Newsbeiträge » Deutschland
Gensinger Weißstörche haben ihren eigenen Kopf - Nilgänse unschuldig am Umzug
Das Leben ist bekanntlich immer wieder für Überraschungen gut, und zwar nicht nur bei uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt. Vor wenigen Tagen sorgten Medienberichte für Aufregung bei vielen Naturfreunden. Im rheinland-pfälzischen Gensingen, Kreis Mainz-Bingen, wurden Nilgänse verdächtigt, das Gensinger Weißstorchenpaar auf aggressive Weise von ihrem langjährigen Nistplatz vertrieben und sich ins gemachte Nest gesetzt zu haben. Die Störche seien daraufhin notgedrungen auf ein Ersatzquartier in der Nachbarschaft ausgewichen, so die Presse.
Fracking nicht über Köpfe der Menschen hinweg durchsetzen – 66 Prozent der Bürger fordern ein Fracking-Verbot.
Berlin: Campact, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und der Zusammenschluss von Bürgerinitiativen "Gegen Gasbohren" haben heute die Bundesregierung aufgefordert, ihr geplantes Fracking-Gesetz zurückzuziehen und die umstrittene Gasfördermethode stattdessen zu verbieten. Die Verbände wissen bei dieser Forderung die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.
Bestand der Feldhasen geht dramatisch zurück - Landwirtschaft und Jagd setzen dem Feldbewohner zu
In über 80 Städten bundesweit: umFAIRteilen am Samstag, 13. April
Für Samstag, den 13. April ruft das Bündnis „Umfairteilen – Reichtum besteuern!“ zu bundesweiten Aktionen auf.
In mehr als 80 Städten setzen Aktivistinnen und Aktivisten der 24 bündnisbeteiligten Organisationen informativ und kreativ Zeichen gegen die wachsende Soziale Ungleichheit in Deutschland und Europa. Das Bündnis fordert eine einmalige Vermögensabgabe sowie eine dauerhafte Vermögenssteuer für reiche Haushalte und ein konsequentes Vorgehen gegen Steuerbetrug und Steueroasen.
Gesetz für Prävention: Ein Armutszeugnis für die Bundesregierung
Sprecherin B90/Grüne: Präventionsgesetz beachtet Gesundheitsrisiken sozial benachteiligter Mitbürger nicht. Dort aber liegt das größte Potenzial.
Zum heute im Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Förderung der Prävention erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Prävention und Patientenrechte:
Die Bundesregierung tut nichts, um die Gesundheitsförderung und Prävention bei sozial Benachteiligten zu verbessern. Dabei liegt hier das größte Potenzial, um Gesundheitsrisiken entgegen zu wirken.
Über ärztliche Präventionsempfehlungen, Bonusprogramme der Krankenkassen und Gesundheitschecks bleibt der Gesetzentwurf lediglich auf den medizinischen Bereich und auf Änderungen des SGB V konzentriert. Der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe wird dies nicht gerecht.
Rot-Grüne Forderung: Gesundheitsvorsorge muss gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden
Nachrichten - SPD und Grünen wollen Präventionsgesetz nachbessern
SPD und Grüne wollen das Präventionsgesetz, das heute im Kabinett beraten wird, über den Bundesrat erheblich nachbessern. “Das Turnen auf Rezept ist bei weitem keine ausreichende Antwort auf die Frage nach einer wirkungsvollen, nachhaltigen und sozial engagierten Gesundheitsförderung”, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe).
SPD und Grüne fordern, dass die Gesundheitsvorsorge “gesamtgesellschaftliche Aufgabe” wird. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens betonte, die Prävention dürfe nicht allein über Gelder der gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden.
... weiterlesen bei der Rheinischen Post (ots) -
"Turnen auf Rezept reicht nicht"
Landesgesundheitsministerin Tack: "Das Präventionsgesetz ist nicht das, was der Name verspricht."
Kritik am verabschiedeten Präventionsgesetz: Regierungsentwurf enttäuschend, Gesundheitsvorsorge könnte soziale Benachteiligung ausgleichen.
