Newsbeiträge » Europa

Ortsnahe Landwirtschaft und kurze Wege: für eine stärkere Berücksichtigung der Ortsnähe in der Gemeinsamen Agrarpolitik

Eingereicht von Detlef am 20. Apr 2012 - 15:49 Uhr          Seitenaufrufe: 267
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Dacian Cioloș EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Lokale Landwirtschaft und kurze Nahrungsmittelsversorgungsketten

Brüssel, den 20. April 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen, dass Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Es war mein Wunsch, dieses Treffen zu veranstalten, denn wenn von kurzen Vertriebswegen die Rede ist, gibt es natürlich ein beträchtliches Potenzial. Allerdings muss man dabei auch Widersprüche und Vorurteile überwinden.

Zum einen ist der Bedarf vorhanden. Andererseits ist dieser nicht ausreichend strukturiert bzw. erfasst und nicht ausreichend zugänglich. Es fehlt an entsprechenden Untersuchungen – und dieses Thema wird sicher öfter in den Diskussionen aufkommen. Gleichwohl geht aus allen uns vorliegenden Arbeiten hervor, dass bei den Verbrauchern eine starke Nachfrage nach Produkten aus der näheren Umgebung besteht. Erst im vergangenen Jahr wurde dies noch einmal in Umfragen im Vereinigten Königreich und in Deutschland bestätigt.

Anmerkungen:
Lokale Landwirtschaft: EU-Kommissar für mehr ländliche Nahversorgung der kurzen Wege
FOTO: TiM Caspary / pixelio.de


Krugman-Kolumne: "Europa begeht ökonomischen Selbstmord." (update)

Eingereicht von Detlef am 19. Apr 2012 - 02:56 Uhr          Seitenaufrufe: 692
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Nobelpreisträger Paul Krugman: Europas Führer scheinen fest entschlossen, ihre Wirtschaft in den Abgrund zu stürzen.

Eine Kolume in der bekannten New York Times lässt aufhorchen. Dort steht geschrieben, dass Europa ökonomischen Selbstmord beginge. Der Standard (Österreich) hat den Text ins Deutsche übersetzt.

Man müsste nicht aufmerksam werden, wäre der Schreiber irgendwer. Ist es aber nicht. Es ist Paul Krugman, einer der angesehensten Ökonomen auf dem gesamten Globus. Krugman lehrt als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Princeton. Vor drei Jahren wurde ihm der Nobelpreis in der Sparte Wirtschaftswissenschaften verliehen.

Also, vielleicht doch besser hinhören ..?

Anmerkungen:
Krugman zum rigiden EU-Sparkurs: Falscher geht's nicht mehr (sinngemäß).
FOTO: Prolineserver (Wikimedia Commons)


Druck auf Arbeitslose mitverantwortlich für Verzweiflungstat

Eingereicht von Blogredaktion am 14. Apr 2012 - 14:42 Uhr          Seitenaufrufe: 460
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Aktion Strenge Christine vor dem AMS Graz. AKTIVE ARBEITSLOSE fordern Rücktritt von Karl-Heinz Snobe

(Wien, 8.4.2012) Um die Welt ging die Meldung über die Selbstverstümmelung eines Arbeitslosen am 26.3.2012 im oststeirischen Ort Mitterlabill. Arbeitsunwilligkeit bzw. Angst vor einer Arbeit unterstellten viele Medien pauschal dem Arbeitslosen.
Als Protest gegen Die Politik des AMS und gegen diese vorverurteilende Medienberichterstattung zeigte der Verein AKTIVE ARBEITSLOSE anschaulich in einer Straßenaktion vor dem AMS Graz am 4.4.2012:

Die „Strenge Christine“ - als Symbol für die Wirtschaft und eine ehemalige Staatssekretärin des Wirtschaftsministerium - trieb einen Arbeitslosen mit Krücke und Halsmanschette in die Arme eines Arztes, der ohne mit der Wimper zu zucken die volle Arbeitsfähigkeit attestierte und die Invaliditätspension verweigerte. Damit wurde die aussichtslose Situation des „Selbstverstümmelungsaktivisten“, der zwischen dem AMS und Pensionsversicherungsanstalt hin und her geschoben wurde, handgreiflich dargestellt.

Anmerkungen:
Protestaktion in Graz (Österreich): Verzweifelungstat eines Arbeitslosen war Folge immensen Drucks
FOTO: www.aktive-arbeitslose.at


Die Worte. Der Ton.

Eingereicht von Detlef am 01. Mär 2012 - 16:11 Uhr          Seitenaufrufe: 669
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Blogbeitrag von Michalis Pantelouris vom 29. Februar 2012

Es gibt viele Gründe zum Heulen, wenn es um Griechenland geht. Ich habe gestern erst den ein paar Tage alten Abschiedsbrief eines Mannes von der Insel gelesen, von der die Familie meines Vaters stammt.

Ohne Arbeit, ohne Rente, ohne Zukunft für meine Kinder (unsere Kinder). […] Sie sind klein und ohne Vater. Ich habe die schönste Familie, aber mit meinen Fehlern habe ich sie zerstört.

Dann setzte er sich in ein Boot, fuhr hinüber auf eine kleine, unbewohnte Insel und machte seinem Leben ein Ende. Die Kinder müssen seine Grundstücke als Erbe ausschlagen, weil sie sich die Steuern nicht leisten können. Was soll man sagen?

