur und Krankenkassen (GKV) arbeiten in der Prävention für Erwerbslose zusammen - ein erster Faktencheck aus Betroffenensicht
Bundesagentur für Arbeit und die gesetzlichen Krankenkassen werden in die Gesundheitsvorsorge für erwerbslose Menschen einsteigen. Das wurde am Gründonnerstag 2012 in einer gemeinsamen Pressemeldung bekannt gegeben.
Eine zeitliche Begrenzung wird nicht genannt. Das erscheint wohl überlegt, denn beide wissen nur zu genau, dass Gesundheitsvorsorge für Arbeitslose alles andere als eine einfache, überschaubare Aufgabe ist.
Sozialpolitisch könnte es durchaus ein kleiner Meilenstein werden. Ob es tatsächlich einer wird, dürfte erst in einigen Monaten zu erkennen sein.
Denn was bei den Betroffenen tatsächlich wie ankommen wird, ist bisher höchst ungewiss. Die Präventionsangebote sind noch zuwenig konkretisiert, genauso wie die Hilfsatmosphäre, in der die Umsetzung stattfindet. Hier gibt es bereits erhebliche Bedenken.
Denn mit ungeschriebenem "Kleingedrucktem" ist bei Hartz IV immer zu rechnen.
Bundesagentur und GKV: Damit Arbeitslosigkeit nicht krank macht
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) unterzeichnen Kooperationsvereinbarung // Ziel ist es, Arbeitslose für die eigene Gesundheit zu sensibilisieren und stärker Präventionsangebote zu nutzen
„Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten“
schrieb einst Gotthold Ephraim Lessing. Mehr als zweihundert Jahre
später ist dieser Satz überholt. Nationale und internationale Studien
belegen, dass - insbesondere anhaltende - Arbeitslosigkeit krank macht.
Bereits heute weist jeder dritte Leistungsberechtigte in der
Grundsicherung („Hartz IV“) gesundheitliche Einschränkungen auf.
Nachgewiesen ist auch, dass die mentale wie physische Verfassung der
Arbeitslosen Vermittlungserfolge stärker beeinflussen kann als ihre
formale Qualifikationen. Daher wollen die BA und der GKV-Spitzenverband
zusammen mit seinen Mitgliedskassen an diesem Punkt ansetzen und
Arbeitslose gezielt über Präventionsangebote informieren.
Studie: Banken setzen verstärkt auf Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist längst kein Nischenthema mehr für darauf
spezialisierte Umwelt- und Sozialbanken. Wollen doch mittlerweile 84
Prozent aller deutschen Kreditinstitute in den kommenden Jahren
nachhaltiger wirtschaften.
Sechs von zehn Bankmanagern erwarten darüber
hinaus, dass dieses Thema die Geschäftsmodelle der Branche stark
verändern wird. Das sind Ergebnisse der Studie „Branchenkompass
Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit
dem F.A.Z.-Institut.
Freiheit statt Zwang: Weltpremiere des PatVerfü-Kinospots mit Nina Hagen
Mehr Menschenrechte für psychisch kranke Menschen, PatVerfü-Werbespot stellt Inhalt der neuen Patientenverfügung eindrucksvoll dar
Pressemitteilung vom 7. Februar 2012
Das Kino Moviemento am Kottbusser Damm in Berlin ist
rappelvoll. Mehr als 200 Menschen sind zur Weltpremiere des
PatVerfü-Kinospots gekommen, zu der der Landesverband
Psychiatrie-Erfahrener Berlin-Brandenburg e.V. am Dienstagabend
(31.01.2012) eingeladen hatte. Unter den Kinobesuchern ist wie
angekündigt ein international bekannter Star: Umringt von
Kameras wartet auch Nina Hagen gespannt darauf, den
PatVerfü-Spot, in dem sie selbst mitgewirkt hat, zum ersten Mal auf
der großen Leinwand zu sehen.
Nina Hagen überrascht das Publikum mit einer Lockenpracht
gekrönt von einer knallroten Lackmütze, auf der die Botschaft der
PatVerfü zu lesen ist:
Keine steuernde Wirkung: Praxisgebühr für Arme abschaffen
Berlin, 09.03.2012 . "Die Einführung der Praxisgebühr hat dazu geführt, dass Menschen, die arm sind, Arztbesuche aufschieben oder vermeiden. Für diese Gruppe muss die Praxisgebühr abgeschafft werden", betont Caritas-Präsident Peter Neher angesichts der aktuellen Debatte zu diesem Thema.