Potsdam/Minden – Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack hat den heute vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Prävention als völlig unzureichend bezeichnet. „Der Entwurf der Bundesregierung für ein Präventionsgesetz ist nicht das, was der Name verspricht“, erklärte Tack.
Mikroblogger: Eilmeinung zum Armutsbericht von den Bürger/-innen Deutschlands
Netzbürgers Meinung bei Twitter mit vernichtender Eindeutigkeit - Armuts- und Reichtumsbericht: Daumen 'runter.
Ein Tweet (Kurzmitteilung), der eine Blogmeldung wert ist. Der Screenshot wurde am Mittwoch, 6. März 2013 um 23:25 gemacht.
Erläuterung für Twitterlaien: Eine vierstellige Anzahl (1.009) sog. Retweets, wie unten links im Bildschirmschnapschuss zu sehen, ist eine echte Rarität.
Armutsbericht verabschiedet: Nicewashing auf dem Rücken betroffener Menschen
Armuts- und Reichtumsbericht: „Umfairteilen statt vertuschen“ - Protestaktion vor dem Kanzleramt während der Debatte
Berlin/Minden (umf/nb) 6.3.2013. Das Bündnis „Umfairteilen“ hat heute vor dem Bundeskanzleramt gegen die „beschönigenden Änderungen“ am Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung demonstriert.
Eine Person mit einer Maske von Vizekanzler Rösler (FDP) verfälschte mit Farbeimer und Pinsel an großen Texttafeln zentrale Aussagen des Berichts. Dagegen protestierten Bürgerinnen und Bürger mit Schildern und Sprechchören. Anlass für die Protestaktion war die Verabschiedung des Berichts im Bundeskabinett.
Prozesskostenhilfe: Rechtschutz für Arme nicht weiter aushöhlen
Münchener Hilfeverein: Rechtsschutz für Arme erhalten - Deutschland im internationalen Vergleich unter Industrienationen jetzt schon unter den Schlusslichtern
Letzten Donnerstag war die erste Lesung im Bundestag zur Neuregelung der Prozesskosten- und zum Beratungshilferecht. Hintergrund dieser Neuregelung ist der Versuch, letztlich auf Kosten von armen Menschen Geld zu sparen. Dem Bund sind die Kosten für die Prozesskostenhilfe und die Beratungskostenhilfe zu hoch.
Wer die Geschichte um die kostenfreie Beratung und der kostenfreien Hilfe von bedürftigen Menschen vor Gericht kennt, weiß, dass es ein langer und steiniger Weg war, bis zum heute gültigen Prozesskosten- und Beratungshilferecht.
Beide Gesetze sicherten ab den 80er Jahren bedürftigen Menschen die Möglichkeit sich kostenfrei von einem Anwalt eigener Wahl beraten zulassen und vor Gericht von einem Anwalt vertreten zu werden. Ein gewaltiger Schritt im Vergleich zum vorher geltenden Armenrecht.
nak-Sprecher: „Die Armutsbekämpfung ist ein Stiefkind der öffentlichen Förderung in Deutschland“
nak-Sprecher Thomas Beyer fordert von der Bundesregierung verlässliche finanzielle Mittel gegen die Bedürftigkeit in Deutschland: Österreich fördert dortige Armutskonferenz mit 85.000 Euro, Deutschland mit 8900 Euro die hiesige
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Die Armut im reichen Deutschland ist mit 14,5 Prozent hoch. Dem nicht genug, nehmen bestimmte Formen der Armut stetig zu: Die Zahl der bedürftigen älteren Menschen steigt ebenso wie die der von Armut bedrohten Erwerbslosen. Dennoch ist und bleibt das Thema ein Tabu in unserer Gesellschaft.
In diesem Zusammenhang geht vom Staat eine fatale Signalwirkung aus: „Die Armutsbekämpfung ist ein Stiefkind der öffentlichen Förderung in Deutschland. Damit wird das drängende Problem in der allgemeinen Wahrnehmung marginalisiert“, erklärt Thomas Beyer, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak).
