Newsbeiträge » Social Farming (Soziale Landwirtschaft)
Skandinavien: Green Care für sozial benachteiligte Menschen in Südfinnland
Natürlich und integrativ: Bei einem sozialen Innovationsprojekt in Finnland wird die Natur genutzt, um das Wohlbefinden und die Integration benachteiligter Gruppen zu steigern
Im Rahmen des finnischen Wiedereingliederungsprogramms „Green Care“ werden neue Ansätze entwickelt, mit denen Menschen geholfen werden kann, die Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche haben und von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, darunter auch Menschen mit Behinderung.
Österreichische Landwirte: Green Care? Finde ich gut!
64 Prozent der in der Agrarstudie 2012 zu Green Care befragten LandwirtInnen sind überzeugt, dass sich soziale Dienstleistungen sinnvoll in die Landwirtschaft einbringen lassen.
Wien/Minden (gcw/nb). Im Erhebungszeitraum von 13. Dezember 2012 bis 5. Jänner 2013 wurde vom „market Institut“, einem der drei führenden Marktforschungsinstituten Österreichs, im Rahmen der Agrarstudie 2012 neben vielen anderen Fragestellungen auch erstmalig – seit dem Projektstart im März 2011 - die Einstellung der österreichischen LandwirtInnen zum Thema „Green Care“ abgefragt. Zu diesem Zweck wurden computerunterstützte telefonische Interviews mit einer repräsentativen Auswahl von 801 LandwirtInnen aus ganz Österreich geführt.
Europäische Union: EWS-Ausschuss empfiehlt Förderung sozialer Landwirtschaft
Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses zum Thema „Soziale Landwirtschaft: Green Care und Sozial- und Gesundheitspolitik“
Im Rahmen einer Initiativstellungnahme äußert sich der EWSA zum Thema Social Farming in der Europäischen Union.
In auffallend aufgeschlossener Art und Weise wird darin die Unterstützung, Förderung und Erforschung Sozialer Landwirtschaft in den Ländern der Union empfohlen. Dem Ausschuss erscheint notwendig, über die Vorschläge der EU-Kommission für 2014 bis 2020 hinauszugehen.
Die nachfolgenden 'Schlussfolgerungen und Empfehlungen' aus der Stellungnahme sind ein starkes Plädoyer für eine Förderung sozialer Landwirtschaft auf dem Gebiet der EU.
„Green Care“ lässt ländliche Regionen aufblühen
Stark durch Kooperationen im Kulturpark Eisenstraße (Niederösterreich)
„Green Care“ ist ein Pilotprojekt der Landwirtschaftskammer Wien mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union. Das Projekt erweitert die herkömmliche agrarische Produktpalette der LandwirtInnen um pädagogische, therapeutische und pflegerische Produkte sowie soziale Arbeit und leistet damit einen Beitrag zu Bildung, Arbeit und Gesundheit der Bevölkerung.
Schleichender Niedergang auf dem Lande
Deutschlands Bevölkerung schrumpft und altert. Besonders davon betroffen sind ländliche Gemeinden. Je kleiner die Orte und je weiter entfernt sie von wichtigen städtischen Zentren liegen, desto schwieriger ist die Lage. Dies belegt eine neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zur „Zukunft der Dörfer“.
Etwa 800.000 Einwohner hat Deutschland seit 2002 verloren. Bis 2050 dürften sich die Verluste auf mindestens zwölf Millionen summieren. Ländliche Gebiete leiden besonders unter dieser demografischen Entwicklung, weil es dort nicht nur an Nachwuchs mangelt, sondern auch weil insbesondere junge Menschen die Dörfer und Kleinstädte verlassen. Alte Arbeitsplätze, nicht nur in der Landwirtschaft, gehen verloren und neue entstehen überwiegend in den Metropolregionen.
Konferenz: Landwirtschaft anders - Ort für Bildung und Sozialen Wandel
19. Witzenhäuser Konferenz vom 6. bis 10. Dezember 2011 an der Universität Witzenhausen, Nordbahnhofstraße 1a
Witzenhausen. Zum 19. Mal wird Anfang Dezember die Witzenhäuser Konferenz der Universität Kassel in Witzenhausen stattfinden. Organisiert durch die Initiative von acht Studierenden und drei Lehrenden des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften, steht die diesjährige Fachkonferenz unter dem Thema: „wertvoll! Die Landwirtschaft- ein Ort für Bildung und Soziale Arbeit“.
Dazu wurden kompetente Persönlichkeiten von verschiedenen Institutionen aus Praxis, Wissenschaft und Politik eingeladen, die im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Exkursionen den gesellschaftlichen Mehrwehrt der Landwirtschaft beleuchten sollen.
NRW-Landwirtschaft: Hofnachfolge meist ungewiss
Was ist Soziale Landwirtschaft (Social Farming)?
Begriffserklärung für 'Soziale Landwirtschaft', auf neudeutsch als 'Social Farming' bezeichnet.
Eine deutschsprachige Seite bei Wikipedia gibt's bisher für den Oberbegriff Green Care. In einem Absatz dort findet man soziale Landwirtschaft in Beispielen erläutert.
Im Netz findet man sonst nur wenige Seiten, auf denen der Begriff erläutert wird. Diese Wissenslücke zu schließen soll in diesem Blogbeitrag versucht werden.
Die soziale Landwirtschaft ist eine neue Art, landwirtschaftliche Flächen und Höfe zu nutzen. Man versteht darunter die Nutzung von Biobauernhöfen für soziale Aufgaben. Beispiele aus der Praxis sind Therapieorte für psychisch kranke Menschen in natürlicher Umgebung, Lernbauernhöfe und Arbeitspätze für Menschen mit Behinderungen.
„Green Care in Wien“ lässt Stadtmenschen aufblühen
Bundesminister Nikolaus Berlakovich und die Landwirtschaftskammer Wien präsentierten gemeinsam die Inhalte und Ziele des bis 2013 laufenden Pilotprojektes „Green Care in Wien“.
Das Projekt erschließt neue Möglichkeiten und Chancen für die städtische Bevölkerung und die Wiener Landwirtschaft.
Die Projektidee ‚Soziales Dorf‘ findet wachsende Beachtung
Neues Demeter Journal: Auf dem Weg zur Wir-Kultur
Erfolgreiches Strategiegespräch zum Thema „Soziale Landwirtschaft auf Biohöfen in Deutschland“ stattgefunden
Witzenhäuser Positionspapier zum Mehrwert Sozialer Landwirtschaft
Forderungen zur Förderung der Sozialen Landwirtschaft in Deutschland an Entscheidungsträger in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit
Erarbeitet von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung „Der Mehrwert Sozialer Landwirtschaft“ vom 26. bis 28. Oktober 2007 in Witzenhausen1
ANMERKUNG: Hier nachzulesen ist die Endfassung des Positionspapiers vom 1. Juli 2008.
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