Der Deutsche Caritasverband hatte zum Auftakt der Kampagne Armut macht krank bereits
zu Jahresbeginn vor Journalisten in Berlin deutlich gemacht, dass die
Praxisgebühr ihre steuernde Wirkung verfehlt, aber negative
Auswirkungen auf Arme habe.
Kongress: Prävention wirkt - für mehr gesundheitliche Chancengleichheit
17. Kongress Armut und Gesundheit am 9. und 10. März 2012 in der Technischen Universität Berlin
Armut macht krank: Sozial bedingte gesundheitlich Ungleichheit
verfestigt sich oft schon im Kindes- und Jugendalter und trägt sich in
weitere Lebensphasen fort.
Die gesundheitliche Lage von Menschen in belastenden Lebenssituationen
sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt des 17.
Kongress Armut und Gesundheit am 9. und 10. März 2012 an der
Technischen Universität Berlin.
Triodos Bank mit Rekordergebnissen für 2011
Europas führende Nachhaltigkeitsbank erzielt 2011 neue Rekorde bei Kreditvergabe und Neukundengewinnung
Zeist/Niederlande, Frankfurt am Main, 28. Februar 2012 – Im Jahr 2011 konnte die Triodos Bank, Europas führende Nachhaltigkeitsbank, erneut Rekorde in ihrer Geschäftsentwicklung erzielen und ihren erfolgreichen Wachstumspfad fortsetzen.
So steigerte die Triodos Bank im vergangenen Jahr die Kreditvergabe an nachhaltige Unternehmen, Institutionen und Projekte auf ein Rekordniveau (+33 Prozent) und übertraf damit ihre sehr ambitionierten Ziele für 2011. Das Kreditportfolio umfasste zum Stichtag 2,8 Milliarden Euro (2010: 2,1 Milliarden Euro).
Zweiter Wohnungsloser erfroren
BAG Wohnungslosenhilfe erneuert Appell zum Kälteschutz
Bielefeld,
22.02.2012. Wie erst heute aufgrund des Obduktionsberichts der Polizei
Berlin bekannt wurde, ist inzwischen ein zweiter wohnungsloser Mann
erfroren. Dies teilte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe
(BAG W), der Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, mit.
Bei dem Toten handelt es sich um einen 78jährigen Wohnungslosen, der
bereits am 15. Februar nahe des Potsdamer Platzes in Berlin tot
aufgefunden worden war.
Am 02. Februar 2012 war ein 55jähriger
Mann in Magdeburg erfroren. Zwei weitere wohnungslose Männer in Köln
und Berlin erlagen schwersten Verbrennungen, als sie sich in ihren
provisorischen Unterständen an einer Kerze bzw. an einem Feuer
aufwärmen wollten.
Stimmen zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit 2012 (update11)
Stellungnahmen, Presseartikel zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit, Linkübersicht
Zum vierten Mal findet in diesem Jahr 2012 dieser Welttag der Vereinten Nationen statt.
Für das Dorfprojekt ist "Soziale Gerechtigkeit - echt, menschlich und mit verlässlicher Nachhaltigkeit" die übergeordnete Aufgabe. Der 20. Februar ist daher willkommener Anlass, um auf beides - Welttag und soziales Dorfprojekt - aufmerksam zu machen.
Im letzten Jahr hatten wir am 20. Februar unseren Hilf' mit!-Aufruf veröffentlicht. Auf den wird in diesem Jahr wieder aufmerksam gemacht.
Der Newsblog widmt diesem besonderen Datum abseits des initiativen-eigenen Anliegens. Der informiert über Stimmen zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit, mit ausgesuchten Stellungnahmen und diesem Übersichtsbeitrag mit Links zum Welttag.
Aktives Handeln gegen soziale Spaltung notwendig
„Soziale Gerechtigkeit ist elementar für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie darf nicht nur als Thema für politische Sonntagsreden abgefertigt werden.“ Das erklärte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Gunnar Winkler, aus Anlass des UNO-Welttages der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar.
„Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Deutschland größer denn je. Die seit Jahren ungebrochene Umverteilung von unten nach oben spaltet die Gesellschaft in einem gefährlichen Maße. Wenn in einem der reichsten Länder der Welt zwölf Millionen Menschen in Armut leben, dann ist das ein Skandal. Auch deshalb wird sich die Volkssolidarität weiter für soziale Gerechtigkeit in diesem Land einsetzen und stark machen.“
Tag der sozialen Gerechtigkeit: SoVD fordert Politik des sozialen Zusammenhalts
"Wir beobachten mit großer Sorge die weitere Zunahme der ungleichen Einkommensverteilung", erklärt Adolf Bauer, Landesvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. "Vor allem die Zunahme des Niedriglohnbereiches verschärft die soziale Ungleichheit."
