Newsbeiträge » Gesundheitsvorsorge

Sozialer Wandel für Minden: Gesündere Stadtteile durch urban gardening

Eingereicht von Detlef am 16. Mai 2013 - 08:00 Uhr          Seitenaufrufe: 252
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Nachrichten - Die grüne Natur, frische Luft und das Gärtnern verbessern erlebbar das Wohlbefinden eines Menschen. Das will die Initiative ‘Essbare Stadt’ für lokale Gesundheitsförderung in der Kreisstadt Minden nutzen ... ...

Die Stadtgarten-Initiative widmet sich in den kommenden Monaten neben der Gartenarbeit intensiv den Themen Gesundheit und ihrer Vorsorge im Stadtgebiet von Minden. Bereits angedacht sind zwei urbane Projekte für den Bereich psychischer Gesundheit.
 “Depressionen und das Burnout-Syndrom sind Erkrankungen, die deutschlandweit auf den Nägeln brennen.” meint Detlef Müller, auch Initiator eines ähnlichen Projektvorhabens. “Hier muss sowohl an neue therapeutische Wege als auch an die Vorsorge gedacht werden.” ... ...

... weiterlesen bei Essbare Stadt Minden ..
Urban Gardening für lokale Gesundheitsvorsorge in Stadtteilen und Quartieren geeignet

Anmerkungen:
Gesundheitsregion Ostwestfalen: Soziale Innovation durch urban gardening!?
FOTO: Oliver Hallmann


Rot-Grüne Forderung: Gesundheitsvorsorge muss gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden

Eingereicht von Detlef am 21. Mär 2013 - 06:40 Uhr          Seitenaufrufe: 397
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Nachrichten - SPD und Grünen wollen Präventionsgesetz nachbessern
SPD und Grüne wollen das Präventionsgesetz, das heute im Kabinett beraten wird, über den Bundesrat erheblich nachbessern. “Das Turnen auf Rezept ist bei weitem keine ausreichende Antwort auf die Frage nach einer wirkungsvollen, nachhaltigen und sozial engagierten Gesundheitsförderung”, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe). 

SPD und Grüne fordern, dass die Gesundheitsvorsorge “gesamtgesellschaftliche Aufgabe” wird. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens betonte, die Prävention dürfe nicht allein über Gelder der gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden.

... weiterlesen bei der Rheinischen Post (ots) -
"Turnen auf Rezept reicht nicht"

Anmerkungen:
SPD und B90/Grüne wollen Präventionsgesetz im Bundesrat erheblich nachbessern.
FOTO: Detlef Müller (nb)


Landesgesundheitsministerin Tack: "Das Präventionsgesetz ist nicht das, was der Name verspricht."

Eingereicht von Blogredaktion am 20. Mär 2013 - 16:36 Uhr          Seitenaufrufe: 302
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Kritik am verabschiedeten Präventionsgesetz: Regierungsentwurf enttäuschend, Gesundheitsvorsorge könnte soziale Benachteiligung ausgleichen.

Potsdam/Minden – Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack hat den heute vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Prävention als völlig unzureichend bezeichnet. „Der Entwurf der Bundesregierung für ein Präventionsgesetz ist nicht das, was der Name verspricht“, erklärte Tack. 

Anmerkungen:
Präventionsrhetorik: Schlechte Symbolpolitik unterstützt benachteiligte Menschen nicht.
FOTO: Simone Diestel


Ärztliche Zwangsbehandlung: Wichtig! - Krisen frühzeitig erkennen und annehmbare Hilfe leisten

Eingereicht von Detlef am 14. Jan 2013 - 21:24 Uhr          Seitenaufrufe: 603
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Nachrichten - Die Apotheken-Umschau berichtet am 2. Januar 2013 über Pro und Kontra Zwangsbehandlung in der Psychiatrie.

„Die sogenannte Hilfe wird häufig als Folter erlebt“, berichtete Mirko Olostiak Brahms von der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg bei einer Anhörung im Stuttgarter Landtag im Februar 2012. ... ... 