Anmerkungen:
Ein ergreifender Blogbeitrag über die Lage in Griechenland
FOTO: Gerd Altmann / pixelio.de


Sozialstaat tot? EZB-Chef Draghi redet Unsinn

Eingereicht von Detlef am 27. Feb 2012 - 12:53 Uhr          Seitenaufrufe: 973
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Es gibt ein paar Jobs, bei denen man das Recht, einfach blöd daherreden zu dürfen, gegen sehr gute Bezahlung eintauscht. Herr Draghi soll einfach mal die Klappe halten. 

Wir haben ja eine unabhängige Zentralbank, die EZB. Deren Präsident, Mario Draghi, hat jetzt bewiesen, dass er einerseits sehr unabhängig ist - nämlich unabhängig von jeder Vernunft; aber möglicherweise auch nicht ganz so unabhängig - schließlich war Herr Draghi ja (wie praktisch jeder „unpolitische Experte" in Spitzenpositionen) früher ein Vizepräsident von Goldman-Sachs.

Anmerkungen:
Robert Misik über eine Sozialstaatsäußerung von EZB-Chef Mario Draghi
FOTO: Gerd Altmann / pixelio.de


Bewegungen planen europäische Massenproteste gegen Verarmungspolitik

Eingereicht von Blogredaktion am 26. Feb 2012 - 14:52 Uhr          Seitenaufrufe: 630
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Pressemitteilung des Vorbereitungskreises der internationalen Aktionskonferenz gegen die Verarmungspolitik der Troika

400 Aktivistinnen und Aktivisten aus mehreren europäischen Ländern haben sich am Wochenende bei einer internationalen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main auf einen gemeinsamen Fahrplan für Proteste gegen die europaweite Kürzungspolitik verständigt. Als Schwerpunkt der Proteste einigten sich auf internationale Aktionstage vom 17. bis 19. Mai in Frankfurt. Geplant sind Besetzungen der zentralen Anlagen und Plätze in Frankfurt, massenhafte Blockaden der EZB und anderer Banken am 18. Mai sowie eine große europäische Demonstration am 19. Mai.

Der Widerstand richtet sich vor allem gegen die maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebenen Sparpakete, die die Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds IWF Griechenland und anderen Ländern diktiert.

Anmerkungen:
Konferenz sozialer Bewegung beschliesst Proteste gegen EU Verarmungspolitik
FOTO: www.attac.de


Europäische Attac-Delegation reist nach Griechenland

Eingereicht von Detlef am 23. Feb 2012 - 19:44 Uhr          Seitenaufrufe: 569
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Treffen mit sozialen Bewegungen und Gewerkschaften in Athen

Frankfurt am Main, 23.02.2012
Eine Delegation des europäischen Attac-Netzwerkes wird Anfang kommender Woche nach Griechenland reisen, um dort mit Aktivisten von Attac Griechenland, anderen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften zusammenzutreffen und mit ihnen Handlungsoptionen für die nahe Zukunft auszuloten.

Reise:

    * Montag, 27. Februar, bis Mittwoch, 29. Februar
    * Athen, Griechenland

Pressekonferenz:

    * Dienstag, 28. Februar, 13.30 Uhr
    * Labor Center (zweiter Stock), 48b Tritis Septemvriou, Athen (nahe Omonia-Platz)

Anmerkungen:
Solidarität im Gepäck: Europäische Aktivisten reisen in die griechische Hauptstadt
FOTO: Rüdiger (Roger) Uwe Eichler / pixelio.de


Internationale Aktionskonferenz gegen die Verarmungspolitik der Troika

Eingereicht von Blogredaktion am 23. Feb 2012 - 01:47 Uhr          Seitenaufrufe: 831
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Hunderte Aktivisten vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt erwartet 

Frankfurt am Main, 21.02.2012
Während in Griechenland Hunderttausende verzweifelt gegen das von der Troika aus EZB, EU und IWF diktierte und maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebene Sparpaket protestieren und in Spanien Zehntausende gegen die so genannten Arbeitsmarktreformen demonstrieren, bereitet sich ein breites Bündnis aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaftsmitgliedern, Occupy-Gruppen, Attac, Erwerbsloseninitiativen und Linken Gruppen auf internationale Proteste in den kommenden Monaten gegen die Kürzungsdiktate der Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise vor.

Dazu werden auf einer internationalen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main am kommenden Wochenende mehrere hundert Menschen aus Deutschland und dem europäischen Ausland erwartet.

Anmerkungen:
Europroteste vorbereiten: Bündniskonferenz am letzten Februarwochenende in der Mainmetropole
FOTO: Carola Langer / pixelio.de


Spardiktat für Griechenland: Nicht in unserem Namen!

Eingereicht von Blogredaktion am 15. Feb 2012 - 06:13 Uhr          Seitenaufrufe: 539
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Von Merkel forcierte neoliberale Schocktherapie zerstört Europa

Frankfurt am Main, 14.02.2012
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert scharf das von der Bundesregierung forcierte Spardiktat, das die Troika aus Europäischer Zentralbank, IWF und EU-Kommission Griechenland auferlegt, und erklärt sich solidarisch mit der protestierenden Bevölkerung Griechenlands. "Angela Merkel zerstört die Chancen für ein solidarisches, demokratisches Europa. Wir sagen: Dies geschieht nicht in unserem Namen!" , sagte Roland Süß vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.