Wildkatzen - liebenswerte „Waldtiger“ sind vom Aussterben bedroht
Wildkatzen sind hübsche
und äußerst scheue Waldbewohner, die großflächige zusammenhängende Waldgebiete
und naturnahe Wiesenflächen zum Überleben benötigen. Die heutzutage allgemein
voranschreitende Übernutzung der Natur durch die intensiv betriebene Land- und
Forstwirtschaft, raubt unzähligen Wildtieren ihren natürlichen Lebensraum. Dies
wirkt sich spürbar nachteilig auf ihren Aktionsradius sowie die Artenvielfalt aus.
Die europäische Wildkatze galt in unseren Breiten jahrzehntelang als quasi ausgestorben.
Auf Grund aufwändiger Wiederansiedlungsprojekte zahlreicher Umweltschutzorganisationen
sind die seltenen „Wildtiger“ seit einigen Jahren dabei sich ihr einstiges
Revier langsam wieder zurückzuerobern.
Pflegeverband über Zwangsmassnahmen: "Hier wird ein beliebig ausgelegtes Verfahren gesetzlich legitimiert."
Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP) kritisiert Gesetzesverfahren. Pflegeerfahrungen und Patientennähe sind geeignet, Zwang und Gewalt zu minimieren
Langenzenn/Minden (dfpp/nb). Am 17. Januar verabschiedete der Bundestag eine Regelung, mit der medikamentöse Zwangsbehandlungen für stationär behandelte psychisch erkrankte und geistig behinderte Menschen auf eine gesetzliche Grundlage gestellt werden.
Sie sollen das letzte Mittel einer Behandlung und nur auf richterliche Anordnung möglich sein.
Die Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP) hat im Vorfeld an unterschiedlichen Stellen darauf hingewiesen, dass die Verordnungen von Zwangsmaßnahmen in Deutschland weder einer einheitlichen Regelung unterliegen, noch durch wissenschaftliche Datenerhebungen in Hinblick auf Häufigkeit und Wirksamkeit erforscht sind. Hier wird ein offensichtlich bisher beliebig ausgelegtes Verfahren gesetzlich legitimiert.
Monitoring-Stelle fordert Enquete-Kommission für eine Psychiatrie-Reform
UN BRK-Wächter: Überprüfung der Psychiatrie und strukturelle Verbesserungen der psychiatrischen Versorgung auf Basis der Menschenrechte notwendig
Berlin/Minden (ifm/nb) - Anlässlich der 2./3. Lesung des Gesetzes zur Wiedereinführung der ärztlichen Zwangsmaßnahme im Betreuungsrecht am 17.01.2013 im Deutschen Bundestag bekräftigt die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention ihre Kritik an dem Gesetzentwurf.
"Es bestehen nach wie vor große Zweifel, ob der Entwurf im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention steht", erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention.
Ärztliche Zwangsbehandlung: Wichtig! - Krisen frühzeitig erkennen und annehmbare Hilfe leisten
Nachrichten - Die Apotheken-Umschau berichtet am 2. Januar 2013 über Pro und Kontra Zwangsbehandlung in der Psychiatrie.
„Die sogenannte Hilfe wird häufig als Folter erlebt“, berichtete Mirko Olostiak Brahms von der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg bei einer Anhörung im Stuttgarter Landtag im Februar 2012. ... ...
Der Wissenschaftler (ANM.: Prof. Tilman Steinert) forscht seit Jahren über Zwang und Gewalt in der Psychiatrie. Dabei zeigte er auch, dass die Errichtung einer speziellen Kriseninterventionsstation Zwangsmaßnahmen deutlich verringern konnte.
Psychotherapeuten (BPtK): Zwangsbehandlungen nicht vorschnell ermöglichen!
Intensive Betreuung des Patienten und Behandlungsvereinbarung sind wichtige Alternativen
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) spricht sich gegen eine gesetzliche Regelung aus, die vorschnell eine Zwangsbehandlung von psychisch kranken Menschen ermöglicht.
„Eine intensive 1:1-Betreuung und eine Behandlungsvereinbarung sind wirksame Behandlungsalternativen, die den Willen und die Präferenzen der Patienten achten“, stellt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter anlässlich der Beratung des Gesetzes zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme (BT-Drs. 17/11513) im Rechts- und im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages fest.