Der Wissenschaftler (ANM.: Prof. Tilman Steinert) forscht seit Jahren über Zwang und Gewalt in der Psychiatrie. Dabei zeigte er auch, dass die Errichtung einer speziellen Kriseninterventionsstation Zwangsmaßnahmen deutlich verringern konnte.

Anmerkungen:
Psychiatrie: Über Krisenintervention und annehmbare Angebote.
FOTO: Gerd Altmann / pixelio.de


Wirksame Prävention gefordert - Gesundheitsförderung muss Benachteiligte erreichen

Eingereicht von Detlef am 27. Okt 2012 - 00:15 Uhr          Seitenaufrufe: 602
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Herbe Kritik an Vorschlag für eine "Abspeckprämie" - Bonus-Programme erreichen ihre Ziele nicht 

Berlin. Zum Vorschlag von Johannes Singhammer, CSU, zu Maßnahmen in der Gesundheitsvorsorge gegen Fettleibigkeit erklären Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Prävention und Patientenrechte und Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:

Der CSU-Vorschlag zeigt, dass weder die Bundesregierung noch die Regierungsfraktionen ein stimmiges Konzept und eine konsequente Strategie zur Prävention und Gesundheitsförderung haben. Hier rächt sich, dass die Koalition Prävention und Vorsorge zur Nebensache erklärt hat und untätig geblieben ist.

Anmerkungen:
Fraktionssprecher der Grünen kritisieren Vorschlag für ein Programm gegen Fettleibigkeit.
FOTO: Chris Beck / pixelio.de


Natur- und Waldkindergärten fördern Gesundheit und Nachhaltigkeit

Eingereicht von Maria Herzger am 09. Sep 2012 - 08:00 Uhr          Seitenaufrufe: 5361
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Eine in der Initiative aufgekommene Idee für das ökoSoziale Dorf ist, je nach zukünftigem Standort einen Natur- oder Waldkindergarten vorzusehen, in dem die kleinsten Bewohner ihren kindlichen Tatendrang ausleben dürfen. Erfreulicherweise erfahren die ursprünglich aus einer Initiative in Dänemark entstandenen Natur- und Waldkindergärten, auch in Deutschland in den letzten Jahren wachsende Beliebtheit. 


Anmerkungen:
Mehr Matsch für Kinder: Pädagogischer Fortschritt, Kindergärten inmitten der Natur
FOTO: Gregor Sticker (wc) | Maria Herzger (2x) | Stebchen / pixelio.de | Detlef Müller


Mindener Erwerbslose laden wieder zum gemeinsamen Frühstück ein

Eingereicht von Initiative MALZ am 19. Jul 2012 - 13:14 Uhr          Seitenaufrufe: 1245
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Der Erwerbslosenverein setzt seinen Frühstückstreff für Betroffene nach längerer Unterbrechung fort. Der neue Ort liegt am Glacisrand nahe der Innenstadt.

Nach erfolgreichen Vorgesprächen steht's nun fest. Die Erwerbslosen aus Ostwestfalen setzen den MALZ-Frühstückstreff nach etwa 1 1/2 Jahren Unterbrechung mit teils altem, teils neuem Team fort. Mit dem Donnerstag ist es beim gleichen Wochentag geblieben. Der Beginn wurde um eine halbe Stunde vorverlegt. Dafür soll dann schon um 12 Uhr das letzte Brötchen verspeist sein.

Die Räumlichkeiten für das Erwerbslosenfrühstück wurden neu gewählt. Sie befinden sich im Gebäude der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (EFG) am Marienglacis am Rand der Innenstadt.