"Diese Krisenpolitik ist ein Angriff auf die Demokratie, verschärft die Krise, zerstört politische und soziale Strukturen und dient vor allem der Rettung der Gläubiger, nicht der griechischen Bevölkerung. Zur Kasse gebeten werden vor allem diejenigen, die keinerlei Verantwortung für die Krise haben."

Anmerkungen:
Spardiktat an Griechen heftig kritisiert, Attac kündigt europaweit koordinierte Protestaktionen an.
FOTO: Jens Kemle / pixelio.de


Für einen fairen Finanzmarkt: Neue Maßstäbe braucht die Welt!

Eingereicht von Detlef am 14. Jan 2012 - 19:35 Uhr          Seitenaufrufe: 849
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Gründungsaufruf für eine europäische nachhaltige Ratingagentur (ENRA) vom 15. Oktober 2011

Der Finanzmarkt ist außer Rand und Band. Wenige werden reich, viele werden ärmer. Das ist nicht fair, weshalb es Steuern für Vermögende und für Finanztransaktionen braucht. Beides wird kommen.

Doch wird der Finanzmarkt damit fair und nachhaltig? Nein. Denn die Maßstäbe der Gier und des grenzenlosen Wachstums bleiben unberührt. Diese Maßstäbe werden definiert durch die großen Ratingagenturen, die im Dienste ihrer Auftraggeber stehen.

Anmerkungen:
Umweltstiftung ruft zur Gründung einer nachhaltigen europäischen Ratingagentur auf
GRAFIK: Wikimedia Commons


Partei- und länderübergreifende Initiative für eine gemeinnützige, nachhaltige, europäische Ratingagentur

Eingereicht von Detlef am 14. Jan 2012 - 15:10 Uhr          Seitenaufrufe: 598
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Geißler, Tumpel, Riegler, von Weizsäcker, Eppler und Simonis unter den Initiatoren

Rund 300 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, gewerkschaftlichen und kirchlichen Kreisen sowie NGOs und Zivilgesellschaft unterstützen den Aufruf der Deutschen Umweltstiftung für eine gemeinnützige, europäische, nachhaltige Ratingagentur (ENRA).

Anmerkungen:
Bekannte Persönlichkeiten unterstützen nachhaltige Ratingagentur (ENRA) für Europa
FOTO: Fabian Forban / pixelio.de


Größtes Ökodorf Italiens in Umbrien

Eingereicht von Blogredaktion am 26. Dez 2011 - 11:04 Uhr          Seitenaufrufe: 837
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Innovative Technologien und Preise gegen die Krise

Während die Wäsche in der großen, gemeinsamen Waschmaschine wäscht, kann man ein wenig Plaudern. Es gibt keine herkömmliche Kläranlage, sondern eine Pflanzenkläranlage die mittels Kies-, Bakterien- und Pflanzenschichten die Abwasser reinigt. Die großen Glasfenster an der südlichen gerichteten Hauswand sehen nicht nur gut aus, sondern helfen bei der Erwärmung des Hauses. Im Kaufpreis inbegriffen, anstelle der klassischen Garage, sind 200.000 qm gemeinsamen Waldes, in dem Trüffel zu finden sind, 2000 qm Privatgrundstück sowie ein Anteil am beheizten Schwimmbad und an der großen Festhalle.

Das ist das „Solarökodorf“ (Ecovillaggio Solare), das in einem Tal mit atemberaubenden Ausblick im Herzen Umbriens, zwischen Gubbio und Perugia (40km entfernt) und weniger als 15 km zum nächsten Dorf, entsteht (www.ecovillaggiosolare.it).

Anmerkungen:
In Mittelitalien entsteht das Solarökodorf 'Ecovillaggio Solare'
FOTO: luiginter (Wikimedia Commons)


EU ruft zu Sofortmaßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf

Eingereicht von Detlef am 22. Dez 2011 - 05:14 Uhr          Seitenaufrufe: 427
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Brüssel, 20. Dezember 2011 – Vor dem Hintergrund der mit 21 % anhaltend hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa setzt sich die Kommission dafür ein, dass die Mitgliedstaaten, die Arbeitnehmervertretungen und die Wirtschaft entschlossen und mit vereinten Kräften gegen die Jugendarbeitslosigkeit vorgehen. Im Rahmen der heute von der Kommission verabschiedeten neuen Initiative „Chancen für junge Menschen“ werden die Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, frühzeitige Schulabgänge zu verhindern, jungen Menschen die Entwicklung der für den Arbeitsmarkt relevanten Kompetenzen zu erleichtern, ihnen das Sammeln von Berufserfahrung und eine innerbetriebliche Ausbildung zu ermöglichen sowie sie bei der Suche nach einem ersten guten Arbeitsplatz zu unterstützen.

Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auch nachdrücklich zu einer besseren Nutzung des Europäischen Sozialfonds auf; noch immer warten 30 Mrd. EUR darauf, einem Projekt zugewiesen zu werden. Außerdem schlägt die Kommission eine Reihe konkreter Maßnahmen vor, die unmittelbar aus verschiedenen EU-Fonds finanziert werden können.