Frohe Weihnachten vom Newsblog
Frohe Weihnachten an allen treuen LeserInnen!
Einen Weihnachtsbeitrag über die vielen Härten, denen Menschen in diesem Jahr ausgeliefert sind, hatten wir uns für die Dorfwebseite vorgestellt. Und über neue Lichtblicke.
Aber dann kam's anders. Wir mussten uns entscheiden. Entweder wir versuchen, einem Menschen in einer komplizierten Notlage zu helfen - oder zu schreiben. Wir haben uns für ersteres entschieden.
So gibt es von der Initiative Soziales Dorf und vom Newsblog nur einen kurzen Weihnachtsgruss: Frohe Weihnachten, auch wenn es vielen Menschen sehr schwerfällt.
Umfrage: Crowdfunding immer beliebter - auch für soziale Projekte
Fast 7 Millionen Deutsche Spenden online für soziale Projekte. Crowdinvesting bietet Chancen für Start-ups
Berlin, 17. Dezember 2012 – Rund 6,6 Millionen Deutsche haben bereits soziale Projekte via Internet unterstützt. Das entspricht jedem achten Internetnutzer (12 Prozent), ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Weitere 22 Prozent wären grundsätzlich bereit, online für eine gute Sache Geld zu geben.
Davon würden 45 Prozent Kleinstbeträge bis zu 5 Euro spenden. 27 Prozent würden sich ihr Engagement bis zu 20 Euro kosten lassen und 23 Prozent zwischen 20 und 50 Euro. 5 Prozent würden nach eigenem Bekunden sogar mehr als 50 Euro ausgeben.
AUFRUF: Umweltpatientin braucht dringend Hilfe!
Vor einigen Wochen haben wir bereits über das schwere Schicksal und die drohende Obdachlosigkeit der Umweltpatientin Antje Schürmann und ihrem Kind berichtet. Inzwischen hat Antje eine Wohnung gefunden. Diese muss jedoch zuvor unbedingt ökologisch und MCS-gerecht renoviert werden, damit Antje mit ihrem ebenfalls an MCS-erkrankten Sohn dort einziehen kann.
Die Räumungsklage wird per 31. Januar 2013 unwiderruflich vollzogen. Die von Grundsicherung Lebende ist finanziell und auf Grund ihres Gesundheitszustandes nicht in der Verfassung, die dringend notwendigen Renovierungsmaßnahmen selbst durchzuführen.
Neue Plattform fraisr.com: Mit dem Shoppen die Welt retten
Einkaufen auf der einen Seite und die finanzielle Unterstützung von gemeinnützigen Projekten auf der anderen Seite: Gerade in der Weihnachtszeit sind das für viele Menschen zwei wichtige Themen. Angesichts gegenläufiger Zahlen – die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke bleiben in Deutschland auf hohen Niveau, während das Spendenaufkommen der Deutschen sinkt – ist klar abzulesen, wofür sich im Zweifelsfall entschieden wird.
Bislang. Denn mit dem neuen Angebot von fraisr.com soll sich das jetzt ändern. Mit dem einfachen Prinzip “Kaufen, Verkaufen, Gutes tun” vereint die Plattform diese beiden Bedürfnisse und ermöglicht das soziale Engagement durch Konsum.
Crowdfunding-Plattform mySherpas sucht Nachfolger
Bekannte Plattform für kreatives & soziales Crowdfunding sucht neue Betreiber - Hinweis an Webaktive mit engagierten Ambitionen
Bei Recherchen war auf der mySherpas-Webseite mit Bedauern nachzulesen, dass die Betreiber die Crowdfunding-Plattform nicht mehr weiterführen. Als Gründe werden private ohne weitere Erläuterung genannt. Weiter heisst es dort: "Alle Bemühungen engagierte Nachfolger für unser Projekt zu finden, waren leider bisher noch nicht erfolgreich.