Anmerkungen:
Ab August 2012 gibt's in Minden wieder einen Frühstückstreff für sozial Benachteiligte Menschen.
FOTO: Detlef Müller


Irreparable Gesundheitsschäden durch Duftstoffe in Kinderspielzeug

Eingereicht von Maria Herzger am 23. Mai 2012 - 07:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1801
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Duftstoffe sind heutzutage fast allgegenwärtig und werden mittlerweile sogar von der Industrie Spielsachen zugesetzt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kritisiert zu hohe Grenzwerte für diese stark allergieauslösenden Chemikalien bzw. regt an, ganz auf diese unnötigen Schadstoffe in Kinderspielzeug zu verzichten.
Die Gesundheit ist bekanntlich unser höchstes Gut, doch es liegt längst nicht selbst in unserer Hand, uns diese zu bewahren. Denn wir sind alltäglich einer Vielzahl von Chemikalien in unserem Umfeld ausgesetzt, die unsere Gesundheit nachhaltig schädigen können. Der Minimierung von Alltagschemikalien sollte seitens der Politik und verantwortlichen Behörden oberste Priorität eingeräumt werden, besonders wenn es um das Wohlergehen von Kindern geht. Erwiesenermaßen ist das kindliche Immunsystem noch nicht ausgereift und infolgedessen gegenüber Schadstoffexpositionen besonders empfindlich.

Anmerkungen:
FOTO: © iStockphoto /simoningate


Gesundheitsexperte Prof. Dr. Rolf Rosenbrock neuer Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Eingereicht von Blogredaktion am 27. Apr 2012 - 23:04 Uhr          Seitenaufrufe: 1097
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Pressemeldung vom 26.04.2012
Die Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat den renommierten Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Rolf Rosenbrock zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Er folgt damit auf Dr. Eberhard Jüttner, der nicht mehr kandidierte.

Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (66), der den Vorsitz des Paritätischen ehrenamtlich ausübt, ist seit mehr als 35 Jahren in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Gesundheitsforschung tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen.

Anmerkungen:
DPWV wählt einen "Vorkämpfer" für soziale Gesundheitsvorsorge in den Verbandsvorsitz
FOTO: www.wzb.eu


Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz reduziert Risiko eines Burnouts

Eingereicht von Detlef am 25. Apr 2012 - 18:50 Uhr          Seitenaufrufe: 1044
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Wenn Arbeitnehmer sich leistungsgerecht belohnt fühlen, ist das Risiko einer arbeitsbedingten Erschöpfung deutlich geringer. „Das bedeutet allerdings mehr als nur angemessene Bezahlung, wichtig ist vor allem die soziale Anerkennung, die Menschen für ihren Arbeitseinsatz erhalten“, konstatiert der Frankfurter Sozialpsychologe Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl.
Dies ist ein wichtiges Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie, an der Wissenschaftler der Goethe-Universität, des Sigmund-Freud-Instituts und der Technischen Universität Chemnitz beteiligt waren.

Anmerkungen:
Studie: Anerkennung hat wichtigen Einfluss auf Burnout-Vermeidung
FOTO: Detlef Müller (sd)


Präventionspläne der Bundesregierung ohne soziale Ambition

Eingereicht von Blogredaktion am 13. Apr 2012 - 21:09 Uhr          Seitenaufrufe: 1400
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Berlin  -  Zu den am Wochenende bekannt gewordenen Plänen der Bundesregierung zur Neuausrichtung der gesundheitlichen Prävention erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Prävention und Patientenrechte:

Die Pläne der Bundesregierung zur Neuausrichtung der gesundheitlichen Prävention gehen schon vom Ansatz her in die falsche Richtung. Präventionskurse auf Rezept sind gerade nicht das richtige Rezept. Wer gesundheitliche Beratung in den Arztpraxen mit einem Zusatzhonorar für die Ärzte belohnt, wird diejenigen nicht erreichen, die schon jetzt den Weg in die Praxis nicht oder zu spät finden.

Anmerkungen:
Grünenfraktion weist auf fehlende soziale Ausrichtung von Prävention hin
FOTO: Matthias Preisinger / pixelio.de


Arbeitslosigkeit: Der Zivilisationsseuche die Giftzähne ziehen ..?