Anmerkungen:
Jugendarbeitslosigkeit: Aufruf der Europäischen Union an die Mitgliedsländer
FOTO: Uwe Steinbrich / pixelio.de


Historische Lektion für Banker & andere Spekulanten: Arzt aufsuchen!

Eingereicht von Detlef Müller am 21. Nov 2011 - 15:35 Uhr          Seitenaufrufe: 1110
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Aktionstag 'Banken in die Schranken' in Frankfurt, Kabarettist Schramm klärt auf: Wie die holländische Regierung anno 1637 Tulpenspekulanten geantwortet hatte.

Es ist Samstag, 12. November 2011, Bankenaktionstag im hessischen Frankfurt: Während eine Menschenkette erfolgreich das Bankenviertel umzingelt, spricht auf der Bühne der bekannte Kabarettist Georg Schramm. Sein kämpferischer Redevortrag geht auch auf Spekulationsgeschäfte, Finanzblasen & Staatsbankrotte im Laufe der Geschichte ein.

Blogschreiber: "Ich schmeiß mich weg." - Lesebefehl für diesen Beitrag! icon_wink


Die Früchte der Krise

Eingereicht von Blogredaktion am 18. Nov 2011 - 05:08 Uhr          Seitenaufrufe: 654
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Blogbeitrag von Eberhard Lauth bei Zeit im Bild (Österreich) vom 12. Nov. 2011

Wer aus Hunger Gemüse stiehlt, ist ein Dieb. In Zeiten wie diesen taugt er aber auch als Beispiel für die Entsolidarisierung in reichen Gesellschaften.

Auf den ersten Blick ist die Geschichte vor allem für Lacher gut. Sie wurde via ORF Online an mich heran getragen, der reichweitenstärksten News-Site Österreichs – und des durchschnittlichsten Fensters, durch das Österreich die Welt betrachtet. Dort, wo demnächst Triumph und Niederlage der weltbesten Skifahrer des Landes verhandelt werden, stand gestern eine Story in prominenter Position, die nebensächlicher nicht sein könnte.

Anmerkungen:
Die Geschichte eines Gemüsediebstahls in Cambridgeshire (Mittelengland)
FOTO: Digital Cat, Lizenz CC BY 2.0


Netzwerk Soziale Verantwortung - CSR-Tag: Heiße Luft und freie Märkte

Eingereicht von Detlef am 27. Okt 2011 - 23:49 Uhr          Seitenaufrufe: 637
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Gestern fand in Maria Enzersdorf bei Wien der 6. CSR-Tag unter dem Motto „CSR in Europa“ statt. Während des Tages wurden die Erfahrungen mit CSR in Europa begutachtet.
In der Schlussrunde am Nachmittag stellten VertreterInnen der Wirtschaft, respact-Vorstandsmitglied Mag. Werner Wutscher, sowie der Vorstandsvorsitzende vom Netzwerk Soziale Verantwortung DI Dr. Franz Fiala ihre Message an die österreichische Politik dar. Für Dr. Fiala steht fest: „Eine substanzielle Nachhaltigkeitspolitik kann nur auf dem Primat der Politik über die Ökonomie aufbauen.“

Anmerkungen:
Das österreichische Netzwerk Soziale Verantwortung über CSR in Europa
FOTO: Gerd Altmann / pixelio.de


Nachdenkseiten: Schuldenerlass für Griechenland – und was dann?

Eingereicht von Detlef am 25. Okt 2011 - 11:15 Uhr          Seitenaufrufe: 335
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Alle Anzeichen sprechen dafür, dass morgen in Brüssel ein Schuldenschnitt für Griechenland beschlossen wird. Was ein über 50-prozentiger Schuldenerlass gegenüber einem Euro-Mitgliedsstaat für die anderen Krisenländer, für die Stabilität des Euro und für die Zukunft der Eurozone insgesamt bedeutet, darüber werden Politiker, Banker und Ökonomen aller Couleur weiter diskutieren und spekulieren. An dieser Stelle versuche ich nur, die Auswirkungen auf Griechenland darzustellen. Von Niels Kadritzke

Anmerkungen:
Die Auswirkungen eines Schuldenschnitts für Griechenlands
FOTO: Wilhelmine Wulff / pixelio.de


Das Manifest (in deutsch) der #spanishrevolution

Eingereicht von Detlef am 21. Okt 2011 - 14:27 Uhr          Seitenaufrufe: 743
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Das Manifest zu den spanischen Regierungsprotesten in deutscher Übersetzung - Textauszüge eines 'Spreeblick'-Beitrags

Unter dem Motto Democracia Real YA! (Wahre Demokratie jetzt!) demonstrieren seit Sonntag dem 15. Mai immer größere Menschengruppen in immer mehr Städten und finden sich auf deren zentralen Plätzen ein. Die Demonstranten ziehen sich dabei durch sämtliche Alters- und Gesellschaftsschichten und die Organisation der Treffen geschieht vor allem über das Netz und Social Media Tools wie Twitter oder Facebook.

Anmerkungen:
Das Manifest 'Democrazia Real Ya!' aus Spanien in deutscher Sprache
FOTO: fotomaf (flickr)


Frage an den Arbeitspsychologen Theo Wehner: Macht das Grundeinkommen faul?

Eingereicht von Blogredaktion am 08. Okt 2011 - 17:36 Uhr          Seitenaufrufe: 597
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Enno Schmidt spricht mit Prof. Theo Wehner über die Psychologie des Grundeinkommens. Was sind die Motive für die Arbeit? Wann und wie verändern sich diese.