Das ist sicher keine gute Nachricht für das kreative und verantwortliche Schwarmspenden im deutschsprachigen Raum. Daher vom Newsblog der besondere Hinweis, dass die bekannte Crowdfunding-Plattform Nachfolger sucht.
Ärztliche Zwangsbehandlung: Ohne Zwang geht's auch
Psychiatrische Klinik in Heidenheim (BW): Überraschung. Während des Zwangs-Moratoriums weder vermehrte Fixierungen noch Übergriffe auf Mitarbeiter und Mitpatienten
Zeitungsartikel vom 7. Dezember 2012 - Dass es ohne Zwang geht, erlebte Martin Zinkler, Chefarzt der psychiatrischen Klinik in Heidenheim. In Baden-Württemberg herrscht das Zwangs-Moratorium seit 13 Monaten.
In dieser Zeit habe er überraschend die Erfahrung gemacht, sagt Zinkler, dass dies weder zu vermehrten Fixierungen noch zu Übergriffen auf Mitarbeiter und Mitpatienten geführt habe. Mit viel Geduld bei Gesprächen konnten alle Probleme gelöst werden.
Zinkler bat die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger deshalb in einem Brief, zu prüfen, ob man nicht ganz auf ein Gesetz zur medikamentösen Zwangsbehandlung verzichten könne.
... den Artikel in 'Die Zeit' lesen: Behandeln oder fixieren?
Ärztliche Zwangsbehandlung: Die Alternative 'Hamburger Modell'
Sozialpsychiatrische Ambulanz, UNI Krankenhaus Hamburg: Die Anzahl Zwangsmaßnahmen ist auf 1/10 gesunken und den Menschen geht es deutlich besser.
Zeitungsartikel vom 7. Dezember 2012 - »Es gibt ein Recht auf Erkrankung und ein Recht auf Behandlung«, sagt Thomas Bock, Leiter der sozialpsychiatrischen Ambulanz im Hamburger Universitätskrankenhaus. Dort, im »Hamburger Modell« der integrierten Versorgung, sind die Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Betreuung gefallen. Viele Patienten leben zu Hause, werden dort von den Ärzten besucht und können im Notfall eine Notrufnummer anrufen.
Die Zahl der Zwangsmaßnahmen ist seither auf ein Zehntel gesunken, und den Patienten geht es wesentlich besser. »Es ist Zeit zum Abrüsten«, sagt Bock, »bisher wurde zu viel Zwang ausgeübt.«
... den Artikel in 'Die Zeit' lesen: Behandeln oder fixieren?
Diakonie-Chef RWL: Armutsbericht ist Flucht vor der Wahrheit
Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) nimmt Stellung zum Armutsbericht der Bundesregierung - Becker: "Das ist Flucht vor der Wahrheit."
“Man kann nicht ein ganzes Volk für dumm verkaufen. 25% der Lohnabhängigen sind Menschen, die wirklich arm sind, obwohl sie Arbeit haben. Sechs Millionen Menschen brauchen ergänzende Stütze, obwohl viele von ihnen den ganzen Tag arbeiten.
Die Kluft zwischen arm und reich in Deutschland wird immer breiter. Ich halte es für einen riesen Skandal, wenn diese Regierung nicht zu dieser Warhheit stehen kann.
Proteste bei Justizministerkonferenz: "Massaker an Grundrechten geplant"
Zwangsbehandlung psychisch kranker Menschen durch die Hintertür verhindern - Demobericht aus Berlin
Berlin, 15.11.2012: Heute demonstrierten in Berlin vor der Hessischen Landesvertretung mehr als 40 Personen gegen die dort stattfindende Herbsttagung der Justizministerkonferenz.
Erklärtes Ziel dieser Konferenz war es, Verabredungen zur Legalisierung von psychiatrischen Zwangsbehandlungen auf Länderebene und einen Beschluss zur Einführung von ambulanten Zwangsbehandlungen zu treffen.
Noch kein Winter: Obdachloser Mensch stirbt in Rostock
Nachrichten - Erster Kältetoter in diesem Herbst - In Mecklenburg-Vorpommern hat es vermutlich das erste Kälteopfer in diesem Herbst gegeben. Wie die Polizei mitteilte, kam in der Nacht zum Donnerstag in Rostock ein Obdachloser bei Temperaturen von knapp über null Grad ums Leben.