Die Besseren
Zeitungsbericht (Die Zeit) über echte Ecopreneure, Social Entrepreneure und das Trittbrettfahren der Neuzeit: "Green- und Nachhaltigkeits-Washing"
Die Besseren
Was wahre grüne Unternehmer von jenen unterscheidet, die sich nur als solche ausgeben.
Jeden Morgen vor Arbeitsbeginn versammeln sich die Angestellten der hessischen Supermarktkette tegut
und sinnieren eine Minute über die Frage, wie sie ihr Unternehmen
nachhaltiger gestalten können. »Wir arbeiten an einer besseren Welt«,
sagt Tegut-Chef Thomas Gutberlet und spricht dabei nicht nur über seine
Mitarbeiter, sondern skizziert auch seine Ziele als grüner Unternehmer.
»Wir möchten mit der Erde so umgehen, dass sie uns erhalten bleibt. Und
dabei die Menschen nicht aus dem Blick verlieren.«
.. den ganzen Artikel lesen - Die Zeit am 2. Januar 2012
Erfrierungsschutz: Die Pflicht zum Handeln
BAG Wohnungslosenhilfe: Städte und Gemeinden verstoßen gegen ihre Amtspflichten, wenn sie nicht rechtzeitig Notunterkünfte bereitstellen oder verschaffen
Bielefeld,
16. 12. 2011. Unter dem Titel „Den Kältetod von Wohnungslosen
verhindern!“ hat die BAG Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) eine
Handreichung erstellt, in der die rechtlichen Grundlagen der
staatlichen Schutzpflichten zusammenfassend dargestellt und Eckpunkte
für Maßnahmen zum Erfrierungsschutz benannt werden.
DGB: ILO-Arbeitslosenzahlen sind Weckruf für Staats- und Regierungschefs
„Die weltweiten Arbeitslosenzahlen der ILO sind ein erneuter Weckruf für die Staats- und Regierungschefs, endlich mehr Anstrengungen für Wachstum und Beschäftigung zu unternehmen. Denn fast 200 Millionen Menschen weltweit sind ohne Arbeit. Das entspricht beinahe der Einwohnerzahl der drei größten EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen.
Wohlfühlatmosphäre in Architekturbüro: "Wir haben einen extrem geringen Krankenstand." (update)
Hohe Belastung im Arbeitsleben sind ein Gesundheitsrisiko. Ein Unternehmer in Süddeutschland hat den Spieß umgedreht: "Extrem geringer Krankenstand und ganz geringe Mitarbeiter-Fluktuation."
Die Streßbelastung am Arbeitsplatz hat enorm zugenommen. Leistungsverdichtung nennt man beschönigend den Grund dafür. Weniger schön ist der tatsächliche Arbeitsalltag in bundesdeutschen Unternehmen. Das Problem Burn-Out ist inzwischen von Beschäftigten und Chefs gefürchtet.
In diesem Beitrag die Worte eines Unternehmers, der sozialen und menschlichen Weitblick beweist. - mit Erfolg: Ganz wenige Ausfälle durch Krankheit und die Beschäftigten bleiben dem Architekturbüro als Mitarbeiter treu.
Phytopharmaka: Qualität setzt sich durch
Die gute Nachricht vorweg: Das Vertrauen von Patienten in die pflanzlichen Arzneimittel ist ungebrochen. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nutzt Naturheilmittel und schätzt vor allem die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von hochwertigen Phytopharmaka.
Auch Ärzte und Apotheker honorieren die Forschungsanstrengungen seriöser Hersteller von pflanzlichen Medikamenten: Die Ergebnisse von Studien mit speziellen Pflanzenextrakten finden zunehmend Eingang in die Leitlinien wissenschaftlicher Fachgesellschaften, berichtete Prof. Dr. Michael Popp, Vorsitzender des Komitees Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) in München.