Eingereicht von Blogredaktion am 10. Apr 2012 - 05:55 Uhr          Seitenaufrufe: 2190
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Bundesagentur und Krankenkassen (GKV) arbeiten in der Prävention für Erwerbslose zusammen - ein erster Faktencheck aus Betroffenensicht

Bundesagentur für Arbeit und die gesetzlichen Krankenkassen werden in die Gesundheitsvorsorge für erwerbslose Menschen einsteigen. Das wurde am Gründonnerstag 2012 in einer gemeinsamen Pressemeldung bekannt gegeben.
Eine zeitliche Begrenzung wird nicht genannt. Das erscheint wohl überlegt, denn beide wissen nur zu genau, dass Gesundheitsvorsorge für Arbeitslose alles andere als eine einfache, überschaubare Aufgabe ist.

Sozialpolitisch könnte es durchaus ein kleiner Meilenstein werden. Ob es tatsächlich einer wird, dürfte erst in einigen Monaten zu erkennen sein.
Denn was bei den Betroffenen tatsächlich wie ankommen wird, ist bisher höchst ungewiss. Die Präventionsangebote sind noch zuwenig konkretisiert, genauso wie die Hilfsatmosphäre, in der die Umsetzung stattfindet. Hier gibt es bereits erhebliche Bedenken.
Denn mit ungeschriebenem "Kleingedrucktem" ist bei Hartz IV immer zu rechnen.

Anmerkungen:
Kommentar zur Präventionsvereinbarung von BA und GKV
FOTO: Karl-Heinz Laube / pixelio.de


Bundesagentur und GKV: Damit Arbeitslosigkeit nicht krank macht

Eingereicht von Blogredaktion am 06. Apr 2012 - 19:08 Uhr          Seitenaufrufe: 1461
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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) unterzeichnen Kooperationsvereinbarung // Ziel ist es, Arbeitslose für die eigene Gesundheit zu sensibilisieren und stärker Präventionsangebote zu nutzen

„Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten“ schrieb einst Gotthold Ephraim Lessing. Mehr als zweihundert Jahre später ist dieser Satz überholt. Nationale und internationale Studien belegen, dass - insbesondere anhaltende - Arbeitslosigkeit krank macht. Bereits heute weist jeder dritte Leistungsberechtigte in der Grundsicherung („Hartz IV“) gesundheitliche Einschränkungen auf.
Nachgewiesen ist auch, dass die mentale wie physische Verfassung der Arbeitslosen Vermittlungserfolge stärker beeinflussen kann als ihre formale Qualifikationen. Daher wollen die BA und der GKV-Spitzenverband zusammen mit seinen Mitgliedskassen an diesem Punkt ansetzen und Arbeitslose gezielt über Präventionsangebote informieren.

Anmerkungen:
Gesundheitsvorsorge für Erwerbslose: Bundesagentur und Krankenversicherungen (GKV) geben Zusammenarbeit bekannt.
FOTO: knipseline / pixelio.de


Kongress: Prävention wirkt - für mehr gesundheitliche Chancengleichheit

Eingereicht von Blogredaktion am 03. Mär 2012 - 09:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1453
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17. Kongress Armut und Gesundheit am 9. und 10. März 2012 in der Technischen Universität Berlin

Armut macht krank: Sozial bedingte gesundheitlich Ungleichheit verfestigt sich oft schon im Kindes- und Jugendalter und trägt sich in weitere Lebensphasen fort.

Die gesundheitliche Lage von Menschen in belastenden Lebenssituationen sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt des 17. Kongress Armut und Gesundheit am 9. und 10. März 2012 an der Technischen Universität Berlin. 

Anmerkungen:
Kongress 'Armut und Gesundheit' im März 2012 an der TU Berlin
FOTO: Christian Pohl / pixelio.de


Gesundheitsförderung braucht endlich mehr politisches Gewicht

Eingereicht von Detlef am 28. Dez 2011 - 02:16 Uhr          Seitenaufrufe: 1067
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PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Berlin 12. Dezember 2011
Zu den Berichten zur sinkenden Lebenserwartung von Geringverdienern erklären Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Prävention und Patientenrechte und Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für Arbeitnehmerrechte:

Die Daten zeigen anschaulich: Die Bundesregierung ist blind für die soziale Schieflage in der Gesundheitspolitik. sozial Benachteiligte Gruppen können nicht vom medizinischen Fortschritt profitieren wie andere Bevölkerungsgruppen. Nach zwei Jahren Regierungspolitik gibt es nicht eine Maßnahme, die da gegensteuert. Im Gegenteil: Die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsförderung sind unter dem Vorzeichen drohender Zusatzbeiträge von den Krankenkassen zurückgefahren worden.