Ein Videobeitrag über die bedeutsame Fragen in der BGE-Diskussion: Werden die Menschen überhaupt noch arbeiten, wenn für ihr Dasein gesorgt ist? Prof. Wehner dazu: " Ich habe keine Bedenken, daß unter den Bedingungen des bedingungslosen Grundeinkommens die Leute nicht tätig werden."

Die Ausführungen des langjährigen Arbeitspsychologen Wehner von der Forschungsgruppe 'Psychologie der Arbeit' (ETH Zürich) räumen auch - gut verständlich und recht überzeugend - mit einigen Mythen über das moderne Arbeits- und Gesellschaftsleben auf. 

Anmerkungen:
Gespräch mit Arbeitspsychologen Wehner über wesentliche Fragen zu BGE und Arbeitswelt
FOTO: danielbasel (youtube)


Kampagne 'Steuer gegen Armut' begrüsst EU-Entwurf für Finanztransaktionssteuer

Eingereicht von Detlef am 28. Sep 2011 - 12:48 Uhr          Seitenaufrufe: 530
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EU Direktive zur Finanztransaktionssteuer als großen Fortschritt begrüßt - Einnahmen für Armutsbekämpfung und Umweltschutz verwenden!

Als großen Fortschritt begrüßt die Kampagne Steuer gegen Armut den Entwurf der EUDirektive für die Finanztransaktionssteuer (FTT). "In der Ausgestaltung der FTT hat der Entwurf eine ganze Reihe von Vorschlägen aus der Zivilgesellschaft aufgegriffen, auch wenn wir in einigen Punkten Nachbesserungen für nötig halten," so Peter Wahl, Vertreter der entwicklungspolitischen Organisation Weed in der Steuerungsgruppe der Kampagne.

Anmerkungen:
'Steuer gegen Armut' kommentiert die aktuellen EU-Pläne für eine Transaktionssteuer.
FOTO: Fiona Krakenbürger


Unterschriftenaktion: Ein Richtungswechsel für Europa

Eingereicht von Detlef am 14. Jul 2011 - 07:12 Uhr          Seitenaufrufe: 478
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Unterschriftenaktion für einen politischen Richtungswechsel in der Europäischen Union

Wir befinden uns mitten in einer Krise mit historischem Ausmaß, die selbst die Existenz des Euros bedroht. Die EU steht vor Entscheidungen, die erhebliche Auswirkungen auf ihre Zukunft und die der europäischen Wirtschaft haben werden. Die von EU-Kommission und Ministerrat eingebrachten Gesetzesvorschläge zur wirtschaftspolitischen Steuerung stellen in beispielloser Weise die Prinzipien unserer Wertegemeinschaft in Frage: Solidarität, Soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und nachhaltige Entwicklung.

Anmerkungen:
Unterschriftenaktion für ein besseres Europa
FOTO: Gerd Altmann/dezignus.com / pixelio.de


Europäisches Netzwerk gegen Armut (EAPN): "Europa braucht ein neues Herz"

Eingereicht von Detlef am 30. Jun 2011 - 15:47 Uhr          Seitenaufrufe: 973
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EAPN-GENERALVERSAMMLUNG 2011- ABSCHLUSSERKLÄRUNG

Die Generalversammlung fand vor dem Hintergrund einer zunehmend verärgerten Öffentlichkeit statt, die der EU und den Regierungen der einzelnen Mitgliedsstaaten vorwirft, auf die derzeitige Krise nicht mit angemessenen Solidarmaßnahmen reagiert zu haben und statt der Menschen die Märkte zu schützen.
Die Delegierten warnten davor, dass die EU die Unterstützung der Bevölkerung verlieren könne, wenn sich die Wahrnehmung durchsetze, dass Europa die Fundamente der Wohlfahrtsstaaten zerstöre.

Anmerkungen:
Abschlußerklärung der EAPN-Vollversammlung 2011 in Lissabon (Portugal)
GRAFIK (LOGO): European Anti-Poverty Netzwork (EAPN)


Konferenzbericht: SOCAP / Europe, Social Entrepreneurship finanzieren

Eingereicht von Detlef am 17. Jun 2011 - 06:30 Uhr          Seitenaufrufe: 682
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Blogartikel von Andreas Gebhard (newthinking, Berlin) vom 6. Juni 2011

In der vergangenen Woche besuchte ich die SOCAP/Europe Konferenz in Amsterdam. Subtitel des Events war „At the intersection of money and meaning“. Das passte sehr gut, denn auf dieser Konferenz trafen sich über 600 Investoren (also Venture Capital Leute, Fondsmanager, Vermittler) und Projekte und Firmen aus der ganzen Welt die sich im weitesten Sinne in den Dienst der Nachhaltigkeit gestellt haben oder dies in der Zukunft planen.

Anmerkungen:
Erlebnisbericht von der Social-Entrepreneurship-Konferenz SOCAP in Amsterdam
FOTO: newthinking communications


Attac: Papandreous Kabinettumbildung ist Zeichen der Sinnlosigkeit der Sparpolitik

Eingereicht von Blogredaktion am 16. Jun 2011 - 14:19 Uhr          Seitenaufrufe: 587
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Jetzt CDS-Banken den Spekulationshahn abdrehen und europäische Ratingagentur schaffen / Attac Ansprechpartner in Athen vor Ort bei den Protestierenden

Frankfurt am Main, 16.06.2011
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert die Strukturanpassungsprogramme, denen sich Griechenland wegen der ordnungspolitischen Borniertheit der deutschen Bundesregierung unterziehen muss und solidarisiert sich mit den Protesten gegen das Spardiktat. Diese Programme sind unsozial und schaden Griechenland.