Demonstration "Wir haben es satt!" – 23.000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik
Verbraucherinnen und Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützerinnen und Tierschützer, Imkerinnen und Imker, entwicklungspolitische Gruppen, Bäuerinnen und Bauern fordern Bauernhöfe statt Agrarindustrie. Bundesregierung soll Zukunft der Landwirtschaft sichern
Berlin: 23.000 Menschen haben heute in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft demonstriert. Verbraucher, Umwelt- und Tierschützer, Imker, Bäuerinnen und Bauern sowie entwicklungspolitische Gruppen zogen unter dem Motto "Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie" zum Kanzleramt und verlangten von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik.
Oldenburger Erwerbslose rufen zu gemeinsamen 'Wir haben es satt'-Protesten auf
Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO): Aufruf an Gruppen, Arbeitskreise, Netzwerke von Erwerbslosen und Geringverdienenden: Wir haben es satt! Demo am 21. Januar in Berlin.
Erwerbslosengruppen wollen mit Töpfen, Topfdeckeln und Kanistern auf der Demo am 21. 1. in Berlin Krach schlagen dafür, dass sich alle Menschen fair produzierte Lebensmittel leisten können.
Sie treffen sich dazu ziemlich in der Mitte des Demozuges, hinter den TeilnehmerInnen der Gruppen von SLOW FOOD und direkt vor dem Block von GREENPEACE (diese kommen wohl mit ihren Maisstengelpuppen).
Erkennbar ist unser Block an der Gelben Fahne mit dem Krach-Schlagen-Logo und dem ebenfalls gelben Front-Transparent von der Demo am 10.10.2010 (mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel).
Offener Kommentar zur TAZ-Kolumne im Vorfeld des #15j-Aktionstages (update3)
Ein Kommentar zur TAZ-Kolumne 'Klarer Fall von Schwarmdummheit' über den #15j-Januaraktionstag der #occupy-Bewegung
Nachfolgend im Wortlaut der online-Kommentar von Newsblogger Detlef zum TAZ-Artikel vom 12. Januar 2012:
Hallo Occupy-Engagierte und LeserInnen,
Ich denke, zum Textbeitrag 'Klarer Fall von Schwarmdummheit' von Martin Kaul sind genug deutliche Worte gesagt.
Eine persönliche Anmerkung: Jeder, der heute zu den 15.
Januar-Protesten auf der Straße war, hat meine allergrößte Hochachtung
(!!!) - auch, und gerade weil die #occupy-Proteste wegen Räumungen und
Winterzeit schwächer geworden sind.
DANKE, auch ersatzweise für diejenigen, die auf euch herabschauen und euer beherztes Protestieren öffentlich verunglimpfen.
#15j – Global change – Eine mögliche Welt ist anders!
#15j – Global change – Eine mögliche Welt ist anders! Occupy ruft zu weltweiten Demonstrationen auf
Am 15. Januar gehen wir weltweit auf die Straße, weil wir einen grundlegenden Wandel des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systems fordern.
Die massiven Probleme und Ungerechtigkeiten in Wirtschaft, Umwelt und sozialem Miteinander sind global die Symptome eines nicht mehr funktionierenden Gesellschaftssystems, sowie des fortwährenden Demokratieabbaus, eines unsolidarischen Geldsystems und ungerechter Besitzverhältnisse. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Probleme.
Stellungnahme des BÄK-Präsidenten zur Verwaltungskostenstudie
Berlin, 02.01.2012
„Wir begrüßen es außerordentlich, dass einmal mehr in einer Studie auf die absoluten Missstände der Bürokratisierung des Gesundheitswesens zu Lasten der Patientinnen und Patienten hingewiesen wird.
Seit Jahren warnt die Ärzteschaft vor den Folgen der Überverwaltung und Bürokratisierung der Patientenversorgung. Gerade in Zeiten des Ärztemangels wiegt es umso schwerer, dass unnötiger Verwaltungsaufwand, hervorgerufen durch häufig wechselnde politische Vorgaben und
Schnittstellenprobleme, kaum noch Kapazitäten für die eigentlichen Aufgaben der im Gesundheitswesen Tätigen lässt.
Caritas-Präsident Neher: "Armut macht krank" Kampagne zeigt Schwachstellen im deutschen Gesundheitssystem
Caritasverband startet Kampagne "Armut macht krank". Die Aktionswebseite des Sozialverbands klärt über wenig beachtetes Problem auf.
Berlin (ots) - "Das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen lange arbeitslos sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten; wenn sie über wenig oder kein Einkommen verfügen oder der Bildungsstand niedrig ist." Dies macht Caritas-Präsident Peter Neher heute vor Journalisten in Berlin bei der Präsentation der Caritas-Kampagne "Armut macht krank" deutlich.