Anmerkungen:
Bundestagsfraktion fordert Gesundheitsförderung mit sozialer Ausrichtung und Präventionsgesetz
FOTO: Markus Wegner / pixelio.de


Transparency fordert angesichts der Grippesaison Unabhängigkeit von medizinischen Sachverständigen und Beratern

Eingereicht von Maria am 18. Nov 2011 - 16:00 Uhr          Seitenaufrufe: 763
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Berlin, 18.11.2011 - Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland fordert die Bundesregierung auf, bei medizinisch folgenreichen Entscheidungen für die Bevölkerung für die Unabhängigkeit der medizinischen Berater und Sachverständigen zu sorgen, die solche Entscheidungen beeinflussen oder treffen. Hier darf es keine Interessenkonflikte geben. Dass qualifizierte unabhängige Experten für Arzneimittelfragen ausreichend verfügbar sind, haben seit Jahren die Arbeiten der International Society of Drug Bulletins (ISDB), von Health Action International (HAI), und in Deutschland der Arzneimittelkommission der Ärzteschaft (AkdÄ) und anderer Einrichtungen wie das Institut für Qualität und Wirksamkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) oder der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bewiesen.

Anmerkungen: Pressemitteilung vom 18.11.2011 von Transparency International Deutschland e.V.
FOTO: Rainer Sturm / pixelio.de


Deutsche Volkswirtschaft verliert mit 225 Mrd. Euro jährlich rund ein Zehntel des BIP durch kranke Arbeitnehmer

Eingereicht von Blogredaktion am 29. Sep 2011 - 11:24 Uhr          Seitenaufrufe: 1027
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Frankfurt (ots) - Präsentismus verursacht doppelt so hohe Kosten wie krankheitsbedingte Fehlzeiten

Aktuelle Studie von Booz & Company: Kapitalrendite betrieblicher Prävention für deutsche Volkswirtschaft zwischen 1:5 und 1:16 / In deutschen Unternehmen jährlich Produktivitätsausfall von 129 Mrd. Euro durch kranke Arbeitnehmer / Betriebliches Gesundheitsmanagement zur Kostensenkung nur unzureichend genutzt

Betriebliche Gesundheitsvorsorge schafft strategische Wettbewerbsvorteile und kann massiv die Kosten senken, die Unternehmen und Volkswirtschaft jedes Jahr durch kranke Arbeitnehmer entstehen. Dieses ergibt die neue Studie "Vorteil Vorsorge - Die Rolle der betrieblichen Prävention für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland", durchgeführt von der internationalen Strategieberatung Booz & Company für die Felix Burda Stiftung.

Anmerkungen:
Wissenwerte Studie zu Krankheitskosten und besonders zum sog. Präsentismus
FOTO: Gerd Altmann / pixelio.de


IG Metall warnt vor Folgen zunehmender psychischer Erkrankungen in den Betrieben

Eingereicht von Detlef am 29. Sep 2011 - 01:43 Uhr          Seitenaufrufe: 633
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Berlin - Die IG Metall hat vor den Folgen zunehmender psychischer Erkrankungen in der Arbeitswelt gewarnt und von Arbeitgebern und Politik mehr Bereitschaft zur Prävention gefordert. "Mit der rasanten Zunahme von arbeitsbedingtem Stress und psychischer Erkrankungen tickt eine gesellschaftliche Zeitbombe", sagte Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall am Dienstag in Berlin.
Stress und Burnout hätten längst in Werkstätten, Fabrikhallen und Büros in einem Tempo und einem Ausmaß um sich gegriffen, dass es fahrlässig sei, diese Problem unter ferner liefen zu behandeln. "Wir wollen alle Akteure, die zur Bewältigung dieses Problems beitragen können, aufrütteln", betonte Urban.