Rostock (dpa): Ein Passant habe den 54-Jährigen gegen 4.30 Uhr im innerstädtischen Park Rosengarten gefunden. Der Mann sei stark unterkühlt gewesen und kurze Zeit später trotz intensiver Bemühungen des Notarztes im Rettungswagen gestorben. ... ...
... weiterlesen bei nordkurier.de .. Rostock: Obdachloser stirbt an Unterkühlung
Weltspartag: "Deine Bank macht schmutzige Geschäfte - spar dir das!"
Neues Aktionsbündnis ruft zum Weltspartag auf: "Bankwechsel - jetzt!"
Am Vortag des Weltspartages hat das Bündnis "Bankwechsel Jetzt!" am heutigen Montag auf die schmutzigen Geschäfte von Großbanken aufmerksam gemacht. In acht Meter Höhe schwebte ein Großbanner über dem Eingang des Commerzbank-Towers in Frankfurt. Unter der Überschrift "Spar Dir das!" prangte auf dem Transparent das Bild eines riesigen geröntgten Sparschweins, in dessen Bauch sich Rüstungsgeschäfte, Geschäfte in Steueroasen und Atominvestitionen versteckten.
Winterdienst für Menschen: Streetworker helfen Berliner Obdachlosen
Frostschutzengel für die Berliner Kältehilfe - Mehr europäische Nutzer der Kältehilfe
Berlin, 28. Juni 2012
Drei Frostschutzengel werden im kommenden Winter europäische Wohnungslose im Berliner Kältehilfeprogramm unterstützen. Damit reagiert die GEBEWO gGmbH soziale Dienste rechtzeitig auf eine Unterversorgung des Berliner Kältehilfeprogramms. „Die internationale Metropole Berlin zieht Menschen mit unterschiedlichsten Träumen an. Einige scheitern und mit zerbrochenen Illusionen auf sich allein gestellt, geraten sie in dramatische Situationen und sind auf die Berliner Kältehilfe angewiesen" sagt GEBEWO Geschäftsführer Robert Veltmann.
Hinweis: Die Pressemitteilung ist von Ende Juni 2012. Sie wird in den nächsten Tagen auf das Originaldatum rückdatiert.
Wirksame Prävention gefordert - Gesundheitsförderung muss Benachteiligte erreichen
Herbe Kritik an Vorschlag für eine "Abspeckprämie" - Bonus-Programme erreichen ihre Ziele nicht
Berlin. Zum Vorschlag von Johannes Singhammer, CSU, zu Maßnahmen in der Gesundheitsvorsorge gegen Fettleibigkeit erklären Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Prävention und Patientenrechte und Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:
Der CSU-Vorschlag zeigt, dass weder die Bundesregierung noch die Regierungsfraktionen ein stimmiges Konzept und eine konsequente Strategie zur Prävention und Gesundheitsförderung haben. Hier rächt sich, dass die Koalition Prävention und Vorsorge zur Nebensache erklärt hat und untätig geblieben ist.
Blockupy in Frankfurt: Nächste Aktionstage im Frühjahr 2013
Bußgeldbescheide gegen Teilnehmer der Blockupy-Aktionstage im Mai
Der Widerstand gegen die europaweite Verarmungspolitik der Troika aus IWF, EU-Kommission und EZB geht weiter: Das Blockupy-Bündnis plant für das Frühjahr 2013 erneut gemeinsame zentrale Aktionstage in Frankfurt.
Das ist das Ergebnis eines Bewegungsratschlages, zu dem am Wochenende mehr als 500 Aktive in Frankfurt am Main zusammen gekommen sind.
"UmFAIRteilen" am letzten September-Samstag in mehr als 40 Städten
Reichtumsbericht und zunehmende Altersarmut: Die Zeit für Umverteilung ist reif!