Großdemo „Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ am 21. Januar 2012 in Berlin
Großdemo „Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ am 21. Januar 2012 in Berlin
Berlin, 03.01.2012| Das Bündnis "Meine Landwirtschaft" erwartet großen Zulauf zur Demonstration "Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie" am 21. Januar 2012 in Berlin. Viele tausend Menschen werden – wie erstmals vor einem Jahr – für eine faire, nachhaltige und bäuerliche Landwirtschaft in Berlin auf die Straße gehen. Die ersten 50 Busse aus dem gesamten Bundesgebiet sind bereits gefüllt.
SUCHT IN UNSERER GESELLSCHAFT
Als Sozialarbeiter beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit dem Thema "Sucht in unserer Gesellschaft". Für mich ist das Alltag und ich möchte mit diesem Beitrag keinen wissenschaftlichen Artikel schreiben, sondern vielmehr die Suchterkrankungen bei uns in Deutschland mal mehr aus Sicht der Betroffenen und meinen Erfahrungen mit Ihnen beschreiben. Ich verzichte daher auf Zitate und Verlinkungen, ich denke, meine Erfahrungen und die der Betroffenen, reichen aus, um einen Überblick zu geben, in ein "TABUTHEMA" unserer Gesellschaft. Alle Namen und Daten der Erwähnten habe ich geändert, zu Ihrem Schutz, aber die Aussagen sind wahrheitsgemäß wiedergegeben.
Newsblog Topliste: Die beliebtesten Beiträge bis Januar 2012
Die meistgelesenen 25 Newsbeiträge in den 'Nachrichten, die uns bewegen' seit Blogstart im Januar 2011
Bestenlisten haben verständlicherweise ihren Reiz, auch in Weblogs. Erfahrungsgemäß sind es meist die sehr unregelmäßigen und Erstbesucher, die sich ihr Lesefutter aus dem Besten, Beliebtesten, sprich am meisten geklickten auswählen.
Etwas schade, daß die Artikelsoftware im Newsblog zwar die Anzeige der Seitenaufrufe für jeden Beitrag, aber keine Toplistenfunktion in Form einer sortierten Liste bereitstellt. So wurde die zum einjährigen Bestehen von Hand angelegt.
Gegen den Trend
Eine Studie des Berlin-Instituts zeigt am Beispiel des Oldenburger Münsterlandes, dass der Niedergang ländlicher Regionen keine automatische Folge des demografischen Wandels ist.
Fast alle ländlichen Regionen in Deutschland spüren die Folgen des demografischen Wandels. Ihnen fehlt der Nachwuchs, die Bevölkerung altert, und vor allem die gut ausgebildeten jungen Menschen versuchen ihr Glück in den größeren Städten oder im Ausland. Der Wirtschaft mangelt es an neuen Ideen und Investoren – hohe Arbeitslosigkeit ist die Folge. Den verschuldeten Kommunen fehlen oft die Mittel, ihre Infrastruktur instand zu halten oder zu modernisieren. Schulen werden zusammengelegt, Geschäfte und Banken geschlossen, und die Steuereinnahmen gehen zurück. Daraus entsteht schnell ein Kreislauf, aus denen viele Gemeinden keinen Ausweg finden.
Hinweis der Blogredaktion: Die Studie wurde im März 2009 veröffentlicht.
Dieser Beitrag wird in Kürze auf das Ersterscheinungsdatum zurückdatiert. Er erscheint dann in chronologischer Reihenfolge der Blogbeiträge.
Schleichender Niedergang auf dem Lande
Deutschlands Bevölkerung schrumpft und altert. Besonders davon betroffen sind ländliche Gemeinden. Je kleiner die Orte und je weiter entfernt sie von wichtigen städtischen Zentren liegen, desto schwieriger ist die Lage. Dies belegt eine neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zur „Zukunft der Dörfer“.
Etwa 800.000 Einwohner hat Deutschland seit 2002 verloren. Bis 2050 dürften sich die Verluste auf mindestens zwölf Millionen summieren. Ländliche Gebiete leiden besonders unter dieser demografischen Entwicklung, weil es dort nicht nur an Nachwuchs mangelt, sondern auch weil insbesondere junge Menschen die Dörfer und Kleinstädte verlassen. Alte Arbeitsplätze, nicht nur in der Landwirtschaft, gehen verloren und neue entstehen überwiegend in den Metropolregionen.