Anmerkungen:
Gewerkschaft weist auf starken Anstieg psychischer Erkrankungen in den Betrieben hin.
FOTO: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de


Gesunder Wohnraum: Rettungsringe für MCS-Patienten schaffen!

Eingereicht von Maria Herzger am 25. Aug 2011 - 06:00 Uhr          Seitenaufrufe: 2217
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Der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Gesundheit der Bevölkerung ist nicht von der Hand zu weisen, wie beispielsweise die kontinuierliche Zunahme an Asthma, Allergien und Unverträglichkeiten sowie an Sick-Building-Syndrom und MCS-Erkrankungen verdeutlicht. Vielfach sind Wohnraumgifte, Chemikalienrückstände in Alltagsprodukten und / oder mangelnde Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz die Wurzel des Übels, irreparable Gesundheitsschäden sind vielfach die leidliche Konsequenz. Infolgedessen sind weitere drastische Einschränkungen auf die gesamten Lebensbedingungen der Betroffenen zumeist unausweichlich. Die Wohnraumsituation stellt für die Mehrheit der Umweltpatienten ein enormes Problem und oft ein unüberwindbares Hindernis dar und führt vielfach zu unvorstellbarem menschlichen Leid und schwerer Not.


Anmerkungen:
FOTO: © iStockphoto / frentusha


idw: Warum Landluft so gesund ist – Bayreuther Studienarbeiten zum "Bauernhofeffekt"

Eingereicht von Blogredaktion am 31. Jul 2011 - 14:26 Uhr          Seitenaufrufe: 1551
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Pressemitteilung der UNI Bayreuth (idw) vom 4. Oktober 2010 ..

Bayreuth (UBT). "Landluft ist gesund" – diese alte und weit verbreitete Einschätzung konnte in den letzten Jahren wissenschaftlich erhärtet werden. Kinder, die in einem landwirtschaftlichen Betrieb leben, erkranken nachweislich seltener an Allergien oder Asthma als gleichaltrige Stadtkinder. Es wird vermutet, dass dieser sogenannte „Bauernhofeffekt“ insbesondere durch Mykobakterien hervorgerufen wird. Denn diese Mikroorganismen können wesentlich zu einer Stärkung der Immunabwehr beitragen.

Anmerkungen:
Eine Untersuchung über die Ursachen für den sog. Bauernhofeffekt
FOTO: Irene Lehmann / pixelio.de


Landesministerium NRW: Arbeitsminister Schneider: „Arbeitslosigkeit und Leiharbeit können krank machen!“

Eingereicht von Detlef am 11. Jul 2011 - 23:02 Uhr          Seitenaufrufe: 2182
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Leitfäden zur psychischen Gesundheit von Erwerbslosen und zur Gesundheitsförderung in der Leiharbeit vorgestellt

Düsseldorf, 11.07.2011
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Die Landesregierung will sich verstärkt um die Gesundheit von Erwerbslosen und Menschen in prekärer Beschäftigung kümmern. „Arbeitslosigkeit kann krank machen. Das gilt auch für prekäre Beschäftigung wie Leiharbeit oder Minijobs. Und Menschen mit angeschlagener Gesundheit haben schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Diesen Teufelskreis müssen wir überwinden“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider heute (11. Juli 2011) in Düsseldorf bei einer Tagung des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit.

Anmerkungen:
MAIS gibt Leitfäden zur Gesundheitsvorsorge für Arbeitslose und Leiharbeiter heraus
FOTO: Dieter Schütz / pixelio.de


Depressionen kosten Versicherer 22 Mrd. Euro im Jahr

Eingereicht von Detlef am 15. Apr 2011 - 13:54 Uhr          Seitenaufrufe: 914
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2030 häufigste Krankheit - Tabuisierung in vielen Unternehmen

München/Kassel (pte/14.04.2011/06:00) - In vielen Unternehmen nach wie vor ein Tabu, verursachen Depressionen laut einer aktuellen Untersuchung des Versicherungsriesen Allianz und des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) http://www.rwi-essen.de allein in Deutschland jährlich 22 Mrd. Euro an Kosten. Die Kostenexplosion führen Mediziner und Gesundheitsökonomen insbesondere darauf zurück, dass immer mehr Arbeitnehmer aus Angst ihr Leiden lange Zeit unterdrücken.