Anmerkungen:
Solidaritätserklärung von Attac Deutschland nach Griechenland, Ansprechpartner sind in Athen vor Ort anzutreffen
FOTO: ambageo (flickr)


Attac: Bedingungen für Finanzhilfe stoßen Griechenland in den Abgrund

Eingereicht von Blogredaktion am 16. Jun 2011 - 11:24 Uhr          Seitenaufrufe: 363
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Attac Deutschland solidarisch mit Widerstand gegen Kürzungspolitik

Frankfurt am Main, 15.06.2011
Zu dem am heutigen Dienstagabend zu Ende gegangenen Treffen der Euro-Finanzminister erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:

"Der Streit der Euro-Finanzminister um die Art und Weise der Beteiligung von Banken und Versicherungen an einem neuen Finanzpaket für Griechenland kann nicht darüber hinweg täuschen, dass Griechenland mit den geplanten Maßnahmen nicht gerettet, sondern in den Abgrund gestoßen wird.

Anmerkungen:
Attac Deutschland zu den Folgen der überharten Bedingungen für EU-Finanzhilfen an Griechenland
FOTO: Jürgen Kasperek / pixelio.de


Von Helsinki bis Lissabon: "Nein zum Angriff auf das soziale und demokratische Europa!"

Eingereicht von Blogredaktion am 10. Mai 2011 - 08:53 Uhr          Seitenaufrufe: 499
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Europaweite Petition fordert wirtschaftspolitische Kurskorrektur der EU

Frankfurt am Main / Wien / Paris u.a., 09.05.2011
Unter massivem Zeitdruck und weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit sollen in Brüssel noch vor dem Sommer Pläne für eine weitreichende "Europäische Wirtschaftsregierung" beschlossen werden. Deren Kernelemente sind Kürzungen bei Löhnen und Sozialleistungen, Abbau der öffentlichen Dienste, niedrigere Steuern für große Unternehmen und Angriffe auf die Arbeitnehmerrechte in den EU-Staaten. Die EU-Kommission soll weit reichende Kompetenzen erhalten, sich mit Strafsanktionen in die nationale Wirtschaftspolitik einzumischen, sollten ihre neoliberalen Sparvorgaben nicht umgesetzt werden.

Anmerkungen:
Aktionsaufruf des Attac-Netzwerkes in Deutschland vom 9. Mai 2011 für ein soziales und demokratisches Europa
FOTO: Gerd Altmann / pixelio.de


Die Regelsätze für Hartz IV und SGB12 im europäischen Vergleich (update)

Eingereicht von Detlef Müller am 09. Mai 2011 - 14:47 Uhr          Seitenaufrufe: 3046
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Erwerbslose werden in Frankreich, Schweden, Finnland und anderen Ländern besser unterstützt. Dort sind Arbeitslose besser gestellt, teilweise deutlich!

Über die jahrelange Diskussion um soziale Leistungen für Erwerbslose muß man sich schon sehr wundern. Es noch nicht lange her, da wurde in der Öffentlichkeit gern ein Bild von überversorgten Menschen in Hartz IV gezeichnet. In Deutschland seien die Sozialleistungen im ALG2 sehr großzügig bemessen, wurde den SteuerzahlerInnen von verschiedenen Seiten aus vermittelt.

Konkrete Angaben bekam man als Bürger nicht an die Hand. Kein Wunder, denn es mangelt am Wahrheitsgehalt. Das Bild vom "gut versorgten ALG2-Empfänger" stimmt (zumindest im Vergleich europäischer Länder) nicht.

Anmerkungen:
Ein Beitrag über soziale Leistungen (Hartz IV, SGB12) im Vergleich europäischer Länder
FOTO: Dieter Schütz / pixelio.de


Der Finanzmarkt, die Banken-Abgabe und die verlorene Übersicht

Eingereicht von gute-banken.de am 06. Mai 2011 - 12:09 Uhr          Seitenaufrufe: 953
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Neun Fragen an Europa-Parlamentarier Peter Simon

Peter Simon ist Mitglied des Europäischen Parlaments und dort im Wirtschaftsausschuss aktiv. Als Namensgeber des sogenannten Simon-Vorschlags setzt er sich für krisenfeste Sparbücher und Girokonten – zur Neuregelung der Einlagensicherungssysteme ein.

Wie nimmt er als Politiker und Verbraucher die gegenwärtige Situation des Finanzmarkts wahr? Wir stellten ihm dazu acht Fragen…

Anmerkungen:
Interview mit EU-Parlamentarier Peter Simon zu den Finanzmärkten und zur Banken-Abgabe
FOTO: Dirk Baranek (flickr)


Petition von AVAAZ - EU: 2 Tage zur Rettung der Naturheilkunde

Eingereicht von Blogredaktion am 29. Apr 2011 - 13:37 Uhr          Seitenaufrufe: 1165
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Eine Unterschriftensammlung (online) von AVAAZ.org

In 2 Tagen will die EU viele Naturheilmittel verbieten, und mehr von uns dazu zwingen, pharmazeutische Arzneimitteln einzunehmen und die Profite der großen Pharma-Konzerne noch weiter zu mehren.