Gesundheitsförderung braucht endlich mehr politisches Gewicht
PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Berlin 12. Dezember 2011
Zu den Berichten zur sinkenden Lebenserwartung von Geringverdienern
erklären Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Prävention und
Patientenrechte und Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für
Arbeitnehmerrechte:
Die Daten zeigen anschaulich: Die Bundesregierung ist blind für die soziale Schieflage in der Gesundheitspolitik. sozial Benachteiligte Gruppen können nicht vom medizinischen Fortschritt profitieren wie andere Bevölkerungsgruppen. Nach zwei Jahren Regierungspolitik gibt es nicht eine Maßnahme, die da gegensteuert. Im Gegenteil: Die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsförderung sind unter dem Vorzeichen drohender Zusatzbeiträge von den Krankenkassen zurückgefahren worden.
Idee eines Obdachlosen: Max Bryan gründet «Wohnungsmelder.org»
(ddp tp) Der Ankündigung folgten Taten und derzeit befindet sich der 36-Jährige auf einer 800 km Radtour quer durchs Rheinland bis in den Hessischen Taunus hinein.
Etappen: Hamburg (20.11.), Buchholz, Bad Fallingbostel, Verden, Minden (4.12.), Hameln, Hamm, Dortmund, Essen, Köln, Bonn, Koblenz, Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Kelkheim (Ts.), Cleeberg (Ts.), Butzbach, Friedberg und Bad Nauheim (23.12.).
Einkommensungleichheit nimmt OECD-weit zu – in Deutschland besonders schnell
(Berlin/Paris – 5. Dezember 2011) In Deutschland ist die Einkommensungleichheit seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. In den 80er und 90er Jahren gehörte das Land zu den eher ausgeglichenen Gesellschaften, inzwischen liegt es nur noch im OECD-Mittelfeld. Das geht aus der Studie „Divided we stand – Why inequality keeps rising“ hervor, die heute von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlicht wurde.
Mit durchschnittlich 57.300 Euro verdienten die obersten zehn Prozent der deutschen Einkommensbezieher im Jahr 2008 etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent (7400 Euro). In den 90ern lag das Verhältnis noch bei 6 zu 1, der aktuelle OECD-Durchschnitt ist 9 zu 1.
Kröten-Aktionstag am 10. Dezember 2011 zum Tag der Menschenrechte
Kröten sind wechselwarm und verbringen den Winter an gut geschützten Orten in einer Kältestarre? Vergesst, was
Ihr bisher über Kröten wusstet. Wir machen die Krötenwanderung zum Breitensport des Monats Dezember!
Auf Weihnachtsmärkten und an Infoständen werden sie inzwischen immer wieder gesehen: Leckere Keks-Kröten, unterwegs mit brisantem Informationsmaterial.
Wir rufen dazu auf, Samstag, den 10. Dezember, zum großen Krötenwandertag zu machen! Der 10.12. ist internationaler Tag der Menschenrechte – ein Anlass um sich auch darüber Gedanken zu machen, was die eigene Bank mit dem ihr anvertrauten Geld macht.
NABU-Tipps für ein umweltfreundliches Weihnachten
Öko-Baum mit LED-Leuchten statt Plastiktanne mit Lichterrekord
Berlin – Eine artgerecht gehaltene Gans, ein Öko-Baum, die Geschenke umweltfreundlich verpackt – das Weihnachtsfest muss nicht in Müllbergen aus Geschenkverpackungen aus Plastik, blinkenden Dekorationen und unliebsamen Geschenken enden. In der Weihnachtszeit fällt rund 20 Prozent mehr Abfall an als im Rest des Jahres, mehrere Millionen Weihnachtsgänse landen alljährlich auf Deutschlands Tellern, die meisten davon stammen aus industrieller Landwirtschaft, bei der die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Der NABU gibt Tipps, wie die Feiertage um Weihnachten nicht nur ein schönes Fest für die Lieben, sondern auch für die Natur werden:
BAG Wohnungslosenhilfe: Kältehilfe für Wohnungslose ausweiten!
Jetzt handeln, um der gestiegenen Zahl der Wohnungslosen gerecht zu werden
Bielefeld, 23. 11. 2011. In diesem Winter werden mehr Wohnungslose auf den Straßen leben als in den Jahren zuvor. Deswegen fordert die BAG Wohnungslosenhilfe e.V., der Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, dass die Kommunen die Kältehilfe entsprechend hochfahren.Suchen
Wer ist online
1 registrierter Benutzer und 27 Gäste online.
Noch nicht registriert oder angemeldet. Hier registrieren.



Kommentare