Anmerkungen:
Meldung bei pressetext über neuen Gesundheitsreport zu den volkswirtschaftlichen Folgen von Depressionen
FOTO: Gerd Altmann/ladyoak.com


Gesundheitsausgaben steigen 2009 um 5,2% auf 278,3 Milliarden Euro

Eingereicht von Detlef am 07. Apr 2011 - 07:59 Uhr          Seitenaufrufe: 704
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WIESBADEN – Die Ausgaben für Gesundheit lagen in Deutschland im Jahr 2009 bei insgesamt 278,3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltgesundheitstages mitteilt, erhöhten sie sich gegenüber 2008 um 13,8 Milliarden Euro oder 5,2%. Dieser Anstieg liegt deutlich über den Wachstumsraten der Vorjahre: zwischen 2000 und 2008 wuchsen die Ausgaben im Durchschnitt jährlich um 2,7%.

Anmerkungen:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes zu den Gesundheitsausgaben 2009
FOTO: Karin Jähne / pixelio.de


Krebs durch die Umwelt - krebserregende PAK in vielen Produkten des Alltags

Eingereicht von Maria Herzger am 09. Mär 2011 - 09:23 Uhr          Seitenaufrufe: 3072
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Die Zahl der Krebserkrankungen in der Bevölkerung ist tendenziell zunehmend. Um der Entstehung dieses weit verbreiteten und vielschichtigen Krankheitsbildes vorzubeugen, wird das öffentliche Augenmerk einseitig auf die Krebsvorsorge als geeignete Präventionsmaßnahme gelenkt. Der Faktor Umwelt wird jedoch als mögliche Krankheitsursache weitgehend vernachlässigt bzw. komplett ignoriert. In Anbetracht steigender Negativmeldungen über die unterschiedlichsten krebserregenden Schadstoffkonzentrationen in Alltagsprodukten und unserer Umwelt, ist diese eingleisige Fokussierung als realitätsfremd und als „Greenwashing“ anzusehen, was durch zahlreiche wissenschaftliche Nachweise und Studien belegbar ist.

Anmerkungen:
FOTO: © iStockphoto / Luckie8


Ein Hinweis zum nächsten Blogbeitrag

Eingereicht von Blogredaktion am 26. Feb 2011 - 17:15 Uhr          Seitenaufrufe: 867

‘Nachrichten, die uns bewegen‘ ist ein Newsblog zur Landprojektidee ‘Soziales Dorf‘. Die Projektangebote des Vorhabens richtet sich vor allem an Arbeitslose und Menschen in Armut oder chronischer Krankheit, also nicht-beschäftigte MitbürgerInnen. Das war von Anfang an Zielsetzung und genau so beabsichtigt.
Mit dem nächsten Blogbeitrag will die Initiative ausdrücklich – zumindest ein wenig – an die beschäftigten MitbürgerInnen unter uns denken. Der erscheint zeitgesteuert am allgemeinen Ruhetag der Woche, dem Sonntag.



Zur psychosozialen Lage in Deutschland

Eingereicht von Detlef Müller am 11. Jan 2011 - 18:00 Uhr          Seitenaufrufe: 1092
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Psychische Krisen als Massenphänomen

Die Lage ist ernst, ja sogar besorgniserregend: 21 leitende Ärzte und Wissenschafter, darunter Dr. Joachim Galuska, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer der Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen, bringen in einem Aufruf ihre persönliche tiefe Erschütterung über die psychosoziale Lage in Deutschland zum Ausdruck. Inzwischen leiden rund 30 % der Bevölkerung in Deutschland innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Störung. Über 1.250 Fachleute aus dem Bereich der Behandlung und der Begleitung psychosozialer und seelischer Probleme unterstützen die Initiative bereits mit ihrer Unterschrift.

Anmerkungen:
FOTO: Pixelio / geralt

 
   

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