Mit einer Aktion vor dem Bundeskanzleramt hat das Bündnis "Umfairteilen" am heutigen Dienstag eine stärkere Besteuerung großer Vermögen eingefordert. Eigenhändig verteilten die Aktivisten einen privaten Reichtumsberg aus "Goldbarren", "Münzen" und "Geldsäcken" um zu Gunsten wichtiger gesellschaftlicher Bereiche wie Bildung, Pflege und Energiewende.
Einkommen und Lebenserwartung: Menschen mit hohen Einkommen leben länger
Frauen aus armutsgefährdeten Haushalten haben demnach eine um dreieinhalb Jahre geringere Lebenserwartung als wohlhabende Frauen. Männer aus armutsgefährdeten Haushalten und solche mit prekären Einkommen leben durchschnittlich fünf Jahre kürzer als ihre wohlhabenden Geschlechtsgenossen.
Zwangsbehandlung ist strafbare Körperverletzung - Psychiater bei der Staatsanwaltschaft anzeigen!
Neue Rechtsprechung, bitte weitersagen!!!
Am 17.7. 2012 hat der Bundesgerichtshof bekannt gegeben, dass auch psychiatrische Zwangsbehandlung nach Betreuungsrecht keinerlei rechtliche Grundlage hat, sondern illegal ist.
Wenn Ärzte trotzdem zwangsbehandeln sollten, also Sie zwingen Pillen zu schlucken, gar Spritzen verabreichen oder Ihnen Elektroschocks geben, dann kann und sollte dies als Körperverletzung zur Anzeige gebracht werden.
Natur- und Waldkindergärten fördern Gesundheit und Nachhaltigkeit
Eine in der Initiative aufgekommene Idee für das ökoSoziale Dorf ist, je nach zukünftigem Standort einen Natur- oder Waldkindergarten vorzusehen, in dem die kleinsten Bewohner ihren kindlichen Tatendrang ausleben dürfen. Erfreulicherweise erfahren die ursprünglich aus einer Initiative in Dänemark entstandenen Natur- und Waldkindergärten, auch in Deutschland in den letzten Jahren wachsende Beliebtheit.
3. Transition D/A/CH (Un-)Konferenz 2012 in der Kirschenstadt Witzenhausen
Von Mut, neuen Konzepten und besonders hilfreichen Werkzeugen für den Wandel
Die 3. Transition-Town Konferenz (D/A/CH) findet dieses Jahr vom 21.-23.09.2012 im malerischen Städtchen Witzenhausen bei Kassel statt. Die Transition Bewegung steht dabei für faszinierende Beispiele des Wandels, für Menschen, die sich aus Liebe zur Erde zusammenfinden und an konkreten, stark lokalen Szenarien und Projekten für eine positive Zukunft arbeiten, gespeist von der Überzeugung, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Social Banking: Markt mit 16 Millionen Kunden
zeb/, Alanus Hochschule und puls Marktforschung präsentieren erste umfassende Marktstudie zum Social Banking in Deutschland / Sozial-ökologische Bankgeschäfte stiften anspruchsvollen Zielgruppen messbaren Zusatznutzen / Künftig wachsende Erschließung des Marktsegments erwartet
Münster/Frankfurt, 2. Mai 2012 – Sozial-ökologisch ausgerichtete Kreditinstitute haben ihre Position am Bankenmarkt in den letzten Jahren deutlich ausbauen können. Die Kredite und Einlagen dieser Banken sind von 2006 bis 2011 in Summe jährlich um 20 bis 30 Prozent gewachsen. Damit gehören sie zu den am stärksten wachsenden Bankengruppen in einer Branche, die ansonsten von intensiven Verteilungskämpfen um Kunden geprägt ist.
Gleichzeitig ist der Anteil sozial-ökologischer Banken am gesamten deutschen Privatkundenmarkt mit 0,2 Prozent nach wie vor sehr gering. Damit korrespondiert die noch niedrige Zahl von zusammen knapp 230.000 Kunden Ende 2011. Dennoch gilt das Geschäftsmodell dieser Institute in der Finanzbranche inzwischen als wegweisend, da es plausible Antworten auf die anhaltende Banken-Vertrauenskrise, den allgemeinen gesellschaftlichen Wertewandel hin zu Nachhaltigkeit und Transparenz sowie langfristige Wachstumsszenarien bietet.