Die EU-Richtlinie errichtet hohe Hürden für alle pflanzlichen Heilmittel, die nicht 30 Jahre lang auf dem Markt waren – einschließlich buchstäblich sämtliche traditionelle chinesische, ayurvedische und afrikanische Medizin. Es ist eine drakonische Maßnahme, die die Pharma-Konzerne weiter stärkt und Tausende Jahre medizinischen Wissens einfach ausklammert.

Anmerkungen:
Eine Petition von AVAAZ zur THMPD-Richtlinie der Europäischen Union
FOTO/GRAFIK: AVAAZ


Alpenparlament.tv: Dr. Gottfried Lange über Hintergründe zur THMPD-Richtlinie

Eingereicht von Blogredaktion am 28. Apr 2011 - 17:05 Uhr          Seitenaufrufe: 756
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Interview (Video) von Alpenparlament.tv vom 22. Dezember 2010 ...

Ein Videointerview mit Dr. Gottfried Lange vom 'World Institute of Natural Health Sciences' (WINHS) über Hintergründe und Auswirkungen der EU-Richtlinie für traditionelle pflanzliche medizinischer Produkte (THMPD).

Anmerkungen:
Ein Interview mit Dr. Lange vom Dezember 2010 zu Hintergründen der EU-Richtinie für Heilkräuter
FOTO: Karin Jähne / pixelio.de


25 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl (Ukraine) - eine Chronik der Katastrophe

Eingereicht von Blogredaktion am 26. Apr 2011 - 01:23 Uhr          Seitenaufrufe: 3219
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26. April 1986, 1.23 Uhr, 58 Sekunden

Während eines Experiments im Block 4 des ukrainischen AKWs Tschernobyl gerät der Reaktor außer Kontrolle. Eine Notabschaltung von Hand bleibt wirkungslos. Eine erste Explosion schleudert die obere, tausende von Tonnen schwere Platte des Reaktors weg, brennendes radioaktives Material wird herausgeschleudert, das radioaktive Inventar freigesetzt. An mehr als 30 Stellen treten Brände auf. Rauch und Dampf bilden eine strahlende Wolke, die über die westlichen Teile der Sowjetunion und weiter Richtung Mitteleuropa hinwegzieht. Schließlich breitet sie sich über die ganze nördliche Erdhalbkugel aus. Insgesamt wird das rund 200fache der Radioaktivität der Atombombe von Hiroshima über diese radioaktive Wolke freigesetzt.

Anmerkungen:
Eine Chronik der Atomkatastrophe von Tschernobyl (heute Ukraine) am 26. April 1986 und der Zeit danach
FOTO: dinab (flickr) | unbekannt (Wikimedia Commons) | Holek .. | Slawojar .. | D. Markosian .. | Elena Filatova .. | samualpedrete (flickr)


Die traditionellen Heilkräuter erhalten - Petition: Unterstütze Einspruch & Klage der ANH Europe

Eingereicht von Blogredaktion am 20. Apr 2011 - 16:02 Uhr          Seitenaufrufe: 5165
Die 'Alliance for Natural Health Europe' und die EBF bereiten juristische Schritte gegen die Heilkräuter-Richtlinie 'THMPD' vor. Sie bitten um Mithilfe durch die BürgerInnen in der EU.
Aktionsunterstützung kommt jetzt durch die Petition eines Kollektivs aus Belgien.



Anmerkungen:
Aufruf zum Unterstützen der ANH Europe und Mitunterzeichnen der Petition an die EU-Abgeordneten
GRAFIK: Kollektiv zur Verteidigung natürlicher Heilmittel


Finance Watch stellt seine Gründungsmitglieder vor

Eingereicht von Blogredaktion am 19. Apr 2011 - 18:34 Uhr          Seitenaufrufe: 1359
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Pressemitteilung von Finance Watch bei Sven Giegold, MEP

Brüssel, 12. April 2011: Finance Watch hat kürzlich die Namen seiner Gründungsmitglieder bekannt gegeben. Finance Watch wird als europäische Organisation neugegründet, um die Regulierung der Finanzmärkte zu verbessern.

Ziel ist es, die Lobbydominanz der Finanzindustrie aufzubrechen und insbesondere die Interessen der Zivilgesellschaft stärker in den Vordergrund zu rücken. Nahezu 30 zivilgesellschaftliche Organisationen, wie zum Beispiel die European Federation of Investors, der europäische Dachverband der Verbrauchschutzorganisationen (BEUC), der Europäische Gewerkschaftsbund, Oxfam, SOMO, die new economics foundation, Transparency International, UNI Europa und das World Development Movement werden Gründungsmitglieder von Finance Watch werden, wenn es im Sommer endgültig los geht.

Anmerkungen:
Pressemitteilung zur Gründung der EU-Organisation Finance Watch
FOTO: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com (modifiziert)


Sagen Sie Ja zu einer europäischen Finanztransaktionssteuer! - über die Kampagne

Eingereicht von Blogredaktion am 13. Apr 2011 - 16:38 Uhr          Seitenaufrufe: 376
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Sagen Sie Ja zu einer europäischen Finanztransaktionssteuer!

Wir benötigen Ihre Hilfe, um die Europäische Kommission an ihre Verantwortung zu erinnern: Sie soll die Interessen der europäischen Bürgerinnen und Bürger und nicht die der Finanzmärkte vertreten!

Über eine halbe Million Mails haben Bürgerinnen und Bürger aus ganz Europa an ihre Abgeordnete des Europäischen Parlaments gesendet. In diesem Mail haben sie sich für eine europaweite Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Damit konnte genug Druck aufgebaut werden, um eine positive Abstimmung des europäischen Parlaments am 8. März für eine europaweite Finanztransaktionssteuer herbeizuführen.

Anmerkungen:
Petitionskampagne für die Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer - bitte mitunterzeichnen, danke.
FOTO: financialtransactiontax.eu


Aprilscherz, der keiner ist: EU-Richtlinie für Heilpflanzen mit Haken und Ösen

Eingereicht von Blogredaktion am 01. Apr 2011 - 00:00 Uhr          Seitenaufrufe: 2774
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Heute ist der 1. April, bekanntlich der Tag im Jahr schlechthin für gröbere Scherze. Da werden auch mal Geschichten in die Welt gesetzt, die von vorne bis hinten erfunden sind.
Kein Aprilscherz dagegen ist ‘THMPD‘, eine Richtlinie für Heilpflanzen. Diese Direktive bekommt in diesem Monat im April 2011 in der gesamten Europäischen Union volle Gültigkeit – zum Nachteil nationaler Traditionen, dem Anbau und der Anwendung natürlicher Heilpflanzen, und damit zum Nachteil aller Patienten und Verbraucher im vereinten Europa.
Denn die EU-Richtlinie steckt voller Haken und Ösen. Ein Schelm, der dabei an Lobbyeinflüsse von Pharmaindustrie und anderen Großproduzenten denkt …

Und, ob dieser “Nicht-Aprilscherz der EU“ nun tatsächlich heute in Kraft tritt, wie man liest oder erst am 30. April, wie an anderer Stelle geschrieben steht, ist weniger von Bedeutung.

Anmerkungen: Beitrag zum vollem Inkrafttreten der EU-Richtlinie für Heilpflanzen (THMPD) im April 2011
FOTO: Annamartha / pixelio.de


Das Klonschnitzel hat gesiegt – Kennzeichnungspflicht in der EU vom Tisch

Eingereicht von Maria Herzger am 31. Mär 2011 - 09:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1251
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Ob Fleisch und Milch von Nachfahren geklonter Tiere stammt, bleibt in der EU nach wie vor nicht kennzeichnungspflichtig. Die EU-Verhandlungen über ein Verkaufsverbot und die Deklarationspflicht bei Vermarktung von Fleisch und weiteren Produkten von Klonnachkommen, sind gescheitert. Wie so oft, haben auch in puncto Klonfleisch die Interessen der Industrie über den Verbraucherschutz gesiegt. So sind die Verbraucher dem Angebot der Lebensmittelbranche quasi ausgeliefert und haben weiterhin keine Entscheidungsfreiheit darüber, was sie Essen oder Trinken.

Anmerkungen: FOTO: Susanne Schmich / pixelio.de


VIER PFOTEN ist schockiert: Grausames Promi-Jagd-Massaker

Eingereicht von Maria Herzger am 24. Jan 2011 - 10:03 Uhr          Seitenaufrufe: 736
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Rumäniens Großunternehmer und ehemaliger Spitzensportler Ion Tiriac lud am Wochenende wieder zur Feudaljagd ein

Hamburg, 24.01.2011: Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ist entsetzt, dass im modernen 21. Jahrhundert grausame Hetzjagden organisiert werden, bei denen es darum geht, Tiere aus Spaß zu Tode zu quälen. Bestes Beispiel dafür ist das jährliche Massaker, das von Ion Tiriac in dessen Jagdgebiet in der Nähe des rumänischen Balc veranstaltet wird. Zu diesem blutigen Event sind jedes Jahr rund 30 internationale Prominente geladen, darunter Wolfgang Porsche, Daimler-Chryslers Klaus Mangold oder Österreichs „Mister Happy Day” Franz Rauch. VIER PFOTEN verurteilt scharf, dass ein grausames und primitives Ritual der Unterhaltung dient, mit der Ausrede, die Jagd befriedige menschliche Urbedürfnisse.

Anmerkungen:
FOTO: Pixelio / Martin Büdenbender


CSR: Soziales Image als Lockmittel für Investoren

Eingereicht von Detlef am 10. Sep 2010 - 02:16 Uhr          Seitenaufrufe: 188
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Schonender Umgang mit Ressourcen erhöht Nachhaltigkeit

Wien (pte011/10.09.2010/11:15) - Corporate Social Responsibility (CSR) wird für Investoren ein immer wichtigeres Einstiegskriterium. "Das Nachhaltigkeitsthema gewinnt an Ernsthaftigkeit und fließt bei Unternehmen und deren IR-Managern zunehmend in die strategischen Prozesse ein", unterstreicht Christian Plas, Geschäftsführer der denkstatt GmbH http://denkstatt.at , gegenüber pressetext.

Anmerkungen:
CSR wird für Investoren immer wichtiger, Klima und Umwelt im Fokus
FOTO: Thorben Wengert / pixelio.de

 
   

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