Forscherverbund legt Situationsbericht über Social Entrepreneurship vor
Größte Verbundstudie zu Sozialunternehmertum in Deutschland: Innovationsimpulse, Verbreitungsschwächen, Kooperationspotentiale
Friedrichshafen, 29. Juni 2012 – Gründungen von Sozialunternehmen sind medial präsent, können aber angesichts des schwachen Wachstums, der geringen Kooperationsaktivitäten und der Mittelvergabe der öffentlichen Hand nicht zu den etablierten Wohlfahrtsverbänden und staatlichen Angeboten aufschließen.
Das Wohlfahrtssystem hat dagegen ein Innovationsproblem, Social Entrepreneure können hier wichtige Innovationsimpulse setzen. Bei der Verbreitung ihrer innovativen Ideen stoßen sie jedoch regelmäßig auf Schwierigkeiten. Kooperationen der Sozialunternehmer untereinander sowie mit den großen Wohlfahrtsorganisationen sollten noch ausgebaut werden.
Hilfeaufruf: Dringend ökologischer Wohnraum gesucht - Umweltpatientin droht Wohnungslosigkeit
An Multipler Chemikaliensensitivität (MCS) erkrankte Frau sucht dringend für sich und ihren 8-jährigen Sohn eine schadstoffarme Wohnung oder ein geeignetes Haus zu mieten. Wegen Eigenbedarf ihres jetzigen Vermieters ist bereits eine Wohnungskündigung eingeleitet. Um die alleinerziehende Mutter mit ihrem Kind vor der Obdachlosigkeit zu bewahren, ist Eile geboten.
Ein schadstoffarmes Wohnumfeld ist für MCS-Patienten auf Grund des Krankheitsbildes unverzichtbar. Da umweltgerechte Mietwohnungen/-Häuser in Deutschland leider weiterhin die große Ausnahme sind oder infolge eigener Erkrankung von den Betroffenen meist selbst genutzt werden, ist die Wohnungssuche von Antje Schürmann bundesweit, jedoch vorliebsam auf Norddeutschland, ausgerichtet.
Übersicht Ethikbanken jetzt meistgeklickt - Ursache Krisenverschärfung? (update2)
Der Newsblog stellt sprunghaft gestiegene Zugriffszahlen bei der Ethikbankenübersicht fest. Reaktion von Internetbenutzern auf Krisenzuspitzung im Euroraum ist wahrscheinlich.
Eine bemerkenswerte Veränderung in der Liste der meistgeklickten Blogbeiträge stellt die Redaktion des Newsblogs fest. Vom 5. auf den ersten Platz vorgerückt ist die Ethikbankenübersicht für die deutschsprachigen Länder. Der Beitrag hat dabei den Beton-Spitzenreiter "Über den Newsblog" verdrängt.
Eine derarte Zunahme an Seitenaufrufen ist bei älteren Beiträgen systembedingt ausgesprochen ungewöhnlich. Die Vermutung ist gross, dass sich Geldanleger infolge verschärfender Krise verstärkt über ethische Geldinstitute informieren.
Was ist der 'Social Return on Investment?'
Social Return on Investment (SROI; deutsch: „Sozialrendite“) ist ein neuerer Ansatz, der sich mit der Bewertung des durch (soziale) Projekte geschaffenen gesellschaftlichen Mehrwerts beschäftigt.
Der Entwicklung des SROI-Ansatzes im angelsächsischen Raum ging dabei die Überlegung voraus, wie die Auswirkungen, die durch die Arbeit insbesondere sozialer Organisationen und Projekte im Sinne des Gemeinwohls entstehen, gemessen und finanziell bewertet werden können.
Der SROI ist dabei eine Methode, die die klassischen finanziellen Bewertungsmethoden (ROI) um einen sozialökonomischen und umweltpolitischen Wert erweitert und damit auch für Non-Profit-Organisationen und -Unternehmen anwendbar macht.
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